09.10.2015 | Betriebskrankenkassen fusionieren

BKK Basell schließt sich ab 1.1.2016 der BKK VBU an

Der Zusatzbeitrag der BKK VBU soll zum 1.1.2016 stabil bleiben
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Verwaltungsräte der BKK·VBU, der BKK DEMAG KRAUSS-MAFFEI (BKK DKM), der BKK Schleswig-Holstein (BKK S-H) und der BKK Basell haben einstimmig die Vereinigung zum 1.1.2016 beschlossen. Damit stößt die vierte Betriebskrankenkasse zu den drei bereits in 2015 fusionierten Kassen.

Bereits Ende Januar 2015 hatten die drei Betriebskrankenkassen BKK·VBU, BKK DKM und BKK S-H ihren Zusammenschluss besiegelt. Die damals nach dem Beschluss getroffene Aussage der Vorständin Thekla Schönbroich (BKK DKM), „die BKK·VBU ist mittlerweile sehr geübt im Fusionsgeschäft und wird von der betrieblichen Krankenversicherung als verlässliche Fusionspartnerin geschätzt“, hat zu weiteren Fusionsgesprächen im Laufe des Jahres geführt. Im Ergebnis schließt sich die BKK Basell dem „Dreigestirn“ ab 1.1.2016 an.

Andrea Galle, Vorständin (BKK·VBU), erklärte nach der Beschlussfassung: „Alle vier Betriebskrankenkassen stehen für vorausschauendes, solides und kostendeckendes Wirtschaften, so dass auch das ‚neue Kleeblatt‘ den aktuellen Zusatzbeitrag von 0,9 Prozent im Jahr 2016 stabil halten wird“.

Vereinigung stärkt BKK Vor-Ort-Service

Mit dem Zusammenschluss wird die neue BKK·VBU rund 460.000 Menschen versichern und ihre Position als eine der 30 größten Krankenkassen Deutschlands festigen. Durch die Fusion werde der Vor-Ort-Service in vielen Bundesländern gestärkt. „Während andere Krankenkassen auf die Schließung von Geschäftsstellen setzen, starten wir mit der Stärkung des persönlichen Kundenkontaktes in die Zukunft. Die Weiterführung der regionalen und persönlichen Betreuung war ein entscheidender Grund für uns als Fusionspartner“, stellte Vorstand Michael Peschel (BKK S.-H.) klar.
„Als betriebsbezogene Krankenkasse für das Unternehmen - LyondellBasell - freuen wir uns sehr, mit der BKK·VBU einen Fusionspartner gefunden zu haben, bei dem Betriebliches Gesundheitsmanagement gelebte Praxis ist und wir deshalb die enge Zusammenarbeit mit dem Trägerunternehmen fortführen und sogar weiter ausbauen können“, sagte Vorstand Udo Hensch (BKK Basell) nach der Sitzung des Verwaltungsrates.

Informationen zur BKK·VBU

Die BKK·VBU ist mit über 410.000 Versicherten und rund 70.000 Firmenkunden die größte Betriebskrankenkasse mit Sitz in Berlin. Sie gehört zu den 30 größten Krankenkassen Deutschlands und ist bundesweit an über 30 Standorten vertreten. Neben den gesetzlichen Leistungen profitieren BKK·VBU-Versicherte von außergewöhnlichen Zusatzleistungen wie der Kostenübernahme für Osteopathie (bis zu 360 Euro im Jahr), dem Zuschuss zur professionellen Zahnreinigung beim Wunschzahnarzt und bis zu 280 Euro Gesundheitsprämie.

Schlagworte zum Thema:  Betriebskrankenkasse, Krankenkasse, Zusatzbeitrag, Fusion

Aktuell

Meistgelesen