Anzahl der rentenversicherungspflichtigen Minijobber bleibt stabil
Das geht aus dem am Montag veröffentlichten ersten Quartalsbericht der Minijob-Zentrale für 2025 hervor. „Von den männlichen Minijobbern sind 16,6 Prozent und von den Frauen 24,2 Prozent rentenversicherungspflichtig“, heißt es in dem Bericht.
Zahl der Haushaltshilfen geht leicht zurück
Von den etwa 258.000 Minijobberinnen und Minijobbern in Privathaushalten („Haushaltshilfen“), die für eine rentenversicherungspflichtige Beschäftigung deutlich höhere Eigenbeiträge zahlen müssen, zahlten den Angaben zufolge zuletzt knapp 30.200 oder 11,7 Prozent eigene Rentenbeiträge (10,0 Prozent der Männer und 12,0 Prozent der Frauen). Die Zahl der Haushaltshilfen geht den Statistikern zufolge „momentan leicht zurück“. Dr. Rainer Wilhelm, für die Minijob-Zentrale zuständiger Geschäftsführer bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, mahnte angesichts dieser Entwicklung: „Wer eine Haushaltshilfe beschäftigt, ohne sie bei der Minijob-Zentrale anzumelden, handelt illegal. Schwarzarbeit ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro geahndet werden.“
„Nur eine angemeldete Haushaltshilfe profitiert von wichtigen Rechten“
Die Anmeldung einer Haushaltshilfe ist nach Angaben der Minijob-Zentrale „einfach und dauert nur wenige Minuten”. Online, im Minijob-Manager oder telefonisch – Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber hätten verschiedene Möglichkeiten, eine Haushaltshilfe anzumelden, heißt es. Minijobber-Chef Wilhelm: „Nur eine angemeldete Haushaltshilfe profitiert von wichtigen Rechten wie der Unfallversicherung oder Ansprüchen für die eigene Rente. Und auch für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gibt es Vorteile. Sie können die Kosten für eine Haushaltshilfe bei der Steuererklärung geltend machen und erhalten bis zu 20 Prozent als Steuerermäßigung erstattet.“
Gesamtzahl der geringfügig entlohnt Beschäftigten bleibt stabil
Insgesamt arbeiteten Ende März laut Minijob-Zentrale etwa 6,85 Millionen Menschen in einem Minijob. Damit ist ihre Zahl den neuen Daten zufolge im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil geblieben. Im Vergleich zum Vorquartal verzeichneten die Statistiker sowohl im gewerblichen Bereich als auch in Privathaushalten einen geringfügigen Rückgang der Minijobber-Zahl: Im Dezember 2024 arbeiteten im gewerblichen Bereich noch rund 6,70 Millionen und in Privathaushalten rund 260.500 Menschen für höchstens 538 Euro Monatsverdienst.
-
Sachbezugswerte 2026
2.3642
-
Rentner im Minijob: Was zu beachten ist
7165
-
Nachforderung von Sozialversicherungsbeiträgen bei Arbeitnehmenden
476
-
Datenübermittlung: Krankenkassen melden gezahlte Beiträge an das Finanzamt
392
-
Einkommensgrenze bei Familienangehörigen beachten
365
-
Vorzeitiges Ende der Elternzeit bei neuer Schwangerschaft
3501
-
Sozialversicherungswerte: Beitragsbemessungsgrenze (BBG) 2026
1842
-
Ermittlung des Gesamteinkommens im Rahmen der Familienversicherung
166
-
Wann besteht ein Anspruch auf Familienversicherung?
111
-
RV-Beitragsgruppenschlüssel 0 bei Minijobbern
110
-
Streit um Betriebsprüfungen in Privathaushalten
13.02.2026
-
Keine Familienversicherung über Bezug einer Teilrente
26.01.2026
-
Wann besteht ein Anspruch auf Familienversicherung?
15.01.2026
-
Ermittlung des Gesamteinkommens im Rahmen der Familienversicherung
15.01.2026
-
Einkommensgrenze bei Familienangehörigen beachten
15.01.2026
-
Plötzlicher Herztod nach Schwitzkasten als Arbeitsunfall anerkannt
07.01.2026
-
Krankenkassen drehen an der Beitragsschraube
02.01.2026
-
Keine Rentenversicherungspflicht für Pfleger von EU-Ausländern
29.12.2025
-
Sachbezugswerte 2026
19.12.20252
-
Sozialversicherungswerte: Beitragsbemessungsgrenze (BBG) 2026
21.11.20252