28.04.2015 | Top-Thema Workforce Management

Neue Wege der Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern

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Kapitel
Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Dienstleistern stellt Personaler zunehmend vor Herausforderungen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Große Unternehmen arbeiten heute mit vielen verschiedenen Dienstleistern zusammen. Das bedeutet, dass sie die Geschäftsbeziehungen zu den einzelnen Dienstleistern parallel steuern müssen. Neue Formen der Zusammenarbeit erhöhen die Transparenz und vereinfachen die Koordinierung.

Der Einsatz von Dienstleistern ist bei zahlreichen Unternehmen des gehobenen Mittelstands und von Großunternehmen zu einem festen Bestandteil der Unternehmensstrategie geworden. Sie arbeiten mit einer großen Bandbreite an Dienstleistern zusammen, um schnell auf konjunkturelle Schwankungen reagieren und das Geschäft an den weltweiten Wettbewerbsdruck anpassen zu können.

Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten von Personaldienstleister

Die Dienstleister stellen ihr Know-how auf ganz vielfältige Art und Weise zur Verfügung: IT-Freelancer werden fallweise für Programmieraufgaben eingesetzt. Engineering-Experten arbeiten an Produktentwicklungen mit. Und externe Mitarbeiter kommen bei Produktionsspitzen sowie als Urlaubs- und Krankheitsvertretungen zum Einsatz. Auch werden immer häufiger Dienstleister bei der Rekrutierung von Mitarbeitern zur Direkteinstellung im Unternehmen eingesetzt. Weil die eigenen Rekrutierungskanäle und -maßnahmen immer aufwendiger zu bedienen sind und immer seltener zu Bewerbungen in gewünschter Qualität und Quantität führen, gehen die Unternehmen zunehmend dazu über, Rekrutierungsprozesse auszulagern.

Der verstärkte Einsatz von externen Experten und Firmen hat zur Folge, dass die Geschäftsbeziehungen zu den einzelnen Dienstleistern parallel gesteuert werden müssen. In den meisten Unternehmen besteht keine Systematisierung der verschiedenen Lieferantenbeziehungen. Die Übersicht über die Qualität und Qualifikationen der eingesetzten Mitarbeiter geht mehr und mehr verloren. Das heißt im Klartext: Es fehlt eine übergeordnete Struktur, um Prozesse und Geschäftsbeziehungen zu steuern und effektiv zu managen.

Dienstleister übernehmen die Steuerung

Auf diese Problematik haben die Personaldienstleister reagiert und Modelle entwickelt, mit denen sie den Prozessen eine Struktur geben und mit der die Unternehmen ihre Organisation von Lieferantenbeziehungen optimieren. Sie erarbeiteten Modelle, bei denen sie als externer Partner für das auftraggebende Unternehmen die Steuerung der weiteren, nicht strategischen Dienstleister übernehmen. Häufig sitzt der federführende Dienstleister vor Ort beim Kundenunternehmen. Er kennt die speziellen Anforderungen der Arbeitsplätze und kann die benötigten externen Mitarbeiter passgenau aussuchen und einarbeiten.

Der Vorteil für die Kundenunternehmen ist, dass sie von Verwaltungsaufgaben entlastet werden und gleichzeitig mehr Transparenz über die Qualität und Qualifikation der eingesetzten Mitarbeiter erhalten. Außerdem profitieren sie vom langjährigen Know-how des Dienstleisters bei der Mitarbeitersteuerung und der Personalrekrutierung.

Verschiedene Modelle der Zusammenarbeit

Für die strategische Zusammenarbeit von Unternehmen und Personaldienstleistern bestehen verschiedene Möglichkeiten – von Komplettlösungen, bei denen ein Dienstleister die gesamte Steuerung der Unterlieferanten übernimmt, bis hin zu einzelnen Arbeitspaketen, bei denen ein Dienstleister beispielsweise einzelne Elemente aus dem Rekrutierungsprozess verantwortet.

In diesem Top-Thema stellen wir die Modelle "Managed Service Providing" und "Recruitment Process Outsourcing" vor. Weitere Informationen erhalten Sie auch im Praxisratgeber "Kluges Workforce Management", der in der Personalmagazin-Ausgabe 05/2015 als Sonderveröffentlicung erschienen ist. Sie können ihn hier auch im PDF-Format herunterladen.

Schlagworte zum Thema:  Personaldienstleister

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