Atmosphäre ist Frauen am wichtigsten
An zweiter Stelle der Arbeitsplatzpräferenzen steht bei den Männern eine attraktive Vergütung. Dieser Motivator, so eine weitere Erkenntnis der Untersuchung, werde Männern immer wichtiger: Das zeige sich im Zeitverlauf der vergangenen fünf Jahre, sagen die Studienautoren. Bei Frauen hingegen gewinne das Thema "Work-Life-Balance" an Relevanz. Sie erwarteten dabei von ihrem Arbeitgeber immer mehr eine gute Unterstützung.
Frauen sehen sich auf der zweiten Führungsebene
Weiterhin wollten die Autoren wissen, welche Karrierepläne die Befragten in den nächsten Jahren haben. Dabei fanden sie heraus, dass sich junge, gutausgebildete Männer nach wenigen Jahren im Job an der Unternehmensspitze sehen – etwa als Geschäftsführer, Vorstand oder als selbstständiger Unternehmer. Frauen mit gleicher Qualifikation verorten ihren Platz nach einigen Jahren im Unternehmen eher auf der zweiten Führungsebene, als Abteilungs- oder Projektleiter. Die Autoren sehen den Grund dafür nicht in einer mangelnden Karriereorientierung der weiblichen Arbeitnehmer: "Frauen sind nicht weniger selbstbewusst oder ehrgeizig. Vielmehr ist ihre berufliche Selbsteinschätzung eher rational, weil sie ihre Familien- und Berufsplanung bereits früh miteinander verbinden", so kommentiert Stefan Klemm, Inhaber des Entrepreneurs Club, die Ergebnisse.
Über die Studie
Die TU München führte für ihre Auswertung eine Gesamtstichprobe von 1.231 Beobachtungen durch. Die Ergebnisse zu den Arbeitsplatzpräferenzen fußen auf der Einzelauswertung des elften "Karrieretags Familienunternehmen" mit 242 Bewerbern. Der "Karrieretag Familienunternehmen" ist eine Recruiting- und Kontaktmesse für Kandidaten und Familienunternehmen, die 2006 vom Entrepreneurs Club mit der Stiftung Familienunternehmen ins Leben gerufen wurde.
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