14.11.2013 | Nanomaterialien

Online-Plattform informiert über Risiken

Klein, aber oho: Nanomaterialien
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Nanomaterialien stecken mittlerweile in unzähligen Produkten. Über die Gefahren ist dagegen oftmals immer noch wenig bekannt. Das verunsichert. Auf der Online-Plattform DaNa2.0 werden deshalb wissenschaftliche Forschungsergebnisse verständlich dargestellt.

Wenn es um Nanotechnologien oder Nanopartikel geht, sind verschiedene wissenschaftliche Disziplinen gefragt. So arbeiten im Projekt DaNa2.0, einer Datenbank zu Nanomaterialien, auch Ökotoxikologen, Humantoxikologen, Biologen und Chemiker zusammen und liefern ihre Forschungsergebnisse.

Ergebnisse von Untersuchungen zu Nanomaterialien fundiert, wertfrei und verständlich dargestellt

Nanomaterialien können die Umwelt belasten, aber auch direkt auf den Menschen wirken. In welchem Umfang und mit welchen Folgen, damit beschäftigt sich die Wissenschaft. Damit die fundierten und wertfreien Ergebnisse von jedem verstanden werden, sind sie in der Datenbank als allgemeinverständliche Texte hinterlegt.

DaNa2.0 Online-Plattform zu Nanomaterialien

Und so funktioniert die Datenbank DaNa2.0: Unter dem Schlagwort Wissensbasis wählt man zunächst eine Anwendung aus und erhält anschließend eine Liste mit Materialien. Nach der Wahl des Materials gibt es dann eine Übersicht mit den vorhandenen Informationen. Hier ein Beispiel dazu:

Beispiel Toner/Carbon Black

Als Anwendung ausgewählt wurde „Toner“. Bei den Materialien erscheinen nun –  rot markiert – Carbon Black sowie Eisen und Eisenoxide. Sie kommen in Tonern vor. Klickt man Carbon Black an, kommt man zu folgenden Informationen:

  • Materialeigenschaften

  • Exposition – Mensch

  • Exposition – Umwelt

  • Aufnahme – Haut

  • Aufnahme – Lunge

  • Aufnahme – Umwelt

  • Verhalten im Körper

  • Verhalten in der Umwelt

Wie verhalten sich Nanomaterialien im Körper?

Unter dem Stichwort Verhalten im Körper steht dann folgender Text: „In geringen Dosen verursacht Carbon Black keine Schäden. In sehr hohen Dosen verabreicht, kann es zu Lungentumoren kommen. Lesen Sie mehr dazu unter: Carbon-Black – Untersuchungen am lebenden Organismus.“

Neben der Wissensbasis gibt es Informationen zu Forschungsprojekten sowie die Möglichkeit, gezielt nach häufig gestellten Fragen rund um Nanomaterial und deren Antworten zu suchen.

Hier finden Sie Unterweisungsfolien, die Sie bei der Information der Mitarbeiter, die mit Nanomaterialien umgehen, unterstützen können.

Schlagworte zum Thema:  Nanomaterialien, Gefährdungsbeurteilung, Nanopartikel, Toner, Nanotechnologie

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