Moderne Technik macht Nanopartikel sichtbar
Prävention ist eines der wichtigsten Instrumente des Arbeitsschutzes. Dazu zählen zum Beispiel Atemschutzmasken in staubbelasteten Umgebungen. Doch wann muss welche Maske getragen werden? Wie hoch die Konzentration ist, lässt sich mit entsprechenden Geräten messen. Neben Staub zählen auch Rauch, Dämpfe und Nebel zu den Luftverschmutzern und Risikofaktoren für die Gesundheit der Mitarbeiter.
Messungen in Echtzeit vor Ort
Die Partikelbelastung in der Luft kann man z. B. mit Laserphotometern überwachen. Mit einem Monitoring am Arbeitsplatz lässt sich die passende Schutzmaßnahme bestimmen. Moderne Messgeräte zeichnen sich aus durch:
- Erfassen von Nanopartikeln in Echtzeit,
- Batteriebetrieb für einen weitreichenden Einsatz,
- großer Datenspeicher für längere Messreihen,
- Alarmfunktion beim Überschreiten von festgelegten Schwellenwerten,
- vielseitige Anschlussmöglichkeiten etwa zur Übermittlung und Weiterverarbeitung der Messergebnisse am Computer.
Rückschlüsse auf gesundheitliche Wirkungen
Auch für die Wissenschaft sind die Messungen interessant. Denn die Geräte können auch die Oberflächengröße von Nanopartikeln berechnen. Mit diesen Werten lassen sich z. B. Rückschlüsse auf gesundheitsschädigende Wirkungen schließen. Je kleiner die Teilchen, umso gefährlicher könnten sie sein, wenn sie etwa über die Lunge in den Blutkreislauf gelangen.
Dichtsitzende Atemschutzmasken
Damit Nanopartikel in der Luft den Menschen nicht schädigen können, ist es wichtig, dass er Atemschutz trägt. Und zwar Atemschutz, der absolut dicht sitzt. Doch gerade hier zeigt sich immer wieder, dass die Mitarbeiter unzureichend geschult sind und das unsichtbare Risiko unterschätzen.
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