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Arbeiter stirbt an Kohlenmonoxidvergiftung

Der bei einem Arbeitsunfall in einem Heizkraftwerk in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) getötete Arbeiter ist an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Dies habe die Obduktion ergeben, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Frankfurt (Oder).

Der 26-Jährige war Ende 2011 bei der Reinigung eines Kessels ums Leben gekommen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) sagte, die Behörde ermittle gegen unbekannt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

Der junge Mann hatte nach Angaben der Polizei am 29. Dezember den Heizkessel mit einem Hochdruckstrahler von innen gereinigt. Trotz einer Atemschutzmaske klagte der Arbeiter über starkes Unwohlsein. Kollegen zogen daraufhin den inzwischen bewusstlos gewordenen Mann aus dem Kessel. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb er. Messungen der Luft durch Feuerwehrleute rund um den Unglücksort ergaben keine Unregelmäßigkeiten.

Stunden nach dem Einsatz klagten drei Rettungskräfte über Unwohlsein. Bei ihnen wurden erhöhte Kohlenmonoxidwerte nachgewiesen. Die Retter kamen vorsorglich in ein Krankenhaus, konnten es aber inzwischen wieder verlassen, wie ein Polizeisprecher berichtete.

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