Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in der Arbeitswelt
„Einige Entwicklungen zeigen uns derzeit, wie brüchig unser gesellschaftlicher Frieden geworden ist. Rassismus kommt immer unverhohlener aus der Deckung. Dabei kommt nicht jede rassistische Äußerung als laute Pöbelei daher. Auch leise Töne können wehtun und verletzend sein“, so Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz und Schirmherrin des Wettbewerbs.
Mach meinen Kumpel nicht an
Ausgeschrieben ist der Wettbewerb bereits zum 11. Mal vom Verein „Mach meinen Kumpel nicht an! - Für Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e.V.“ Die Wettbewerbsbeiträge sollen andere motivieren, selbst gegen Diskriminierung aktiv zu werden. Wie der Wettbewerbsbeitrag gestaltet ist, bleibt der Fantasie der Teilnehmer überlassen. Der Beitrag kann z. B. eine Reportage, ein Video, eine Fotostory, ein Song oder eine Ausstellung sein.
Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit - die Siegerbeiträge der letzten Jahre
- 2013 haben einige Auszubildende der Stadtwerke Düsseldorf mit ihrem Videoclip „Lass dich nicht täuschen“ gewonnen. Darin werden alltägliche Vorurteile präsentiert und aufgelöst.
- 2014 hat der Bezirksjugendausschuss der IG BCE Hamburg/Harburg mit einer öffentlichen Fotoaktion den ersten Platz belegt.
- 2015 ging der 1. Preis an die IG BCE Jugend LB Nordost für ihr Projekt „Wir kreativ gegen Nazis“.
- 2016 gewann das Projekt „Die 30 Menschenrechte“ der Vorbereitungsklasse des Berufskollegs in Opladen.
Für den Wettbewerb 2016/2017 müssen die Beiträge bis zum 15. Januar 2017 im Original und in elektronischer Form eingereicht werden. Weitere Informationen sowie einen Flyer und das Anmeldeformular finden sich auf der Internetseite der Gelben Hand.
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