Erste Hilfe / 3.4.2.2 Erkennen

Der Körper versucht, der Verschlechterung der Durchblutung durch diverse Ausgleichsmechanismen entgegenzuwirken.

Im Frühstadium erhöht er die Pulsfrequenz. Die Gefäße der Haut verengen sich soweit, dass primär die lebensnotwendigen Bereiche, wie Gehirn, Herz bzw. Lunge, durchblutet werden. Die normale Pulsfrequenz im Ruhezustand (ca. 60- bis 70-mal pro Minute) steigt auf über 100-mal je Minute, wobei der Puls außergewöhnlich schwach ist.

 
Praxis-Tipp

Pulskontrolle

Der Puls kann am Handgelenk gefühlt werden. Der Ersthelfer legt dazu die Fingerkuppen seines Zeige-, Mittel- und Ringfingers auf die Daumenseite des Handgelenks der betroffenen Person (Abb. 20). Zum Prüfen des Pulses darf der Ersthelfer nicht seinen eigenen Daumen nutzen, weil dieser einen Eigenpuls besitzt.

Abb. 20: Pulskontrolle

Die Atmung ist schnell und flach. Weil vor allem die lebenswichtigen Körperareale durchblutet werden, ist die Haut des Betroffenen blass. Gleichzeitig wird die Haut kalt, schweißnass und der Betroffene fängt an zu frieren und zu zittern.

Die Person ist unruhig, nervös bzw. ängstlich. Übelkeit und Schwindelgefühle treten auf. Ist der Schock bereits fortgeschritten, kommt es zur Teilnahmslosigkeit bzw. Desorientiertheit; der Betroffene wird immer ruhiger.

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