Podcast: Wie KI die Steuerbranche revolutioniert
Wie wird die Steuerberatung im Jahr 2030 aussehen? Luisa Stalla teilt ihre Einschätzungen und erläutert die zehn Thesen des Deutschen Steuerberaterverbands. Im Fokus stehen Chancen und Herausforderungen, die KI für Kanzleien mit sich bringt. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um Empathie und Vertrauen als Erfolgsfaktoren in einer digitalisierten Welt.
Verhör(t) ist der True-Life Podcast für die Steuerbranche. In Fällen aus dem echten Leben ist unser Ermittler Florian D. Weber spannenden Steuerfällen auf der Spur. Mal mehr, mal weniger alltäglich ermittelt er Umstände, Fakten, Hintergründe und Lösungsansätze seiner Gäste. Verhör(t) ist eine Produktion des Haufe Steuer Office.
Ab sofort habt ihr die Möglichkeit, Euch mit Feedback, Anregungen, Wünschen und allen anderen Anliegen direkt an Florian D. Weber zu wenden. Schreibt dafür einfach an: steuer-office@haufe.de .
-
Warum Software allein noch keine digitale Kanzlei schafft
18.08.2026
-
"In der Kanzleiwelt sind viele Mitarbeitende weitgehend auf sich allein gestellt"
13.08.2026
-
Podcast: Automatisierung in der Kanzlei – wo fängt man an?
11.08.2026
-
Ihre Meinung ist gefragt!
10.08.2026
-
"Einmal Gelerntes nützt nicht mehr für die gesamte Berufskarriere"
06.08.2026
-
Warum die Sommerferien das ehrlichste Audit Ihrer Kanzlei sind
04.08.2026
-
"Die Kanzlei der Zukunft wird nicht mehr isoliert funktionieren"
30.07.2026
-
Podcast: CoPilot Tax – wie KI die Steuerrecherche verändert
28.07.2026
-
Profitieren Kanzleien von der neuen Härte auf dem Arbeitsmarkt?
24.07.2026
-
"Wenn jeder sein Gehalt ein Stück weit selbst bestimmen kann, ist das eine riesige Motivation"
16.07.2026
Franzfritz
04.12.2025 14:57 Uhr
Was hier als revolutionäre Thesen verkauft wird, ist weitgehend Praxis der Steuerberatung seit Jahrzehnten: z.B. "Reines Wissen verliert an Exklusivität. Der eigentliche Wert liegt in Kontext, Anwendung und Vertrauen. Entscheidend wird, wer Wissen sinnvoll auf Mandantensituationen übersetzen, einordnen und mit Empathie vermitteln kann." Das praktiziere ich seit 30 Jahren. Aber man überschätzt den Zugewinn zu KI, indem man Information mit Wissen gleichsetzt. Die Praxis zeigt, dass die Bewertung der Information sehr wohl ein fundiertes Wissen bei den handelnden Personen voraussetzt.
Florian D. Weber
08.12.2025 10:26 Uhr
Guten Tag Franzfritz,
vielen Dank, dass Sie in die Podcast-Folge reingehört haben – auch wenn Sie es offenbar nicht ganz bis zum Ende mit mir ausgehalten haben. Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen versichern: Man gewöhnt sich an meine Stimme.
In einem Punkt gehe ich sogar noch einen Schritt weiter als Sie: Ich habe nicht nur „nie ernsthaft“ in einem Steuerbüro gearbeitet, sondern tatsächlich überhaupt nie in einem.
Mit Mandantinnen und Mandanten hingegen schon – und vor allem mit vielen Steuerberater:innen und Kanzleiteams, die mich sehr offen in ihre Praxis blicken lassen.
Gerade deshalb freut mich Ihre Rückmeldung: Vieles von dem, was im Podcast vorkommt, ist natürlich seit Jahrzehnten gelebte gute Steuerberatung. Die spannende Frage ist für mich: Wie verändern KI und Automatisierung genau diese bewährte Praxis – und was braucht es, damit das fundierte Fachwissen weiterhin den Unterschied macht?
Ihr Hinweis, dass die Bewertung von Information ein fundiertes Wissen bei den handelnden Personen voraussetzt, ist vollkommen richtig. Genau an diesem Punkt sehe ich KI eher als Verstärker der Expertise – nicht als Ersatz.
Weil ich Ihre Perspektive spannend finde, mache ich aus Ihrem Einwand gerne eine Einladung:
Ich bewerbe mich hiermit gerne für ein mehrtägiges Schnupperpraktikum bei Ihnen. Ich wäre sehr interessiert daran, Ihre Arbeitsweise und Ihre Erfahrungen mit Mandanten vor Ort kennenzulernen.
Vorab lade ich Sie außerdem herzlich zu einem Gespräch über das Thema „KI in Steuerkanzleien“ ein. Ich fände es großartig, wenn wir Ihre Sichtweise und meine Thesen einmal in Ruhe gegenüberstellen – und wenn Sie einverstanden sind, dabei die Podcast-Mikrofone laufen lassen und eine Folge von „Verhör(t)“ daraus machen.
Wenn Sie Lust auf diesen Austausch haben, melden Sie sich gerne unter:
steuer-office@haufe.de
Viele Grüße
Florian D. Weber
Franzfritz
04.12.2025 14:48 Uhr
Das ist doch eher naives Geplapper von Leuten, die nie ernsthaft im Steuerbüro und mit Mandanten gearbeitet haben. Hat es jemand geschafft, das bis Ende anzuhören?