BfDI: Steuer-ID darf kein allgemeines Personenkennzeichen werden
Aus der Pressemitteilung des BfDI:
Meine Befürchtungen hinsichtlich der zunehmenden Verwendung der teuer-ID in den verschiedensten Lebensbereichen haben sich leider bestätigt. Ich stelle mit Besorgnis fest, dass die Verwendungsmöglichkeiten der Steuer-ID schleichend ausgeweitet werden. Nicht nur Finanzbehörden, sondern auch Banken, Versicherungen und Krankenkassen verwenden mittlerweile die Steuer-ID. Wer heute ein Konto eröffnen will oder Elterngeld beantragt, muss dafür seine Steuer-ID angeben. Damit droht die Steuer-ID durch die Hintertür zu einem allgemeinen Personenkennzeichen zu werden, eine Entwicklung, die von Verantwortlichen bei der Einführung der Steuer-ID vehement bestritten wurde.
Durch die Steuer-ID wurden erstmals alle Bundesbürger in einer zentralen Datenbank dauerhaft erfasst.
Schaar: Durch die Erweiterung der unter der Steuer-ID gespeicherten Daten etwa um Angaben zur Religionszugehörigkeit oder zu Familienangehörigen hat der Staat einen umfangreichen zentralen Datenbestand geschaffen, der für verschiedene Stellen von Interesse ist. Schon diese Daten enthalten Informationen über unterschiedliche Lebensumstände eines jeden Bürgers. Wenn zudem auch weitere Dateien über die Steuer-ID verknüpfbar würden, verstärkt sich die Gefahr der Bildung aussagekräftiger Persönlichkeitsprofile. Besonders bedenklich ist, wenn dies ohne Kenntnis der Betroffenen geschieht.
Weitere Informationen zur Steuer-ID finden Sie im 23. Tätigkeitsbericht (Nr. 9.2).
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Abgabefristen für die Steuererklärungen 2019 bis 2025
1.051
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Begünstigte Versicherungsverträge vor dem 1.1.2005 in Rentenform
9002
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Unterhaltsleistungen an über 25 Jahre alte studierende Kinder
47916
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Neue Bagatellgrenzen für betrieblich genutzte Grundstücksteile
4462
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Pflichtangaben für Kleinbetragsrechnungen
424
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Feststellung des Grades der Behinderung für zurückliegende Zeiträume
390
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Neuregelung des häuslichen Arbeitszimmers und der Pauschalen ab VZ 2023
368
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Fallstricke bei der Erbschaftsteuerbefreiung des Familienheims
317
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Behinderten-Pauschbetrag auch bei Pflegegrad 4 oder 5
284
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