SPD rückt von Koalitionsvertrag ab
In der SPD regt sich Widerstand gegen das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Einfrieren des Arbeitgeberanteils bei den Beiträgen zur Krankenversicherung. Es könne nicht sein, dass die Arbeitnehmer alle künftigen Kostensteigerungen allein tragen müssten, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Hilde Mattheis, einem großen Nachrichtenmagazin.
Kritik am festgeschriebenen Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung
Nötig sei ein Mechanismus, der ein zu starkes Auseinanderdriften der Anteile von Arbeitgebern und Arbeitnehmern verhindere. "Das muss auch ins Gesetz geschrieben werden", forderte Mattheis. "Wir können uns als SPD nicht dafür bejubeln lassen, die Kopfpauschale abgeschafft zu haben, wenn wir gleichzeitig eine neue Ungerechtigkeit zulassen."
Hälftiger Beitragssatz, prozentualer Zusatzbeitrag von Arbeitnehmern
Union und SPD hatten sich in den Koalitionsverhandlungen darauf geeinigt, den Beitragssatz von 15,5 auf 14,6 % zu senken. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollen davon jeweils die Hälfte tragen. Die Kassen sollen aber vom Einkommen abhängige, prozentuale Zusatzbeiträge von ihren Mitgliedern nehmen können.
Zeitschiene für Reform der Krankenkassen-Finanzierung
Gröhe will nach Informationen aus Koalitionskreisen noch im Februar dazu einen Referentenentwurf vorlegen. Im März wird ein Beschluss des Bundeskabinetts angepeilt. Bis zur Sommerpause soll das Gesetz den Bundesrat passieren.
-
Neuregelung der Familienversicherung: Beitragszuschlag ab 2028
892
-
Rentner im Minijob: Was zu beachten ist
4055
-
Sachbezugswerte 2026
3722
-
Nachforderung von Sozialversicherungsbeiträgen bei Arbeitnehmenden
295
-
Vorzeitiges Ende der Elternzeit bei neuer Schwangerschaft
2051
-
Datenübermittlung: Krankenkassen melden gezahlte Beiträge an das Finanzamt
90
-
Berufsmäßigkeit: K.O.-Kriterium für kurzfristige Beschäftigungen
86
-
RV-Beitragsgruppenschlüssel 0 bei Minijobbern
78
-
Unbezahlter Urlaub: Krankenversicherung und Meldungen
75
-
Freiwillige Krankenversicherung: Rückwirkende Berichtigung der Beitragsberechnung
74
-
Rentenversicherung erwartet Beitragsanpassung ab 2028
17.08.2026
-
Kabinett beschließt Frühstartrente
14.08.2026
-
Millionenverluste bei Krankenkassen durch riskante Fondsanlagen
07.08.2026
-
Neuregelung der Familienversicherung: Beitragszuschlag ab 2028
03.08.2026
-
Aktuelle Gesetzgebungsverfahren im Sozialwesen
30.07.2026
-
Fristversäumnis beim Krankenversicherungswechsel wird teuer
27.07.2026
-
Rentenkommission legt weitreichende Reformvorschläge vor
22.06.2026
-
LSG bestätigt Beitragspflicht für Kapitalleistungen der betrieblichen Altersversorgung
24.03.2026
-
Streit um Betriebsprüfungen in Privathaushalten
13.02.2026
-
Keine Familienversicherung über Bezug einer Teilrente
26.01.2026