05.10.2012 | Kassenfusion

Fusion von BKK vor Ort und BKK Hoesch ist perfekt

Die BKK vor Ort und die BKK Hoesch fusionieren.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Die BKK vor Ort hat zum 1.10.2012 die BKK Hoesch integriert. Die Dortmunder Traditionskasse war in eine finanzielle Schieflage geraten.

Die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds reichten hier nicht aus, um die Leistungsausgaben für die vornehmlich älteren Versicherten zu decken. Die BKK Hoesch musste einen Zusatzbeitrag erheben, das führte zu erheblichen Mitgliederverlusten - die Deckungslücke wurde immer größer.

Fusion schafft Sicherheit

Sowohl für die Versicherten, als auch für die Mitarbeiter ist jetzt die Zeit des Bangens vorbei - "die Zukunft ist gesichert", betont Klaus-Peter Hennig, der abwechselnd mit Ludger Hamers den Vorsitz des Verwaltungsrates . Der Zusatzbeitrag ist damit - bis auf die Forderungen an die säumigen Zahler - vom Tisch.

BKK vor Ort wächst

Für die BKK vor Ort bedeutet diese Fusion ein Plus von 56.000 Versicherten, die vornehmlich aus Nordrhein-Westfalen kommen und mit dann knapp 810.000 Versicherten einen Aufstieg auf Platz 3 im BKK-System.

Die BKK vor Ort erzielte in 2011 einen Überschuss in Höhe von 20,4 Mio. EUR. Auch im 1. Halbjahr 2012 ist ein Einnahmezuschuss zu verzeichnen – allerdings liegen die Ausgaben deutlich über der Inflationsrate.

Neue Leistungen der BKK vor Ort

Orientiert an der repräsentativen Kantar-Health Studie wurden Zusatzleistungen eingeführt. "Die ganzheitliche Behandlungsmethode Osteopathie und die Kostenübernahme für professionelle Zahnreinigung - haben wir in diesem Jahr in unsere Satzung aufgenommen. Dazu kommt unser Babygeld von 184 EUR, das junge Eltern zur Geburt ihres Kindes bei uns bekommen können, eine Voraussetzung ist hier der regelmäßige Besuch der Vorsorgeuntersuchungen“, erklärt Hennig.

Über die BKK vor Ort:

Die BKK vor Ort ist mit knapp 820.000 Versicherten und mehr als 1.500 Mitarbeitern bundesweit weit über 70 Standorten die drittgrößte BKK Deutschlands. Allein in Nordrhein-Westfalen werden an 49 Standorten knapp 450.000 Kunden betreut.

Schlagworte zum Thema:  Fusion, Krankenkasse, Zusatzbeitrag

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