Fachbeiträge & Kommentare zu Informationsaustausch

Beitrag aus Rechnungswesen Office
Aktuelle Brennpunkt-Themen / Digitalisierung im Rechnungswesen

Praktische Leitfäden für die Einführung digitaler Prozesse im Bereich des Rechnungswesens, die Ihnen helfen, die Effizienz zur steigern und die Qualität der Buchhaltung zu verbessern. Digitalisierung im Rechnungswesen: Digitaler Zugriff der Finanzbehörden (Finanzbuchhaltung) Digitalisierung im Rechnungswesen: Elektronische Rechnungsprüfung mit digitaler Verteilung, Prüfung, Ge...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zur Sta... / 3.77 § 371 AO (Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung)

• 2011 Einschränkung der Selbstanzeige Der BGH hat durch Urteil vom 20.5.2010, I StR 577/09 die Möglichkeiten der Selbstanzeige erheblich eingeschränkt. Zum einen ist die Selbstanzeige insgesamt unwirksam, wenn bewusst ein Teil der Besteuerungsgrundlagen verschwiegen wurde. Zum anderen tritt bei Fahndungsprüfungen die Sperrwirkung auch für die Steuerarten und Besteuerungszeit...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zur Sta... / 3.5 § 30 AO (Steuergeheimnis)

• 2014 Urteilsveröffentlichungen Urteilsveröffentlichungen haben zu beachten die Persönlichkeitsrechte der Verfahrensbeteiligten, den Datenschutz und das Steuergeheimnis. Urteilsveröffentlichungen verletzen das Steuergeheimnis, wenn keine vollständige Anonymisierung erfolgt, so dass Verhältnisse offenbart werden, die von Dritten einer bestimmten Person oder einem bestimmten U...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Aktuelle Informationen: Jah... / Digitalisierung im Rechnungswesen

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Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Entsendebescheinigung / 2.3 Informationsaustausch

Im Rahmen der Verordnung (EG) über soziale Sicherheit können Mitgliedsstaaten, in denen eine Beschäftigung im Rahmen einer Entsendung ausgeübt wird, verlangen, dass ihnen eine Kopie der Bescheinigung über die anzuwendenden Rechtsvorschriften zugesandt wird. Neben Deutschland möchten die nachfolgenden Staaten eine Kopie erhalten:mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebsprüfung: So prüft d... / Zusammenfassung

Überblick Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und Lohndumping sind keine Kavaliersdelikte. Sie vernichten Arbeitsplätze, greifen in den fairen Konkurrenzkampf der Betriebe ein, indem sie ungleiche Verhältnisse schaffen und bringen die Allgemeinheit um Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. Der Gesetzgeber hat die Behörden der Zollverwaltung beauftragt, diese Verhaltenswei...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Mehrfachbeschäftigung: Ausw... / 3.1 Einmalig gezahltes Arbeitsentgelt

Einmalzahlungen sind bei der Feststellung des beitragspflichtigen Arbeitsentgelts insoweit zu berücksichtigen, als dass das bis zum Ablauf des Monats der Zuordnung bislang beitragspflichtige Arbeitsentgelt im laufenden Kalenderjahr die anteilige Jahres-BBG nicht erreicht. Für die Feststellung sind nicht nur die Arbeitsentgelte von dem Arbeitgeber, der die Einmalzahlung gewäh...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Ferme/Carsten u.a., MiLoG §... / 3 Datenschutz

Rz. 3 Abs. 2 enthält eine besondere Regelung über die Zusammenarbeit von in- und ausländischen Behörden. Die Vorschrift entspricht § 20 Abs. 2 AEntG bzw. § 18 Abs. 6 AÜG. Unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen dürfen der Zoll und die übrigen in § 2 SchwarzArbG genannten Behörden, die Finanzbehörden, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesnetzagentur für Elektrizi...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Working Capital Management:... / 3.2.3 Optimierungsmöglichkeiten

Ziel des Forderungsmanagements ist es, den Zahlungseingang durch die Kunden zu optimieren. Dies umfasst nicht nur einen rascheren Zahlungseingang, sondern auch das Bestreben, die Forderungen in voller Höhe ohne Abschläge zu erhalten. Dazu bedarf es einer strukturierten und ganzheitlichen Vorgehensweise bei der Gestaltung und Optimierung der einzelnen Schritte des Forderungsm...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Arnold/Gräfl, TzBfG § 8 Zei... / 5.2.4.1 Wesentliche Beeinträchtigung von Organisation und Arbeitsablauf

Rz. 81 § 8 Abs. 4 Satz 2 TzBfG nennt als betrieblichen Grund die wesentliche Beeinträchtigung von Organisation oder Arbeitsablauf. Da Organisation und Arbeitsabläufe i. d. R. miteinander verbunden sind, ist eine Trennung meist nicht möglich. Arbeitsablauf meint nach der Gesetzesbegründung den technischen Arbeitsablauf. Rz. 82 Eine wesentliche Beeinträchtigung der Organisati...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kompaktübersicht: Steuerges... / EU-Zinsrichtlinie

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Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kompaktübersicht: Steuerges... / Amtshilfe

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Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kompaktübersicht: Steuerges... / Zoll

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Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kompaktübersicht: Steuerges... / Abgeltungsteuer

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Beitrag aus Finance Office Professional
Compliance für den Vertrieb... / 3.9 Kartellrecht (Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen)

Rechtliche Vorgabe: Absprachen oder abgestimmte Verhaltensweisen, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken, sind durch das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) verboten. Das betrifft etwa Preise, Rabatte, Lieferkonditionen, Mengen, Einsatz neuer P...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Compliance für den Vertrieb... / 3 Compliance-Themen des Vertriebs

Die nachstehende Übersicht führt ohne Anspruch auf Vollständigkeit Fragen und Risiken auf, die im Vertrieb übergreifend oder für einzelne Vertriebstypen von besonderer Bedeutung sind. Sie beschreibt kurz rechtliche Vorgaben und Schwierigkeiten und gibt so Hinweise auf mögliche Problemfelder. Soweit möglich, erfolgen auch Vorschläge für Maßnahmen zur Risikoreduzierung. Die Gl...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 3.2.5 Verstoß gegen die ordnungsgemäße Abgabe oder die ordnungsgemäße Berichtigung einer Zusammenfassenden Meldung (§ 26a Abs. 1 Nr. 5 UStG)

Rz. 72 Der objektive Tatbestand des § 26a Abs. 1 Nr. 5 UStG wird verwirklicht, wenn entgegen § 18a Abs. 1 S. 1 und S. 2 UStG eine Zusammenfassende Meldung (ZM) nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig abgegeben wird oder entgegen § 18a Abs. 10 UStG eine ZM nicht oder nicht rechtzeitig berichtigt wird. Letztlich kann damit nahezu jeder Pflichtverstoß im ...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Reisekosten Ausland für Unt... / 2.2 Aufbau von Geschäftsbeziehungen erfordert sorgfältigere Dokumentation

Führt der Unternehmer einen konkreten Auftrag aus, z. B. den Einkauf oder die Auslieferung von Waren oder die Reparatur von Maschinen, liegt der betriebliche Anlass klar auf der Hand. Wenn er aber Geschäftsbeziehungen auf- und ausbaut, sollte er Folgendes tun: den Verlauf der einzelnen Reisetage möglichst genau beschreiben, angeben, welche geschäftlichen Angelegenheiten er am ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Jansen, SGB VI § 17 Leistun... / 2.1.2 Intensivierte Rehabilitationsnachsorge (IRENA)

Rz. 5 Das IRENA-Programm ist aus ärztlicher Sicht gesehen keine eigenständige Leistung, sondern kann sich immer nur an die medizinische Rehabilitation ("Hauptleistung") anschließen. Die medizinische Rehabilitation und IRENA sind demnach aufeinander aufbauende Behandlungselemente, die – im Falle der Zuständigkeit der DRV – ein gemeinsames Ziel haben: den nachhaltigen Erhalt o...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Brexit: Wegfall der europäischen Grundfreiheiten - Fall 3: Joint Audits UK-Deutschland

Fall: Die A-AG unterhält mehrere Tochtergesellschaften in UK. Die britische und die deutsche Steuerverwaltung vereinbaren, eine "Joint Audit" des A-Konzerns durchzuführen. Muss die A-AG dies dulden? Lösung: Eine koordinierte Außenprüfung muss die A-AG dulden, eine gemeinsame Außenprüfung von britischen und deutschen Steuerbeamten dagegen nicht. Hintergrundinfo: In Betracht kommen...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / II. Die Vorgaben der ZinsRL

Rn. 3 Stand: EL 132 – ET: 12/2018 Im Falle grenzüberschreitender Zinszahlungen sieht die ZinsRL als Regelfall einen automatischen Informationsaustausch zwischen dem Mitgliedstaat, in dem der wirtschaftliche Eigentümer der Zinsen ansässig ist (Ansässigkeitsstaat), u dem Mitgliedstaat, in dem die Zahlstelle niedergelassen ist (Zahlstellenstaat), vor. Ist der wirtschaftliche Eig...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / C. Meldepflichten (§§ 2 u 8 FKAustG)

Rn. 33 Stand: EL 132 – ET: 12/2018 Meldepflichtige inl Finanzinstitute sind in Deutschland ansässige Finanzinstitute oder inl Niederlassungen ausl Finanzinstitute. Das FKAustG enthält dazu in § 19 FKAustG eine weitgefasste Definition: Danach erstreckt sich der Anwendungsbereich weit über das Bankensystem hinaus. Die Begriffsbestimmungen knüpfen vielmehr an die konkrete Funkti...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / I. Inhalt u Bedeutung

Rn. 1 Stand: EL 132 – ET: 12/2018 Zur Umsetzung der Richtlinie 2003/48/EG des Rates vom 03.06.2003 im Bereich der Besteuerung von Zinserträgen (ZinsRL; ABl EU Nr L 157, 38) wurde § 45e EStG durch das StÄndG 2003 v 15.12.2003 (BGBl I 2003, 2645) in das Gesetz eingefügt. Die ZinsRL ist am 01.07.2005 in Kraft getreten. Ziel der ZinsRL ist es, die effektive Besteuerung von Zinser...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / B. Anwendungsbereich (§ 1 FKAustG)

Rn. 32 Stand: EL 132 – ET: 12/2018 Das FKAustG begründet die Verpflichtung für inl Finanzinstitute, die Daten ausl Konteninhaber dem BZSt zu melden, wenn dieser in einem Staat ansässig ist, der zu dem Anwendungsbereich nach § 1 FKAustG zählt. Dies sind die Mitgliedsstaaten der EU, Drittstaaten, die Vertragsparteien der "Mehrseitigen Vereinbarung" v 29.10.2014 sind, Drittstaat...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / A. Verhältnis zu DBA

Rn. 37 Stand: EL 132 – ET: 12/2018 Zur Vermeidung der Doppelbesteuerung hinsichtlich der von Belgien (bis 2009), Luxemburg u Österreich einbehaltenen Quellensteuer (s Rn 4) enthielt die ZIV in § 14 ZIV Sonderregelungen, die den in den jeweiligen DBA enthaltenen Vorschriften ausdrücklich vorgingen (s Rn 21ff). Das FKAustG ist anwendbar iRd § 1 FKAustG, nach § 1 Abs 1 Nr 4 FKAus...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / B. Verhältnis zu § 43 Abs 1 Nr 7 EStG

Rn. 38 Stand: EL 132 – ET: 12/2018 Die KapSt sichert die Besteuerung der Zinserträge im Inl, wohingegen die ZIV die Erfassung der Zinserträge u das FKAustG Vermögensbestände u Vermögenszuwächse durch den automatischen Informationsaustausch im Ansässigkeitsstaat sicherstellen will.mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / Schrifttum:

Bülte, Die AbgSt bei EU-quellenbesteuerten KapErtr als probates Mittel zur Vermeidung von Steuerstraftaten o als Folge eines Rückzugsgefechts des Steuerstrafrechts?, BB 2008, 2375; Zipfel, Und sie bewegen sich doch, Steuerlicher Informationsaustausch in der EU wird ausgeweitet – neuer OECD-Standard wird kommen, www.dbresearch.de v 09.05.2014; Czakert, Die gesetzliche Umsetzung...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / A. Rechtsentwicklung

Rn. 30 Stand: EL 132 – ET: 12/2018 Die Erfahrungen des letzten Jahrzehnts mit der Aufdeckung von systematischer grenzüberschreitender Steuerhinterziehung, die ua durch die angekauften Steuer-CDs immer offensichtlicher wurde, haben den öffentlichen Druck zu einer Regelung des verstärkt. Der Bericht des Finanzausschusses des BT spricht in diesem Zusammenhang von "einer erheblic...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Steuer Check-up 2019 / 1.12 Automatischer Informationsaustausch über Finanzkonten

Nach den Vorgaben des Finanzkonten-Informationsaustauschgesetzes (FKAustG) werden zum 30.9.2018 Informationen über Finanzkonten in Steuersachen zwischen dem BZSt und der zuständigen Behörde des jeweils anderen Staates i. S. des § 1 Abs. 1 FKAustG automatisch ausgetauscht (§ 27 Abs. 1 FKAustG). Mit Schreiben v. 28.6.2018 gab das BMF die Staaten i. S. des § 1 Abs. 1 FKAustG be...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Steuer Check-up 2019 / 2.7.5 Austausch länderbezogener Berichte zwischen Deutschland und den USA

Auf Basis des Abkommens über den automatischen Informationsaustausch sind Konzernobergesellschaften verpflichtet, einen länderbezogenen Bericht (Country-by-Country Reporting) an die für sie zuständige Finanzbehörde zu übermitteln, welche die Berichte dann an die zuständigen Behörden in entsprechenden Ländern, die das Abkommen unterzeichnet haben (in Deutschland das BZSt), we...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Steuer Check-up 2019 / 2.14 DBA-Neuerungen im Überblick

Deutschland und Kamerun haben am 24.8.2017 erstmals ein spezifisches DBA für Luftfahrtunternehmen abgeschlossen. Ein allgemeines DBA mit Kamerun gibt es bislang nicht. Mit dem Abkommen sollen Luftfahrtunternehmen der beiden Vertragsstaaten nur in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem das Luftfahrtunternehmen seine Geschäftsleitung hat. Das Abkommen tritt am Tag des Aust...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Steuer Check-up 2019 / 2.11 EU-Initiativen für ein öffentliches Country by Country Reporting

Am 12.4.2016 hat die EU-Kommission einen Richtlinienentwurf (2016/0107 zur Änderung der Richtlinie 2013/34/EU) zur Veröffentlichung eines länderbezogenen Ertragsteuerinformationsberichts durch Unternehmen mit einem konsolidierten Konzernumsatz über 750 Mio. EUR vorgelegt. Die geforderten Informationen ähneln denen des zur Verrechnungspreisdokumentation gehörenden CbCR, sind ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Rechtsquellen im Steuerrecht / 4.2 Abkommensrecht (völkerrechtliche Verträge)

Während das Europarecht im Regelfall alle Mitgliedstaaten gleichzeitig bindet und verpflichtet, ist dies bei den Doppelbesteuerungsabkommen anders. Ein Doppelbesteuerungsabkommen ist ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen zwei Staaten, in dem geregelt wird, in welchem Umfang das Besteuerungsrecht einem Staat für die in einem der beiden Vertragsstaaten erzielten Einkünfte ode...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Predictive Planning im Mitt... / 4 Fazit: Wo liegen die Grenzen des Einsatzes?

Das größte Potenzial für statistische Prognosen liegt neben der Beschleunigung und der Automatisierung des Forecastings dort, wo man aus vorauseilenden Indikatoren auf detaillierter Ebene Hochrechnungen durchführen kann. Selbst wenn der Hochrechnung eine optimal aufbereitete Datenbasis zugrunde liegt, gibt es viele Einflüsse, die nicht aus vergangenheitsbezogenen Daten abgel...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einkünfte aus Kapitalvermögen / 1.6.2 Informationsaustausch über Finanzkonten

1.6.2.1 Internationale Vereinbarung Die Bundesrepublik Deutschland hat am 29.10.2014 zusammen mit 50 weiteren Staaten eine Vereinbarung zwischen den zuständigen Behörden über den automatischen Austausch von Informationen über Finanzkonten unterzeichnet ("Mehrseitige Vereinbarung"). Zur wirksamen Bekämpfung der grenzüberschreitenden Steuerhinterziehung und zur Förderung der St...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einkünfte aus Kapitalvermögen / 1.6 Informationsaustausch über Finanzkonten/EU-Zinsrichtlinie

1.6.1 Historie Seit dem 1.7.2005 sollte durch die EU-Zinsrichtlinie die effektive Besteuerung der Zinserträge von natürlichen Personen im Gebiet der Europäischen Union sichergestellt werden. Die Richtlinie wurde durch § 45e EStG i. V. m. der Zinsinformationsverordnung (ZIV) in deutsches Recht umgesetzt. Weitere Drittländer hatten sich dieser Maßnahme angeschlossen. Hiernach wa...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einkünfte aus Kapitalvermögen / 1.6.1 Historie

Seit dem 1.7.2005 sollte durch die EU-Zinsrichtlinie die effektive Besteuerung der Zinserträge von natürlichen Personen im Gebiet der Europäischen Union sichergestellt werden. Die Richtlinie wurde durch § 45e EStG i. V. m. der Zinsinformationsverordnung (ZIV) in deutsches Recht umgesetzt. Weitere Drittländer hatten sich dieser Maßnahme angeschlossen. Hiernach war grundsätzlic...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einkünfte aus Kapitalvermögen / 1.6.2.2 Meldedaten

Folgende Informationen werden zwischen den Staaten ausgetauscht: persönliche Daten (Name, Anschrift, Geburtsdatum/-ort, Steueridentifikationsnummer), Kontonummer, Jahresendsalden der Finanzkonten sowie gutgeschriebene Kapitalerträge (inkl. Einlösungs- und Veräußerungspreisen). Damit ist der Informationsaustausch wesentlich umfassender als nach der früher geltenden EU-Zinsrichtli...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einkünfte aus Kapitalvermögen / 1.6.2.3 Anwendung

Insgesamt 50 Staaten (darunter auch die meisten EU-Staaten) meldeten die Daten bereits für das Jahr 2016. Die Datenmeldungen erfolgten bis September 2017. Andere Staaten melden erstmals für das Jahr 2017 (bis September 2018). Eine Gesamtübersicht, welche Staaten Informationen austauschen und in welchem Jahr erstmals Meldungen erfolgen, ist auf den Seiten der OECD eingestellt.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einkünfte aus Kapitalvermögen / 1.6.2.1 Internationale Vereinbarung

Die Bundesrepublik Deutschland hat am 29.10.2014 zusammen mit 50 weiteren Staaten eine Vereinbarung zwischen den zuständigen Behörden über den automatischen Austausch von Informationen über Finanzkonten unterzeichnet ("Mehrseitige Vereinbarung"). Zur wirksamen Bekämpfung der grenzüberschreitenden Steuerhinterziehung und zur Förderung der Steuerehrlichkeit ist es nach Meinung...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kapitalertragsteuer / 11 Quellensteuer nach der EU-Zinsrichtlinie

Für das Jahr 2016 war – je nach Anwendung des Informationsaustauschs über Finanzkonten entsprechend den OECD-Regeln – noch die EU-Zinsrichtlinie anwendbar und es konnten in einzelnen Staaten anstelle eines Informationsaustauschs Quellensteuern einbehalten werden. Diese Quellensteuer war in einer eigenen Zeile der Anlage KAP einzutragen. Seit dem Jahr 2017 kommt regelmäßig kei...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Auslandskinder / 2.3.3 Besondere Voraussetzungen bei Kindern über 18 Jahren (Kindergeld/Kinderfreibetrag)

Die besonderen Voraussetzungen des § 32 Abs. 4 und 5 EStG gelten für Auslandskinder beim Kindergeld und beim Kinderfreibetrag gleichlautend. a) Arbeitsuchende bzw. beschäftigungslose Kinder Nach § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 EStG werden Kinder bis zum 21. Lebensjahr berücksichtigt, wenn sie nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen und bei einer Agentur für Arbeit im Inland al...mehr

Kommentar aus Finance Office Professional
Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.2 Beratung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (Abs. 1 Nr. 2)

Rz. 9 Die Verpflichtung zur Zusammenarbeit und zur Unterstützung des BMJV ist im Standardisierungsvertrag v. a. als Informationsaustausch angelegt. Eine Beschränkung auf die Konzernrechnungslegung ist nicht vorgesehen. Ob es langfristig auch zu einer privaten Standardsetzung für den Einzelabschluss kommt, ist noch nicht abzusehen. Das bisher umfassendste Beratungsangebot dür...mehr

Kommentar aus Finance Office Professional
Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / Literaturtipps

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Beitrag aus Finance Office Professional
Digital meets Finance by DA... / 1 Digitale Transformation bei DATEV

Als IT-Dienstleister ist es Ziel der DATEV, Steuerberater als ihre Mitglieder und Kunden nachhaltig als Wegbereiter bei der digitalen Transformation, Automatisierung und Vernetzung zu unterstützen. Dies erfolgt durch digitale Geschäftsmodelle auf Basis intelligenter IT, Plattformen, Services und Wissen. Abb. 1: DATEV Ökosystem Das DATEV-Ökosystem verknüpft geschäftliche und So...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Kohlmann, Steuerstrafrecht,... / 8. Automatischer Informationsaustausch/FKAustG

Schrifttum Bozza-Bodden, Internationale Zusammenarbeit – Informationsaustausch, in Achatz, Internationales Steuerrecht, DStJG 36 (2013), S. 133; Czakert, Die gesetzliche Umsetzung des Common Reporting Standards in Deutschland, DStR 2015, 2697; Czakert, Seminar D: Practical protection of taxpayers in the exchange of information process, IStR 2015, 590; Hörhammer, Europäische N...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Kohlmann, Steuerstrafrecht,... / 1. Allgemeines

Rz. 160 Steuerverfehlungen machen nicht vor der Staatsgrenze halt. Die deutschen FinB können allerdings nicht ohne Weiteres auf im Ausland befindliche, für inländische Steuerverfahren relevante Informationen zugreifen. Das Völkerrecht bestimmt, dass Ermittlungsmaßnahmen oder sonstige hoheitliche Akte der Steuerbehörden sich grds. auf das Hoheitsgebiet des jeweiligen Staates...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Kohlmann, Steuerstrafrecht,... / 2. Rechtsgrundlagen für den Auskunftsverkehr

Rz. 175 Die Rechtsgrundlagen für den grenzüberschreitenden Auskunftsverkehr finden sich in einer Reihe von Normen. Zentrale Regelung des innerstaatlichen Rechts ist § 117 AO. § 117 AO Zwischenstaatliche Rechts- und Amtshilfe in Steuersachen (1) Die Finanzbehörden können zwischenstaatliche Rechts- und Amtshilfe nach Maßgabe des deutschen Rechts in Anspruch nehmen. (2) Die Finan...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Kohlmann, Steuerstrafrecht,... / Literatur

Schrifttum Bach, Gruppenanfragen nach Art. 26 Abs. 1 OECD MA und deren Bedeutung für Art. 27 Abs. 1 DBA CH, PStR 2013, 72; Beyer, Auskunftsersuchen der Steuerfahndung gemäß der "Schwedischen Initiative", AO-StB 2013, 351; Binder, Rechtshilfe durch die Schweiz bei Steuerhinterziehung mittels einer falschen Einnahmeüberschussrechnung, wistra 2000, 254; Böse, Die Verwertung im A...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Kohlmann, Steuerstrafrecht,... / 5. Finanzkontrolle Schwarzarbeit

a) Organisation Rz. 1285 Zur Koordinierung der Ermittlungen der zuständigen Behörden von Zoll, Arbeitsverwaltung, FinB und Polizei zur Bekämpfung illegaler Beschäftigung, Schwarzarbeit und Scheinselbständigkeit ist seit Beginn des Jahres 2004 der Arbeitsbereich "Finanzkontrolle Schwarzarbeit" (FKS) der Zollverwaltung eingerichtet worden. Nach der jüngsten Umstrukturierung dur...mehr