Fachbeiträge & Kommentare zu Grundsteuerreform

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Kompaktübersicht: Steuerges... / Grundsteuer

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Literaturauswertung ErbStG/... / 4 GrSt

• 2019 Verfassungsmäßigkeit der Grundsteuerreform/Länderöffnungsklausel/Art. 3 GG/Art. 72 Abs. 3 S. 1 Nr. 7 GG/Art. 105 Abs. 2 GG/Art. 125b Abs. 3 GG Fraglich ist, ob die Regelungen zur Grundsteuerreform verfassungsgemäß sind. Gegen die Länderöffnungsklausel als solche dürften nach den vorgenommenen Änderungen in Art. 72 Abs. 3 S. 1 Nr. 7, 105 Abs. 2 und 125b Abs. 3 GG keine ...mehr

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Literaturauswertung ErbStG/... / 1.1 Ausgewertete Beiträge 2020

Wünnemann/Koller, Die Grundsteuerreform - ein Resümee aus Sicht der Industrie, BB 2020, 215; Milatz, Verdeckte Einlagen und erbschaftsteuerliche Transparenz von Personengesellschaften, Stbg 2020, 15; Schmidt, Verfassungswidrigkeit der Grundsteuer als Flächensteuer, DStR 2020, 249; Reich, Die unternehmensverbundene Doppelstiftung auf dem Prüfstand - Gemischte Stiftung als Rech...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerreform in den Ländern (ErbStB 2021, Heft 3, S. 80)

Der Flickenteppich kommt! Dipl.-Finw. (FH) Mathias Grootens[*] I. Ausgangspunkt der Reform Nach der Entscheidung des BVerfG vom 10.4.2018 (BVerfG v. 10.4.2018 – 1 BvL 11/14, BGBl. I 2018, 531) stand der Gesetzgeber unter Druck. Das BVerfG hatte die Verfassungswidrigkeit der Einheitsbewertung ab dem 1.1.2002 wegen eines Verstoßes gegen Art. 3 Abs. 1 GG festgestellt. Im Rahmen e...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 2. Saarland

Auch im Saarland soll kein grundlegend abweichender Sonderweg beschritten werden, sondern weitgehend das Bundesmodell umgesetzt werden. Die Öffnungsklausel wird jedoch benutzt, um bei der Steuermesszahl eine Änderung vornehmen zu können. Nach der Umsetzung der Grundsteuerreform im Saarland soll es jeweils für Grundstücke, die zu Wohnzwecken und für Grundstücke, die nicht zu ...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / [Ohne Titel]

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Umsetzung der Grundsteuerre... / III. Grundsteuermodell Bayern

1. Grundkonzept der Landesregelung Der Wert eines Grundstücks soll in Bayern ab 2025 keine Rolle mehr spielen. Stattdessen errechnet sich die neue Grundsteuer nach der Größe von Grundstück und Gebäude. Dabei soll nach dem am 6.12.2020 veröffentlichten RegE eines GrStG-BY nicht das Leistungsfähigkeitsprinzip, sondern das Äquivalenzprinzip zur Anwendung kommen, um den Infrastru...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / V. Grundsteuermodell Sachsen und Saarland

1. Sachsen Das Land Sachsen hat sich im Grundsatz für die Anwendung des Bundesmodells entschieden. Gleichwohl wurde am 29.9.2020 ein Entwurf eines Sächsischen Gesetzes zur Umsetzung der Grundsteuerreform (Drucks. 7/4095) in den Landtag eingebracht. Ziel des Gesetzes ist es, bei der Bewertung des Grundvermögens den regionalen Besonderheiten in Sachsen hinreichend Rechnung zu t...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / II. Grundsteuermodell Baden-Württemberg

1. Grundkonzept der Landesregelung Als erstes Bundesland hat Baden-Württemberg am 4.11.2020 sein GrStG-BW in Form einer Bodenwertsteuer verabschiedet. Das im GrStG-BW gewählte Modell sieht vor, bei Grundstücken des Grundvermögens nur noch den Wert des Grund und Bodens zu besteuern (amtliche Bezeichnung "LGrStG", Gesetz zur Regelung einer Landesgrundsteuer, GBl. Baden-Württemb...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / IV. Grundsteuermodell Hamburg, Hessen und Niedersachsen

1. Grundkonzept der Landesregelungen Äquivalenzmodell und Lagefaktor: Die Bundesländer Hessen, Niedersachsen und Hamburg wollen das bayrische Modell zusätzlich um einen Lagefaktor ergänzen, der Grundstücke in besserer Lage höher besteuert als Grundstücke in schlechter Lage (Flächen-Faktor-Verfahren). Das bayrische Flächenmodell berücksichtigt keine Lageunterschiede. Das heißt...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 1. Sachsen

Das Land Sachsen hat sich im Grundsatz für die Anwendung des Bundesmodells entschieden. Gleichwohl wurde am 29.9.2020 ein Entwurf eines Sächsischen Gesetzes zur Umsetzung der Grundsteuerreform (Drucks. 7/4095) in den Landtag eingebracht. Ziel des Gesetzes ist es, bei der Bewertung des Grundvermögens den regionalen Besonderheiten in Sachsen hinreichend Rechnung zu tragen und ...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 3. Modell Niedersachsen

Das Ländermodell Niedersachsen entspricht im Wesentlichen dem Modell aus Hessen. Dabei sieht das niedersächsische Modell eine stärkere Spreizung der Lagefaktoren vor. Damit wird innerhalb einer Kommune die Grundsteuer noch stärker lageabhängig erhoben. Die eingangs aufgezeigte Nachweispflicht für den gleichermaßen unterschiedlichen Infrastrukturaufwand der Gemeinde wird m.E....mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 4. Berechnungsbeispiel

Beispiel Grundstückseigentümerin S hat ein Einfamilienhaus auf einem 400 qm großen Grundstück. Das aufstehende Gebäude ist denkmalgeschützt. Der Bodenrichtwert beträgt 250 EUR pro qm. Der neue Hebesatz der Gemeinde G, in der sich das Grundstück befindet, soll für die neue Grundsteuer bei 350 % liegen. Lösung Schritt 1 – Grundsteuerwert: 400 qm x 250 EUR/qm = 100.000 EUR Schritt ...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 1. Grundkonzept der Landesregelung

Als erstes Bundesland hat Baden-Württemberg am 4.11.2020 sein GrStG-BW in Form einer Bodenwertsteuer verabschiedet. Das im GrStG-BW gewählte Modell sieht vor, bei Grundstücken des Grundvermögens nur noch den Wert des Grund und Bodens zu besteuern (amtliche Bezeichnung "LGrStG", Gesetz zur Regelung einer Landesgrundsteuer, GBl. Baden-Württemberg 2020, 974). Zu diesem Zweck we...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 3. Systematik der Grundsteuererhebung

Der gemeindliche Hebesatz wird auch nach dem GrStG-BW nicht direkt auf die neuen Grundsteuerwerte angewendet werden. Vielmehr wird – wie im bisherigen Recht – zunächst ein Steuermessbetrag durch Multiplikation des Grundsteuerwerts mit einer gesetzlich festgelegten Steuermesszahl festgesetzt, auf den dann der gemeindliche Hebesatz Anwendung findet. Im Bereich des Grundvermöge...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 4. Berechnungsbeispiel

Beispiel Grundstückseigentümerin S hat ein Einfamilienhaus (200 qm Wohnfläche) auf einem 400 qm großen Grundstück. Das aufstehende Gebäude ist denkmalgeschützt. Der neue Hebesatz der Gemeinde G, in der sich das Grundstück befindet, soll für die neue Grundsteuer bei 350 % liegen. Schritt 1 – Grundsteuerausgangsbetrag: Grund und Boden: 400 qm x 0,04 EUR/qm = 16 EUR Gebäude: 200 q...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 1. Grundkonzept der Landesregelungen

Äquivalenzmodell und Lagefaktor: Die Bundesländer Hessen, Niedersachsen und Hamburg wollen das bayrische Modell zusätzlich um einen Lagefaktor ergänzen, der Grundstücke in besserer Lage höher besteuert als Grundstücke in schlechter Lage (Flächen-Faktor-Verfahren). Das bayrische Flächenmodell berücksichtigt keine Lageunterschiede. Das heißt, alle gleichgroßen und nutzungsglei...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / VI. Fazit

Der befürchtete Flickenteppich bei der Grundsteuer wird langsam aber sicher Realität. Dabei weichen die Modelle mitunter in kleinsten Details voneinander ab, z.B. die Modelle von Bayern und Baden-Württemberg bei der Berechnungsweise der Messzahlenermäßigung. Für steuerliche Berater von Mandanten mit Grundbesitz im gesamten Bundesgebiet gilt es daher, den Überblick über die Vi...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 1. Grundkonzept der Landesregelung

Der Wert eines Grundstücks soll in Bayern ab 2025 keine Rolle mehr spielen. Stattdessen errechnet sich die neue Grundsteuer nach der Größe von Grundstück und Gebäude. Dabei soll nach dem am 6.12.2020 veröffentlichten RegE eines GrStG-BY nicht das Leistungsfähigkeitsprinzip, sondern das Äquivalenzprinzip zur Anwendung kommen, um den Infrastrukturaufwand der Gemeinde Rechnung ...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 4. Modell Hamburg

Im Hamburger Modell wird eine Ursprungsmesszahl für Wohnen von 0,5 (ggü. 1,0 für Nichtwohnzwecke) bei normalen Wohnlagen im Gegensatz zu guten Wohnlagen durch den Faktor 0,75, d.h. um eine Ermäßigung von 25 % zusätzlich begünstigt, um Stadtentwicklungsgesichtspunkte zu berücksichtigen und um das Ziel des bezahlbaren Wohnraums zu fördern (vgl. Landespressekonferenz, abrufbar ...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 2. Modell Hessen

Das hessische Flächen-Faktor-Verfahren nutzt dazu die nach § 196 BauGB zonenweise festgestellten Bodenrichtwerte (sog. "Zonenwerte") als "Lageindiz". Der Zonenwert des betreffenden Grundstücks wird – in Form einer Verhältnisbildung – mit dem Durchschnittsbodenwert der Gemeinde verglichen. Weicht der Zonenwert vom Durchschnittsbodenwert ab, passt der Faktor das Ergebnis des F...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / I. Ausgangspunkt der Reform

Nach der Entscheidung des BVerfG vom 10.4.2018 (BVerfG v. 10.4.2018 – 1 BvL 11/14, BGBl. I 2018, 531) stand der Gesetzgeber unter Druck. Das BVerfG hatte die Verfassungswidrigkeit der Einheitsbewertung ab dem 1.1.2002 wegen eines Verstoßes gegen Art. 3 Abs. 1 GG festgestellt. Im Rahmen einer zweistufigen Übergangsfrist war der Gesetzgeber gefordert, bis zum 31.12.2019 eine N...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 2. Systematik der Bewertung

Der Grundsteuerausgangsbetrag des Grundstücks errechnet sich aus einer Addition folgender zwei Summanden: Äquivalenzbetrag des Grund und Bodens: Dieser ergibt sich durch eine Multiplikation der Fläche des Grund und Bodens mit der jeweiligen Äquivalenzzahl; etwaige Äquivalenzbeträge von Wohn- und Nutzflächen der Gebäude: Diese ergeben sich durch eine Multiplikation der maßgebli...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 3. Systematik der Grundsteuererhebung

Die Grundsteuermesszahl beträgt gem. Art. 4 Abs. 1 GrStG-BY-E im Grundsatz 100 %. Für den Äquivalenzbetrag der Wohnflächen wird die Grundsteuermesszahl jedoch auf 70 % ermäßigt. Nach Art. 4 Abs. 2 GrStG-BY-E ist eine Steuerermäßigung der Grundsteuermesszahl für den Äquivalenzbetrag der Wohnflächen um 25 % und somit von 70 % auf 52,5 % vorgesehen, soweit eine enge räumliche V...mehr

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Umsetzung der Grundsteuerre... / 2. Systematik der Bewertung

Fläche und Bodenrichtwert: Die Ausgestaltung der Bewertung und Besteuerung des Grundvermögens als Grundsteuer B, welche die Fläche des Grund und Bodens und den Bodenrichtwert als Bewertungsparameter vorsieht, erfüllt nach Auffassung der Landesregierung Baden-Württemberg vielfältige Zwecke (vgl. Drucks. 16/8907). Einerseits werde dadurch ein Zusammenhang mit kommunalen Infras...mehr

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Die Änderungen des Grunderw... / III. Änderungen des Grundsteuerrechts

Bezgl. der Grundsteuer sind zwei Zeiträume zu unterscheiden. Bis 31.12.2024 gelten für die Feststellung der Bemessungsgrundlage die sog. Einheitsbewertung bzw. die bewertungsrechtlichen Sonderregelungen für die neuen Bundesländer nach dem BewG. Ab 1.1.2025 gilt das neue Grundsteuerrecht nach dem Grundsteuerreformgesetz v. 26.11.2019, BGBl. I 2019, 1794 m.W.v. 1.1.2025 und de...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / II. Rechtsentwicklung

Rz. 3 [Autor/Stand] § 10 GrStG blieb bis zur Grundsteuerreform [2] seit 1973 unverändert. Die Vorschrift geht auf § 7 GrStG 1951 zurück und fasst die dortigen Regelungen zusammen. Nach § 7 Abs. 1 Nr. 1 GrStG 1951 war der Eigentümer oder der Berechtigte Steuerschuldner. Das galt nach § 7 Abs. 1 Nr. 2 GrStG 1951 bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben auch dann, wenn die ...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / II. Hintergrund der gesetzlichen Regelung

Rz. 10 [Autor/Stand] Das Bundesverfassungsgericht hat mit Entscheidung vom 10.4.2018[2] die Verfassungswidrigkeit der Einheitsbewertung des Grundvermögens in den alten Bundesländern jedenfalls seit dem Beginn des Jahres 2002 festgestellt. In seiner Begründung führt das BVerfG aus, dass es bedingt durch das überlange Festhalten des Gesetzgebers an dem Hauptfeststellungszeitpu...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / II. Hintergrund der gesetzlichen Regelung

Rz. 8 [Autor/Stand] Das Bundesverfassungsgericht hat mit Entscheidung vom 10.4.2018[2] die Verfassungswidrigkeit der Einheitsbewertung des Grundvermögens in den alten Bundesländern jedenfalls seit dem Beginn des Jahres 2002 festgestellt. In seiner Begründung führt das BVerfG aus, dass es bedingt durch das überlange Festhalten des Gesetzgebers an dem Hauptfeststellungszeitpun...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / II. Hintergrund der gesetzlichen Regelung

Rz. 8 [Autor/Stand] Das Bundesverfassungsgericht hat mit Entscheidung vom 10.4.2018[2] die Verfassungswidrigkeit der Einheitsbewertung des Grundvermögens in den alten Bundesländern jedenfalls seit dem Beginn des Jahres 2002 festgestellt. In seiner Begründung führt das BVerfG aus, dass es bedingt durch das überlange Festhalten des Gesetzgebers an dem Hauptfeststellungszeitpun...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / II. Wirtschaftlicher Eigentümer

Rz. 20 [Autor/Stand] § 10 Abs. 1 GrStG stellt allein auf die steuerliche Zurechnung des Steuergegenstandes ab. Wurde die wirtschaftliche Einheit des Grundbesitzes (Steuergegenstand) bei der Feststellung des Einheitswerts abweichend von § 39 Abs. 1 AO dem wirtschaftlichen Eigentümer (vgl. § 39 Abs. 2 Nr. 1 Satz 1 AO) zugerechnet, ist dieser Steuerschuldner. Rz. 21 [Autor/Stand...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / III. Betrieb der Land- und Forstwirtschaft

Rz. 30 [Autor/Stand] Bei der Einheitsbewertung für den Betrieb der Land- und Forstwirtschaft sind neben dem Grund und Boden auch die dazu gehörenden Gebäude[2], und die Betriebsmittel[3] einzubeziehen, und zwar auch dann, wenn sie, z.B. bei Gebäuden auf fremdem Grund und Boden oder bei der Verpachtung dem Pächter gehören (§ 34 Abs. 4 BewG). Für die Bewertung nach dem 1.1.202...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / II. Rechtsentwicklung

Rz. 3 [Autor/Stand] Mit Art. 3 GrStRefG [2] wurden die Sondervorschriften für die Hauptveranlagung auf den 1.1.2025 in § 36 GrStG verortet. Die Vorschriften für die zuletzt durchgeführte Hauptveranlagung auf den 1.1.1974 waren im bisherigen § 37 GrStG enthalten. Rz. 4 [Autor/Stand] Somit findet nach 51 Jahren erneut eine Hauptveranlagung statt. Der Zeitraum zwischen der Hauptf...mehr

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Roscher, GrStG Grundsteuer-... / 2 Aktueller Stand zur Inanspruchnahme der Länderöffnungsklausel

Rz. 3 Anhand der bisher erfolgten bzw. laufenden Gesetzgebungsverfahren sowie der aktuellen Überlegungen der Länder zur Inanspruchnahme der Länderöffnungsklausel lassen sich hinsichtlich der Abweichungen von den bundesgesetzlichen Regelungen im Wesentlichen folgende Gruppen unterscheiden: Wenngleich Baden-Württemberg als erstes vom Bundesgesetz abweichendes Land am 4.11.2020 ...mehr

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Roscher, GrStG Grundsteuer-... / 4.1 Sachsen

Rz. 46 Der Sächsische Landtag hat am 3.2.2021 das Sächsische Gesetz zur Umsetzung der Grundsteuerreform verabschiedet.[1] Der entsprechende Gesetzentwurf wurde von der Staatsregierung im Herbst 2020 in den Landtag eingebracht.[2] Mit dem vorgenannten Gesetz wird von den bundesgesetzlichen Regelungen ausschließlich hinsichtlich der Steuermesszahlen für unbebaute und bebaute Gr...mehr

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Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 2.1 Keine Buchführungspflicht

Rz. 25 Der Unternehmer darf nicht aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Führung von Büchern verpflichtet sein. Die Verpflichtung zur Führung von Büchern kann sich sowohl aus handelsrechtlichen Grundsätzen als auch aus Vorschriften der Abgabenordnung ergeben. Rz. 26 Nach handelsrechtlichen Grundsätzen ist der Kaufmann nach § 238 i. V. m. § 1 Abs. 2 HGB nach der Reform des HGB...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / 1. Zeitlicher Anwendungsbereich

Rz. 4 [Autor/Stand] Bis zum 31.12.2024 gilt noch die Fassung des GrStG v. 7.8.1973[2]. Sie hat den Regelungsinhalt aus § 18 GrStG 1951 und § 35 GrStDV 1952 aufgenommen. Eine Anpassung ergab sich im Jahr 2000 durch das StEuglG, indem die Angabe "zwanzig Deutsche Mark" durch "zehn Euro" ersetzt wurde.[3] Rz. 5 [Autor/Stand] Die durch das Grundsteuer-Reformgesetz [5] neu gefasste...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / II. Hintergrund der gesetzlichen Regelung

Rz. 9 [Autor/Stand] Das Bundesverfassungsgericht hat mit Entscheidung vom 10.4.2018[2] die Verfassungswidrigkeit der Einheitsbewertung des Grundvermögens in den alten Bundesländern jedenfalls seit dem Beginn des Jahres 2002 festgestellt. In seiner Begründung führt das BVerfG aus, dass es bedingt durch das überlange Festhalten des Gesetzgebers an dem Hauptfeststellungszeitpun...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / Gesetzestext

Schrifttum: App, Die Frist für den Erlass eines Grundsteuer-Zerlegungsbescheides des Finanzamts, ZMR 2012, 852; Bayer, Steuerlehre, Berlin/New York 1998; Creifelds, Rechtswörterbuch, hrsg. v. Klaus Weber, 23. Aufl. München 2019; Eichholz, Novellierung der Grundsteuer, Überblick über die wesentlichen Änderungen und Konsequenzen der Grundsteuer-Reform sowie kritische Beurteilun...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / II. Hintergrund der gesetzlichen Regelung

Rz. 10 [Autor/Stand] Das Bundesverfassungsgericht hat mit Entscheidung vom 10.4.2018[2] die Verfassungswidrigkeit der Einheitsbewertung des Grundvermögens in den alten Bundesländern jedenfalls seit dem Beginn des Jahres 2002 festgestellt. In seiner Begründung führt das BVerfG aus, dass es bedingt durch das überlange Festhalten des Gesetzgebers an dem Hauptfeststellungszeitpu...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / I. Regelungsinhalt

Rz. 1 [Autor/Stand] § 17 GrStG enthält die Regelungen zur Neuveranlagung der Steuermessbeträge für Zwecke der Grundsteuerfestsetzung. Die Vorschrift ist durch Artikel 1 des Gesetzes zur Reform der Grundsteuer vom 7.8.1973[2] in das Grundsteuergesetz (GrStG) aufgenommen worden. Sie wurde zuletzt vor der Grundsteuerreform durch Artikel 15 Nr. 3 des Einführungsgesetzes zur Abga...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / III. Hintergrund der geänderten gesetzlichen Regelung

Rz. 11 [Autor/Stand] Das Bundesverfassungsgericht hat mit Entscheidung vom 10.4.2018[2] die Verfassungswidrigkeit der Einheitsbewertung des Grundvermögens in den alten Bundesländern jedenfalls seit dem Beginn des Jahres 2002 festgestellt. In seiner Begründung führt es aus, dass es bedingt durch das überlange Festhalten des Gesetzgebers an dem Hauptfeststellungszeitpunkt 1.1....mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / III. Hintergrund der geänderten gesetzlichen Regelung

Rz. 11 [Autor/Stand] Das Bundesverfassungsgericht hat mit Entscheidung vom 10.4.2018[2] die Verfassungswidrigkeit der Einheitsbewertung des Grundvermögens in den alten Bundesländern jedenfalls seit dem Beginn des Jahres 2002 festgestellt. In seiner Begründung führt es aus, dass es bedingt durch das überlange Festhalten des Gesetzgebers an dem Hauptfeststellungszeitpunkt 1.1....mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / II. Verwaltungsanweisungen

Rz. 7 [Autor/Stand] Die Verwaltungsanweisungen in Abschn. 33 der Grundsteuerrichtlinien 1978[2] enthalten zu § 18 GrStG keine Aussagen. Mögliche Regelungen im Rahmen der noch ausstehenden Grundsteuerrichtlinien zur Grundsteuerreform bleiben abzuwarten. Es wird damit gerechnet, dass diese frühestens Ende 2020/Anfang 2021 bekanntgegeben werden. Rz. 8– 10 [Autor/Stand] Einstweil...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / II. Verwaltungsanweisungen

Rz. 7 [Autor/Stand] Die Verwaltungsanweisungen in Abschn. 33 der Grundsteuerrichtlinien 1978[2] enthalten zu § 17 GrStG keine Aussagen. Mögliche Regelungen im Rahmen der noch ausstehenden Grundsteuerrichtlinien zur Grundsteuerreform bleiben abzuwarten. Es wird damit gerechnet, dass diese frühestens Ende 2020/Anfang 2021 bekannt gegeben werden. Rz. 8– 10 [Autor/Stand] Einstwei...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / II. Ermittlung der Bodenrichtwerte

Rz. 42 [Autor/Stand] Die Bodenrichtwerte werden nach den §§ 195 bis 197 BauGB von den Gutachterausschüssen flächendeckend ermittelt, veröffentlicht und dem zuständigen Finanzamt mitgeteilt. Als Grundlage für die Ermittlung der Bodenrichtwerte dient die Kaufpreissammlung i.S.d. § 195 BauGB. Sofern die Bodenrichtwerte in bebauten Gebieten zu ermitteln sind, sind sie mit dem We...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / I. Grundlagen

Rz. 50 [Autor/Stand] Bei Grundstücken ist der Steuermessbetrag nach § 22 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 GrStG in dem Verhältnis zu zerlegen, in dem die auf die einzelnen Gemeinden entfallenden Flächengrößen zueinander stehen. Das Gesetz stellt wie in § 22 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 beim Wirtschaftswert des land- und forstwirtschaftlichen Betriebs hier auf das Verhältnis der Flächenanteile ab....mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / I. Neuveranlagung ohne Fortschreibung nach § 222 BewG

Rz. 30 [Autor/Stand] Nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 GrStG wird der Grundsteuermessbetrag neu festgesetzt, wenn dem Lagefinanzamt bekannt wird, dass Gründe, die im Feststellungsverfahren über den Grundsteuerwert nicht zu berücksichtigen sind, zu einem anderen als dem für den letzten Veranlagungszeitpunkt festgesetzten Steuermessbetrag führen. Rz. 31 [Autor/Stand] An dieser Stelle ist ...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / I. Regelungsinhalt

Rz. 1 [Autor/Stand] § 18 GrStG enthält die Regelungen zur Nachveranlagung der Steuermessbeträge für Zwecke der Grundsteuerfestsetzung. Die Vorschrift ist durch Artikel 1 des Gesetzes zur Reform der Grundsteuer vom 7.8.1973[2] in das Grundsteuergesetz (GrStG) aufgenommen worden. Rz. 2 [Autor/Stand] Im Rahmen der Grundsteuerreform ist § 18 GrStG durch das Gesetz zur Reform des ...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / III. Rechtsentwicklung

Rz. 20 [Autor/Stand] Eine Zerlegung des Steuermessbetrags war bereits im GrStG 1951 geregelt. §§ 17–19 GrStG und §§ 35-36 GrStDV normierten das Zerlegungsverfahren. Nach § 19 GrStG 1951 war der Steuermessbetrag nach dem Verhältnis zu zerlegen, in dem die Teile des maßgebenden Einheitswerts, die auf die einzelnen Gemeinden entfallen, zueinander stehen. Im materiell-rechtliche...mehr