Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertung

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Spaltung: Rechnungslegung / 4.4.4.2 Einbringungsgewinn

Rz. 113 Setzt die übernehmende Kapitalgesellschaft das übertragene Vermögen zu einem höheren Wert als den Buchwert an, ergibt sich daraus auf Ebene des Einbringenden ein Einbringungsgewinn.mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Lagebericht: Grundlagen, Gr... / 4.3 Checkliste zu den Bestandteilen des Lageberichts

Rz. 59 Am 2.11.2012 hat der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) erstmals den Standard DRS 20 "Konzernlagebericht" veröffentlicht. Dieser führt die bisher bestehenden verschiedenen Deutschen Rechnungslegungsstandards DRS 15 "Lagebericht" sowie DRS 5 "Risikoberichterstattung", einschließlich der branchenspezifischen Standards zur Risikoberichterstattung für Kredit- und Finanzi...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Spaltung: Rechnungslegung / 4.5.1 Allgemeines

Rz. 130 Die Einbringung von Unternehmensteilen in eine Personengesellschaft wird in § 24 UmwStG geregelt. Als Einbringung i. S. d. § 24 Abs. 1 UmwStG sind Tatbestände zu verstehen, die eine (einbringende) Übertragung von Betrieben, Teilbetrieben oder Mitunternehmeranteilen in eine Personengesellschaft gegen Anteilsgewährung (Mitunternehmerschaftsgewährung) an den/die Einbrin...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Warum ist es wichtig, dass ... / 1.4 Folgen von Verstößen

Ist die Zuständigkeit für die Arbeitsschutzorganisation nicht konsequent und nachhaltig geregelt, fehlen Bausteine der Struktur völlig oder sie brechen nach kurzer Zeit wieder zusammen, z. B. sind Gefährdungsbeurteilungen veraltet oder unvollständig oder Unterweisungen finden nur hier und da als "Einmalaktion" statt. Das führt immer wieder zu Unsicherheiten und überstürztem ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Lagebericht: Grundlagen, Gr... / 4.2.3 Nachtragsbericht (DRS 20.114)

Rz. 38 Im Nachtragsbericht nach § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB i. d. F. vor BilRUG 2015 war auf Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag einzugehen. Seither ist diese Regelung als § 285 Nr. 33 HGB i. d. F. des BilRUG in den Anhang verschoben worden.[1] Rz. 39 Seit der Verlagerung des Nachtragsberichts in den Anhang durch das BilRUG 2015 (§ 285 Nr. 33 HGB) empfiehlt D...mehr

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Spaltung: Rechnungslegung / 2.3.3 Spaltungsbericht

Rz. 17 Der in § 127 UmwG normierte Spaltungsbericht ist durch die Vertretungsorgane der beteiligten Rechtsträger – für jeden Rechtsträger einzeln oder nach § 127 Abs. 1 Satz 1 2. Halbsatz UmwG auch gemeinsam – zu erstellen. Er umfasst gem. § 127 Abs. 1 Satz 1 1. Halbsatz UmwG die Berichterstattung über die Spaltung, den Spaltungs- und Übernahmevertrag oder seinen Entwurf. Ko...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
§ 396 AO: Verfahrensbeschle... / 3. Bewertung

Aus der Antwort des EuGH auf die Vorlagefragen folgt, dass das Recht aus Art. 6 Abs. 1 S. 1 EMRK hinter die Beantwortung einer Vorlagefrage zurücktritt. Für Haftsachen knüpft der EuGH dies an seine eigene Befähigung zu Eilentscheidungen sowie daran, dass das vorlegende Gericht geeignete Anordnungen zur Wahrung der Rechte der Beteiligten treffen kann. Das dürfte jedenfalls di...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 4.2.1 Bilanzierung und Behandlung beim übertragenden Rechtsträger

Rz. 76 Schlussbilanz Als Konsequenz der Pflicht zur Erstellung einer handelsrechtlichen Schlussbilanz sowie bedingt durch § 3 Satz 1 UmwStG ist im Falle einer Verschmelzung eine steuerliche Schlussbilanz des übertragenden Rechtsträgers zu erstellen. Die auf den Übertragungsstichtag aufzustellende steuerliche Schlussbilanz entspricht grundsätzlich nicht der Steuerbilanz i. S. d...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Verschmelzung: Rechnungslegung / 4.3.1 Bilanzierung und Behandlung beim übertragenden Rechtsträger

Rz. 124 Die bereits im Rahmen der Verschmelzung von Kapitalgesellschaften auf Personengesellschaften erläuterte Fiktion der steuerlichen Rückwirkung (vgl. Rz. 67) gilt ebenfalls für die Verschmelzung von Kapitalgesellschaften. Darüber hinaus entspricht die steuerliche Behandlung in Grundzügen der Verschmelzung von Kapitalgesellschaften auf Personengesellschaften. Nachfolgend ...mehr

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Verschmelzung: Rechnungslegung / 3.1.2 Bilanzierung beim übernehmenden Rechtsträger

Rz. 44 Bevor auf die Besonderheiten der bilanziellen Behandlung eingegangen wird, ist zunächst zu verdeutlichen, zu welchem Zeitpunkt die Effekte der Verschmelzung bilanziell auf Ebene des übernehmenden RT zu berücksichtigen sind. 2 Effekte der Verschmelzung müssen differenziert werden: Einbuchung Vermögensgegenstände/Schulden des übertragenden RT beim übernehmenden RT (grds....mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Aktuelle Rechtsprechung zum... / d) Mitteilungspflicht bei Verständigungsgesprächen (§ 243 Abs. 4 StPO)

Wenn den Verteidigern und der Staatsanwaltschaft nach Schluss eines Hauptverhandlungstages ein achtseitiger schriftlicher Verständigungsvorschlag ausgehändigt wird, in dem das Gericht seine vorläufige rechtliche Bewertung anhand der Aktenlage erläutert und dazu ausführt, welche Strafkorridore betreffend die insgesamt sechs Angeklagten im Fall eines Geständnisses bzw. ohne ei...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
§ 396 AO: Verfahrensbeschle... / 2. Entscheidung

Der EuGH hebt in seiner Entscheidung zunächst hervor, dass das Verfahren nach Art. 267 AEUV zentral der einheitlichen Auslegung und Anwendung von Unionsrecht dient. Mit Blick auf das in Art. 6 Abs. 1 S. 1 EMRK und Art. 47 Abs. 2 GRCh niedergelegte und nach Art. 5 Abs. 3 S. 1 Halbs. 2 EMRK gerade in Haftsachen zu beachtende Recht auf Verhandlung binnen angemessener Frist stel...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Verschmelzung: Rechnungslegung / Zusammenfassung

Überblick Der Beitrag erläutert die (steuer-)bilanzielle Behandlung von Verschmelzungen nach dem UmwG/UmwStG. Im Fokus steht die Erstellung der Schlussbilanz und die Bewertung der Vermögensgegenstände/Schulden der Unternehmen. Die relevanten Anforderungen bei der Bilanzierung einer Verschmelzung werden anhand von Beispielen behandelt, um eine korrekte Abwicklung der Verschme...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Die neuen "Ergänzenden Anga... / 6. Fazit und praktische Bedeutung für die Beratungspraxis

Die Einführung der differenzierten Kategorien für ergänzende Angaben in der Umsatzsteuervoranmeldung führt nicht zu einer Erweiterung der materiellen Offenlegungsmöglichkeiten, sondern zu deren strukturierter Klassifizierung. Die Möglichkeit zur Offenlegung ungeklärter oder rechtlich unsicherer Sachverhalte bestand bereits nach bisheriger Rechtslage. Die Neuregelung dient da...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Verschmelzung: Rechnungslegung / 4.2.2 Bilanzierung und Behandlung beim übernehmenden Rechtsträger

Rz. 91 Übernahmebilanz Eine Übernahmebilanz ist in den Fällen zur Aufnahme grundsätzlich nicht erforderlich, da die Verschmelzung einen laufenden Geschäftsvorfall darstellt. Etwas anderes gilt, wenn der Gewinn der Personengesellschaft bis zum Übertragungsstichtag nach § 4 Abs. 3 EStG ermittelt wurde.[1] Die Abbildung des Vermögenszugangs im nächsten regulären Jahresabschluss ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Verschmelzung: Rechnungslegung / 2.8.1 Verschmelzungsplan

Rz. 27 Bei der grenzüberschreitenden Verschmelzung, die bisher im UmwG in den §§ 122a–122m a. F. festgeschrieben waren, wurden bisher nur jene zwischen Kapitalgesellschaften geregelt. Durch das UmRuG wurde die grenzüberschreitende Verschmelzung in den §§ 305-319 UmwG neu geregelt. Diese sehen nun vor, dass neben EU/EWR Kapitalgesellschaften auch Personenhandelsgesellschaften...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Verschmelzung: Rechnungslegung / 3.2.4 Konzerninterne Umwandlungsvorgänge, § 301 HGB

Rz. 56 Der Regelungsbereich des UmwG umfasst keine konzerninternen Umwandlungsvorgänge. Tritt etwa der Fall einer Beteiligung eines Tochterunternehmens an einer konzerninternen Verschmelzung auf, muss auf die allgemeinen Konsolidierungsgrundsätze abgestellt werden. Eine zutreffende Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns unter Beachtung der der Konze...mehr

Kommentar aus Haufe TV-L Office Premium
Tillmanns/Heise/u.a., BetrV... / 6.2 Entscheidungsmöglichkeiten

Rz. 26 Das Arbeitsgericht hat, sofern es gleichzeitig über den Feststellungsantrag und den Antrag auf Ersetzung der Zustimmung entscheidet, 4 Entscheidungsmöglichkeiten [1]: Beide Anträge sind begründet, d. h. das Arbeitsgericht ist der Auffassung, dass die Einstellung/Versetzung dringlich war und der Betriebsrat die Zustimmung zu Unrecht verweigert hat. Der Arbeitgeber kann d...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Verschmelzung: Rechnungslegung / 2.2 Verschmelzungsvertrag

Rz. 4 Für den Verschmelzungsvertrag besteht grundsätzlich das Erforderniss der notariellen Beurkundung, § 6 UmwG, allerdings wird dieser Formmangel durch Eintragung der Verschmelzung im Handelsregister geheilt. Im Falle einer grenzüberschreitenden Verschmelzung tritt gem. § 307 UmwG an die Stelle des Verschmelzungsvertrags ein Verschmelzungsplan, der ebenfalls notariell zu be...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Verschmelzung: Rechnungslegung / 2.4 Verschmelzungsbericht

Rz. 12 Der in § 8 UmwG normierte Verschmelzungsbericht ist durch die Vertretungsorgane der beteiligten Rechtsträger – für jeden Rechtsträger einzeln oder nach § 8 Abs. 1 Satz 1 2. Halbsatz UmwG auch gemeinsam – zu erstellen. Er umfasst gem. § 8 Abs. 1 Satz 1 1. Halbsatz UmwG die Berichterstattung über die Verschmelzung, den Verschmelzungsvertrag oder seinen Entwurf. Konkret ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Die neuen "Ergänzenden Anga... / 2. Zeitlicher Abgabedruck und strukturelles strafrechtliches Risiko der Umsatzsteuervoranmeldung

Die strafrechtliche Bedeutung der Neuregelung erschließt sich insbesondere vor dem Hintergrund der kurzen gesetzlichen Abgabefristen für Umsatzsteuervoranmeldungen. Gemäß § 18 Abs. 1 UStG ist die Umsatzsteuervoranmeldung grundsätzlich bis zum 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums zu übermitteln. Zwar verlängert sich diese Frist im Falle der Dauerfristverlängerung ge...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Methodische Bausteine für d... / 3 Objektive, modellbasierte Bewertung statt subjektiver Schätzung

Die in der Praxis weit verbreitete Nutzung von Experteneinschätzungen im Risikomanagement ist historisch gut begründet. Entscheidungen unter Unsicherheit erfordern die Bildung von Erwartungen, und solange gemessene Daten, leistungsfähige Rechenverfahren und praktikable Modellierungswerkzeuge nicht verfügbar sind, stellen Einschätzungen erfahrener Personen die mit vertretbare...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Gewöhnliche Erwerbstätigkei... / 7 Vereinigtes Königreich

Bei der Bewertung einer gewöhnlich in mehreren Staaten erwerbstätigen Person muss zwischen Sachverhalten nach dem Austrittsabkommen und nach dem Abkommen über Handel und Zusammenarbeit unterschieden werden. 7.1 Vom Austrittsabkommen erfasste Sachverhalte Vom Austrittsabkommen sind Sachverhalte erfasst, die ohne Unterbrechung über den 31.12.2020 hinaus gehen. Dies ist der Fall,...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Nachhaltigkeitsberichtersta... / 2.3.3 Details der Wesentlichkeitsbeurteilung

Hinsichtlich der Schritte der Wesentlichkeitsanalyse fordert ESRS (5/2026).25, dass die zu berichtenden Informationen in zwei Schritten zu erfolgen haben: Identifikation von Themen, die mit seinen wesentlichen Auswirkungen, Risiken oder Chancen zusammenhängen und anschließend Festlegung der zu berichtenden Informationen zu jedem dieser Themen. Als Methoden werden drei Varianten...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Gefahrstoffe / 4 Wie werden Mitarbeiter vor Gefahrstoffen geschützt?

Sobald feststeht, dass Beschäftigte Tätigkeiten mit einem Gefahrstoff durchführen oder Gefahrstoffe bei diesen Tätigkeiten entstehen oder freigesetzt werden, muss eine Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes oder der Tätigkeit durchgeführt werden. Hier werden die folgenden Gefährdungen berücksichtigt: Stoffeigenschaften, Sicherheitsinformationen des Lieferanten, Ausmaß, Art un...mehr

Lexikonbeitrag aus Controlling Office
Ergänzungsbilanz / 3.3 Inanspruchnahme personenbezogener Steuervergünstigungen

Personenbezogene Steuervergünstigungen sind solche, bei denen die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme in der Person des Mitunternehmers erfüllt sein müssen. § 6b EStG ist ausdrücklich als personenbezogene und nicht als betriebsbezogene Vorschrift konzipiert; bei Personengesellschaften ist daher für jeden Gesellschafter gesondert zu prüfen, ob die Voraussetzungen vorliege...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Performance Management mit dem Konzept des EVA

Überblick Der Beitrag stellt den Economic Value Added (EVA®) als praxisnahes Instrument der wertorientierten Unternehmenssteuerung vor. EVA® ergänzt den Shareholder-Value-Ansatz um eine operative, statische Perspektive auf Jahresbasis und misst die Überrendite gegenüber den Kapitalkosten (WACC). Auf Basis von Ergebnisgröße (EBIT/NOPAT), investiertem Vermögen (Net Assets) un...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Nachhaltigkeitsberichtersta... / 2.2 Prozess der Überarbeitung

Im Zuge der angekündigten Bürokratieentlastung wurde eine deutliche Vereinfachung der ESRS von der Europäischen Kommission beauftragt.[1] Ziel war es, zukünftig die Anzahl der zu berichtenden Datenpunkte erheblich zu reduzieren, indem die für die allgemeine Nachhaltigkeitsberichterstattung als am wenigsten wichtig erachteten Datenpunkte entfernt werden, die quantitativen Daten...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Methodische Bausteine für d... / 7 Verknüpfung mit Controlling & Planung

Die wichtigste Aufgabe einer Verknüpfung von Risikomanagement mit Controlling und Planung ist es, Risikodaten dort sichtbar zu machen, wo tatsächlich gesteuert wird. Aus steuerungsbezogener Sicht dienen Plan- und Forecastwerte dabei als Referenzpunkte, um mögliche Abweichungen, Bandbreiten und existenzielle Gefährdungen analysieren zu können. In bestimmten Kontexten, insbeso...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Nachhaltigkeitsberichtersta... / 2.3.1 Konzept der Fair Presentation

Es wird das aus der Finanzberichterstattung bekannte Konzept der Fair Presentation in den simplified ESRS deutlich stärker in ESRS 1 (5/2026).22 ff. als auch für die Nachhaltigkeitsberichterstattung eingearbeitet. Auch wenn die inhaltlich kaum veränderten Absätze in den Dokumenten der EFRAG als "new" bezeichnet werden, will die EFRAG das lediglich als Klarstellung verstanden...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Formwechsel: Rechnungslegung / 2.2 Formwechselbericht

Rz. 5 Der in § 192 UmwG normierte Formwechselbericht ist durch das Vertretungsorgan des formwechselnden Rechtsträgers zu erstellen. Er umfasst gemäß § 192 Abs. 1 Satz 1 UmwG die rechtliche und wirtschaftliche Berichterstattung über den Formwechsel nebst Begründung, wobei insbesondere über die künftige Beteiligung der Anteilsinhaber, der Höhe einer anzubietenden Barabfindung ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Geurts, EStG § 3 ... / 2.3.1 Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Betreuer und Vergleichbare

Rz. 13 Die steuerfreien Einnahmen können zunächst als Übungsleiter, als Ausbilder, als Erzieher, als Betreuer oder aufgrund vergleichbarer Tätigkeiten erzielt worden sein. Dieser Katalog der von § 3 Nr. 26 EStG begünstigten Tätigkeiten ist in seinen wesentlichen Zügen auf den pädagogischen Dienst am Menschen ausgerichtet. Das bedeutet, dass die Tätigkeit der Unterrichtung, ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Entgelttransparenz: Transpa... / 1 Einführung zur Bewertung von Entgeltsystemen

1.1 Einordnung: Warum die Arbeitsplatzbewertung unter der ETRL eine Schlüsselrolle spielt Während das deutsche Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) bislang vor allem den individuellen Auskunftsanspruch in den Vordergrund stellte, zielt die ETRL stärker auf einen strukturellen Ansatz: Entgeltgleichheit soll systematisch abgesichert werden. Der unionsrechtliche Fokus liegt da...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Entgelttransparenz: Transpa... / 1.2 Methoden der Bewertung – Überblick

In der Praxis lassen sich Methoden zur Bewertung von Entgeltsystemen grob in 3 Bausteine unterteilen: Arbeitsplatz-/Stellenbewertung (Job-Evaluation): Bestimmt den "Wert der Arbeit" und dient als Grundlage für Job-Grading, Entgeltgruppen, Bänder und Vergleichsgruppen. Entgeltarchitektur & Regelwerke: Gehaltsbänder, Zulagenlogik, variable Vergütung, Benefits und Progressionsreg...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZAP 5/2026, Internetreport / 4 Kein Auskunftsanspruch gegen E-Mail-Provider wegen rechtsverletzender Bewertungen

Das OLG München hatte sich mit der Rechtsfrage zu befassen, ob ein E-Mail-Hosting-Dienst als digitaler Dienst i.S.d. § 21 TDDDG anzusehen ist, der zur Auskunft über die Bestandsdaten von Rezensenten verpflichtet werden kann. Es ging um zwei anonyme, aus Sicht eines betroffenen Automobilunternehmens rechtsverletzende Bewertungen auf einer Online-Bewertungsplattform. Die Einträ...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZAP 5/2026, Internetreport / 8 Rechtsmissbrauch, falls wider besseren Wissens Kundeneigenschaft gegenüber Bewertungsportal bestritten wird

Das LG Hamburg (Beschl. v. 26.6.2026 – 324 O 40/25) hatte sich mit unzureichenden Ausführungen gegenüber dem Bewertungsportal wider besseres Wissen zu beschäftigen gehabt. Die Klägerin, die gegen das Bewertungsportal auf Löschung einer Negativbewertung klagte, bestritt, dass ein geschäftlicher Kontakt zum Bewertenden bestand. In der Bewertung waren der Klarnamen des Bewerters...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Entgelttransparenz: Transpa... / 1.1 Einordnung: Warum die Arbeitsplatzbewertung unter der ETRL eine Schlüsselrolle spielt

Während das deutsche Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) bislang vor allem den individuellen Auskunftsanspruch in den Vordergrund stellte, zielt die ETRL stärker auf einen strukturellen Ansatz: Entgeltgleichheit soll systematisch abgesichert werden. Der unionsrechtliche Fokus liegt dabei auf "gleicher oder gleichwertiger Arbeit" – also der Vergleichbarkeit auch sehr unter...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZAP 5/2026, Internetreport / 7 Kein Anspruch gegen Bewertungsportal bei nur pauschalem Bestreiten der Eigenschaft des Bewerters als Kunde

Der BGH (Urt. v. 9.8.2022 – VI ZR 1244/20) hatte im Jahre 2022 schon im Grundsatz entschieden, dass nach einer Beanstandung einer Negativrezension auf einem Bewertungsportal einen Portalbetreiber bereits dann Prüfpflichten treffen, wenn das bewertete Unternehmen einen Kundenkontakt bestreitet. Im vorgenannten Fall des BGH ging es um die Klage einer Ferienpark-Betreiberin, di...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Entgelttransparenz: Transpa... / 1.2.3 Vergleichstabelle: Analytisches vs. summarisches Bewertungsverfahren

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Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Entgelttransparenz: Transpa... / 1.3.3 Zusammenfassung und nächste Schritte

Unter der ETRL kommt es darauf an, dass die Bewertung des Arbeitswerts sowie die daraus abgeleitete Entgeltstruktur objektiv, geschlechtsneutral, transparent und dokumentiert sind. Analytische Verfahren bieten hierfür regelmäßig die bessere Prüfbarkeit und Vergleichbarkeit, erfordern aber mehr Implementierungsaufwand. Summarische Modelle können – je nach Ausgestaltung – weit...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Entgelttransparenz: Transpa... / 1.2.2 Summarische Bewertungsverfahren

Summarische Verfahren erfassen Tätigkeiten ganzheitlich, ohne die einzelnen Arbeitsanforderungen systematisch aufzuschlüsseln. Typisch sind Rangfolge bzw. Reihungsverfahren (z. B. Paarvergleiche), bei denen Tätigkeiten in eine Wertreihenfolge gebracht werden, sowie Entgeltgruppen-/Katalogverfahren mit Tatbestandsmerkmalen und Tätigkeitsbeispielen. Eine explizite Benennung un...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Entgelttransparenz: Transpa... / 1.3.2 Checkliste

Checkliste: ETRL-Vorbereitung in Bezug auf die Arbeitsplatzbewertungmehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Plattformarbeit: Varianten ... / 8 Ausblick

Die Frage, was Unternehmen beim Rückgriff auf Plattformarbeit zu beachten haben, hängt ganz entscheidend davon ab, wie das Verhältnis zwischen ihnen und den Plattformarbeitern rechtlich einzuordnen ist. Praxis-Tipp Handlungsempfehlung: Einzelfallprüfung vornehmen Solange im deutschen Recht die europäische Richtlinie noch nicht umgesetzt worden ist, ist die Bewertung der Arbei...mehr

Lexikonbeitrag aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Kompaktübersicht: Steuerges... / E-Fuels-only-Kfz

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Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Entgelttransparenz: Transpa... / 1.2.1 Analytische Arbeitsplatzbewertung

Beim analytischen Verfahren wird eine Tätigkeit systematisch in einzelne Arbeitsanforderungen zerlegt ("Sezernierung"). Die Anforderungen werden anhand vorab definierter Bewertungsfaktoren (z. B. Kompetenzen/Können, Verantwortung, Belastungen, Arbeitsbedingungen) getrennt beurteilt und mit Stufenwertzahlen oder Punkten bewertet. Aus der Summe der Punkte bzw. Stufenwerte ergi...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Entgelttransparenz: Transpa... / 1.3 Praktische Leitlinien für HR

Für die Auswahl eines geeigneten Bewertungsverfahrens ist weniger der Name des Modells entscheidend als dessen Fähigkeit, die ETRL-Anforderungen praktisch abzubilden: Kriterien müssen offengelegt, geschlechtsneutral ausgestaltet und konsistent angewandt werden. Aus HR-Sicht stehen Umsetzbarkeit, Schulungsbedarf und Anschlussfähigkeit an bestehende Job-Architekturen im Vorder...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Entgelttransparenz: Verglei... / 2 Die zwei Wege: Summarisch oder analytisch

Für die Bewertung von Tätigkeiten stehen zwei methodische Grundansätze zur Verfügung. Sie unterscheiden sich nicht nur im Aufwand, sondern auch in ihrer juristischen Belastbarkeit. 2.1 Das summarische Bewertungsverfahren Beim summarischen Verfahren – in der Praxis auch als Ganzheits- oder Rangreihungsverfahren bekannt – wird die Tätigkeit als Ganzes beurteilt. Die Stellen, Fun...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Entgelttransparenz: Transpa... / 3.2 Vorgehensmodell in 5 Schritten

Scope & Datenbasis: Rollenliste, bestehende Job-Familien/Grades, verfügbare Evidenz (Organigramme, SOPs, DoA, KPIs). Positionsbeschreibung erstellen/aktualisieren (Muster A): Zweck, Kernaufgaben, Schnittstellen, Entscheidungsrahmen. Hinweis Muster A – Positionsbeschreibung (Kurztemplate) Position/Job Title | Job-Familie | Organisationseinheit | Standort(e) Reporting Line (diszip...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Entgelttransparenz: Verglei... / 2.4 Die Position der IHK und DIHK: Keine Sonderrolle für den Mittelstand

Was man im Zweifel nicht erwartet, wenn man an arbeitgebernahe Positionen denkt: Die Industrie- und Handelskammern äußern sich in der Methodenfrage bemerkenswert klar – und zwar in Richtung analytisches Verfahren. Der Hinweis, man könne sich als Mittelständler auf ein summarisches System zurückziehen, findet in den IHK-Leitfäden zur Entgelttransparenz keine Stütze. Mehrere La...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZAP 5/2026, Aktuelle Entwic... / a) Vorbemerkung

Die „Abwerbeklausel” oder auch „No-Poach-Agreements” stehen nicht erst seit dem Beschluss der EU-Kommission v. 2.6.2025 (AT.40795 – Delivery Hero/Glovo) in der kartellrechtlichen Diskussion. Vielmehr hat kurz nach der EU-Kommission auch die französische Kartellbehörde hohe Bußgelder wegen illegaler Abwerbeverbote verhängt (Beschl. v. 11.6.2025 – Nr. 25-D-03 – ADIC). Diese Ver...mehr