Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertung

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
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Arbeitgeberbewertungsportale / 3 Chancen und Herausforderungen

Bewertungsportale bieten Unternehmen die Chance, relevante Handlungsfelder zur Verbesserung der Unternehmenskultur und interner Prozesse zu erkennen. Sie können einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Arbeitgebermarke leisten und die Mitarbeiterbindung fördern. Eine zentrale Herausforderung liegt im professionellen Umgang mit negativen Bewertungen. Kritische Rückmeldunge... mehr

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Arbeitgeberbewertungsportale / Zusammenfassung

Begriff Arbeitgeberbewertungsplattformen sind Online-Portale, auf denen Unternehmen ihre Profile präsentieren können, während aktuelle und ehemalige Mitarbeiter sowie Bewerber ihre Erfahrungen mit der Organisation anonym und öffentlich teilen. Zu den führenden Plattformen zählen kununu, Glassdoor, Indeed oder Jobvote. Im Personalmanagement nehmen diese Portale eine bedeutende... mehr

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Literaturauswertung EStG/KS... / 2.2 § 3 EStG (Steuerfreie Einnahmen)

• 2022 Inflationsausgleichsprämie/§ 3 Nr. 11c EStG Die Inflationsausgleichsprämie ist bis zu einem Betrag von 3.000 EUR steuer- und sozialversicherungsfrei. Gezahlt werden kann sie als Bar- oder Sachlohn. Anspruch auf die Inflationsausgleichsprämie haben auch Renten- und Versorgungsbezieher, sofern sie auch Einkünfte aus einer aktiven Beschäftigung beziehen. Gleiches gilt bei... mehr

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Literaturauswertung AO/FGO/... / 4.1 § 1 UStG (Steuerbare Umsätze)

• 2021 Geschäftsveräußerung im Ganzen / Übertragung von Grundbesitz / BMF v. 16.11.2020, BStBl I 2020, 1267 / § 1 Abs. 1a UStG Die Übertragung eines ungenutzten Grundstücks führt nicht zu einer Geschäftsveräußerung im Ganzen. Gleiches gilt bei der Übertragung eines vermieteten Grundstücks, sofern kein Eintritt in die Mietverträge erfolgt. Anders ist dies, wenn Mietverträge ne... mehr

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Literaturauswertung ErbStG/... / 2.6 § 7 ErbStG (Schenkungen unter Lebenden)

• 2021 Disquotale Einlage in Personengesellschaften / § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG / § 13a ErbStG / § 13b ErbStG Der BFH hat mit Urteil v. 5.2.2020, II R 9/17 entschieden, dass bei disquotalen Einlagen in eine Personengesellschaft die Mitgesellschafter als Zuwendungsempfänger anzusehen sind. Eine etwaige gesellschaftsrechtliche Veranlassung ist unbeachtlich. Der BFH dürfte dahinge... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 3.4.1 Zahlungsverzug

Rz. 15 Da die Miete i. d. R. – entweder kraft Gesetzes (§ 556b Abs. 1 BGB) oder kraft vertraglicher Vereinbarung – zu fest bestimmten Terminen zu zahlen ist, kommt der Mieter auch ohne Mahnung in Verzug. Ist die Miete bei einem vor dem 1.9.2001 abgeschlossenen Vertrag mangels abweichender Vereinbarung im Nachhinein fällig, so begründen die Parteien jedenfalls dann konkludent... mehr

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Literaturauswertung EStG/KS... / 2.13 § 7 EStG (Absetzung für Abnutzung oder Substanzverringerung)

• 2021 Abschreibung digitaler Wirtschaftsgüter/BMF v. 26.2.2021, BStBl 2021 I, 298/§ 7 EStG Das BMF-Schreiben v. 26.2.2021 (BMF, Schreiben v. 26.2.2021, IV C 3 - S 2190/21/10002 :013, BStBl 2021 I S. 298) unterstellt bei Computerhardware und Software eine Nutzungsdauer von einem Jahr. Die Regelung beinhaltet ein Wahlrecht. Im Einzelfall ist genau zu prüfen, ob die jeweils in ... mehr

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Literaturauswertung EStG/KS... / 2.33 § 20 EStG (Kapitalvermögen)

• 2021 Beschränkung der Verlustverrechnung nach § 20 Abs. 6 Satz 5 und 6 EStG / Verfassungsmäßigkeit / § 20 Abs. 6 EStG Im Rahmen des JStG 2020 wurde die Verlustverrechnungsbeschränkung in § 20 Abs. 6 S 5 und 6 EStG von 10.000 EUR auf 20.000 EUR angehoben. Dies dürfte an der verfassungsrechtlichen Bedenklichkeit von § 20 Abs. 6 Satz 5 und 6 EStG nichts ändern. Es bleibt bei e... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 3.4.4 Vertragswidriger Gebrauch, Störung des Hausfriedens

Rz. 24 Die Nutzung der Wohnung zu Gewerbezwecken ohne ausdrückliche Genehmigung des Vermieters kann zur ordentlichen Kündigung berechtigen. Umgekehrt kann auch die Nutzung von Räumen, die als "Lager- und Abstellraum" vermietet worden sind, dauerhaft als Wohnung eine – nach Abmahnung sogar fristlose – Kündigung rechtfertigen (AG Bielefeld, Urteil v. 28.3. 2017, 407 C 111/16, ... mehr

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Recruiting: Wege zu neuem P... / 5.3 Stellenanzeigen auf Plattformen

Bei Jobbörsen, Jobsuchmaschinen und ähnlichen Plattformen können Stellenangebote veröffentlicht und es kann meist auch gezielt nach Kandidaten gesucht werden, wozu sich unter Active Sourcing mehr findet. Eine eigene Stellenausschreibung ist auf den bekannten Plattformen meist kostenpflichtig. Dann ist mit Kosten von unter hundert bis zu einigen hundert Euro zu rechnen. Die K... mehr

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Anforderungsprofile und Kom... / 4.6 Vergütungsmanagement

Die Festlegung der wesentlichen Stellenmerkmale und Umfang der Anforderungen ermöglicht eine anforderungsbasierte Vergütungsermittlung. Diese wird summarisch, mittels generischer Zuordnung, oder analytisch, mittels Punktvergabe für einzelne Kompetenzanforderungen, in Tarifverträgen oder ohne Tarifbindung auf betrieblicher Ebene angewendet. Schematisch sind die beiden Vorgehe... mehr

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Theoretische Grundlagen der energetischen Bewertung von Gebäuden

Zusammenfassung Überblick Der Energiebedarf von Gebäuden kann sehr unterschiedlich sein und hängt stark von spezifischen Einflussfaktoren ab, zum Beispiel dem Nutzungsverhalten oder den Witterungseinflüssen am jeweiligen Standort. Um die energetischen Eigenschaften von Gebäuden vergleichbar zu machen, sind einheitliche und standardisierte Rahmenbedingungen zwingend erforderli... mehr

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Theoretische Grundlagen der... / 5.2.2 Energiekennzahlen und Klassifizierung von Gebäuden

Der Energieausweis enthält die spezifischen Energiekennzahlen des Gebäudes für Endenergie und Primärenergie (zu den Definitionen siehe Kap. B.1.1) in kWh/m2/a. Der Wert für Endenergie ist ausschlaggebend für die Zuordnung von Gebäuden zu den Energieeffizienzklassen. Diese bewegen sich auf einer Skala von A+ bis H, zudem erfolgt die Einteilung in ein Farbschema von grün bis r... mehr

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Theoretische Grundlagen der... / 5 Energieausweis

Der Energieausweis ist die energetische Visitenkarte eines Gebäudes. Er enthält die wichtigsten energetischen Kennzahlen und liefert die Grundlage für die Bestimmung der Energieeffizienzklasse. In diesem Kapitel werden die rechtlichen Grundlagen von Energieausweisen, die wichtigsten Regeln bei der Erstellung und die unterschiedlichen Arten sowie die enthaltenen Kennzahlen un... mehr

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Theoretische Grundlagen der... / Zusammenfassung

Überblick Der Energiebedarf von Gebäuden kann sehr unterschiedlich sein und hängt stark von spezifischen Einflussfaktoren ab, zum Beispiel dem Nutzungsverhalten oder den Witterungseinflüssen am jeweiligen Standort. Um die energetischen Eigenschaften von Gebäuden vergleichbar zu machen, sind einheitliche und standardisierte Rahmenbedingungen zwingend erforderlich. mehr

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Theoretische Grundlagen der... / 1 Rückblick

2003: Europäische Gebäuderichtlinie (EPBD) Bereits im Jahr 2003 wurden durch die erste Europäische Gebäuderichtlinie (EPBD) europaweit einheitlich Rahmenbedingungen für die energetische Bewertung von Gebäuden definiert. Enthalten waren unter anderem die Mindestanforderungen und Berechnungsmethoden zur Ermittlung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden. In Deutschland gab es z... mehr

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Theoretische Grundlagen der... / 2 Grundregeln der energetischen Bilanzierung nach DIN/TS 18599

Die rechtlichen Grundlagen für die energetische Bilanzierung von Gebäuden sind in § 20 und § 21 GModG geregelt. Wie erwähnt gilt aktuell der integrale Ansatz der DIN/TS 18599 als maßgeblich für das Vorgehen. Die Nutzungsrandbedingungen Bei der energetischen Bilanzierung von Gebäuden sind die Nutzungsrandbedingungen entsprechend der Norm DIN/TS 18599-10[1] zu berücksichtigen. N... mehr

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Theoretische Grundlagen der... / 5.1 Rechtliche Grundlagen von Energieausweisen

Die rechtlichen Grundlagen für Energieausweise wurden bereits im Jahr 2002 durch die EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (2002/91/EG) geschaffen. Bis die Richtlinie vollständig in deutsches Recht umgesetzt wurde, dauerte es allerdings einige Zeit. Erst durch die EnEV 2007 wurden Energieausweise zum 1.10.2007 für Bestandsgebäude in Deutschland verpflich... mehr

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Theoretische Grundlagen der... / 5.2 Energieausweise bis 31.12.2026

Energieausweise sind für neu errichtete Gebäude und für Bestandsgebäude, an denen umfangreiche energetische Sanierungsmaßnahmen durchgeführt wurden, verpflichtend vorgeschrieben (siehe hierzu auch Kap. A.11). Außerdem ist ein Energieausweis erforderlich, wenn ein Gebäude oder ein Teil eines Gebäudes, zum Beispiel eine Wohnung, verkauft oder neu vermietet wird. Verkäufer, Ver... mehr

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Theoretische Grundlagen der... / 3 Die unterschiedlichen Energiearten

Bei der energetischen Bilanzierung von Gebäuden wird zwischen drei Energiearten differenziert: Nutzenergie, Endenergie und Primärenergie. Nutzenergie Der Nutzenergiebedarf stellt die Basis für die Berechnung des Gebäudeenergiebedarfs dar. Dabei handelt es sich um die Energieform, die dem Nutzer nach der letzten Wandlung unmittelbar am benötigten Ort zur Verfügung steht. Nutzen... mehr

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Theoretische Grundlagen der... / 5.3 Änderungen bei Energieausweisen ab 1.1.2027

Mit dem GModG 2027 treten ab 1.1.2027 umfangreiche Änderungen bei Energieausweisen in Kraft. Diese sind teilweise durch die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie in nationales Recht bedingt, teilweise handelt es sich um zusätzliche Angaben, die auf nationalen Vorgaben beruhen. Ziel der Bundesregierung ist es, den Energieausweis zu einer Art standardisiertem "Gebäudepass" weiter... mehr

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Theoretische Grundlagen der... / 4 Berechnung der Energiebilanz

Die energetische Bewertung von Gebäuden basiert auf dem Energieerhaltungssatz. Dieser besagt, dass die Summe aller Energiemengen in einem geschlossenen System konstant ist, das heißt, Energie wird weder erzeugt noch vernichtet. Bei der energetischen Gebäudebilanzierung wird die Gebäudehülle (thermische Hüllfläche) als Bilanzrahmen gewählt. Damit das System ausgeglichen ist, ... mehr

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Theoretische Grundlagen der... / 5.2.1 Grundsätze beim Erstellen von Energieausweisen

Energieausweise werden grundsätzlich für das gesamte Gebäude ausgestellt, nicht für einzelne Wohnungen oder Gebäudeteile. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz gibt es für gemischt genutzte Gebäude nach § 106 GModG 2026. In diesem Fall sind die Teile eines Wohngebäudes, die sich wesentlich von der Wohnnutzung unterscheiden und die einen nicht unerheblichen Teil der Gebäudenutzf... mehr

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Wirtschaftlichkeit und Förd... / 1.1 Berechnungsmethode

Bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit wird zwischen statischen und dynamischen Verfahren unterschieden. Statisches Verfahren Statische Verfahren bewerten Investitionsentscheidungen anhand von Durchschnittswerten in einer Periode. Sie lassen sich mit vergleichsweise wenig Information anwenden und sind sinnvoll, um Näherungswerte zu berechnen und bei Investitionen mit gering... mehr

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Wirtschaftlichkeit und Förd... / 1.6 Beispiele für wirtschaftliche Sanierungsmaßnahmen

Wie gezeigt, sind bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit von Sanierungsmaßnahmen viele unterschiedliche Faktoren zu berücksichtigen. In welchem Maß sie einwirken, ist oft im Vorfeld nicht bekannt oder mit Unsicherheiten behaftet. Auch deshalb empfiehlt es sich, vor der Bewertung und Durchführung von Sanierungsmaßnahmen einen iSFP zu erstellen (siehe dazu Kap. B.2). Darin ... mehr

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Wirtschaftlichkeit und Förd... / 1.7 Wirtschaftliche Aspekte für die Eigentümer vermieteter Gebäude

Die energetischen Eigenschaften eines Gebäudes beeinflussen den Wert einer Immobilie. Wer in Deutschland eine solche verkaufen oder vermieten möchte, ist nach § 80 GModG dazu verpflichtet, dem Käufer bzw. Mieter einen gültigen Energieausweis vorzulegen. Der Energieausweis enthält die wichtigsten energetischen Kennzahlen des Gebäudes und ordnet dem Gebäude eine Energieeffizie... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 5.3 Berücksichtigung verspätet vorgebrachter Härtegründe

Rz. 20 Weitere Voraussetzung für die Berücksichtigung der verspätet vorgebrachten Härtegründe ist die unverzügliche Mitteilung der Umstände sowie der Gründe der Verzögerung in Textform. Fraglich ist, ob mit der geforderten Angabe der Gründe eine rechtliche Wertung gemeint ist. Dies dürfte aber ausscheiden, da von dem – in der Regel rechtsunkundigen – Mieter eine rechtliche B... mehr

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Wirtschaftlichkeit und Förd... / 1.4.3 Kosten für Bio-Treppe

In neuen Heizungsanlagen, die mit fossilen Brennstoffen (Erdgas, Heizöl, Flüssiggas etc.) betrieben werden, ist ab 2029 ein steigender Anteil klimafreundlicher Brennstoffe vorgeschrieben. Dieser schrittweise Anstieg des Anteils klimafreundlicher Brennstoffe ist in § 43 GModG geregelt und wird als "Bio-Treppe" bezeichnet. Dadurch kommt es zu einem zusätzlichen Anstieg der Bre... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 3.1 Ermittlung des allgemeinen Mietenniveaus – Durchschnittswert

Rz. 14 Zur Herstellung der Vergleichbarkeit stellt sich der Gesetzgeber einen anhand der Kriterien des § 558 Abs. 2 ermittelten Wohnungs-/Mietpreispools vor, an dem die konkrete Wohnung zu messen ist. Das wäre allerdings nur durch entsprechende Erhebungen in der Gemeinde feststellbar, so wie es für Mietspiegel durchgeführt wird. Wie jedoch § 558a Abs. 4 zeigt, kann die Vergl... mehr

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Wirtschaftsgut/Vermögensgeg... / 1.5 Aktivierungsfähigkeit in Handels- und Steuerbilanz

Rz. 14 Ein Vermögensgegenstand bzw. ein Wirtschaftsgut ist nur dann konkret aktivierungsfähig, wenn er bzw. es nicht mehr Gegenstand eines schwebenden Geschäfts ist. Dieses Prinzip des Nichtausweises schwebender Geschäfte wird durch das BilMoG im Rahmen der Neufassung des § 340e HGB und der damit verbundenen Verankerung der Bilanzierung von Finanzinstrumenten des Handelsbest... mehr

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Wirtschaftsgut/Vermögensgeg... / 3.3 Abgrenzung im Bereich immaterieller Güter

Rz. 36 Die Bedeutung dessen, wie die Begriffe "Vermögensgegenstand" und "Wirtschaftsgut" definiert werden, zeigt sich insbesondere im Bereich des immateriellen Vermögens.[1] Während bezüglich der Abgrenzung zum Geschäfts- oder Firmenwert und zu den geleisteten Anzahlungen und verlorenen Zuschüssen auf die entsprechenden Ausführungen an anderer Stelle verwiesen wird,[2] ist a... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 3.3.2 Lage

Rz. 38 Zur Herstellung der Vergleichbarkeit des allgemeinen Mietenniveaus im Verhältnis zur konkreten Wohnung haben subjektive Bewertungen der konkreten Wohnung außer Betracht zu bleiben und können nicht durch Zu- bzw. Abschläge berücksichtigt werden. Das gilt z. B. im negativen Bereich für Lagen mit hohem Fremdenanteil und sich dadurch häufig ergebenden Negativbewertungen u... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 3.2.1 Zentrale Warmwasserbereitung

Bei einer zentralen Warmwasserbereitung ist die Erwärmungsanlage in Abhängigkeit vom Warmwasserbedarf zu dimensionieren, der sich wiederum aus der Anzahl der Abnahmestellen und einem vom Nutzungsverhalten bestimmten Gleichzeitigkeitsfaktor ergibt. Eine zentrale Warmwasseranlage ist nach DIN EN 12831-3[1] so auszulegen, dass sie auch zu Stoßzeiten genügend warmes Wasser für al... mehr

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Umsetzung einer energetisch... / 7.2 Wartung und Instandhaltung

Energiesparmaßnahmen sind keine "Einmal-gemacht-und-fertig"-Lösungen. Um die Energieeffizienz einer Immobilie dauerhaft zu sichern, sind regelmäßige Wartung und Instandhaltung entscheidend. Mit dem GEG 2024 wurden mit den §§ 60a bis 60c erstmals Vorschriften aufgenommen, die Wartung, Instandhaltung und Optimierung von Heizungsanlagen betreffen. Diese Vorschriften wurden zwar... mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis Gold
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Schritt für Schritt zum ene... / 1.3 Verpflichtung zu Heizungscheck und hydraulischem Abgleich

Für Wohngebäude mit mehr als fünf Wohneinheiten sind die Regelungen des § 60b GModG (Heizungscheck) und § 60c GModG (Hydraulischer Abgleich) verpflichtend vorgeschrieben. Heizungscheck Der Heizungscheck muss für alle Heizungsanlagen durchgeführt werden, die älter als 15 Jahre sind und Wasser als Wärmeträger nutzen. Ausgenommen sind Wärmepumpen. Beim Heizungscheck wird überprüft... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 3.1 Einbau einer neuen Heizungsanlage

Durch das Gebäudemodernisierungsgesetz werden die gesetzlichen Vorgaben für neue Heizungsanlagen im Vergleich zum GEG 2024 in wesentlichen Punkten verändert. Insbesondere entfällt die Pflicht, dass neue Heizungsanlagen zu mindestens 65 % erneuerbare Energien nutzen müssen. Nach § 42 GModG sind folgende Optionen oder eine Kombination daraus möglich: Heizungsanlage, die mit Gas... mehr

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Student: Prüf-Reihenfolge b... / Zusammenfassung

Überblick Bei der sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung beschäftigter Studenten sind mehr Regelungen zu berücksichtigen, als bei "normalen" Beschäftigungen. Die Prüfung der Versicherungspflicht oder -freiheit fällt deutlich leichter, wenn eine sinnvolle Prüf-Reihenfolge eingehalten wird. Diese Prüf-Reihenfolge wird hier beschrieben. Vorkenntnisse zu bestimmten Sachverha... mehr

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Sprache im Arbeitsverhältnis / 1.1 Stellenausschreibung

Die Stellenausschreibung darf keine Kriterien enthalten, welche Bewerber wegen eines in § 1 AGG genannten Kriteriums benachteiligen. Denkbar und in der Praxis häufig zu finden, sind Anforderungen an Deutschkenntnisse (z. B. sichere, grundlegende, gute) oder auch an Fremdsprachen (z. B. verhandlungssicheres Englisch). An dieser Stelle ist Vorsicht geboten. Der Arbeitgeber hat... mehr

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Sprache im Arbeitsverhältnis / 3.4 Einsatz technischer Hilfsmittel zur Überwindung von Sprachbarrieren

Im von Mehrsprachigkeit geprägten Arbeitsalltag haben technische Hilfsmittel zur Überwindung von Sprachbarrieren in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Während früher vor allem Dolmetscher oder mehrsprachige Beschäftigte die Verständigung im Betrieb erleichterten, greifen Unternehmen und deren Mitarbeiter heute vermehrt auf digitale Tools zurück. Hierunter fallen Simul... mehr

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Werkstudent / 2.1.3 Beschäftigung am Wochenende, in den Abend- und Nachtstunden oder in den Semesterferien

Eine Beschäftigung mit einer Wochenarbeitszeit von über 20 Stunden schließt das Werkstudentenprivileg grundsätzlich aus. In Einzelfällen kann Versicherungsfreiheit im Rahmen des Werkstudentenprivilegs jedoch auch bei einer Wochenarbeitszeit von mehr als 20 Stunden eintreten. In Betracht kommen dafür Beschäftigungen am Wochenende sowie in den Abend- und Nachtstunden oder währ... mehr

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Fischer/Pahlke/Wachter, Erb... / 5.5.6 Bewertung des Wirtschaftsteils mit dem Liquidationswert (§ 162 Abs. 3 und 4, § 166 BewG)

5.5.6.1 Allgemeines Rz. 460 Nach § 162 Abs. 3 S. 1 und Abs. 4 S. 1 BewG tritt an die Stelle des nach den §§ 163, 164 BewG ermittelten Fortführungswerts rückwirkend der Liquidationswert i. S. d. § 166 BewG, wenn innerhalb von 15 Jahren entweder der Betrieb oder ein Anteil am Betrieb veräußert wird oder wesentliche Wirtschaftsgüter veräußert werden oder dem Betrieb der Land- un... mehr

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Fischer/Pahlke/Wachter, Erb... / 1.1 Zweck der Bewertung

Rz. 1 § 12 ErbStG regelt die Bewertung des erbschaftsteuerpflichtigen Erwerbs weitestgehend durch eine Verweisung auf die Vorschriften des BewG. Lediglich die Bewertung nicht zum Betriebsvermögen gehörender Bodenschätze wird in Abs. 4 durch eine Bezugnahme auf die ertragsteuerlichen Vorschriften geregelt. Die Bewertung bildet den ersten Schritt der Wertermittlung, d. h. der E... mehr

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Fischer/Pahlke/Wachter, Erb... / 5.5 Bewertung des Wirtschaftsteils (§ 162 BewG)

5.5.1 Überblick Rz. 435 Nach § 162 Abs. 1 S. 1 BewG ist bei der Bewertung des Wirtschaftsteils der gemeine Wert zugrunde zu legen. Dabei ist grundsätzlich davon auszugehen, dass der Erwerber den Betrieb der Land- und Forstwirtschaft fortführt.[1] Für die Ermittlung des Fortführungswerts sind grundsätzlich 2 Verfahren vorgesehen. Als Regelfall sieht § 162 Abs. 1 S. 3 BewG die E... mehr

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Fischer/Pahlke/Wachter, Erb... / 6.6 Bewertung bebauter Grundstücke

6.6.1 Begriff und Arten der bebauten Grundstücke Rz. 523 Nach dem mit § 74 BewG übereinstimmenden § 180 Abs. 1 BewG sind bebaute Grundstücke solche, auf denen sich benutzbare Gebäude befinden. Wird ein Gebäude in Bauabschnitten errichtet, so ist der fertig gestellte und bezugsfertige Teil als benutzbares Gebäude anzusehen. Als bebautes Grundstück gilt nach § 180 Abs. 2 BewG au... mehr

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Fischer/Pahlke/Wachter, Erb... / 6.6.6.2.1 Bewertung des Erbbaurechts (§ 193 BewG)

Rz. 558 Nach § 193 Abs. 1 BewG ist der Wert des Erbbaurechts vorrangig im Vergleichswertverfahren zu ermitteln. Dessen Anwendung kommt allerdings nur in Betracht, wenn für das Erbbaurecht Vergleichskaufpreise oder aus Kaufpreisen abgeleitete Vergleichsfaktoren vorliegen. Vergleichskaufpreise sind möglichst innerhalb der gleichen Grundstücksart, mit annähernd gleich hohen Erbba... mehr

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Fischer/Pahlke/Wachter, Erb... / 5.6 Bewertung der Betriebswohnungen und des Wohnungsteils (§ 167 BewG)

Rz. 478 Der Wohnteil eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft umfasst die Gebäude und Gebäudeteile, die dem Inhaber des Betriebs, den zu seinem Haushalt gehörenden Familienangehörigen und den Altenteilern zu Wohnzwecken dienen.[1] Zwischen Wohnung und Betrieb muss nach den jeweiligen wirtschaftlichen Gegebenheiten eine unlösbare Einheit bestehen.[2] Das ist der Fall, wenn... mehr

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Bestandsaufnahme – Der erst... / 2 Energetische Bewertung der Gebäudehülle

Die Gebäudehülle schützt das Gebäude vor den Einflüssen von Wind, Regen, Kälte und Hitze. Sie hat daher entscheidende Bedeutung für den Energiebedarf des Gebäudes. Für die energetische Bewertung sind ausschließlich die Bauteile der thermischen Gebäudehülle relevant. Die thermische Hüllfläche umfasst alle Bauteile und Bauelemente, die zwischen den beheizten Innenbereichen, de... mehr

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Fischer/Pahlke/Wachter, Erb... / 3.4.2 Keine wesentliche Änderung der für die erste Bewertung maßgeblichen Stichtagsverhältnisse (§ 151 Abs. 3 S. 1, letzter Satzteil BewG)

Rz. 214 Die Frage, ob sich die für die erste Bewertung maßgeblichen Stichtagsverhältnisse nicht wesentlich geändert haben, ist von dem nach § 151 Abs. 1 S. 2 BewG zuständigen FA zu beurteilen. Denn dieses hat darüber zu entscheiden, ob die Durchführung eines (neuen) Feststellungsverfahrens erforderlich ist. Gegenstand einer Änderung können sowohl die tatsächlichen Verhältniss... mehr

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Fischer/Pahlke/Wachter, Erb... / 6.6.6.2.4 Bewertung des Erbbaugrundstücks (§ 194 BewG)

Rz. 564 Nach § 194 Abs. 1 BewG ist auch der Wert des Erbbaugrundstücks vorrangig im Vergleichswertverfahren nach § 183 BewG zu bewerten. Dessen Anwendung kommt jedoch nur in Betracht, wenn für das Erbbaugrundstück Vergleichskaufpreise vorliegen. Vergleichskaufpreise sind möglichst innerhalb der gleichen Grundstücksart, mit annähernd gleich hohen Erbbauzinsen, in Gebieten mit an... mehr

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Fischer/Pahlke/Wachter, Erb... / 5 Bewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens

5.1 Überblick Rz. 420 Nach § 157 Abs. 2 BewG sind die Grundbesitzwerte für die wirtschaftlichen Einheiten des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens und für Betriebsgrundstücke, die losgelöst von ihrer Zugehörigkeit zu einem Gewerbebetrieb einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft bilden würden,[1] unter Anwendung der §§ 158–175 BewG zu ermitteln. Auch für Betriebe der La... mehr