Feuerlöscher muss es in jedem Betrieb geben. Damit kann sich ein Anfangsbrand erfolgreich bekämpfen lassen, bevor er sich ausbreiten kann. Doch welcher Feuerlöscher ist für welche Situation der richtige?

Laut Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) müssen Feuerlöscher vor Ort bereitstehen. Je nach Größe des Betriebs an vielen Stellen und max. 40 m voneinander entfernt. Zudem müssen die Feuerlöscher zum Tätigkeitsbereich und Arbeitsumfeld passen. Denn nicht jedes Löschmittel ist für jeden Brand geeignet. Die technische Regel für Arbeitsstätten ASR A2.2 nennt Anforderungen hinsichtlich der Ausstattung gegen Brände.

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Woher weiß ich, welcher Feuerlöscher der richtige ist?

Zunächst muss bei der Gefährdungsbeurteilung festgehalten werden, welche brennbaren Stoffe in der Arbeitsumgebung vorhanden sind. Entsprechend lassen sich Brandklasse und Feuerlöscher bestimmen. In einer Küche, in der Speiseöl und -fett zum Einsatz kommen, ist z. B. ein Fettbrandlöscher das richtige Löschmittel.

Nachdem das richtige Löschmittel ausgewählt ist, müssen die Löschmitteleinheiten bestimmt werden. Die Faktoren dafür kommen aus der ASR A2.2 Maßnahmen gegen Brände. Die notwendige Anzahl der Löschmitteleinheiten läßt sich durch den Haufe Feuerlöscher-Rechner berechnen.

Mit Unterweisungen lässt sich der Umgang mit Feuerlöschern üben

Für die ausreichende Zahl an Feuerlöschern im Betrieb zu sorgen, ist die eine Sache. Genauso wichtig ist es aber auch, dass die Beschäftigten wissen, wie sie mit einen Feuerlöscher umzugehen haben. Dafür sind regelmäßige Unterweisungen notwendig, mit praktischen Übungen.

Schlagworte zum Thema:  Brandschutz, Betriebsanweisung