Fachbeiträge & Kommentare zu Rechnungslegung

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Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Kommentar, HGB § 342b Prüfstelle für Rechnungslegung

1 Überblick 1.1 Gesetzesgeschichte Rz. 1 Als Folge von Zweifeln an der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts wurde im Mai 2000 die Regierungskommission "Corporate Governance" (sog. Baums-Kommission) u. a. mit der Aufgabe eingesetzt, mögliche Defizite bei der Unternehmenskontrolle zu identifizieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. In dem im Juli 2001 vorgelegten Bericht wird...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 6.3 Folgen bei fehlerfreier Rechnungslegung

Rz. 89 Bei fehlerfreier Rechnungslegung erhält das Unt lediglich eine entsprechende Information über das Prüfungsergebnis ohne weitere Begründung. Für das Unt ist damit das Prüfverfahren regelmäßig beendet. Nur unter den engen Voraussetzungen des § 108 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 WpHG (erhebliche Zweifel an der Richtigkeit des Prüfungsergebnisses der DPR oder an der ordnungsgemäßen ...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 6.4 Folgen bei fehlerhafter Rechnungslegung

Rz. 90 Im Fall einer fehlerhaften Rechnungslegung hat die DPR die Entscheidung zu begründen (Abs. 5 Satz 2), ohne aber auf möglicherweise erforderliche Korrekturen einzugehen. Dem Unt ist eine angemessene Zeit zu gewähren, der DPR mitzuteilen, ob es mit dem Ergebnis einverstanden ist oder nicht. Rz. 91 Erteilt das Unt seine Zustimmung, ist der Fehler einvernehmlich festgestel...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.3 Sanktionssystem bei fehlerhafter Rechnungslegung

1.3.1 Veröffentlichung anstelle von Berichtigung Rz. 10 Als Folge einer fehlerhaften Rechnungslegung sieht das deutsche Enforcement-System als Sanktion nicht wie z. B. in den USA eine Berichtigungspflicht (Restatement) vor, sondern lediglich eine Veröffentlichung der festgestellten Fehler (§ 109 Abs. 2 WpHG) durch das betroffene Unt. Entscheidend sei – so die Regierungsbegrün...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / Literaturtipps

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.3.1 Veröffentlichung anstelle von Berichtigung

Rz. 10 Als Folge einer fehlerhaften Rechnungslegung sieht das deutsche Enforcement-System als Sanktion nicht wie z. B. in den USA eine Berichtigungspflicht (Restatement) vor, sondern lediglich eine Veröffentlichung der festgestellten Fehler (§ 109 Abs. 2 WpHG) durch das betroffene Unt. Entscheidend sei – so die Regierungsbegründung – die Information des Kapitalmarkts.mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.3.3 Rechtsmittel gegen die Anordnung der BaFin

Rz. 14 Bei der Anordnung der BaFin zur Fehlerveröffentlichung handelt es sich um einen belastenden Verwaltungsakt, gegen den nach § 112 WpHG Widerspruch eingelegt werden kann. Über Recht- und Zweckmäßigkeit des Widerspruchs entscheidet die BaFin selbst. Gegen diese Entscheidung wiederum kann das Unt sich mit einer Beschwerde nach § 113 WpHG i. V. m. § 48 Abs. 4 WpÜG an das O...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.2.1 Delegationskompetenz

Rz. 20 Mit Abs. 1 Satz 1 schafft der Gesetzgeber die Möglichkeit, eine privatrechtlich organisierte Institution – der Legaldefinition nach als Prüfstelle bezeichnet – mit der Enforcement-Aufgabe zu betrauen. Gleichwohl ist für den Fall vorgesorgt, dass davon nicht Gebrauch gemacht wird oder die Aufgabendelegation scheitert. Denn letztlich kann und darf die öffentliche Hand k...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 9.2 Verdacht von Straftaten

Rz. 105 Stößt die DPR bei ihrer Tätigkeit auf Tatsachen, die den Verdacht einer Straftat im Zusammenhang mit der Rechnungslegung eines Unt begründen, hat sie nach Abs. 8 Satz 1 die für die Verfolgung zuständige Staatsanwaltschaft zu informieren. Der Verdacht einer Straftat muss im Zusammenhang mit der Rechnungslegung stehen und auf Tatsachen beruhen. Mutmaßungen allein genüg...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 3.4.3 Enforcement bei Ermessensentscheidungen

Rz. 53 Da Rechnungslegung keine exakte Wissenschaft ist und viele Posten auf Schätzungen oder Annahmen über die Zukunft beruhen, beeinflussen zwangsläufig subjektive Wertungen die Rechnungslegung. Dies wiederum hat zur Folge, dass nicht ein eindeutiger Betrag wie i. d. R. bei der Höhe eines Kassenbestands, sondern eine Bandbreite von möglichen Werten im Einklang mit den Rech...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 6.1 Normzweck und Regelungsinhalt

Rz. 87 Abs. 5 zielt auf die Verpflichtung der DPR ab, die Unt nach Beendigung der Prüfung über dessen Ergebnis zu informieren. Bestimmt werden entsprechend die Mitteilungspflichten gegenüber den Unt und besondere Vorgaben, wenn die Prüfung zur Feststellung einer fehlerhaften Rechnungslegung führt.mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 3.4.2 Grundsatz der Wesentlichkeit

Rz. 49 Von besonderer Bedeutung für nahezu jede Prüfung ist die Frage, ab wann das zu prüfende Ist-Objekt als nicht mehr mit dem Soll-Objekt übereinstimmend zu beurteilen ist. Die Entscheidungsfindung wird maßgeblich vom Grundsatz der Wesentlichkeit (materiality) bestimmt, nach Peemöller einer der elementarsten Rechnungslegungsgrundsätze bei der Aufstellung von Jahresabschlü...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / Literaturtipps

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 9.1 Normzweck und Regelungsinhalt

Rz. 104 Die Vorschrift bezweckt, Prüfungsfeststellungen der DPR auch für mögliche straf- bzw. berufsrechtliche Verfahren zu verwenden. Abs. 8 regelt entsprechend die Anzeigepflichten der DPR gegenüber den zuständigen Behörden im Fall von straftatbegründenden Verdachtsmomenten im Zusammenhang mit der Rechnungslegung sowie die Informationspflicht gegenüber der Abschlussprüfera...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 3.5.1 Anlassprüfung

Rz. 59 Zu einer Anlassprüfung (Abs. 2 Satz 3 Nr. 1) kommt es, soweit Anhaltspunkte für einen Rechnungslegungsverstoß vorliegen. Rz. 60 Die Einschränkung "soweit" bedeutet, dass sich die Prüfung auf die Sachverhalte zu richten hat, bei denen entsprechende Anhaltspunkte vorliegen. Allerdings steht es der Prüfstelle offen, die Prüfung auszuweiten, wenn sich weitere Anhaltspunkte...mehr

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Konzernabschluss nach IFRS / 3.1.5 Einbeziehungswahlrechte

Rz. 36 Einbeziehungswahlrechte analog zu § 296 Abs. 1 HGB kennt IFRS 10 nicht. Liegt keine Beherrschung vor oder ist die Beherrschungsmöglichkeit eingeschränkt, besteht ein Konsolidierungsverbot bzw. liegt gar kein zu konsolidierendes Tochterunternehmen vor. Rz. 37 Zeitverzögerungen oder hohe Kosten der Datenbeschaffung sind nach den IFRS nur dann ein Grund für einen Ausschlu...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.3.2 Öffentliches Interesse

Rz. 11 Voraussetzung einer Veröffentlichung ist das öffentliche Interesse hieran. Liegt dieses nicht vor, hat die BaFin nach § 109 Abs. 2 Satz 2 WpHG von Amts wegen von einer entsprechenden Anordnung abzusehen. Das Unt kann aber auch einen Antrag auf Verzicht einer Veröffentlichung stellen, wenn diese geeignet ist, den berechtigten Interessen des Unt zu schaden (§ 109 Abs. 2...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.2.2 Struktur der Prüfstelle

Rz. 23 Der DPR e. V. hat als obligatorische Vereinsorgane einen Vorstand und eine Mitgliederversammlung sowie als fakultative Vereinsorgane die Prüfstelle und den Nominierungsausschuss (§ 6 Abs. 1 Vereinssatzung). Weiterhin ist nach § 7 Abs. 2 Satz 2 Vereinssatzung ein Geschäftsführer zu bestellen. Rz. 24 Von zentraler Bedeutung ist das Vereinsorgan Prüfstelle (im Folgenden a...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 3.4.1 Allgemeine Rechnungslegungsvorschriften

Rz. 47 Den Prüfungsmaßstab stellen gem. Abs. 2 Satz 1 die jeweils geltenden Rechnungslegungsvorschriften einschließlich der GoB dar. Bei den deutschen Unt sind dies das HGB sowie branchenspezifische Vorschriften für deren Jahresabschluss und gem. (EG) Verordnung Nr. 1606/2002 die IFRS für deren Konzernabschluss sowie die in § 315a HGB genannten Vorschriften. Zusätzlich dürft...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.2.2 Mehrstufiger Konzern

Rz. 28 Der Gesetzgeber hat im HGB hinsichtlich der Regelungen für die KapKons explizit nur einstufige Konzerne behandelt. In der Praxis sind aber häufig mehrstufige Konzerne anzutreffen, d. h., ein TU ist gleichzeitig selbst MU eines anderen TU. Als unterschiedliche Möglichkeiten der KapKons mehrstufiger Konzerne kommen die Simultankonsolidierung (Gleichungsverfahren) und di...mehr

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Konzernabschluss nach IFRS / 3.1.2 Beherrschungsmöglichkeit

Rz. 19 Zentral ist bei der Identifikation eines Tochterunternehmens die Konkretisierung der Beherrschung (Control-Konzept), die nach IFRS 10 zu erfolgen hat und für die Bestimmung des Konsolidierungskreises von entscheidender Bedeutung ist. Die Regelung fasst das Konzept für Tochterunternehmen und das spezielle Konzept für Zweckgesellschaften in SIC 12 zusammen, wobei die Ko...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.1 Gesetzesgeschichte

Rz. 1 Als Folge von Zweifeln an der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts wurde im Mai 2000 die Regierungskommission "Corporate Governance" (sog. Baums-Kommission) u. a. mit der Aufgabe eingesetzt, mögliche Defizite bei der Unternehmenskontrolle zu identifizieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. In dem im Juli 2001 vorgelegten Bericht wird auch empfohlen, eine nach dem Vo...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.2 Zweistufiges Enforcement-Verfahren

Rz. 6 Auf Basis einer intensiven Diskussion hat sich der deutsche Gesetzgeber letztlich dafür entschieden, das Enforcement-System in Deutschland zweistufig auszugestalten: mit einer privatrechtlichen Organisation auf der 1. Stufe und der staatlichen BaFin auf der 2. Stufe. Die Vertretung des deutschen Enforcement-Systems im Ausland wird primär von der BaFin wahrgenommen. Dies...mehr

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Vergütungsbericht in der Rechnungslegung

1 Grundsachverhalte Rz. 1 Nach § 162 Abs. 1 AktG ist im jährlichen Turnus ein klarer und verständlicher Bericht über die entsprechend des vom Aufsichtsrat entwickelten Vergütungssystems im letzten Geschäftsjahr jedem einzelnen gegenwärtigen oder früheren Mitglied des Vorstands und des Aufsichtsrats von der Gesellschaft und von Unternehmen desselben Konzerns gewährte und gesch...mehr

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Vergütungsbericht in der Re... / 9 Weiterführende Literatur

Dilßner/Needham, IRZ 2020, S. 191. Needham, ZCG 2020, S. 22. Needham/Müller, ZCG 2019, S. 119.mehr

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Vergütungsbericht in der Re... / 2 Verpflichtete Unternehmen

Rz. 4 Zur Erstellung eines Vergütungsberichtes i. S. d. § 162 AktG sind nur börsennotierte Gesellschaften i. S. v. § 3 Abs. 2 AktG verpflichtet. Demnach müssen deren Aktien zu einem Markt zugelassen sein, der von staatlich anerkannten Stellen geregelt und überwacht wird, regelmäßig stattfindet und für das Publikum mittelbar oder unmittelbar zugänglich ist, was etwa für den P...mehr

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Vergütungsbericht in der Re... / 8 Weglassung nachteiliger Angaben

Rz. 23 Der berichtspflichtigen Gesellschaft wird in § 162 Abs. 6 Satz 1 AktG das Recht eingeräumt, im Vergütungsbericht auf Informationen zu verzichten, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geeignet sind, der Gesellschaft einen nicht unerheblichen Nachteil zuzufügen. Vergleichbare Regelungen finden sich u. a. in § 131 Abs. 3 Nr. 1 AktG bezüglich der Auskunftsrech...mehr

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Vergütungsbericht in der Re... / 6 Offenlegung

Rz. 21 Der Vergütungsbericht wird losgelöst vom (Konzern-)Lagebericht bzw. (Konzern-)Abschluss auf der Internetseite der Gesellschaft veröffentlicht. Nach § 162 Abs. 4 AktG sind der Vergütungsbericht und der Vermerk des Abschlussprüfers zur Prüfung des Vergütungsberichts nach dem Beschluss der Hauptversammlung i. S. d. § 120a Abs. 4 Satz 1 AktG bzw. nach der Vorlage gem. § ...mehr

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Vergütungsbericht in der Re... / 3 Organmitglieder

Rz. 5 Der Vergütungsbericht ist nach § 162 Abs. 1 Satz 1 AktG gemeinsam von Vorstand und Aufsichtsrat zu erstellen. Die gemeinsame Berichterstattung durch beide Organe stellt hierbei eine Besonderheit der Unternehmensberichterstattung dar. Eine vergleichbare Regelung existiert nur für die Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex, die nach § 161 Abs. 1 Satz 1 AktG v...mehr

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Vergütungsbericht in der Re... / 7 Einschränkungen durch den Datenschutz

Rz. 22 § 162 Abs. 5 Satz 1 AktG bestimmt, dass die Inhalte des Vergütungsberichtes i. S. d. § 162 Abs. 1 und Abs. 2 AktG keine Informationen enthalten dürfen, die einen Rückschluss auf die Familiensituation der einzelnen Organmitglieder zulassen. Für die personenbezogenen Angaben über die Mitglieder der beiden Verwaltungsorgane gilt darüber hinaus die DSGVO. § 162 Abs. 5 Sat...mehr

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Vergütungsbericht in der Re... / 4 Inhalt des Vergütungsberichts

Rz. 7 Im Vergütungsbericht ist die entsprechend des vom Aufsichtsrat entwickelten Vergütungssystems gewährte bzw. geschuldete Vergütung für jedes einzelne gegenwärtige oder frühere Vorstands- bzw. Aufsichtsratsmitglied unter Namensnennung darzustellen. Der Vergütungsbegriff deckt sich hierbei nach der Gesetzesbegründung mit der handelsrechtlichen Definition der Gesamtbezüge ...mehr

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Vergütungsbericht in der Re... / 1 Grundsachverhalte

Rz. 1 Nach § 162 Abs. 1 AktG ist im jährlichen Turnus ein klarer und verständlicher Bericht über die entsprechend des vom Aufsichtsrat entwickelten Vergütungssystems im letzten Geschäftsjahr jedem einzelnen gegenwärtigen oder früheren Mitglied des Vorstands und des Aufsichtsrats von der Gesellschaft und von Unternehmen desselben Konzerns gewährte und geschuldete Vergütung zu...mehr

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Vergütungsbericht in der Re... / 5 Prüfung durch den gesetzlichen Abschlussprüfer

Rz. 19 Nach § 162 Abs. 3 AktG ist die Prüfung des Vergütungsberichtes darauf zu beschränken, ob die Angaben zu den in § 162 Abs. 1 und 2 AktG genannten Pflichtbestandteilen gemacht wurden. Die Vorgaben zur externen Prüfung des Vergütungsberichtes entsprechen somit im Wesentlichen der rein formellen Prüfung der (Konzern-)Erklärung zur Unternehmensführung durch den Abschlusspr...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Kompaktübersicht: Steuerges... / Bilanzierung

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / Literaturtipps

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.1 Inhalt und Anwendungsbereich

Rz. 1 Nach den für die einzelgesellschaftliche Rechnungslegung formulierten Gewinnermittlungsprinzipien – namentlich dem Realisationsprinzip und dem Imparitätsprinzip – gelten Gewinne erst dann als entstanden, wenn sie durch einen Umsatzakt mit einem fremden Dritten objektiviert wurden. Über § 298 Abs. 1 HGB gelten beide in § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB enthaltenen Prinzipien auch ...mehr

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Integrative Unternehmensste... / 3.1.1 Das Framework des Integrated Reporting als Basis

Die international seit vielen Jahren forcierte Suche nach einer erweiterten Basis für moderne Formen der Unternehmenssteuerung führte 2010 zur Gründung des International Integrated Reporting Council (IIRC), in dem sich neben großen Unternehmen aus allen Wirtschaftsräumen der Erde und wichtigen Wirtschaftsprüfungsorganisationen auch die beiden bedeutendsten Standardsetter IAS...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 7.4 Wirkung der Kündigung

Rz. 85 Mit der Kündigung des AP endet seine Stellung als gesetzlicher AP; zugleich endet der Prüfungsvertrag. Es muss ein neuer AP gewählt bzw. vom Gericht bestellt werden. Der AP hat nach der Kündigung unter bestimmten Voraussetzungen einen Vergütungsanspruch für seine Tätigkeit. Kündigt der AP aus einem in der Verantwortung des Unt liegenden Grund, hat er Anspruch auf eine ...mehr

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Integrative Unternehmensste... / 5 Literaturverzeichnis

Adam, system(at)isch agil, DGQ Whitepaper, 2018. Assheuer, Träumereien eines Spaziergängers, https://www.zeit.de/2012/26/Rousseau-Interview-Seel, Abrufdatum 7.4.2018. Bamberg/Coenenberg/Krapp, Betriebswirtschaftliche Entscheidungslehre, 2012. Behnke et al., Auf dem Weg zum Integrated Reporting, 2012. BMWi Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Weißbuch Digitale Plattforme...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.3.2 Gesamtkosten- oder Umsatzkostenverfahren

Rz. 9 In Übereinstimmung mit den Vorgaben der Vierten EG-Richtlinie hat der Gesetzgeber i. R. d. BiRiLiG von 1978 zwei gleichwertige Gliederungsvarianten zur GuV-Aufstellung zugelassen. Demnach dürfen Bilanzierungspflichtige ihre GuV, außer nach dem in Deutschland üblichen GKV, auch in Gestalt des in angelsächsischen Staaten gängigen UKV erstellen. Die Zulassung beider Glied...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 4.2 Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen (Abs. 3 Nr. 2)

Rz. 214 Als HK sind die im Herstellungsbereich des Unt angefallenen Aufwendungen der verkauften Erzeugnisse und in Rechnung gestellten Leistungen auszuweisen. Dieser Ausweis ist unabhängig vom zeitlichen Anfall der Aufwendungen, da er sich allein daran orientiert, welche Aufwendungen zur Erzielung der Umsatzerlöse des betreffenden Gj beigetragen haben. Entscheidend ist der B...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 5 Zeitlicher Anwendungsbereich

Rz. 8 Der zeitliche Anwendungsbereich der Norm dürfte nach dem Sinn und Zweck der Norm nur bis zum Abschluss des Prüfverfahrens bei der Prüfstelle reichen, d. h. bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Prüfergebnis feststeht. Rz. 9 Sofern das Unt im Fall der Feststellung einer fehlerhaften Rechnungslegung die entsprechende Erklärung nach § 342b Abs. 5 Satz 2 HGB nicht abgibt, dürfte...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.1 Pflichtenkreis

Rz. 3 Der Pflichtenkreis bezieht sich nach Abs. 1 Satz 1 gleichrangig auf das Verschwiegenheitsgebot bzw. das Verwertungsverbot hinsichtlich der unternehmensbezogenen Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse. Rz. 4 Allerdings erstreckt sich die Verschwiegenheitspflicht nicht auf die Tatsache der Durchführung eines Enforcement-Verfahrens selbst, wie der Gesetzesbegründung zu entnehm...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.1 Inhalt und Regelungszweck

Rz. 1 § 290 HGB beinhaltet die Bestimmung der Voraussetzungen für die Pflicht zur Konzernrechnungslegung einer KapG sowie die Vorgabe der Aufstellungspflicht des Konzernabschlusses. Dabei orientiert sich der Gesetzgeber an dem Vorliegen bestimmter Unternehmensbeziehungen. Ein Mutterunternehmen (MU) mit Sitz in Deutschland ist konkret nach Abs. 1 zur Aufstellung eines Konzern...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 3.5 Risiken- und Chancentragung (Zweckgesellschaften) (Abs. 2 Nr. 4)

Rz. 45 Erklärtes Ziel der Änderung des § 290 HGB durch das BilMoG war es, die Einbeziehungspflicht auf ZweckGes. auszuweiten. ZweckGes. sind Unt, die im Interesse eines MU oder TU (sog. Sponsor) tätig sind. Sie werden gegründet, um ein enges und genau definiertes Ziel zu erreichen und können die Rechtsform einer KapG, eines Treuhandfonds (unselbstständiges Sondervermögen), e...mehr

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Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 1 Rechnungslegung allgemein

1.1 Allgemeines Alberti, Finanzberichterstattung in Zeiten der Coronavirus-Pandemie, KOR 5/2020, S. 197; Brauchle/Tenzer, Auswirkungen des Corona-Virus auf handelsrechtliche Rechnungslegung und Prüfung, DK 5/2020, S. 195; Erichsen, Coronakrise - Wie sich die wirtschaftlichen Folgen begrenzen lassen, b+b 5/2020, S. 12; Fischer, Accountancy Europe: Global vernetztes Standard Setti...mehr

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Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.62 Rechnungslegung nach IFRS

Beyersdorf, Mehr Einblick in die Ertragslage nach IFRS? ED/2019/7 "General Presentation and Disclosures" des IASB, WPg 10/2020, S. 561; Bothe/Freigang, Wertberichtigungsspiegel nach IFRS 7 – Umsetzung am Beispiel der Deutsche Pfandbriefbank AG, KOR 6/2020, S. 257; Brune/Hayn, DStR-Report Internationale Rechnungslegung, DStR 18/2020, S. 943; Dimmer/Rosenbauer/Henselmann, Erstanw...mehr

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Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.65 Steuern in der Rechnungslegung

Eckert, Umsatzsteuerliche Auswirkungen der Corona-Gutscheine für Freizeitveranstaltungen und -einrichtungen, BBK 12/2020, S. 558; Happe, Ertragsteuerliche Folgen der Corona-Gutscheine für abgesagte Freizeitveranstaltungen - Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Veranstaltungsvertragsrecht, BBK 11/2020, S. 518; Lüdenbach, Aktivierung einer Steuervorauszahlu...mehr

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Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.19 Deutsche Rechnungslegungs Standards

Deubert/Lewe, Praxisfragen zur Erstanwendung des DRS 26, BB 27/2020, S. 1512; Müller/Reinke/Scheid, Behandlung von latenten Steuern im handelsrechtlichen Konzernabschluss – DRSC veröffentlicht E-DRÄS 11, DStR 2020, S. 402.mehr

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Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 1.1 Allgemeines

Alberti, Finanzberichterstattung in Zeiten der Coronavirus-Pandemie, KOR 5/2020, S. 197; Brauchle/Tenzer, Auswirkungen des Corona-Virus auf handelsrechtliche Rechnungslegung und Prüfung, DK 5/2020, S. 195; Erichsen, Coronakrise - Wie sich die wirtschaftlichen Folgen begrenzen lassen, b+b 5/2020, S. 12; Fischer, Accountancy Europe: Global vernetztes Standard Setting für die fina...mehr