Fachbeiträge & Kommentare zu Rechnungslegung

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.3.3 Rechtsmittel gegen die Anordnung der BaFin

Rz. 14 Bei der Anordnung der BaFin zur Fehlerveröffentlichung handelt es sich um einen belastenden Verwaltungsakt, gegen den nach § 112 WpHG Widerspruch eingelegt werden kann. Über Recht- und Zweckmäßigkeit des Widerspruchs entscheidet die BaFin selbst. Gegen diese Entscheidung wiederum kann das Unt sich mit einer Beschwerde nach § 113 WpHG i. V. m. § 48 Abs. 4 WpÜG an das O...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.2.1 Delegationskompetenz

Rz. 20 Mit Abs. 1 Satz 1 schafft der Gesetzgeber die Möglichkeit, eine privatrechtlich organisierte Institution – der Legaldefinition nach als Prüfstelle bezeichnet – mit der Enforcement-Aufgabe zu betrauen. Gleichwohl ist für den Fall vorgesorgt, dass davon nicht Gebrauch gemacht wird oder die Aufgabendelegation scheitert. Denn letztlich kann und darf die öffentliche Hand k...mehr

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Anhang nach IFRS / 2.2.2 Glaubwürdige Darstellung

Rz. 9 Gem. Conceptual Framework. Kap. 2.12 Satz 2 liegt eine glaubwürdige Darstellung dann vor, wenn die Informationen die ihnen zugrunde liegenden ökonomischen Sachverhalte möglichst getreu widerspiegeln, die sie vorgeben abzubilden. Aus dem Grundsatz der glaubwürdigen Darstellung folgt insbesondere, dass die im IFRS-Abschluss als Vermögenswerte, Schulden, Erträge und Aufwe...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 6.1 Normzweck und Regelungsinhalt

Rz. 87 Abs. 5 zielt auf die Verpflichtung der DPR ab, die Unt nach Beendigung der Prüfung über dessen Ergebnis zu informieren. Bestimmt werden entsprechend die Mitteilungspflichten gegenüber den Unt und besondere Vorgaben, wenn die Prüfung zur Feststellung einer fehlerhaften Rechnungslegung führt.mehr

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Anhang nach IFRS / 3 Allgemeiner Teil des Anhangs

Rz. 23 Für einen Abschluss bestehen zunächst allgemeine Angabepflichten, die insgesamt vor dem Abschluss stehen und die zwar den Anhang betreffen, diesem aber nicht direkt zuzuordnen sind. Diese sind in IAS 1.51 genannt: Name des berichtenden Unternehmens, Information, ob es sich um einen Einzel- oder Konzernabschluss handelt, Angabe des Bilanzstichtags und der Berichtsperiode,...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.3.2 Öffentliches Interesse

Rz. 11 Voraussetzung einer Veröffentlichung ist das öffentliche Interesse hieran. Liegt dieses nicht vor, hat die BaFin nach § 109 Abs. 2 Satz 2 WpHG von Amts wegen von einer entsprechenden Anordnung abzusehen. Das Unt kann aber auch einen Antrag auf Verzicht einer Veröffentlichung stellen, wenn diese geeignet ist, den berechtigten Interessen des Unt zu schaden (§ 109 Abs. 2...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.2.2 Struktur der Prüfstelle

Rz. 23 Der DPR e. V. hat als obligatorische Vereinsorgane einen Vorstand und eine Mitgliederversammlung sowie als fakultative Vereinsorgane die Prüfstelle und den Nominierungsausschuss (§ 6 Abs. 1 Vereinssatzung). Weiterhin ist nach § 7 Abs. 2 Satz 2 Vereinssatzung ein Geschäftsführer zu bestellen. Rz. 24 Von zentraler Bedeutung ist das Vereinsorgan Prüfstelle (im Folgenden a...mehr

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Anhang nach IFRS / 2.1 Funktionen des Anhangs

Rz. 4 Der Anhang zum IFRS-Abschluss nimmt im Wesentlichen 3 Aufgaben wahr: Erläuterungsfunktion Der Anhang soll durch spezielle Angaben die Vorgehensweise bei der Abbildung von Sachverhalten in anderen Teilen des Abschlusses, insbesondere jedoch in Bilanz und Gesamtergebnisrechnung, erläutern. Diese Funktion wird explizit in IAS 1.112 a angesprochen. Hiernach soll der Anhang a...mehr

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Anhang nach IFRS / 5.2 Landwirtschaft

Rz. 158 Landwirtschaft umfasst die Gewinnung pflanzlicher und tierischer Produkte durch Bearbeitung des Bodens.IAS 41 beschäftigt sich mit der Rechnungslegung der biologischen Vermögenswerte (jedes lebende Tier oder jede lebende Pflanze), der landwirtschaftlichen Erzeugnisse zum Zeitpunkt der Ernte und der Zuwendungen der öffentlichen Hand. Rz. 159 Das unter den Anwendungsber...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 3.4.1 Allgemeine Rechnungslegungsvorschriften

Rz. 47 Den Prüfungsmaßstab stellen gem. Abs. 2 Satz 1 die jeweils geltenden Rechnungslegungsvorschriften einschließlich der GoB dar. Bei den deutschen Unt sind dies das HGB sowie branchenspezifische Vorschriften für deren Jahresabschluss und gem. (EG) Verordnung Nr. 1606/2002 die IFRS für deren Konzernabschluss sowie die in § 315a HGB genannten Vorschriften. Zusätzlich dürft...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 9.1 Normzweck und Regelungsinhalt

Rz. 104 Die Vorschrift bezweckt, Prüfungsfeststellungen der DPR auch für mögliche straf- bzw. berufsrechtliche Verfahren zu verwenden. Abs. 8 regelt entsprechend die Anzeigepflichten der DPR gegenüber den zuständigen Behörden im Fall von straftatbegründenden Verdachtsmomenten im Zusammenhang mit der Rechnungslegung sowie die Informationspflicht gegenüber der Abschlussprüfera...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 3.4.2 Grundsatz der Wesentlichkeit

Rz. 49 Von besonderer Bedeutung für nahezu jede Prüfung ist die Frage, ab wann das zu prüfende Ist-Objekt als nicht mehr mit dem Soll-Objekt übereinstimmend zu beurteilen ist. Die Entscheidungsfindung wird maßgeblich vom Grundsatz der Wesentlichkeit (materiality) bestimmt, nach Peemöller einer der elementarsten Rechnungslegungsgrundsätze bei der Aufstellung von Jahresabschlü...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 3.5.1 Anlassprüfung

Rz. 59 Zu einer Anlassprüfung (Abs. 2 Satz 3 Nr. 1) kommt es, soweit Anhaltspunkte für einen Rechnungslegungsverstoß vorliegen. Rz. 60 Die Einschränkung "soweit" bedeutet, dass sich die Prüfung auf die Sachverhalte zu richten hat, bei denen entsprechende Anhaltspunkte vorliegen. Allerdings steht es der Prüfstelle offen, die Prüfung auszuweiten, wenn sich weitere Anhaltspunkte...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.1 Gesetzesgeschichte

Rz. 1 Als Folge von Zweifeln an der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts wurde im Mai 2000 die Regierungskommission "Corporate Governance" (sog. Baums-Kommission) u. a. mit der Aufgabe eingesetzt, mögliche Defizite bei der Unternehmenskontrolle zu identifizieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. In dem im Juli 2001 vorgelegten Bericht wird auch empfohlen, eine nach dem Vo...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 10.1 Wechsel der Rechtsform

Rz. 176 Die Offenlegungspflichten gelten nur für KapG und KapCoGes. Folglich unterliegen klassische PersG und Einzelunternehmer nicht der Offenlegungspflicht gem. § 325 HGB. Für sie gelten allenfalls die Regelungen des § 9 PublG. Hiermit sind insb. die folgenden Vorteile verbunden: Rz. 177 Die Offenlegungspflicht gilt nur, wenn nach Maßgabe des § 1 Abs. 1 PublG eine Rechnungs...mehr

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Anhang nach IFRS / 3.2.1 Bewertungsgrundlagen

Rz. 26 Das Conceptual Framework (2018) führte zu einer Neustrukturierung der auf konzeptioneller Ebene unterschiedenen Bewertungsmaßstäbe. Conceptual Framework. Kap. 6.4 ff. unterscheidet 2 grundlegende Gruppen von Bewertungsmaßstäben, nämlich die historischen Kostenmaßstäbe und die aktuellen Bewertungsmaßstäbe. Zu erstgenannten zählen die historischen Anschaffungs- oder Her...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.2.3 Bestätigungs- bzw. Versagungsvermerk

Rz. 71 Der Bestätigungsvermerk bzw. Versagungsvermerk ist offenzulegen, wobei eine vollständige Wiedergabe – einschl. des Datums und des Orts sowie der Namen der unterschreibenden Person(en) – geboten ist. Dadurch wird unterbunden, dass Teile des Vermerks verändert oder sein Sinn entstellt werden kann. Zugleich können Hinweise darauf erlangt werden, inwieweit eine zeitnahe O...mehr

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Anhang nach IFRS / 2.2.1 Relevanz

Rz. 6 Eine relevante Finanzinformation besitzt die Eigenschaft, Unterschiede in den Entscheidungen der Abschlussadressaten auslösen zu können (Conceptual Framework. Kap. 2. 6 Satz 1). Eine konkrete Verhaltens- bzw. Entscheidungsbeeinflussung wird jedoch nicht gefordert; begründet wird diese eher zurückhaltend scheinende Formulierung damit, dass sich bestimmte Reaktionen kaum...mehr

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Anhang nach IFRS / 4.2.1.5 Steueraufwand

Rz. 140 Nach IAS 12 sind folgende auf den in der GuV-Rechnung bzw. im GuV-Abschnitt der Gesamtergebnisrechnung dargestellten (Ertrag-)Steueraufwand (IAS 1.82d) bezogene Offenlegungspflichten zu erfüllen: Hauptbestandteile des Steueraufwands bzw. -ertrags (IAS 12.79), steuerliche Überleitungsrechnung nach IAS 12.81c, sonstige Angaben zu den Ertragsteuern. Rz. 141 Nach IAS 12.79 s...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.4 Nachträgliche Änderung

Rz. 108 Erfolgt eine nachträgliche Änderung von bereits offengelegten bzw. hinterlegten Unterlagen, ist dies offenzulegen bzw. eine erneute Hinterlegung vorzunehmen. Hierbei stellt der Wortlaut auf "die Änderung" ab. Hieraus ist jedoch nicht zu folgern, dass nur die Änderung als solche beim BAnz einzureichen ist. Vielmehr muss sich dies nach dem Sinn und Zweck der Regelung a...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.2 Zweistufiges Enforcement-Verfahren

Rz. 6 Auf Basis einer intensiven Diskussion hat sich der deutsche Gesetzgeber letztlich dafür entschieden, das Enforcement-System in Deutschland zweistufig auszugestalten: mit einer privatrechtlichen Organisation auf der 1. Stufe und der staatlichen BaFin auf der 2. Stufe. Die Vertretung des deutschen Enforcement-Systems im Ausland wird primär von der BaFin wahrgenommen. Dies...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Fallsammlung zum Brexit / 6 Rechnungslegung

Berichtigung von Forderungen Rückstellungen im Zusammenhang mit Restrukturierungen Erleichterungen für konzernangehörige Tochter-KapG (§ 264 Abs. 3 HGB) Erleichterungen für konzernangehörige Tochter-KapCoGes (§ 264b HGB) Befreiende Wirkung von EU / EWR Konzernabschlüssen und Konzernabschlüssen aus Drittstaaten (§§ 291, 292 HGB)mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.2 Umfang (Abs. 1 Satz 2 und 3)

Rz. 33 Der Umfang der Prüfung des Jahresabschlusses wird in Abs. 1 Satz 2 und 3 nur indirekt geregelt, indem dort bestimmte Aussagen über den Prüfungsgegenstand gefordert werden. Rz. 34 Satz 2 der Vorschrift verlangt vom Abschlussprüfer die Prüfung, ob der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags bzw. der Satzung...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 6.3 Berichterstattung

Rz. 147 § 321 Abs. 4 HGB sieht die Berichterstattung des Abschlussprüfers über die Ergebnisse der Prüfung nach § 317 Abs. 4 HGB in einem gesonderten Abschnitt des Prüfungsberichts vor (§ 321 Rz 133). Rz. 148 Eine Berichterstattung im Bestätigungsvermerk kommt grds. nicht in Betracht, es sei denn, ein Prüfungshemmnis (§ 322 Rz 80) liegt vor oder festgestellte Mängel sind gleic...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 4.2 Einklangprüfung (Abs. 2 Satz 1)

Rz. 83 Prüfungsobjekt ist der Lagebericht gem. § 289 HGB bzw. der Konzernlagebericht gem. § 315 HGB. Die dortigen gesetzlichen Anforderungen werden durch GoB konkretisiert, die mit DRS 20 Konzernlagebericht kodifiziert sind (Rz 52). Auch wenn die DRS qua Gesetzesvermutung nur Konzern-GoB darstellen, liefern sie wegen der weitgehenden inhaltlichen Übereinstimmung der Gesetzes...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.2 Planmäßige Abschreibung

Rz. 13 Aufgrund der Einstufung als zeitlich begrenzt nutzbarer VG (Rz 10) resultiert die Abschreibbarkeit des auszuweisenden GoF. Diese hat nach Maßgabe des Ersten Abschnitts zu erfolgen (§ 309 Abs. 1 HGB). Damit wird auf die für das AV maßgebliche Bewertungsnorm des § 253 Abs. 3 HGB verwiesen, weil ein GoF dem Betrieb dauernd zu dienen bestimmt (§§ 247 Abs. 2, 298 Abs. 1 HG...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.2.1 Angaben zum Geschäftsverlauf und Analyse von Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns (Abs. 1 Satz 1 und 2)

Rz. 19 Der Geschäftsverlauf des Gj ist in einem Wirtschaftsbericht zu analysieren, zusammenzufassen und wiederzugeben. Hierbei sind die Geschäftsfelder des Konzerns sowie die Struktur und Komplexität des Konzerns ausgewogen und umfassend zu berücksichtigen. Es sind nicht nur finanzielle Angaben, sondern auch nicht finanzielle Leistungsindikatoren in den Wirtschaftsbericht au...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 4.3 Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Abs. 2 Satz 2)

Rz. 98 Die im Lagebericht anzugebenden Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung betreffen zukunftsgerichtete Aussagen. Regelmäßig sind hiervon der Prognose- und Risikobericht erfasst. Rz. 99 Der frühere Nachtragsbericht nach § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB aF wurde im Zuge des BilRUG durch eine Verlagerung in den Anhang (§ 285 Nr. 33 HGB) abgelöst. Rz. 100 Eine umfassende Prüfung ...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 6.2 Prüfungsdurchführung

Rz. 139 Prüfungsobjekt ist das Risikofrüherkennungssystem i. S. v. § 91 Abs. 2 AktG, das Teil des umfassenderen Risikomanagementsystems ist. Das Risikomanagementsystem umfasst auch die Reaktionen des Vorstands auf erfasste und kommunizierte Risiken, die nicht der Prüfung durch den Abschlussprüfer unterliegen. Es handelt sich bei der Prüfung nach § 317 Abs. 4 HGB um eine Syst...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 7 International Standards on Auditing-Anwendung (Abs. 5)

Rz. 151 § 317 Abs. 5 HGB dient der Umsetzung von Art. 26 Abs. 1 der Abschlussprüferrichtlinie, nach dem die EU-Mitgliedstaaten die Abschlussprüfer zu verpflichten haben, die nach Art. 48 Abs. 2 der Abschlussprüferrichtlinie von der EU übernommenen internationalen Prüfungsstandards bei der Durchführung von Abschlussprüfungen anzuwenden. Entsprechend diesen Vorgaben weist Abs....mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 5 Zeitlicher Anwendungsbereich

Rz. 8 Der zeitliche Anwendungsbereich der Norm dürfte nach dem Sinn und Zweck der Norm nur bis zum Abschluss des Prüfverfahrens bei der Prüfstelle reichen, d. h. bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Prüfergebnis feststeht. Rz. 9 Sofern das Unt im Fall der Feststellung einer fehlerhaften Rechnungslegung die entsprechende Erklärung nach § 342b Abs. 5 Satz 2 HGB nicht abgibt, dürfte...mehr

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Rückstellungs-ABC / IFRS-Umstellung

Aufwendungen für eine IFRS-Umstellung sind rückstellungspflichtig, soweit eine Außenverpflichtung besteht. Dies trifft aber nur für die gem. § 315a HGB verpflichteten Mutterunternehmen zu, die geregelte Kapitalmärkte i. S. d. EU-Rechts in Anspruch nehmen bzw. einen Antrag auf Zulassung zu einem organisierten Markt i. S. v. § 2 Abs. 1 Satz 1 WpHG gestellt haben. Hieraus ergib...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.1 Pflichtenkreis

Rz. 3 Der Pflichtenkreis bezieht sich nach Abs. 1 Satz 1 gleichrangig auf das Verschwiegenheitsgebot bzw. das Verwertungsverbot hinsichtlich der unternehmensbezogenen Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse. Rz. 4 Allerdings erstreckt sich die Verschwiegenheitspflicht nicht auf die Tatsache der Durchführung eines Enforcement-Verfahrens selbst, wie der Gesetzesbegründung zu entnehm...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.3.1 Zeitpunkt der Rückstellungsbildung

Rz. 13 Eine Rückstellung ist im Jahresabschluss zu berücksichtigen, wenn eines der in § 249 HGB genannten Ansatzgebote vorliegt. Die Höhe der Rückstellung ist unbeachtlich, d. h., es gibt (derzeit) keinen Wesentlichkeitsgrundsatz. Ein Weglassen einer der Höhe nach für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unbedeutenden Rückstellung ist somit ein Verstoß gegen § 246 HGB, un...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 5 ABC der Rückstellungen

Rz. 192 Abbruchkosten: Für vertragliche Verpflichtungen zum Abbruch von Gebäuden auf fremdem Grund und Boden besteht Rückstellungspflicht. Die Rückstellungsbildung erfolgt als sog. unechte Ansammlungsrückstellung bzw. Verteilungsrückstellung. Für öffentlich-rechtliche Verpflichtungen ist analog zu verfahren, soweit mit einer hinreichenden Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnah...mehr

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Rücklagen im Abschluss nach... / 6 Weiterführende Literatur

Hoffmann/Lüdenbach, IAS/IFRS-Texte 2017/2018, 10. Aufl. 2017; IDW, WPH Edition Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung, 16. Aufl. 2019.mehr

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Erbfall und vorweggenommene... / 1 Vorbemerkung

Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich grundsätzlich auf das Betriebsvermögen. Die Behandlung in der Rechnungslegung hat die Abgrenzung von entgeltlichem und unentgeltlichem Erwerb zum Gegenstand, und zwar ausschließlich aus dem Blickwinkel der Bilanzierung und der sich anschließenden Fragen der Einkommensteuer. Alle anderen Fragen bleiben außer Betracht. So z. B. BFH, ...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 3.2 Berechnung

Rz. 24 Die Assoziierungsvermutung des § 311 Abs. 1 Satz 2 HGB knüpft – anders als die Beteiligungsvermutung des § 271 Abs. 1 Satz 3 HGB – ausschließlich an den Anteil der Stimmrechte an. Rz. 25 Mit der Aufhebung der Konzernbilanzrichtlinie 83/349/EWG fehlt es zwar an einer dem bisherigen Art. 33 Abs. 1 Satz 3 vergleichbaren Vorschrift, die eine entsprechende Anwendung der Zur...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1 Überblick

Rz. 1 Beteiligungen an assoziierten Unternehmen sind im Konzernabschluss gesondert auszuweisen und nach der Equity-Methode zu bewerten. Während § 311 HGB den Begriff des assoziierten Unt definiert, ist die Anwendung der Equity-Methode in § 312 HGB geregelt. § 313 Abs. 2 Nr. 2 HGB sieht besondere Angabepflichten für den Konzernanhang vor. Die Vorschriften werden durch DRS 26 ...mehr

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Rückstellungen nach HGB und... / 1.3 Handelsrecht

Rz. 6 Rückstellungen sind zu bilden (Pflichtrückstellungen): Für Außenverpflichtungen Ungewisse Verbindlichkeiten, Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtung erbracht werden, für im Geschäftsjahr unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung, die im folgenden Geschäftsjahr innerhalb von 3 Monaten nachgeholt werden (§ 249 Abs. ...mehr

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Rückstellungen nach HGB und... / 11 Weiterführende Literatur

Dörfler, WPg 10/2017, S. 595 ff.; Meyer, DStR 2009, S. 762 ff.; Reitmeier/Penny/Schönberger, WPg 14/2017, S. 813 ff.; Roos, DStR 37/2016, S. 2173 ff.; IDW, WPH Edition Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung, 16. Aufl. 2019; Zülch/Hoffmann, DB 2009, S. 745 ff.mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.1 Inhalt und Anwendungsbereich

Rz. 1 Nach den für die einzelgesellschaftliche Rechnungslegung formulierten Gewinnermittlungsprinzipien – namentlich dem Realisationsprinzip und dem Imparitätsprinzip – gelten Gewinne erst dann als entstanden, wenn sie durch einen Umsatzakt mit einem fremden Dritten objektiviert wurden. Über § 298 Abs. 1 HGB gelten beide in § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB enthaltenen Prinzipien auch ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Beteiligungen / 2.2.1.4 Steuerliche Wahlrechte

Seit Aufgabe der sog. umgekehrten Maßgeblichkeit durch das BilMoG braucht die Ausübung steuerlicher Wahlrechte, die von den handelsrechtlichen Bilanzierungsvorschriften abweichen, im handelsrechtlichen Jahresabschluss nicht mehr nachvollzogen zu werden. § 5 Abs. 1 Satz 2 EStG verpflichtet den Steuerpflichtigen, die von der handelsrechtlichen Rechnungslegung abweichende Ausüb...mehr

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Offenlegungsstrategien und ... / 5 Änderung durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz

Das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) vom 17.7.2015 führt zu einer weiteren Annäherung an die "International Financial Reporting Standards" (IFRS) und damit zu einer weiteren Harmonisierung der europäischen Rechnungslegung. Dadurch können die Unternehmen besser miteinander verglichen werden. Mit dem BilRUG wurden die Größenklassen ab dem Jahr 2014 für Kapitalgesellsc...mehr