Fachbeiträge & Kommentare zu Rechnungslegung

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Latente Steuern in der Hand... / 3 Warum in der Handelsbilanz latente Steuern auszuweisen sind

§ 274 HGB regelt den Ausweis latenter Steuern. Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) hat mit dem DRS 18 einen Standard zur Anwendung des § 274 HGB auf der Ebene des Konzernabschlusses erlassen. Die Anwendung des DRS 18 auf der Ebene des Jahresabschlusses von Kapitalgesellschaften wird empfohlen, soweit sich der Standard nicht auf konzernspezifische Sachver...mehr

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Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.26 Grundsätze der IFRS-Rechnungslegung

Haaker/Freiberg, Kein Verstoß gegen die Stetigkeit bei Wechsel der zentralen Leistungskennzahl ? PiR 7/2019, S. 237.mehr

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Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 1 Rechnungslegung allgemein

1.1 Allgemeines Böhmer/Voß/Glachtsiou, Unternehmenskommunikation und Informationsbedürfnisse von Kapitalmarktteilnehmern, KOR 9/2019, S. 394; Henselmann/Vetter/Mielich, Offene Anwendungsfragen des European Single Electronic Format (ESEF) Wie sich Unternehmen jetzt vorbereiten sollten, WPg 13/2019, S. 719; Lanfermann/Schmidt, Finale EU-Vorgaben für die ESEF-Berichtspflicht ab 20...mehr

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Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.45 Rechnungslegung nach IFRS

Bardens/Kroner/Wallek, IFRS 16 – Abgrenzung von kurz- und langfristigen Leasingverbindlichkeiten, IRZ 7-8/2019, S. 307; Brune/Hayn, DStR-Report Internationale Rechnungslegung, DStR 28/2019, S. 1479; Busch/Zwirner, ED/2019/3 zur Anpassung des IFRS 3 an das neue IFRS-Rahmenkonzept, IRZ 9/2019, S. 353; Fink, Die Bilanzierung von Apps, Clouds und Webseiten nach IFRS, PiR 7/2019, S....mehr

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Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 1.2 Spezialfragen

Downar/Keiling/Schramm, Die Einlösung von Token im Jahresabschluss nach HGB – eine Szenario-Analyse, DB 35/2019, S. 1913; Eulner, Harmonisierung der öffentlichen Rechnungslegung in Europa – Was ist der deutsche Beitrag? IDW Symposion zu EPSAS am 18.2.2019 in Berlin, WPg 15/2019, S. 831; Freiberg/Melcher, Bilanzierung von Versicherungsverträgen nach IFRS bei Nicht-Versicherungs...mehr

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Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.42 Personengesellschaften

Müller, Rechnungslegung bei Ausscheiden eines Gesellschafters aus einer fortbestehenden OHG gegen Abfindung aus dem Gesellschaftsvermögen, DK 7/2019, S. 302.mehr

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Kompaktübersicht: Steuerges... / Bilanzierung

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Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.11 Bilanzierungsverstöße

Pöschke, Fehlerfeststellung im Enforcement-Verfahren bei unklarer Rechtslage, zugleich Anmerkung zu OLG Frankfurt a.M. v. 4.2.2019 – WpÜG 3/16, WpÜG 4/16, WPg 16/2019, S. 872; Schmidt, Fehlerbegriff im Enforcement, BB 35/2019, S. 2027; Wolf, Nichtigkeit von Jahresabschlüssen bei Fehlern der Rechnungslegung - OLG München erweitert den Anwendungsbereich von § 256 AktG, BBK 14/20...mehr

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Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.52 Vorratsvermögen

Cremer, Ermittlung und Erfassung des Wareneinsatzes, BBK 16/2019, S. 768; Inwinkl/Wulf, IFRS 15: Praktische Umsetzung bei Incoterms und Waren im Konsignationslager, WPg 15/2019, S. 816; Lorson/Haustein/Schult/Beske/Poller, Rechnungslegung im privaten und staatlichen Sektor – Grundlegende Fragen der Bilanzierung nach HGB & SsD sowie IFRS & IPSAS –Teil 10: Bilanzierungsfeld "Vor...mehr

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Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 1.1 Allgemeines

Böhmer/Voß/Glachtsiou, Unternehmenskommunikation und Informationsbedürfnisse von Kapitalmarktteilnehmern, KOR 9/2019, S. 394; Henselmann/Vetter/Mielich, Offene Anwendungsfragen des European Single Electronic Format (ESEF) Wie sich Unternehmen jetzt vorbereiten sollten, WPg 13/2019, S. 719; Lanfermann/Schmidt, Finale EU-Vorgaben für die ESEF-Berichtspflicht ab 2020: Muss es sei...mehr

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Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.2 Aktiengesellschaft

Eisele/Oder, RegE ARUG II: Ausgewählte Anwendungsfragen der neuen Zustimmungs- und Publizitätspflichten für Geschäfte mit nahestehenden Personen, DB 27-28/2019, S. 1517; Wolf, Nichtigkeit von Jahresabschlüssen bei Fehlern der Rechnungslegung OLG München erweitert den Anwendungsbereich von § 256 AktG, BBK 14/2019, S. 698.mehr

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Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.36 Kunden- und Fertigungsaufträge

Beyhs/Figlin, Vendor Leasing als hybrides Absatzmodell, KOR 9/2019, S. 365; Feldgen, Ausgewählte steuer- und handelsrechtliche Fragestellungen bei Kundenbindungsprogrammen im Mittelstand, Lösungsansätze bei KMU, StuB 12/2019, S. 457; Inwinkl/Wulf, IFRS 15: Praktische Umsetzung bei Incoterms und Waren im Konsignationslager, WPg 15/2019, S. 816; Lorson/Haustein/Schult/Beske/Polle...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Verwalter / 3 Rechte und Pflichten des Verwalters

Die Rechte und Pflichten des Verwalters sind in § 27 WEG geregelt. Dieser ist unabdingbar. Der Verwalter kann somit nicht in seinen Aufgaben eingeschränkt oder gar ausgeschlossen werden. Er ist gegenüber den Wohnungseigentümern und gegenüber der teilrechtsfähigen Gemeinschaft der Wohnungseigentümer gemäß § 27 Abs. 1 WEG berechtigt und verpflichtet: Beschlüsse der Wohnungseigen...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Verwalter / Zusammenfassung

Begriff Nachdem das Gesetz zur Einführung von Berufszugangsvoraussetzungen für gewerbliche Wohnimmobilienverwalter und Immobilienmakler v. 17.10.2017 (BGBl I S. 3562) am 1.8.2018 in Kraft getreten ist, sind nunmehr auch die konkretisierenden Regelungen in der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) zu beachten. Verwalter bedürfen jedenfalls einer Gewerbeerlaubnis, sie müssen...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 2 Phasen der Umstellung der Rechnungslegung von HGB auf IFRS

Rz. 4 Die Umstellung der Rechnungslegung vollzieht sich (häufig auch zeitlich getrennt) in mehreren Phasen, zwischen denen teilweise Rückkoppelungen auftreten können. Abb. 1: Phasen der Umstellung der Rechnungslegung 2.1 Identifikation von potenziellen Bilanzierungs- und Bewertungsunterschieden Rz. 5 In der 1. Phase empfiehlt es sich, die potenziellen Unterschiede in Bilanzieru...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 2.1 Identifikation von potenziellen Bilanzierungs- und Bewertungsunterschieden

Rz. 5 In der 1. Phase empfiehlt es sich, die potenziellen Unterschiede in Bilanzierung und Bewertung, z. B. im Rahmen eines Workshops, zu ermitteln. Teilnehmer dieses Workshops sollten Führungskräfte und Mitarbeiter des Finanz- und Rechnungswesens des auf IFRS umstellenden Unternehmens sowie externe Berater mit Erfahrung in entsprechenden Umstellungsprojekten sein. Zweckmäßig...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 2.2 Ermittlung des Informationsbedarfs

Rz. 6 Bei zahlreichen in der Phase 1 identifizierten zwingenden und möglichen Bilanzierungs- und Bewertungsunterschieden wird das Unternehmen feststellen, dass man zur Quantifizierung der Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede eine Vielzahl von Informationen (in der 1. Phase primär quantitative Informationen) benötigt, die nur teilweise durch das auf einer HGB-Finanzbuchh...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 1 Einführung

Rz. 1 In Deutschland ist die EU-Verordnung durch das Gesetz zur Einführung internationaler Rechnungslegungsstandards und zur Sicherung der Qualität der Abschlussprüfung (sog. Bilanzrechtsreformgesetz; BilReG) umgesetzt worden. Im Einzelnen ergibt sich daraus für die Relevanz der IFRS-Rechnungslegung derzeit folgendes Bild: Eine Konzernabschlusspflicht nach § 315e Abs. 1 HGB b...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 2.3 Aufstellung der IFRS-Eröffnungsbilanz

Rz. 13 In der 3. Phase ist auf Basis eines vorliegenden HGB-Jahresabschlusses eine Eröffnungsbilanz nach IFRS zu erstellen. Diese Stufe bildet zugleich einen Teil des Ergebnisses der ersten beiden Phasen ab. Grundlage für die erstmalige Erstellung einer IFRS-Eröffnungsbilanz ist IFRS 1. Nach der Grundregel des IFRS 1.7 ist in der IFRS-Eröffnungsbilanz so zu bilanzieren, als ...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 2.4 Erhebung des laufenden Informationsbedarfs

Rz. 16 Informationen zur laufenden Generierung von IFRS-Abschlüssen lassen sich – in Abhängigkeit von der Art der offenzulegenden Information (aktuelle vs. hypothetische oder künftige Information sowie quantitative vs. qualitative Information) – auf folgende Arten gewinnen: Kontenplan Kontenauswertung Prognosen Simulationsrechnung statistische Aufzeichnungen/sonstige Erhebungen. ...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 4.5.3 Komponenten der steuerlichen Überleitungsrechnung

Rz. 94 Nach IAS 12.81 c) ist die Relation zwischen dem Steueraufwand bzw. -ertrag und dem IFRS-Periodenergebnis in Form einer Überleitungsrechnung (Abstimmung von Absolutbeträgen oder Abstimmung von Steuersätzen) zu erörtern. Die Struktur der steuerlichen Überleitungsrechnung hat sich an sämtlichen möglichen Abweichungen zwischen dem theoretisch zu erwartenden Steueraufwand ...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 3.1.2 Originäre Buchführung nach IFRS

Rz. 23 Sofern IFRS als originäres Buchführungssystem gewählt wird, erfolgt auf IFRS-Konten die Primärdatenerfassung für die Finanzbuchhaltung. In einem 2. Bewertungsbereich findet die Überleitung zu der den HGB-Vorschriften entsprechenden Buchführung statt, welche die Aufstellung des HGB-Jahresabschlusses gestattet. Im internationalen Konzern liegt die Verantwortung für die ...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 6 Ausblick

Rz. 132 Die Umstellung der externen Rechnungslegung für kapitalmarktorientierte Unternehmen in Deutschland von HGB auf IFRS ist nicht nur auf die Erstellung von Geschäftsberichten beschränkt; zur Generierung der in Jahres- und Zwischenberichten veröffentlichten IFRS-Daten sind die Voraussetzungen im Finanz- und Rechnungswesen zu schaffen. Rz. 133 Dies setzt zum einen entsprec...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 4.3.2 Sonstige Rückstellungen

Rz. 65 IAS 37.84 schreibt die Offenlegung der Rückstellungsentwicklung vor. Zusätzlich zur üblichen Darstellung der Rückstellungsentwicklung in der deutschen Rechnungslegung sind insbesondere die Zuführung aufgrund der Aufzinsung der Rückstellungen im Zeitablauf sowie die Effekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes gesondert darzustellen. Aufgrund der Regelung des § 277 Ab...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 4.3.1 Pensionsrückstellungen

Rz. 57 IAS 19.140 a) sieht eine Reihe von Angabepflichten für Pensionsverpflichtungen aus leistungsorientierten Pensionsplänen vor. Insbesondere lassen sich folgende Angabepflichten kontenmäßig abbilden: Überleitungsrechnung des Barwerts der Brutto-Verpflichtung vom Anfangs- zum Endbestand einer Berichtsperiode (IAS 19.140 a) (ii) i. V. m. IAS 19.141), Überleitung des beizuleg...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 4.1.1 Anlagenspiegel

Rz. 43 Wegen des bei IFRS vorgeschriebenen getrennten Ausweises planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen für das Anlagevermögen sowie seiner bedeutenden Kategorien bietet sich eine Trennung der Abschreibungen im Kontennachweis an. Weiterhin sind Zugänge aus Unternehmenszusammenschlüssen separat von den übrigen Anlagenzugängen darzustellen. Dagegen müssen die Abgänge n...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 4.4.1.4 Kapitalrücklage

Rz. 80 Besondere Auswirkungen können sich auf die Kapitalrücklage nach IFRS insbesondere ergeben: durch die Bilanzierung von Eigenkapitalbeschaffungskosten und/oder durch anteilsbasierte Vergütungen mit echten Eigenkapitalinstrumenten. Darüber hinaus können sich auch Auswirkungen durch die Bilanzierung des Aktienrückkaufs auf die Kapitalrücklage des Unternehmens ergeben. Da dur...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / Literaturtipps

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 4.5 Dokumentation

Rz. 47 Die Regierungsbegründung zum BilMoG sah die Dokumentation einer Sicherungsbeziehung als tatbestandliche Voraussetzung einer Bewertungseinheit vor. In der Begründung des Rechtsausschusses heißt es nur noch lapidar: "Die Dokumentation wird nicht zum Tatbestandsmerkmal erhoben. Deshalb enthält § 285 Nr. 23 HGB umfangreiche Angabepflichten". Diese Aussage kann leicht miss...mehr

Kommentar aus Finance Office Professional
Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / Literaturtipps

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 4.4.1 Überblick

Rz. 31 Die besonderen Bilanzierungsvorschriften für Bewertungseinheiten sehen eine Abkehr von zentralen GoB vor und führen zu einer weniger vorsichtigen Gewinnermittlung. Diese Wirkung verlangt mit Blick auf die Gläubigerschutzorientierung der handelsrechtlichen Rechnungslegung eine restriktive Anwendung der Ausnahmeregelungen. Der Gesetzgeber begrenzt ihre Anwendung zweifac...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1 Überblick

Rz. 1 § 308a HGB ergänzt den im Einzel- und Konzernabschluss zu beachtenden Regelungsgehalt des § 256a HGB zur Währungsumrechnung einzelner auf fremder Währung lautender Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten um Vorschriften zur Umrechnung ganzer auf fremder Währung lautender Abschlüsse. Die anzuwendenden Umrechnungsregeln werden im Schrifttum unter dem Begriff modifizie...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.1 Regelungszweck und Inhalt

Rz. 1 Zahlreiche Geschäfte, die Unt eingehen, sind mit Risiken behaftet. Zu diesen Risiken rechnen Währungsrisiken, Zinsänderungsrisiken und andere Marktpreisrisiken. Nahezu alle Risiken können abgesichert werden. So lässt sich etwa das Wertminderungsrisiko einer Fremdwährungsforderung durch ein Devisentermingeschäft oder das Risiko höherer Zinszahlungen aus einer variabel v...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.9 Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers (Abs. 1 Nr. 9)

Rz. 57 Alle Unt haben im Konzernabschluss Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers zu machen. Eine Beschränkung auf Unt, die einen organisierten Markt i. S. d. § 2 Abs. 11 WpHG in Anspruch nehmen, wurde mit dem BilMoG aufgehoben. Die Angabepflicht gilt gem. § 315e HGB auch dann, wenn der Konzernabschluss verpflichtend oder freiwillig nach den IFRS aufgestellt wird. Der Geset...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.13 Angaben zu nahestehenden Personen (Abs. 1 Nr. 13)

Rz. 80 Angaben sind zumindest über wesentliche marktunübliche Geschäfte des MU und der TU mit nahestehenden Unt und Personen, einschl. der Angaben über deren Wert, über die Art der Beziehung zu den nahestehenden Unt und Personen, in den Konzernanhang aufzunehmen. Dabei ist es freigestellt, ob nur über die wesentlichen marktunüblichen Geschäfte oder über alle Geschäfte mit na...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Rabatte und Zugaben / 3.6.2 Erträge beim Empfänger

Anschaffungspreisminderungen sind nur dann von den Anschaffungskosten abzusetzen, wenn sie dem Vermögensgegenstand einzeln zugeordnet werden können. Da Boni nicht zu den Einzelkosten rechnen, ist diese "Klarstellung" insbesondere für mengen- und umsatzabhängige Boni von Bedeutung. Es wird die Auffassung vertreten, Anschaffungspreisminderungen, die Vermögensgegenständen nicht...mehr

Kommentar aus Finance Office Professional
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Kommentar, HGB § 342b Prüfstelle für Rechnungslegung

1 Überblick 1.1 Gesetzesgeschichte Rz. 1 Als Folge von Zweifeln an der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts wurde im Mai 2000 die Regierungskommission "Corporate Governance" (sog. Baums-Kommission) u. a. mit der Aufgabe eingesetzt, mögliche Defizite bei der Unternehmenskontrolle zu identifizieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. In dem im Juli 2001 vorgelegten Bericht wird...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 6.3 Folgen bei fehlerfreier Rechnungslegung

Rz. 89 Bei fehlerfreier Rechnungslegung erhält das Unt lediglich eine entsprechende Information über das Prüfungsergebnis ohne weitere Begründung. Für das Unt ist damit das Prüfverfahren regelmäßig beendet. Nur unter den engen Voraussetzungen des § 108 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 WpHG (erhebliche Zweifel an der Richtigkeit des Prüfungsergebnisses der DPR oder an der ordnungsgemäßen ...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 6.4 Folgen bei fehlerhafter Rechnungslegung

Rz. 90 Im Fall einer fehlerhaften Rechnungslegung hat die DPR die Entscheidung zu begründen (Abs. 5 Satz 2), ohne aber auf möglicherweise erforderliche Korrekturen einzugehen. Dem Unt ist eine angemessene Zeit zu gewähren, der DPR mitzuteilen, ob es mit dem Ergebnis einverstanden ist oder nicht. Rz. 91 Erteilt das Unt seine Zustimmung, ist der Fehler einvernehmlich festgestel...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.3 Sanktionssystem bei fehlerhafter Rechnungslegung

1.3.1 Veröffentlichung anstelle von Berichtigung Rz. 10 Als Folge einer fehlerhaften Rechnungslegung sieht das deutsche Enforcement-System als Sanktion nicht wie z. B. in den USA eine Berichtigungspflicht (Restatement) vor, sondern lediglich eine Veröffentlichung der festgestellten Fehler (§ 109 Abs. 2 WpHG) durch das betroffene Unt. Entscheidend sei – so die Regierungsbegrün...mehr

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Anhang nach IFRS / 3.1 Grundlagen der Rechnungslegung

Rz. 24 IAS 1.112 a verlangt die Angabe der Grundlagen der Aufstellung des Abschlusses. Neben der Konformitätserklärung mit den IFRS gehören hierzu jedoch noch weitere Angaben. Bei den Grundlagen handelt es sich um allgemeine Eigenschaften des Abschlusses, die keine Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden darstellen, welche aber für das Verständnis des Abschlusses von Bedeutung...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / Literaturtipps

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Anhang nach IFRS / 3.2.2 Spezifische Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Rz. 38 Nach IAS 1.117b sind die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die für das Verständnis des Abschlusses relevant sind, im Anhang anzugeben. Bei dieser Abwägung der Relevanz der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ist zu berücksichtigen, ob deren Offenlegung für das Verständnis der Wiedergabe von im Abschluss dargestellten Geschäftsvorfällen, Ereignissen ...mehr

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Anhang nach IFRS / 1 Anhang als Teil des IFRS-Abschlusses

Rz. 1 Nach IAS 1.10 umfasst ein vollständiger IFRS-Abschluss folgende Bestandteile: Bilanz, Gesamtergebnisrechnung (GuV-Rechnung und sonstiges Gesamtergebnis), Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung, Anhang, der die maßgeblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zusammenfasst und sonstige Erläuterungen enthält, Vergleichsinformationen für die Vorjahresperiode g...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / Literaturtipps

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.3.1 Veröffentlichung anstelle von Berichtigung

Rz. 10 Als Folge einer fehlerhaften Rechnungslegung sieht das deutsche Enforcement-System als Sanktion nicht wie z. B. in den USA eine Berichtigungspflicht (Restatement) vor, sondern lediglich eine Veröffentlichung der festgestellten Fehler (§ 109 Abs. 2 WpHG) durch das betroffene Unt. Entscheidend sei – so die Regierungsbegründung – die Information des Kapitalmarkts.mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.1 Regelungszweck und Inhalt

Rz. 1 Die Norm schafft die Voraussetzung, damit interessierte Kreise Einsicht in die Rechnungslegung des Unt erlangen können, um der Gläubigerschutzfunktion der externen Rechnungslegung zu genügen. Bereits die Erste EG-Richtlinie verpflichtete die Mitgliedstaaten, für Ges. die offenlegungspflichtigen Unterlagen zu sammeln und Interessenten auf schriftliches Verlangen Abschri...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 9.2 Verdacht von Straftaten

Rz. 105 Stößt die DPR bei ihrer Tätigkeit auf Tatsachen, die den Verdacht einer Straftat im Zusammenhang mit der Rechnungslegung eines Unt begründen, hat sie nach Abs. 8 Satz 1 die für die Verfolgung zuständige Staatsanwaltschaft zu informieren. Der Verdacht einer Straftat muss im Zusammenhang mit der Rechnungslegung stehen und auf Tatsachen beruhen. Mutmaßungen allein genüg...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 3.4.3 Enforcement bei Ermessensentscheidungen

Rz. 53 Da Rechnungslegung keine exakte Wissenschaft ist und viele Posten auf Schätzungen oder Annahmen über die Zukunft beruhen, beeinflussen zwangsläufig subjektive Wertungen die Rechnungslegung. Dies wiederum hat zur Folge, dass nicht ein eindeutiger Betrag wie i. d. R. bei der Höhe eines Kassenbestands, sondern eine Bandbreite von möglichen Werten im Einklang mit den Rech...mehr

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Anhang nach IFRS / 3.3 Angaben zu den verdeckten Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten

Rz. 72 Instrumente der Abschlusspolitik nach IFRS sind sowohl offene als auch verdeckte Wahlrechte in Bilanzierung und Bewertung. Im hier verwendeten Sprachgebrauch bezeichnen "offene" Wahlrechte die Möglichkeit des Bilanzierenden, sich für unterschiedliche Bilanzierungs- und Bewertungsalternativen bei bestimmten Sachverhalten zu entscheiden. Die verdeckten Wahlrechte zeichn...mehr