Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Schrifttum:

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 7. Basiswertregelung anwendbar

Rz. 113 Soweit für Wirtschaftsgüter des jungen Betriebsvermögens Werte nach § 151 Abs. 1 BewG festzustellen sind, ist § 151 Abs. 3 BewG zu beachten. Somit kann die Basiswertregelung angewandt werden.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Leitsatz des BVerfG vom 7.11.2006

Rz. 7 Zum Leitsatz des die Neuregelung des § 11 Abs. 2 BewG auslösenden Beschlusses des BVerfG vom 7.11.2006 vgl. § 11 BewG Anm. 272.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / bb) Ansatz der Grundbesitzwerte

Rz. 374 Grundstücke, die zum Betriebsvermögen gehören, sind mit dem nach § 151 Abs. 1 Nr. 1 BewG auf den Bewertungsstichtag festzustellenden Grundbesitzwert anzusetzen (§ 12 Abs. 3 ErbStG). Rz. 375 Soweit ein Grundstück sowohl zum Betriebsvermögen als auch zum Grundvermögen gehört, ist der Grundbesitzwert bei der Ermittlung des Substanzwerts für den Gewerbebetrieb nur insow...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Differenzierung zwischen Kapitalgesellschaften, Personengesellschaften und Einzelunternehmen

Rz. 389 Bei der Bewertung der betrieblichen Vermögen sind zwar grundsätzlich rechtsformneutrale Regelungen eingeführt worden. Dennoch muss weiterhin bei der Bewertung zwischen Kapitalgesellschaften, Personengesellschaften und Einzelunternehmen unterschieden werden, weil die erbschaftsteuerlich letztlich maßgebende Bereicherung der Beteiligten je nach Rechtsform unterschiedl...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / c) Personengesellschaften

Rz. 399 Der Wert eines Anteils am Betriebsvermögen einer in § 97 BewG genannten Körperschaft, Personenvereinigungen oder Vermögensmasse ist ebenfalls mit dem gemeinen Wert anzusetzen. Nach § 109 Abs. 2 BewG gilt insoweit § 11 Abs. 2 BewG entsprechend. Rz. 400 Die Berechnung des Werts eines Anteils am Betriebsvermögen einer in § 97 BewG genannten Körperschaft, Personenverein...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / d) Rechtsgrundlagen des Stuttgarter Verfahrens

Rz. 221 Das Stuttgarter Verfahren war von den VStR 1960 bis zu den VStR 1989 in den Abschn. 76 bis 90 geregelt. Diese Abschnitte waren nach dem Aufbau der Richtlinien dem § 113a BewG zugeordnet, der sich mit dem Verfahren zur Feststellung der Anteilswerte befasst. Die materiell-rechtlichen Vorschriften über die Schätzung des gemeinen Werts nicht notierter Anteile an Kapital...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / B. Bewertungsmaßstäbe

Rz. 10 Für Wertpapiere und Anteile gelten sowohl im Geltungsbereich der Allgemeinen Bewertungsvorschriften als auch im Geltungsbereich der Besonderen Bewertungsvorschriften die folgenden Bewertungsmaßstäbe:mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Entstehung

Rz. 264 Der Gesetzgeber hat mit der durch das ErbStRG geänderten Fassung des § 11 Abs. 2 BewG sowie der eingeführten Neufassung der §§ 199 ff. BewG den mit Beschluss des BVerfG vom 7.11.2006 geforderten Ansatz des gemeinen Werts für alle Vermögensgegenstände bei der Ermittlung des steuerpflichtigen Erwerbs auch bei den betrieblichen Vermögen realisiert. Rz. 265 Damit entfal...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Unklare Bewertungshierarchie

Rz. 28 Die grundsätzlichen Aussagen zu den Möglichkeiten der Unternehmensbewertung für steuerliche Zwecke ergeben sich bereits aus § 11 Abs. 2 BewG. Eine strenge Methodenhierarchie folgt hieraus jedoch nicht. Vielmehr lässt § 11 Abs. 2 BewG die Methodenhierarchie offen und listet lediglich die folgenden drei Alternativen der Unternehmensbewertung auf: Bewertung unter Berücks...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VII. Verzicht auf eine Feststellung bei geringer Bedeutung

Rz. 192 Die Finanzverwaltung hat für Fälle von geringer Bedeutung eine Regelung getroffen, um den Verwaltungsaufwand für alle Beteiligten einzugrenzen. Grundsätzlich ist der gemeine Wert des Betriebsvermögens bei Gewerbebetrieben, freiberuflich Tätigen sowie des Anteils am Betriebsvermögen einer Personengesellschaft oder einer Kapitalgesellschaft nach § 151 Abs. 1 BewG fest...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Basiswertregelung anwendbar

Rz. 77 Da für Beteiligungen Werte nach § 151 Abs. 1 BewG festzustellen sind, ist auch § 151 Abs. 3 BewG zu beachten. Somit kann die Basiswertregelung bei der Wertermittlung für Beteiligungen angewandt werden. Rz. 78–80 Einstweilen frei.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Unklare Bewertungshierarchie

Rz. 296 Hinsichtlich der für Bewertungsstichtage nach dem 31.12.2008 zulässigen Bewertungsmethoden existiert dagegen keine derart klare Bewertungshierarchie. Vielmehr ergeben sich Unsicherheiten, wie die nach § 11 Abs. 2 Satz 2 BewG zur Ermittlung des gemeinen Werts vorgesehenen nachstehenden Bewertungsmethoden voneinander abzugrenzen sind: Berücksichtigung der Ertragsaussic...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Berechnungsschema

Rz. 15 Aus § 200 BewG ergibt sich die grundsätzliche Berechnungsmethode zur Ermittlung des Ertragswerts im vereinfachten Ertragswertverfahren. Rz. 16 Danach gilt folgendes Rechenschema zur Ermittlung des Ertragswerts: Ertragswert des betriebsnotwendigen Vermögens (§ 200 Abs. 1 BewG) Rz. 17–18 Einstweilen frei.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Freier Markt

Rz. 153 Der freie Markt in Wertpapieren erfolgt im Gegensatz zum Freiverkehr und zum regulierten Markt von Bank zu Bank mündlich an der Börse, im Telefonverkehr oder elektronisch. Bei diesen sog. Telefonkursen im Bankverkehr handelt es sich um keine Börsenkurse i.S.v. § 11 Abs. 1 BewG. Die im freien Markt vereinbarten Kurse (Preise) sind deshalb ebenso wie die bei den sonst...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 8. Basiswertregelung anwendbar

Rz. 58 Soweit für Wirtschaftsgüter des nicht betriebsnotwendigen Vermögens Werte nach § 151 Abs. 1 BewG festzustellen sind, ist § 151 Abs. 3 BewG zu beachten. Somit kann die Basiswertregelung angewandt werden. Rz. 59–62 Einstweilen frei.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Regelungsinhalt

Rz. 3 § 201 Abs. 1 BewG regelt, wie der Jahresertrag zu ermitteln ist, der durch Kapitalisierung mit dem Kapitalisierungsfaktor den gemeinen Wert des Unternehmens ergibt. Diese Vorschrift schafft die Grundlage für eine vergangenheitsorientierte Ermittlung des Jahresertrags. Rz. 4 § 201 Abs. 2 BewG legt die Rechenschritte und Begrifflichkeiten des vereinfachten Ertragswertve...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / dd) Ansatz von Anteilen an Kapitalgesellschaften

Rz. 378 Gehört zum Betriebsvermögen eines zu bewertenden Gewerbebetriebs ein Anteil an einer Kapitalgesellschaft, ist der Wert des Anteils mit dem nach § 151 Abs. 1 Nr. 3 BewG auf den Bewertungsstichtag festzustellenden Wert anzusetzen (§ 12 Abs. 2 ErbStG). Rz. 379 Soweit für Anteile an einer Kapitalgesellschaft ein Kurswert notiert ist, erfolgt keine Feststellung nach § 15...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Regelungsinhalt

Rz. 3 § 202 Abs. 1 BewG regelt, wie die Betriebsergebnisse zu ermitteln sind, die zur Berechnung des Jahresertrags (§ 201 Abs. 2) maßgebend sind. Ausgangswert ist der Gewinn i.S.d. § 4 Abs. 1 Satz 1 EStG, der um Hinzurechnungen und Abzüge zu korrigieren ist. Die Korrekturen sollen im Wesentlichen Doppelerfassungen vermeiden und einmalige Vorgänge ausfiltern, um die zukünfti...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. "Junges Betriebsvermögen"

Rz. 81 Die zum sog. "jungen Betriebsvermögen" gehörenden Wirtschaftsgüter sind nach § 200 Abs. 4 BewG zur Ermittlung des Werts eines zu bewertenden Unternehmens – wie Wirtschaftsgüter des nicht betriebsnotwendigen Vermögens und wie Beteiligungen – neben dem Ertragswert mit dem gemeinen Wert anzusetzen. Zum jungen Betriebsvermögen gehören solche Wirtschaftsgüter, die innerha...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VI. Ausschluss des vereinfachten Ertragswertverfahrens

Rz. 191 Die Anwendung des vereinfachten Ertragswertverfahrens ist in den nachfolgenden Fällen ausgeschlossen:mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / f) Hinzurechnungen für gesondert anzusetzende Wirtschaftsgüter

Rz. 45 Die Hinzurechnungen nach § 202 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. f BewG sollen eine Doppelerfassung von den Wirtschaftsgütern vermeiden, deren gemeiner Wert bereits nach § 200 Abs. 2 bis 4 BewG neben dem Ertragswert eigenständig angesetzt wird. Dabei ist zu beachten, dass nach § 200 Abs. 2 und Abs. 4 BewG nicht nur die Wirtschaftsgüter, sondern auch die damit im wirtschaftlichen ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Einlage von Beteiligungen an anderen Gesellschaften

Rz. 109 Für die Fälle der Einlage von Beteiligungen an Personengesellschaften oder Anteilen an Kapitalgesellschaften in das zu bewertende Unternehmen enthält Abschn. 20 Abs. 5 BV-Erlass vom 17.5.2011 – anders als bei der Einlage von Grundstücken – keine Regelungen zum Wertansatz, obwohl auch für Beteiligungen an anderen Gesellschaften grundsätzlich ein gemeiner Wert nach § ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VII. Nachweis der Kurswerte

Rz. 117 Die nach § 11 Abs. 1 BewG maßgebenden Kurse und nach § 11 Abs. 4 BewG maßgebenden Rücknahmepreise wurden bis nur 31.12.1996 vom BMF in einer Liste zusammengestellt und im Bundessteuerblatt veröffentlicht (§ 113 BewG). Diese Liste hatte ohnehin nur deklaratorische Bedeutung und wurde lediglich zur Arbeitserleichterung herausgegeben. Die in der Liste ausgewiesenen Kur...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Gesetzesbegründung

Rz. 7 Die Gesetzesbegründung zu § 200 BewG hat folgenden Wortlaut: Zu § 200 Abs. 1 – neu – Der Ertragswert in dem vereinfachten Verfahren ergibt sich durch Multiplikation des zukünftig nachhaltig erzielbaren Jahresertrags mit dem in § 203 BewG definierten Kapitalisierungsfaktor. Das Verfahren ist rechtsformneutral sowohl auf Unternehmen in der Rechtsform der Kapitalgesellscha...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Börsenkurs

Rz. 154 Auch der Börsenkurs (Börsenpreis) ist ein Verkaufspreis, wenn es sich um einen "Bezahlt-Kurs" (s. oben Anm. 61) handelt. Ein solcher Börsenkurs kann deshalb "mittelbar auch als pauschaler Verkaufspreis der nichtnotierten Aktien" derselben Gesellschaft angesehen werden, aus dem deren Wert abgeleitet werden kann. Diese Auffassung führt letztlich dazu, dass aus einem "...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Allgemeines

Rz. 439 Kann ein Gesellschafter aufgrund einer Mehrheit von Anteilen oder aufgrund der Größe seines Anteils die Geschäftsführung der Gesellschaft beeinflussen, so spricht das BewG von einer Beteiligung, die Wirtschaft von einem Paket. Ist der gemeine Wert der Beteiligung höher als die Summe der Werte der einzelnen Anteile, so ist dieser Wert anzusetzen (§ 11 Abs. 3 BewG). D...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Regelungsinhalt

Rz. 13 § 199 Abs. 1 BewG regelt die grundsätzliche Anwendung des vereinfachten Ertragswertverfahrens. Abs. 1 bestimmt, dass zur Ermittlung des gemeinen Werts von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft nach § 11 Abs. 2 Satz 2 BewG das vereinfachte Ertragswertverfahren (§ 200 BewG) angewandt werden "kann", wenn dieses nicht zu "offensichtlich unzutreffenden Ergebnissen" führt....mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Beteiligungen an anderen Gesellschaften

Rz. 63 Nach § 200 Abs. 3 BewG sind Beteiligungen, die ein zu bewertendes Unternehmen hält, mit dem eigenständig zu ermittelnden gemeinen Wert anzusetzen. Der gemeine Wert einer Beteiligung an einer Personengesellschaft und der gemeine Wert eines Anteils an einer Kapitalgesellschaft entspricht dem auf den Bewertungsstichtag festgestellten Wert nach § 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Erfordernis von Korrekturen

Rz. 29 Die gesetzlich vorgesehenen Korrekturen des Ausgangswerts dienen im Wesentlichen dazu, solche ertragswirksame Vorgänge der Vergangenheit zu neutralisieren, die lediglich den Charakter der Einmaligkeit haben. Solche Vorgänge beeinflussen den künftig erzielbaren Jahresertrag nicht. Sie müssen deshalb dem Ausgangswert hinzugerechnet oder vom Ausgangswert abgezogen werde...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Verkauf unter fremden Dritten

Rz. 193 Die Ableitung des gemeinen Werts aus Verkäufen setzte bereits bei der bis 2008 geltenden Fassung des § 11 Abs. 2 BewG voraus, dass die Verkäufe im gewöhnlichen Geschäftsverkehr zu Stande gekommen sind. Diese Voraussetzung ergab sich zwar nicht unmittelbar aus § 11 Abs. 2 BewG. Jedoch ergibt sich dies – unverändert – aus § 9 Abs. 2 BewG, wonach als gemeiner Wert der ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Korrekturen zur Ermittlung des Jahresertrags

Rz. 73 Sofern Beteiligungen nach § 200 Abs. 3 BewG gesondert anzusetzen sind, müssen die Beteiligungserträge, die im Zusammenhang mit dieser Beteiligung stehen, nach § 202 Abs. 1 Satz 2 BewG korrigiert werden, weil andernfalls eine Doppelerfassung der Beteiligung erfolgen würde. Die in R B 200 Abs. 3 Satz 11 ErbStR 2011 enthaltene Aussage, dass Finanzierungsaufwendungen im ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Rechtsgrundlagen

Rz. 17 Zur Erläuterung des § 202 BewG bildet R B 202 ErbStR 2011 eine weitere Rechtsgrundlage, der folgenden Wortlaut hat: Rz. 18 (1) 1Die einzelnen Betriebsergebnisse sind gesondert zu berechnen; Ausgangswert ist sowohl bei Personenunternehmen als auch bei Kapitalgesellschaften der Gewinn im Sinne des § 4 Absatz 1 Satz 1 EStG und nicht das zu versteuernde Einkommen. 2Bei K...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Rechtslage ab 1996/1999/2003/2006

Rz. 548 Wegen des Wegfalls der Vermögensteuer werden Einheitswerte für das Betriebsvermögen nicht mehr festgestellt. Die Ermittlung des Vermögenswerts kann deshalb nicht mehr, wie vordem, an einen festgestellten Einheitswert anknüpfen. Der Vermögenswert muss vielmehr selbständig ermittelt werden. Das Jahressteuergesetz 1997 hat die Vorschrift des § 12 Abs. 2 i.V.m. Abs. 5 E...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Wirtschaftlich nicht begründete Vermögensminderungen

Rz. 70 Hinzuzurechnen sind sonstige wirtschaftlich nicht begründete Vermögensminderungen und abzuziehen sind sonstige wirtschaftlich nicht begründete Vermögenserhöhungen mit Einfluss auf den zukünftig nachhaltig erzielbaren Jahresertrag und mit gesellschaftsrechtlichem Bezug. Dies gilt nur, soweit sie nicht bereits bei den bisherigen Hinzu- und Abrechnungen nach § 202 Abs. ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Absetzungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert

Rz. 39 Eine Hinzurechnung der Absetzungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert oder auf firmenwertähnliche Wirtschaftsgüter ist nach § 202 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b BewG vorgesehen. Nach den ErbStR 2011 sind bei der Ermittlung des Substanzwerts nach § 11 Abs. 2 Satz 3 BewG Geschäftswert, Firmenwert oder Praxiswert bildende Faktoren nur anzusetzen, denen ein eigenständiger Wert z...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Vereinfachtes Ertragswertverfahren

Rz. 236 Der Gesetzgeber hat mit der durch das ErbStRG geänderten Fassung des § 11 Abs. 2 BewG sowie der eingeführten Neufassung der §§ 199 ff. BewG den mit Beschluss des BVerfG vom 7.11.2006 geforderten Ansatz des gemeinen Werts für alle Vermögensgegenstände bei der Ermittlung des steuerpflichtigen Erwerbs auch bei den betrieblichen Vermögen realisiert. Dazu sind folgende V...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / e) Abzuziehende Beträge für gesondert anzusetzende Wirtschaftsgüter

Rz. 67 Die nach § 202 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. f BewG abzuziehenden Beträge sollen eine Doppelerfassung von den Wirtschaftsgütern vermeiden, deren gemeiner Wert bereits nach § 200 Abs. 2 bis 4 BewG neben dem Ertragswert eigenständig angesetzt wird. Dabei ist zu beachten, dass nach § 200 Abs. 2 und Abs. 4 BewG nicht nur die Wirtschaftsgüter, sondern auch die damit im wirtschaftl...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Regelungsinhalt

Rz. 3 § 203 Abs. 1 BewG bestimmt die Höhe des im vereinfachten Ertragswertverfahren geltenden Kapitalisierungszinssatzes. Rz. 4 § 203 Abs. 2 BewG enthält eine Ermächtigungsgrundlage für das Bundesministerium der Finanzen, den Kapitalisierungsfaktor an die Entwicklung der Zinsstrukturdaten anzupassen. Rz. 5 Für Bewertungsstichtage vor dem 1.1.2016 hatte § 203 BewG folgenden ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Voraussetzungen für den Ansatz mit dem gemeinen Wert

Rz. 121 Anteile an Kapitalgesellschaften, für die ein maßgebender Kurs i.S.d. § 11 Abs. 1 BewG nicht vorliegt (s. oben Anm. 60), sind nach § 11 Abs. 2 BewG mit dem gemeinen Wert zu bewerten. Rz. 122 Der gemeine Wert ist in erster Linie aus den Preisen abzuleiten, die bei Verkäufen von Anteilen derselben Kapitalgesellschaft innerhalb eines Jahres vor dem Bewertungsstichtag e...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Wertpapiere und Anteile

Rz. 15 Die Begriffe "Wertpapiere" und "Anteile" überschneiden sich. Es gibt Wertpapiere, die Vermögensrechte, aber keine Anteile verbriefen (Inhaberschuldverschreibung). Es gibt Anteile, die in Wertpapieren verbrieft sind (Aktie). Es gibt aber auch Anteile, die nicht verbrieft sind (GmbH-Geschäftsanteile). Rz. 16 Wertpapiere im engeren Sinn sind Urkunden, die das Recht in d...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Paketzuschlag für Bewertungsstichtage nach dem 31.12.2008

Rz. 457 Für Bewertungsstichtage nach dem 31.12.2008 kommt sowohl beim Ansatz von Kurswerten als auch bei der Ermittlung des gemeinen Werts durch Ableitung aus Verkäufen ein Paketzuschlag in Betracht. Insoweit ergibt sich gegenüber dem bisherigen Recht keine Änderung. Ein Paketzuschlag ist vorzunehmen, wenn der gemeine Wert der zu bewertenden Anteile höher ist als der Wert, ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Jahresfrist – Ableitung des Werts eines GmbH-Anteils aus einem Verkauf

Rz. 167 Fall: Die Klägerin ist die Miterbin ihrer Ende Dezember 2002 verstorbenen Mutter (Erblasserin). Zum Nachlass gehörten Anteile an einer GmbH, die aufgrund einer Betriebsaufspaltung zum (Sonder-)Betriebsvermögen einer Besitz-Personengesellschaft rechneten. Mit notariell beurkundetem Vertrag vom 27.11.2001 hatte der Gesellschafter X seine Geschäftsanteile an der GmbH i....mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 9. Ausländische Wertpapiere

Rz. 108 Soweit für ausländische Wertpapiere – festverzinsliche Wertpapiere, Aktien und Investment-Zertifikate – Kurswerte veröffentlicht werden, sind diese Kurswerte maßgebend. Sind nur Kurse im Telefonverkehr bekannt, so kann für die Bewertung von den im inländischen Telefonverkehr ermittelten Kursen ausgegangen werden. Im Übrigen ist von den Kursen auszugehen, die im Emis...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Regelbewertung

Rz. 541 Bei der Regelbewertung wird der Vermögenswert der Kapitalgesellschaft um den Unterschiedsbetrag korrigiert, der sich dadurch ergibt, dass die Normalverzinsung und der Ertragshundertsatz der zu bewertenden Anteile an der Gesellschaft (berechnet auf einen Zeitraum von fünf Jahren) einander gegenübergestellt werden. Liegen die Erträge der Gesellschaft unter der Normalv...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Problematik der rückwirkenden Anwendung

Rz. 34 Der Kapitalisierungsfaktor ist mit dem Gesetz zur Anpassung des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts vom 4.11.2016 rückwirkend für alle Erwerbe nach dem 31.12.2015 eingeführt worden. Damit reduziert sich das bisher maßgebende Wertniveau um ca. 25 %. Mit der Einführung des für Erwerbe nach dem 30.6.2016 gelte...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Gesetzesbegründung

Rz. 7 Die Gesetzesbegründung zu § 202 BewG hat folgenden Wortlaut: Rz. 8 Zu § 202 Abs. 1 – neu – Rz. 9 Die Ermittlung der Betriebsergebnisse orientiert sich an dem Gewinn nach § 4 Abs. 1 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes, das ist der Wert des Betriebsvermögens am Ende des Wirtschaftsjahres abzüglich des Werts des Betriebsvermögens am Anfang des Wirtschaftsjahres, bei Person...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / D. Stichtag für die Bewertung von Wertpapieren und Anteilen

Rz. 36 Das statische Prinzip des BewG wird als Stichtagsprinzip bezeichnet. Diese Bezeichnung ist insofern ungenau, als es regelmäßig nicht auf die Verhältnisse eines ganzen Tages, sondern auf die eines bestimmten Zeitpunkts ankommt. Sie wird jedoch von der Rechtsprechung und der Literatur als Ausdruck des statischen Prinzips verwendet. Nur Umstände, die am Stichtag bereits...mehr