Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Gesetzestechnische Systematik erscheint problematisch

Rz. 170 Die bereits mit dem ErbStRG getroffene Entscheidung des Gesetzgebers, die Bewertung der betrieblichen Vermögen nicht in einem eigenen Abschnitt des Bewertungsgesetzes – wie dies beispielsweise beim Grundvermögen erfolgt ist – zu regeln, sondern weit gehend die bisher bekannten Vorschriften zu überarbeiten, hat systematisch weder zur Übersichtlichkeit beigetragen, no...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Urteil FG Münster vom 15.1.2015

Rz. 490 Das FG Münster hat mit Urteil vom 15.1.2015 entschieden, dass Wertpapiere, die Rechte der Einleger (Anteilinhaber) gegen eine Kapitalgesellschaft oder einen sonstigen Fonds verbriefen (Anteilscheine), auch dann nach § 11 Abs. 4 BewG mit dem Rücknahmepreis anzusetzen sind, wenn der Tagesschlusskurs an der Stuttgarter Börse geringer ist als der Rücknahmepreis. Nach de...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Ertragswert

Rz. 19 § 200 Abs. 1 BewG enthält lediglich die grundsätzliche Formel zur Ermittlung des Ertragswerts. Hinsichtlich der Einzelheiten zur Ermittlung des Jahresertrags und des Kapitalisierungsfaktors verweist § 200 Abs. 1 BewG auf die §§ 201 bis 203 BewG. Abschließend regelt § 200 Abs. 1 BewG nur die Behandlung des nicht betriebsnotwendigen Vermögens und die mit diesen in wirts...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Neue Auslegung der "Kann-Vorschrift" des § 199 BewG

Rz. 74 Von dieser Auffassung ist die Finanzverwaltung mit BV-Erlass vom 17.5.2011 abgerückt. Anlass für die Änderung der Rechtsauffassung waren auch die Bemühungen der Finanzverwaltung, die Bewertungsregelungen des Bewertungsgesetzes einheitlich bei allen Steuerarten anzuwenden. Rz. 75 Im Ergebnis wird – jedenfalls für Bewertungszeitpunkte nach dem 30.6.2011 – der Wortlaut ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VI. Gesetzgeber sollte Klarheit schaffen

Rz. 512 Der Ansatz mit dem Kurswert im Falle eines rückabgewickelten Immobilienfonds, dessen Anteile nicht mehr an die Fondgesellschaft zurückgegeben werden können, entspricht nach hiesiger Auffassung dem gesetzgeberischen Anliegen beim Zustandekommen des Bewertungsgesetzes. Rz. 513 Die Regelung zur Bewertung von Anteilscheinen an Investmentfonds wurde mit dem Bewertungsges...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Umfang des Betriebsvermögens nach ertragsteuerlichen Grundsätzen

Rz. 28 Die Zugehörigkeit der Wirtschaftsgüter und Schulden zum Betriebsvermögen richtet sich nach ertragsteuerlichen Grundsätzen (§ 95 Abs. 1, §§ 96, 97, 151 Abs. 1 Nr. 2 BewG). Nach Wegfall des § 99 Abs. 2 BewG gilt dies auch hinsichtlich des Umfangs der Zugehörigkeit von Grundstücken zum Betriebsvermögen. Demnach kann auch ein Grundstücksteil zum Betriebsvermögen gehören,...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 7. Feststellung des gemeinen Werts nach § 151 Abs. 1 BewG

Rz. 55 Wirtschaftsgüter des nicht betriebsnotwendigen Vermögens, für die ein gemeiner Wert nach Maßgabe des § 151 Abs. 1 BewG festzustellen ist, sind mit dem festgestellten Wert anzusetzen. Insoweit ergeben sich grundsätzlich keine besonderen Schwierigkeiten bei Grundstücken (Feststellung des gemeinen Werts nach § 151 Abs. 1 Nr. 1 BewG) beim Betriebsvermögen von Gewerbebetrie...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Unveränderte Systematik des § 11 BewG

Rz. 288 Der systematische Aufbau des § 11 BewG hat sich mit dem ErbStRG grundsätzlich nicht geändert. Die Systematik hat sich in der Vergangenheit bewährt. Die Bewertungsansätze sind in den folgenden drei Stufen zu prüfen. Stufe 1: Weiterhin ist der Kurswert der vorrangige Bewertungsansatz (§ 11 Abs. 1 BewG). Stufe 2: Ist ein Kurswert i.S.d. § 11 Abs. 1 BewG nicht vorhanden (...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Feststellung des gemeinen Werts nach § 151 Abs. 1 BewG

Rz. 112 Wirtschaftsgüter des jungen Betriebsvermögens, für die ein gemeiner Wert nach Maßgabe des § 151 Abs. 1 BewG festzustellen ist, sind mit dem festgestellten Wert anzusetzen. Insoweit ergeben sich grundsätzlich keine besonderen Schwierigkeiten bei Grundstücken (Feststellung des gemeinen Werts nach § 151 Abs. 1 Nr. 1 BewG) beim Betriebsvermögen von Gewerbebetrieben (Fests...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Rechtsverordnung versus Gesetz

Rz. 1 Die Ermittlung des Jahresertrags sollte zunächst zur Sicherstellung einer einheitlichen Rechtsanwendung bei gleichen Sachverhalten und zur Erleichterung der Bewertung mit Zustimmung des Bundesrats in einer Rechtsverordnung geregelt werden. Das vereinfachte Ertragswertverfahren ist jedoch letztlich im Bewertungsgesetz geregelt worden. Rz. 2 Vgl. § 199 BewG Anm. 1 bis 6.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Feststellung des gemeinen Werts nach § 151 Abs. 1 BewG

Rz. 74 Für Beteiligungen ist der gemeine Wert nach Maßgabe des § 151 Abs. 1 BewG festzustellen. Sie sind mit dem festgestellten Wert anzusetzen. Dies gilt für Anteile am Betriebsvermögen von Personengesellschaften (Feststellung des gemeinen Werts nach § 151 Abs. 1 Nr. 2 BewG) sowie für Anteile an Kapitalgesellschaften (Feststellung des gemeinen Werts nach § 151 Abs. 1 Nr. 3 B...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Regelung in einer Rechtsverordnung vorgesehen

Rz. 1 Die Bewertung des betrieblichen Vermögens sollte zunächst in einer Rechtsverordnung geregelt werden. Dazu hatte die Bundesregierung am 8.2.2008 einen Diskussionsentwurf für eine Verordnung zur Durchführung des § 11 Abs. 2 des Bewertungsgesetzes (Anteils- und Betriebsvermögensbewertungsverordnung) vorgelegt. Diese Verordnung sollte die Anwendung eines vereinfachten Ert...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Maßgeblichkeit bei der Erbschaft-/Schenkungsteuer (vor dem 1.1.2009)

Rz. 524 Bei der Erbschaft-/Schenkungsteuer bestand für Bewertungsstichtage vor dem 1.1.2009 eine Bindung an das Stuttgarter Verfahren. Sie ergab sich aus § 1 Abs. 1 BewG, weil danach die allgemeinen Bewertungsvorschriften (§§ 2 bis 16 BewG) für alle öffentlich-rechtlichen Abgaben gelten, die durch Bundesrecht geregelt sind, soweit sie durch Bundes- oder Landesfinanzbehörden...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Gleich lautende Ländererlasse vom 25.6.2009

Rz. 290 Die Finanzverwaltung hat zur Bewertung des betrieblichen Vermögens zunächst mit gleich lautenden Erlassen vom 25.6.2009 zur Anwendung der §§ 11, 95 bis 109 und 199 ff. BewG i.d.F. durch das ErbStRG (BV-Erlass vom 25.6.2009) Stellung genommen. Rz. 291 Nach Abschn. 1 BV-Erlass gelten diese Erlassregelungen nur bei der Bewertung für Zwecke der Erbschaft- und Schenkungs...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Bewertungszeitpunkte nach dem 31.12.2008 und vor dem 1.7.2011

Rz. 155 Der für Bewertungszeitpunkte nach dem 31.12.2008 geltende Wortlaut des § 11 Abs. 2 BewG hat die bisherige Ausnahmeregelung für die Ertragsteuer nicht übernommen. Damit stellte sich die Frage der Maßgeblichkeit des § 11 Abs. 2 BewG für die Ertragsteuer erneut. Mit dem BV-Erlass vom 25.6.2009 hatte die Finanzverwaltung ihre bisherige Haltung zunächst fortgeführt und a...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 11. ErbStR 2011

Rz. 25 Der BV-Erlass vom 17.5.2011 ist zwischenzeitlich in die ErbStR 2011 und die dazu gehörenden ErbStH übernommen worden. Die Regelungen des BV-Erlasses vom 17.5.2011 sind dabei den jeweiligen Paragrafen des Bewertungsgesetzes zugeordnet worden, sodass die Richtlinien lediglich zu den §§ 199 ff. BewG zusammenhängend dargestellt werden. Rz. 26–27 Einstweilen frei.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Rechtsverordnung versus Gesetz

Rz. 1 Die Bewertung des betrieblichen Vermögens sollte zunächst zur Sicherstellung einer einheitlichen Rechtsanwendung bei gleichen Sachverhalten und zur Erleichterung der Bewertung in einer Rechtsverordnung geregelt werden. Das vereinfachte Ertragswertverfahren ist jedoch letztlich im Bewertungsgesetz geregelt worden. Rz. 2 Vgl. § 199 BewG Anm. 1.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Rechtsverordnung versus Gesetz

Rz. 1 Die Ermittlung des Jahresertrags sollte zunächst zur Sicherstellung einer einheitlichen Rechtsanwendung bei gleichen Sachverhalten und zur Erleichterung der Bewertung mit Zustimmung des Bundesrats in einer Rechtsverordnung geregelt werden. Das vereinfachte Ertragswertverfahren ist jedoch letztlich im Bewertungsgesetz geregelt worden. Rz. 2 Vgl. § 199 BewG Anm. 1.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VI. Investmentzertifikate (§ 11 Abs. 4 BewG)

Rz. 113 Wertpapiere, die Rechte der Einleger (Anteilsinhaber) gegen eine Kapitalanlagegesellschaft oder einen sonstigen Fonds verbriefen (Anteilscheine, Investmentzertifikate), sind mit dem Rücknahmepreis am Bewertungsstichtag anzusetzen (§ 11 Abs. 4 BewG; s. auch oben Anm. 31). Rücknahmepreis ist der Betrag, den die Kapitalgesellschaft bei Rückgabe der Anteile nach den Ver...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / dd) Betragsmäßige Zuordnung der Wertanteile problematisch

Rz. 350 In der Praxis können sich bei der Aufteilung des Grundbesitzwerts in einen zum Betriebsvermögen und einen zum Grundvermögen gehörenden Anteil Schwierigkeiten ergeben, weil das maßgebende Aufteilungsverhältnis unklar sein kann. Bei der ertragsteuerlichen Zuordnung von Grundstücken zum Betriebsvermögen wird in der Praxis häufig das Flächenverhältnis zu Grunde gelegt. ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / A. Entstehung der Vorschrift

Rz. 1 Die Bewertung von Wertpapieren und Anteilen war ursprünglich in § 141 AO vom 13.12.1919 geregelt. Diese Vorschriften sind durch VO vom 1.12.1930 unverändert in das BewG (§ 15) und anschließend unter unwesentlicher Änderung in das BewG 1934 (§ 13) übernommen worden. Durch das ÄndG-BewG vom 10.8.1963 wurde mit Abs. 1 die Bewertung der notierten Wertpapiere genauer gerege...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Rechtsgrundlagen

Rz. 13 Die Finanzverwaltung hat die Regelungen zu § 200 BewG zunächst mit Abschn. 20 BV-Erlass vom 25.6.2009 erläutert. Die gleich lautenden Erlasse wurden 2011 überarbeitet, um die Anwendung des vereinfachten Ertragswertverfahrens auch für Zwecke der Ertragsteuer zu ermöglichen. Seitdem enthält Abschn. 20 BV-Erlass vom 17.5.2011 die Erläuterungen der Finanzverwaltung zur A...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Bewertungszeitpunkte vor dem 1.1.2009

Rz. 153 Die Frage, ob das vereinfachte Ertragswertverfahren auch bei der Ertragsteuer anzuwenden ist, wurde in der Vergangenheit kontrovers diskutiert. Keine Maßgeblichkeit des § 11 Abs. 2 BewG für die Ertragsteuer bestand nach der ausdrücklichen Regelung des § 11 Abs. 2 Satz 4 BewG für Bewertungszeitpunkte vor dem 1.1.2009. Diese Regelung war durch das SEStEG in das Bewert...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / ff) Bilanzposten i.S.d. § 137 BewG

Rz. 354 Bilanzposten i.S.d. § 137 BewG sind bei der Ermittlung des Substanzwerts nicht anzusetzen. Somit gehören das Sonderverlustkonto, das Kapitalentwertungskonto das Beteiligungsentwertungskonto als Bilanzposten nach dem D-Markbilanzgesetz nicht zum bewertungsrechtlichen Betriebsvermögen. Die Identität zwischen der Steuerbilanz und der Vermögensaufstellung wird bei den Bi...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / E. Ansatz mit dem Kurs (§ 11 Abs. 1 BewG)

I. Amtlicher Börsenhandel, regulierter Markt, Freiverkehr Rz. 41 Börsen sind Handelssysteme, in denen Angebot und Nachfrage in börsenmäßig handelbaren Wirtschaftsgütern oder Rechten mit dem Ziel zusammengeführt werden, Vertragsabschlüsse unter mehreren Marktteilnehmern innerhalb des Systems zu ermöglichen. Die Errichtung einer Börse muss die zuständige oberste Landesbehörde g...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Bedeutung in der Praxis

Rz. 521 Die Maßgeblichkeit des Stuttgarter Verfahrens für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer ist bei Bewertungszeitpunkten vor dem 1.1.2009 anerkannt. Die Frage, wie Anteile an Kapitalgesellschaften für andere steuerliche Zwecke vor dem 1.1.2009 zu bewerten waren, war dagegen durchaus unterschiedlich diskutiert worden. Rz. 522 Allerdings führte die nach § 11 Abs. 2 BewG ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Rechtsverordnung versus Gesetz

Rz. 1 Die Ermittlung des Jahresertrags sollte zunächst zur Sicherstellung einer einheitlichen Rechtsanwendung bei gleichen Sachverhalten und zur Erleichterung der Bewertung mit Zustimmung des Bundesrats in einer Rechtsverordnung geregelt werden. Das vereinfachte Ertragswertverfahren ist jedoch letztlich im Bewertungsgesetz geregelt worden. § 203 BewG ist für Bewertungsstich...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Keine Maßgeblichkeit bei der Ertragsteuer

Rz. 526 Für ertragsteuerliche Zwecke hatte sich die Finanzverwaltung bereits seit 1995 faktisch von der ausschließlichen Maßgeblichkeit des Stuttgarter Verfahrens nach den Vorgaben des § 11 Abs. 2 BewG und der Vermögensteuer- bzw. der nachfolgenden Erbschaftsteuer-Richtlinien gelöst. Grund dafür war insbesondere, dass die Übernahme der Steuerbilanzwerte zu geringeren Vermög...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 203 Kapitalisierungsfaktor

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 202 Betriebsergebnis

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 200 Vereinfachtes Ertragswertverfahren

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 11 Wertpapiere und Anteile

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 199 Anwendung des vereinfachten Ertragswertverfahrens

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 201 Ermittlung des Jahresertrags

Inhalt der Erläuterungen Schrifttum: Vgl. Literaturverzeichnis zu § 11 BewG. I. Entstehung und Bedeutung des § 201 BewG 1. Rechtsverordnung versus Gesetz Rz. 1 Die Ermittlung des Jahresertrags sollte zunächs...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / J. Investmentvermögen (§ 11 Abs. 4 BewG)

I. Rücknahmepreis maßgebend Rz. 478 Nach § 11 Abs. 4 BewG sind Anteile oder Aktien, die Rechte an einem Investmentvermögen im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs verbriefen, mit dem Rücknahmepreis anzusetzen. Der Rücknahmepreis entspricht dem Preis, für den ein Anteil von der Investmentgesellschaft bindend zurückgenommen wird. Er ergibt sich aus dem Inventarwert pro Anteil. R...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Entstehung und Bedeutung des § 201 BewG

1. Rechtsverordnung versus Gesetz Rz. 1 Die Ermittlung des Jahresertrags sollte zunächst zur Sicherstellung einer einheitlichen Rechtsanwendung bei gleichen Sachverhalten und zur Erleichterung der Bewertung mit Zustimmung des Bundesrats in einer Rechtsverordnung geregelt werden. Das vereinfachte Ertragswertverfahren ist jedoch letztlich im Bewertungsgesetz geregelt worden. R...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Schrifttum:

Ballwieser/Franken/Ihlau/Jonas/Kohl/Mackenstedt/Popp/Siebler, Besonderheiten bei der Ermittlung eines objektivierten Unternehmenswerts kleiner und mittelgroßer Unternehmen (IDW Praxishinweis 1/2014), Wpg. 2014, 463; Balz/Bordemann/Rullkötter, Kapitalisierungszins und Unternehmenswerte – ein Vergleich des vereinfachten Ertragswertverfahrens mit dem Ertragswertverfahren nach I...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Schema zur Ermittlung des Ertragswerts

Rz. 94 Zur Ermittlung des Ertragswerts im vereinfachten Ertragswertverfahren kann das nachfolgende Schema verwandt werden, das sich an den Erklärungsvordrucken orientiert. Rz. 95 Bei dem Schema ist hervorzuheben, dass sich auch ein negativer Durchschnittsertrag bzw. ein negativer Jahresertrag ergeben kann. Eine Begrenzung auf 0 Euro ist dem Wortlaut des Bewertungsgesetzes n...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Einheitliche Bemessungsgrundlagen erforderlich

Rz. 276 Die Werte der einzelnen Vermögensgegenstände wurden vor dem Beschluss des BVerfG vom 7.11.2006 bei der Erbschaft-/Schenkungsteuer nicht einheitlich, sondern auf unterschiedliche Art und Weise ermittelt. Diese Ungleichheiten sind verfassungsrechtlich nicht akzeptabel. Rz. 5 des Beschlusses des BVerfG vom 7.11.2006 führt dazu aus: "Der über § 12 Abs. 1 ErbStG anwendbare...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Regelungsinhalt

Rz. 3 § 200 Abs. 1 BewG regelt zunächst allgemein, dass zur Ermittlung des Ertragswerts der zukünftig nachhaltig erzielbare Jahresertrag mit dem Kapitalisierungsfaktor zu multiplizieren ist. Dabei wird zur Ermittlung des Jahresertrags auf §§ 201 und 202 BewG verwiesen. Hinsichtlich des Kapitalisierungsfaktors wird auf § 203 BewG verwiesen. Darüber hinaus müssen die Abs. 2 b...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Regelung auf gesetzlicher Grundlage realisiert

Rz. 4 Der Gesetzgeber will mit der durch das ErbStRG eingeführten Fassung der §§ 199 ff. BewG den mit Beschluss des BVerfG vom 7.11.2006 geforderten Ansatz des gemeinen Werts für alle Vermögensgegenstände bei der Ermittlung des steuerpflichtigen Erwerbs auch bei den betrieblichen Vermögen realisieren. Dabei steht § 199 BewG in unmittelbarem Zusammenhang mit der ebenfalls du...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Bewertungszeitpunkte nach dem 30.6.2011

Rz. 157 Die Problematik der Maßgeblichkeit des vereinfachten Ertragswertverfahrens für Zwecke der Ertragsteuer sollte im Jahressteuergesetz 2010 durch eine Ergänzung des § 11 Abs. 2 BewG geregelt werden. Danach sollte die Bewertung des Betriebsvermögens für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer von den Bewertungen für Zwecke der Ertragsteuer endgültig abgekoppelt werden. Da...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Konkurrenz zum Kurwertansatz denkbar

Rz. 480 Derartige Investmentanteile können auch an der Börse gehandelt werden, so dass in diesen Fällen Kurswerte vorhanden sind, die nach § 11 Abs. 1 BewG angesetzt werden könnten. Damit ist in der Praxis bei Aktien mit einer Kursnotierung die Frage relevant, ob § 11 Abs. 4 BewG als Spezialregelung zum Kurswertansatz nach § 11 Abs. 1 BewG anzusehen ist. Die Frage ist bei F...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Einzelunternehmen

Rz. 398 Das Betriebsvermögen von Gewerbebetrieben i.S.d. § 95 BewG und das Betriebsvermögen von freiberuflich Tätigen i.S.d. § 96 BewG ist ebenfalls jeweils mit dem gemeinen Wert anzusetzen. Nach § 109 Abs. 1 BewG gilt insoweit § 11 Abs. 2 BewG entsprechend. Somit ergibt sich der gemeine Wert des Betriebsvermögens von Gewerbebetrieben oder freiberuflich Tätigen als Gesamtwert.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Kapitalgesellschaften

Rz. 391 § 11 Abs. 2 BewG regelt in erster Linie die Bewertung von Anteilen an Kapitalgesellschaften, die nicht unter § 11 Abs. 1 BewG fallen. Die analoge Bewertung des Betriebsvermögens von Gewerbebetrieben i.S.d. § 95 BewG und von freiberuflich Tätigen i.S.d. § 96 BewG ergibt sich aus § 109 Abs. 1 BewG. Für das Betriebsvermögen einer in § 97 BewG genannten Körperschaft, Pe...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. FG Hessen vom 16.2.2016

Rz. 494 Das FG Hessen hat sich dagegen mit Urteil vom 16.2.2016 für den Ansatz des Kurswerts entschieden. Danach sind Anteilsscheine eines offenen Immobilienfonds, deren Rücknahme gemäß § 81 InvG ausgesetzt ist, nicht gemäß § 11 Abs. 4 BewG mit dem Rücknahmepreis, sondern mit dem zum Bewertungsstichtag im Rahmen des Freiverkehrs festgestellten niedrigeren Börsenkurs zu bewe...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Substanzwert

Rz. 304 Der Substanzwert ist der nach § 11 Abs. 2 Satz 3 BewG für Anteile an einer Kapitalgesellschaft mindestens anzusetzende Wert. Der Mindestwertansatz gilt auch für den Ansatz des Betriebsvermögens von Gewerbebetrieben i.S.d. § 95 BewG und des Betriebsvermögens von freiberuflich Tätigen i.S.d. § 96 BewG (§ 109 Abs. 1 BewG). Der Wert eines Anteils am Betriebsvermögen ein...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Schrifttum:

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Einzelfragen

1. Bewertung nicht notierter Wertpapiere nach dem Kurs notierter Wertpapiere Rz. 75 Die Höhe des Börsenkurses bei Aktien ergibt sich aus den im Zeitpunkt der Kursbildung vorhandenen Verhältnissen von Angebot und Nachfrage. Der Kurs wird jedoch von allgemeinen politischen Ereignissen, Entwicklungen und Tendenzen sowie von Erwartungen und spekulativen Einflüssen bestimmt. Der ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Literatur

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