Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Rechtsverordnung versus Gesetz

Rz. 1 Die Ermittlung des Jahresertrags sollte zunächst zur Sicherstellung einer einheitlichen Rechtsanwendung bei gleichen Sachverhalten und zur Erleichterung der Bewertung mit Zustimmung des Bundesrats in einer Rechtsverordnung geregelt werden. Das vereinfachte Ertragswertverfahren ist jedoch letztlich im Bewertungsgesetz geregelt worden. § 203 BewG ist für Bewertungsstich...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 201 Ermittlung des Jahresertrags

Inhalt der Erläuterungen Schrifttum: Vgl. Literaturverzeichnis zu § 11 BewG. I. Entstehung und Bedeutung des § 201 BewG 1. Rechtsverordnung versus Gesetz Rz. 1 Die Ermittlung des Jahresertrags sollte zunächs...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 203 Kapitalisierungsfaktor

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 202 Betriebsergebnis

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 200 Vereinfachtes Ertragswertverfahren

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 11 Wertpapiere und Anteile

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Keine Maßgeblichkeit bei der Ertragsteuer

Rz. 526 Für ertragsteuerliche Zwecke hatte sich die Finanzverwaltung bereits seit 1995 faktisch von der ausschließlichen Maßgeblichkeit des Stuttgarter Verfahrens nach den Vorgaben des § 11 Abs. 2 BewG und der Vermögensteuer- bzw. der nachfolgenden Erbschaftsteuer-Richtlinien gelöst. Grund dafür war insbesondere, dass die Übernahme der Steuerbilanzwerte zu geringeren Vermög...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 199 Anwendung des vereinfachten Ertragswertverfahrens

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / J. Investmentvermögen (§ 11 Abs. 4 BewG)

I. Rücknahmepreis maßgebend Rz. 478 Nach § 11 Abs. 4 BewG sind Anteile oder Aktien, die Rechte an einem Investmentvermögen im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs verbriefen, mit dem Rücknahmepreis anzusetzen. Der Rücknahmepreis entspricht dem Preis, für den ein Anteil von der Investmentgesellschaft bindend zurückgenommen wird. Er ergibt sich aus dem Inventarwert pro Anteil. R...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Entstehung und Bedeutung des § 201 BewG

1. Rechtsverordnung versus Gesetz Rz. 1 Die Ermittlung des Jahresertrags sollte zunächst zur Sicherstellung einer einheitlichen Rechtsanwendung bei gleichen Sachverhalten und zur Erleichterung der Bewertung mit Zustimmung des Bundesrats in einer Rechtsverordnung geregelt werden. Das vereinfachte Ertragswertverfahren ist jedoch letztlich im Bewertungsgesetz geregelt worden. R...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Schrifttum:

Ballwieser/Franken/Ihlau/Jonas/Kohl/Mackenstedt/Popp/Siebler, Besonderheiten bei der Ermittlung eines objektivierten Unternehmenswerts kleiner und mittelgroßer Unternehmen (IDW Praxishinweis 1/2014), Wpg. 2014, 463; Balz/Bordemann/Rullkötter, Kapitalisierungszins und Unternehmenswerte – ein Vergleich des vereinfachten Ertragswertverfahrens mit dem Ertragswertverfahren nach I...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Schema zur Ermittlung des Ertragswerts

Rz. 94 Zur Ermittlung des Ertragswerts im vereinfachten Ertragswertverfahren kann das nachfolgende Schema verwandt werden, das sich an den Erklärungsvordrucken orientiert. Rz. 95 Bei dem Schema ist hervorzuheben, dass sich auch ein negativer Durchschnittsertrag bzw. ein negativer Jahresertrag ergeben kann. Eine Begrenzung auf 0 Euro ist dem Wortlaut des Bewertungsgesetzes n...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Einheitliche Bemessungsgrundlagen erforderlich

Rz. 276 Die Werte der einzelnen Vermögensgegenstände wurden vor dem Beschluss des BVerfG vom 7.11.2006 bei der Erbschaft-/Schenkungsteuer nicht einheitlich, sondern auf unterschiedliche Art und Weise ermittelt. Diese Ungleichheiten sind verfassungsrechtlich nicht akzeptabel. Rz. 5 des Beschlusses des BVerfG vom 7.11.2006 führt dazu aus: "Der über § 12 Abs. 1 ErbStG anwendbare...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Regelungsinhalt

Rz. 3 § 200 Abs. 1 BewG regelt zunächst allgemein, dass zur Ermittlung des Ertragswerts der zukünftig nachhaltig erzielbare Jahresertrag mit dem Kapitalisierungsfaktor zu multiplizieren ist. Dabei wird zur Ermittlung des Jahresertrags auf §§ 201 und 202 BewG verwiesen. Hinsichtlich des Kapitalisierungsfaktors wird auf § 203 BewG verwiesen. Darüber hinaus müssen die Abs. 2 b...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Regelung auf gesetzlicher Grundlage realisiert

Rz. 4 Der Gesetzgeber will mit der durch das ErbStRG eingeführten Fassung der §§ 199 ff. BewG den mit Beschluss des BVerfG vom 7.11.2006 geforderten Ansatz des gemeinen Werts für alle Vermögensgegenstände bei der Ermittlung des steuerpflichtigen Erwerbs auch bei den betrieblichen Vermögen realisieren. Dabei steht § 199 BewG in unmittelbarem Zusammenhang mit der ebenfalls du...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Bewertungszeitpunkte nach dem 30.6.2011

Rz. 157 Die Problematik der Maßgeblichkeit des vereinfachten Ertragswertverfahrens für Zwecke der Ertragsteuer sollte im Jahressteuergesetz 2010 durch eine Ergänzung des § 11 Abs. 2 BewG geregelt werden. Danach sollte die Bewertung des Betriebsvermögens für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer von den Bewertungen für Zwecke der Ertragsteuer endgültig abgekoppelt werden. Da...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Einzelunternehmen

Rz. 398 Das Betriebsvermögen von Gewerbebetrieben i.S.d. § 95 BewG und das Betriebsvermögen von freiberuflich Tätigen i.S.d. § 96 BewG ist ebenfalls jeweils mit dem gemeinen Wert anzusetzen. Nach § 109 Abs. 1 BewG gilt insoweit § 11 Abs. 2 BewG entsprechend. Somit ergibt sich der gemeine Wert des Betriebsvermögens von Gewerbebetrieben oder freiberuflich Tätigen als Gesamtwert.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Konkurrenz zum Kurwertansatz denkbar

Rz. 480 Derartige Investmentanteile können auch an der Börse gehandelt werden, so dass in diesen Fällen Kurswerte vorhanden sind, die nach § 11 Abs. 1 BewG angesetzt werden könnten. Damit ist in der Praxis bei Aktien mit einer Kursnotierung die Frage relevant, ob § 11 Abs. 4 BewG als Spezialregelung zum Kurswertansatz nach § 11 Abs. 1 BewG anzusehen ist. Die Frage ist bei F...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Kapitalgesellschaften

Rz. 391 § 11 Abs. 2 BewG regelt in erster Linie die Bewertung von Anteilen an Kapitalgesellschaften, die nicht unter § 11 Abs. 1 BewG fallen. Die analoge Bewertung des Betriebsvermögens von Gewerbebetrieben i.S.d. § 95 BewG und von freiberuflich Tätigen i.S.d. § 96 BewG ergibt sich aus § 109 Abs. 1 BewG. Für das Betriebsvermögen einer in § 97 BewG genannten Körperschaft, Pe...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Schrifttum:

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Einzelfragen

1. Bewertung nicht notierter Wertpapiere nach dem Kurs notierter Wertpapiere Rz. 75 Die Höhe des Börsenkurses bei Aktien ergibt sich aus den im Zeitpunkt der Kursbildung vorhandenen Verhältnissen von Angebot und Nachfrage. Der Kurs wird jedoch von allgemeinen politischen Ereignissen, Entwicklungen und Tendenzen sowie von Erwartungen und spekulativen Einflüssen bestimmt. Der ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Literatur

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Substanzwert

Rz. 304 Der Substanzwert ist der nach § 11 Abs. 2 Satz 3 BewG für Anteile an einer Kapitalgesellschaft mindestens anzusetzende Wert. Der Mindestwertansatz gilt auch für den Ansatz des Betriebsvermögens von Gewerbebetrieben i.S.d. § 95 BewG und des Betriebsvermögens von freiberuflich Tätigen i.S.d. § 96 BewG (§ 109 Abs. 1 BewG). Der Wert eines Anteils am Betriebsvermögen ein...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. FG Hessen vom 16.2.2016

Rz. 494 Das FG Hessen hat sich dagegen mit Urteil vom 16.2.2016 für den Ansatz des Kurswerts entschieden. Danach sind Anteilsscheine eines offenen Immobilienfonds, deren Rücknahme gemäß § 81 InvG ausgesetzt ist, nicht gemäß § 11 Abs. 4 BewG mit dem Rücknahmepreis, sondern mit dem zum Bewertungsstichtag im Rahmen des Freiverkehrs festgestellten niedrigeren Börsenkurs zu bewe...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Leitsatz des BVerfG vom 7.11.2006

Rz. 7 Zum Leitsatz des die Neuregelung des § 11 Abs. 2 BewG auslösenden Beschlusses des BVerfG vom 7.11.2006 vgl. § 11 BewG Anm. 272.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / B. Bewertungsmaßstäbe

Rz. 10 Für Wertpapiere und Anteile gelten sowohl im Geltungsbereich der Allgemeinen Bewertungsvorschriften als auch im Geltungsbereich der Besonderen Bewertungsvorschriften die folgenden Bewertungsmaßstäbe:mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / bb) Ansatz der Grundbesitzwerte

Rz. 374 Grundstücke, die zum Betriebsvermögen gehören, sind mit dem nach § 151 Abs. 1 Nr. 1 BewG auf den Bewertungsstichtag festzustellenden Grundbesitzwert anzusetzen (§ 12 Abs. 3 ErbStG). Rz. 375 Soweit ein Grundstück sowohl zum Betriebsvermögen als auch zum Grundvermögen gehört, ist der Grundbesitzwert bei der Ermittlung des Substanzwerts für den Gewerbebetrieb nur insow...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Differenzierung zwischen Kapitalgesellschaften, Personengesellschaften und Einzelunternehmen

Rz. 389 Bei der Bewertung der betrieblichen Vermögen sind zwar grundsätzlich rechtsformneutrale Regelungen eingeführt worden. Dennoch muss weiterhin bei der Bewertung zwischen Kapitalgesellschaften, Personengesellschaften und Einzelunternehmen unterschieden werden, weil die erbschaftsteuerlich letztlich maßgebende Bereicherung der Beteiligten je nach Rechtsform unterschiedl...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / c) Personengesellschaften

Rz. 399 Der Wert eines Anteils am Betriebsvermögen einer in § 97 BewG genannten Körperschaft, Personenvereinigungen oder Vermögensmasse ist ebenfalls mit dem gemeinen Wert anzusetzen. Nach § 109 Abs. 2 BewG gilt insoweit § 11 Abs. 2 BewG entsprechend. Rz. 400 Die Berechnung des Werts eines Anteils am Betriebsvermögen einer in § 97 BewG genannten Körperschaft, Personenverein...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / d) Rechtsgrundlagen des Stuttgarter Verfahrens

Rz. 221 Das Stuttgarter Verfahren war von den VStR 1960 bis zu den VStR 1989 in den Abschn. 76 bis 90 geregelt. Diese Abschnitte waren nach dem Aufbau der Richtlinien dem § 113a BewG zugeordnet, der sich mit dem Verfahren zur Feststellung der Anteilswerte befasst. Die materiell-rechtlichen Vorschriften über die Schätzung des gemeinen Werts nicht notierter Anteile an Kapital...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Entstehung

Rz. 264 Der Gesetzgeber hat mit der durch das ErbStRG geänderten Fassung des § 11 Abs. 2 BewG sowie der eingeführten Neufassung der §§ 199 ff. BewG den mit Beschluss des BVerfG vom 7.11.2006 geforderten Ansatz des gemeinen Werts für alle Vermögensgegenstände bei der Ermittlung des steuerpflichtigen Erwerbs auch bei den betrieblichen Vermögen realisiert. Rz. 265 Damit entfal...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Unklare Bewertungshierarchie

Rz. 28 Die grundsätzlichen Aussagen zu den Möglichkeiten der Unternehmensbewertung für steuerliche Zwecke ergeben sich bereits aus § 11 Abs. 2 BewG. Eine strenge Methodenhierarchie folgt hieraus jedoch nicht. Vielmehr lässt § 11 Abs. 2 BewG die Methodenhierarchie offen und listet lediglich die folgenden drei Alternativen der Unternehmensbewertung auf: Bewertung unter Berücks...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VII. Verzicht auf eine Feststellung bei geringer Bedeutung

Rz. 192 Die Finanzverwaltung hat für Fälle von geringer Bedeutung eine Regelung getroffen, um den Verwaltungsaufwand für alle Beteiligten einzugrenzen. Grundsätzlich ist der gemeine Wert des Betriebsvermögens bei Gewerbebetrieben, freiberuflich Tätigen sowie des Anteils am Betriebsvermögen einer Personengesellschaft oder einer Kapitalgesellschaft nach § 151 Abs. 1 BewG fest...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Basiswertregelung anwendbar

Rz. 77 Da für Beteiligungen Werte nach § 151 Abs. 1 BewG festzustellen sind, ist auch § 151 Abs. 3 BewG zu beachten. Somit kann die Basiswertregelung bei der Wertermittlung für Beteiligungen angewandt werden. Rz. 78–80 Einstweilen frei.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Berechnungsschema

Rz. 15 Aus § 200 BewG ergibt sich die grundsätzliche Berechnungsmethode zur Ermittlung des Ertragswerts im vereinfachten Ertragswertverfahren. Rz. 16 Danach gilt folgendes Rechenschema zur Ermittlung des Ertragswerts: Ertragswert des betriebsnotwendigen Vermögens (§ 200 Abs. 1 BewG) Rz. 17–18 Einstweilen frei.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 8. Basiswertregelung anwendbar

Rz. 58 Soweit für Wirtschaftsgüter des nicht betriebsnotwendigen Vermögens Werte nach § 151 Abs. 1 BewG festzustellen sind, ist § 151 Abs. 3 BewG zu beachten. Somit kann die Basiswertregelung angewandt werden. Rz. 59–62 Einstweilen frei.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 7. Basiswertregelung anwendbar

Rz. 113 Soweit für Wirtschaftsgüter des jungen Betriebsvermögens Werte nach § 151 Abs. 1 BewG festzustellen sind, ist § 151 Abs. 3 BewG zu beachten. Somit kann die Basiswertregelung angewandt werden.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VII. Nachweis der Kurswerte

Rz. 117 Die nach § 11 Abs. 1 BewG maßgebenden Kurse und nach § 11 Abs. 4 BewG maßgebenden Rücknahmepreise wurden bis nur 31.12.1996 vom BMF in einer Liste zusammengestellt und im Bundessteuerblatt veröffentlicht (§ 113 BewG). Diese Liste hatte ohnehin nur deklaratorische Bedeutung und wurde lediglich zur Arbeitserleichterung herausgegeben. Die in der Liste ausgewiesenen Kur...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Gesetzesbegründung

Rz. 7 Die Gesetzesbegründung zu § 200 BewG hat folgenden Wortlaut: Zu § 200 Abs. 1 – neu – Der Ertragswert in dem vereinfachten Verfahren ergibt sich durch Multiplikation des zukünftig nachhaltig erzielbaren Jahresertrags mit dem in § 203 BewG definierten Kapitalisierungsfaktor. Das Verfahren ist rechtsformneutral sowohl auf Unternehmen in der Rechtsform der Kapitalgesellscha...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Börsenkurs

Rz. 154 Auch der Börsenkurs (Börsenpreis) ist ein Verkaufspreis, wenn es sich um einen "Bezahlt-Kurs" (s. oben Anm. 61) handelt. Ein solcher Börsenkurs kann deshalb "mittelbar auch als pauschaler Verkaufspreis der nichtnotierten Aktien" derselben Gesellschaft angesehen werden, aus dem deren Wert abgeleitet werden kann. Diese Auffassung führt letztlich dazu, dass aus einem "...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Allgemeines

Rz. 439 Kann ein Gesellschafter aufgrund einer Mehrheit von Anteilen oder aufgrund der Größe seines Anteils die Geschäftsführung der Gesellschaft beeinflussen, so spricht das BewG von einer Beteiligung, die Wirtschaft von einem Paket. Ist der gemeine Wert der Beteiligung höher als die Summe der Werte der einzelnen Anteile, so ist dieser Wert anzusetzen (§ 11 Abs. 3 BewG). D...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Regelungsinhalt

Rz. 13 § 199 Abs. 1 BewG regelt die grundsätzliche Anwendung des vereinfachten Ertragswertverfahrens. Abs. 1 bestimmt, dass zur Ermittlung des gemeinen Werts von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft nach § 11 Abs. 2 Satz 2 BewG das vereinfachte Ertragswertverfahren (§ 200 BewG) angewandt werden "kann", wenn dieses nicht zu "offensichtlich unzutreffenden Ergebnissen" führt....mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Beteiligungen an anderen Gesellschaften

Rz. 63 Nach § 200 Abs. 3 BewG sind Beteiligungen, die ein zu bewertendes Unternehmen hält, mit dem eigenständig zu ermittelnden gemeinen Wert anzusetzen. Der gemeine Wert einer Beteiligung an einer Personengesellschaft und der gemeine Wert eines Anteils an einer Kapitalgesellschaft entspricht dem auf den Bewertungsstichtag festgestellten Wert nach § 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Erfordernis von Korrekturen

Rz. 29 Die gesetzlich vorgesehenen Korrekturen des Ausgangswerts dienen im Wesentlichen dazu, solche ertragswirksame Vorgänge der Vergangenheit zu neutralisieren, die lediglich den Charakter der Einmaligkeit haben. Solche Vorgänge beeinflussen den künftig erzielbaren Jahresertrag nicht. Sie müssen deshalb dem Ausgangswert hinzugerechnet oder vom Ausgangswert abgezogen werde...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Korrekturen zur Ermittlung des Jahresertrags

Rz. 73 Sofern Beteiligungen nach § 200 Abs. 3 BewG gesondert anzusetzen sind, müssen die Beteiligungserträge, die im Zusammenhang mit dieser Beteiligung stehen, nach § 202 Abs. 1 Satz 2 BewG korrigiert werden, weil andernfalls eine Doppelerfassung der Beteiligung erfolgen würde. Die in R B 200 Abs. 3 Satz 11 ErbStR 2011 enthaltene Aussage, dass Finanzierungsaufwendungen im ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Regelungsinhalt

Rz. 3 § 201 Abs. 1 BewG regelt, wie der Jahresertrag zu ermitteln ist, der durch Kapitalisierung mit dem Kapitalisierungsfaktor den gemeinen Wert des Unternehmens ergibt. Diese Vorschrift schafft die Grundlage für eine vergangenheitsorientierte Ermittlung des Jahresertrags. Rz. 4 § 201 Abs. 2 BewG legt die Rechenschritte und Begrifflichkeiten des vereinfachten Ertragswertve...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / dd) Ansatz von Anteilen an Kapitalgesellschaften

Rz. 378 Gehört zum Betriebsvermögen eines zu bewertenden Gewerbebetriebs ein Anteil an einer Kapitalgesellschaft, ist der Wert des Anteils mit dem nach § 151 Abs. 1 Nr. 3 BewG auf den Bewertungsstichtag festzustellenden Wert anzusetzen (§ 12 Abs. 2 ErbStG). Rz. 379 Soweit für Anteile an einer Kapitalgesellschaft ein Kurswert notiert ist, erfolgt keine Feststellung nach § 15...mehr