Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

Beitrag aus Steuer Office Basic
Bedarfsbewertung: Anlage Gr... / 2.6.2 Angaben zum Ertragswert (Zeilen 36 bis 64)

Die Zeilen 36 bis 59 betreffen das Ertragswertwertverfahren, das für Mietwohngrundstücke, Geschäftsgrundstücke und gemischt genutzte Grundstücke zur Anwendung kommt, für die sich auf dem örtlichen Grundstücksmarkt eine übliche Miete ermitteln lässt. Bei diesem Verfahren sind getrennt voneinander ein Bodenwert und ein Gebäudeertragswert zu ermitteln. Anschließend werden beide...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Gr... / 2.6.3 Angaben zum Sachwert (Zeilen 65 bis 92)

Die Zeilen 65 bis 92 betreffen das Sachwertverfahren, das für die Bewertung der sonstigen bebauten Grundstücke zugrunde gelegt wird. Das Sachwertverfahren ist auch heranzuziehen, wenn auf dem örtlichen Grundstücksmarkt keine übliche Miete für Geschäftsgrundstücke und gemischt genutzte Grundstücke ermittelt werden kann. Beim Sachwertverfahren wird der Wert der Gebäude getrennt...mehr

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Bedarfsbewertung: Erklärung... / Zusammenfassung

Überblick Ab dem 1.1.2009 ist das Bewertungsgesetz in vielen Bereichen neu geregelt worden. Es sind grundsätzlich alle Vermögensarten mit dem gemeinen Wert anzusetzen. Ein Bedarfswert wird benötigt und dementsprechend gesondert festgestellt für Grundbesitzwerte, den Wert des Anteils am Betriebsvermögen von Personengesellschaften, den Wert von nicht notierten Anteilen an Kapital...mehr

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Bedarfsbewertung: Erklärung... / Zusammenfassung

Ab dem 1.1.2009 ist das Bewertungsgesetz in vielen Bereichen neu geregelt worden. Zukünftig sind grundsätzlich alle Vermögensarten mit dem gemeinen Wert anzusetzen. Ein Bedarfswert wird benötigt und dementsprechend gesondert festgestellt für Grundbesitzwerte, den Wert des Anteils am Betriebsvermögen von Personengesellschaften, den Wert von nicht notierten Anteilen an Kapitalges...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Gr... / Zusammenfassung

Überblick Ab dem 1.1.2009 ist die Grundstücksbewertung völlig neu geregelt worden. Das neue Bewertungsrecht sieht vor, dass Grundstücke (wie auch alle anderen Vermögensarten) mit dem gemeinen Wert anzusetzen sind. Dabei entspricht der gemeine Wert inhaltlich dem Verkehrswert (Marktwert) nach § 194 BauGB. Die neuesten Änderungen betreffen die Bewertung im Sachwertverfahren, di...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Gr... / 2.8 Angaben zu Gebäude auf fremdem Grund und Boden (Zeilen 101 bis 106)

Ein Gebäude auf fremdem Grund und Boden liegt vor, wenn ein anderer als der Eigentümer des Grund und Bodens darauf ein Gebäude errichtet hat und ihm das Gebäude zuzurechnen ist. Bei Gebäuden auf fremden Grund und Boden sind die Werte für die wirtschaftliche Einheit des Gebäudes und für die wirtschaftliche Einheit des belasteten Grundstücks gesondert zu ermitteln. Hinsichtlic...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Gr... / 2.7 Angaben zum Erbbaurecht/Erbbaugrundstück (Zeilen 93 bis 100)

Das Erbbaurecht ist das veräußerliche und vererbliche Recht an einem Grundstück, auf oder unter der Oberfläche des Grundstücks ein Bauwerk zu haben. Dieses entsteht zivilrechtlich mit der Eintragung in das Grundbuch. Bei Erbbaurechten bzw. einem Erbbaugrundstück sind die Werte für die wirtschaftliche Einheit des Erbbaurechts und für die wirtschaftliche Einheit des belasteten ...mehr

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Bedarfsbewertung: Erklärung... / 1.1 Zeilen 1 bis 4

In den Zeilen 1 bis 4 ist die jeweilige Vermögensart anzukreuzen: unbebaute Grundstücke bzw. ein Gewerbebetrieb/Vermögen freiberuflich Tätiger oder den Anteil daran (Zeile 2); bebaute Grundstücke bzw. Wert nicht notierter Anteilen an Kapitalgesellschaften (Zeile 3); Betrieb der Land- und Forstwirtschaft bzw. Vermögen i. S. d. § 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BewG (Zeile 4).mehr

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Bedarfsbewertung: Erklärung... / 1.5 Beigefügte Anlagen (Zeilen 18 bis 22)

In den Zeilen 19 bis 22 ist jeweils die Anzahl der beigefügten Anlagen anzugeben: Anlage Grundstück sowie ggf. die Einlageblätter bzw. Ausstattungsbogen (Zeile 19), Anlage für den Betrieb der Land- und Forstwirtschaft sowie ggf. Anlage Sondernutzungen (Zeile 20), Anlage Betriebsvermögen und Anlage zur Ermittlung des Substanzwerts sowie ggf. Anlage vereinfachtes Ertragswertverfa...mehr

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Bedarfsbewertung: Erklärung... / 1.1 Zeilen 1 bis 4

In den Zeilen 1 bis 4 ist die jeweilige Vermögensart anzukreuzen: unbebaute Grundstücke bzw. ein Gewerbebetrieb/Vermögen freiberuflich Tätiger oder den Anteil daran (Zeile 2); bebaute Grundstücke bzw. Wert nicht notierter Anteilen an Kapitalgesellschaften (Zeile 3); Betrieb der Land- und Forstwirtschaft bzw. Vermögen i. S. d. § 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BewG (Zeile 4).mehr

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Bedarfsbewertung: Erklärung... / 1.5 Beigefügte Anlagen (Zeilen 19 bis 24)

In den Zeilen 20 bis 23 ist jeweils die Anzahl der beigefügten Anlagen anzugeben: Anlage Grundstück sowie ggf. die Einlageblätter bzw. Ausstattungsbogen (Zeile 20), Anlage für den Betrieb der Land- und Forstwirtschaft sowie ggf. Anlage Sondernutzungen (Zeile 21), Anlage Betriebsvermögen und Anlage zur Ermittlung des Substanzwerts sowie ggf. Anlage vereinfachtes Ertragswertverfa...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Gr... / 2.3.1 Unbebaute Grundstücke

Unbebaute Grundstücke sind Grundstücke, auf denen sich keine benutzbaren Gebäude befinden. Benutzbar ist ein Gebäude erst, wenn es bezugsfertig ist und somit von den zukünftigen Bewohnern oder sonstigen Benutzern nach objektiven Merkmalen zugemutet werden kann, die Wohnungen oder Räume des gesamten Gebäudes zu benutzen. Dagegen ist ein Gebäude nicht mehr benutzbar, wenn info...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Gr... / 2.6.1 Angaben zum Vergleichswert (Zeilen 33 bis 35)

Die Zeilen 33 bis 35 betreffen das Vergleichswertverfahren, das für Wohnungseigentum, Teileigentum und Ein- und Zweifamilienhäuser zur Anwendung kommt, sofern entsprechende Vergleichspreise oder Vergleichsfaktoren vorliegen (Zeile 34). Bei der Anwendung des Vergleichswertverfahrens wird der Grundbesitzwert des zu bewertenden bebauten Grundstücks entweder aus Vergleichspreise...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Gesonderte Feststellung nach § 17 Abs. 3 GrEStG; mittelbare Änderung des ­Gesellschafterbestandes einer Personengesellschaft

Leitsatz 1. Gegenstand der gesonderten Feststellung nach § 17 Abs. 3 GrEStG ist auch der Zeitpunkt, auf den der Grundbesitz der Personengesellschaft nach § 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 GrEStG zu bewerten ist. 2. Die bloße Einräumung einer Vollmacht zur Ausübung der Rechte aus einem Gesellschaftsanteil sowie zur Veräußerung und Abtretung dieses Gesellschaftsanteils reicht für einen A...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Personal Office Platin
Zur Hinweispflicht des Finanzamts auf den Wegfall der Besteuerung nach Durchschnittssätzen

Leitsatz 1. Einer Mitteilung nach § 13a Abs. 1 Satz 2 EStG bedarf es, wenn die Voraussetzungen für die Gewinnermittlung nach Durchschnittssätzen zunächst vorgelegen haben und sodann in einem späteren Wirtschaftsjahr weggefallen sind. Dies gilt auch für den Fall, dass die Voraussetzungen für eine Besteuerung nach Durchschnittssätzen aufgrund einer Gesetzesänderung entfallen s...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Unentgeltliche Wohnungsüber... / 2.3.5 Keine Erschaftsteuerbefreiung für Erwerb von Wohneigentum ohne Selbstnutzung

Steuerfrei ist nach § 13 Abs. 1 Nr. 4c ErbStG u. a. der Erwerb von Todes wegen des Eigentums oder Miteigentums an einem im Inland belegenen bebauten Grundstück i. S. d. § 181 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 BewG durch Kinder i. S. d. Steuerklasse I Nr. 2, soweit der Erblasser darin bis zum Erbfall eine Wohnung zu eigenen Wohnzwecken genutzt hat oder bei der er aus zwingenden Gründen an e...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Rückstellungen / 3.3 Abzinsungsgebot

Das Handelsrecht enthält ein Abzinsungsgebot für Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als 1 Jahr. Die Restlaufzeit ermittelt sich auf Grundlage des Zeitpunkts der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Ziel des Barwertansatzes ist die Darstellung der wahren Belastungswirkung. Für nach dem 31.12.2015 endende Abschlussstichtage ist für Zwecke der Abzinsung handelsrechtlich zw...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Bewertungsgrundsatz: gemeiner Wert

Rz. 84 Das BewG 1965 enthält im Gegensatz zum BewG 1934 keine ausdrückliche Anordnung über die Bewertung der unbebauten Grundstücke. Eine solche Vorschrift ist auch nicht erforderlich, weil sich der Bewertungsmaßstab bereits aus § 9 BewG i.V.m. § 17 Abs. 3 BewG ergibt; denn § 9 BewG über die Anwendung des gemeinen Werts als allgemeine Bewertungsvorschrift des Ersten Teils d...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 72 Begriff

Richtlinien: Abschn. 6–12 BewRGr. Inhalt der Erläuterungenmehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Keine benutzbaren Gebäude vorhanden

Rz. 9 Die in § 72 Abs. 1 BewG gegebene Begriffsbestimmung des "unbebauten Grundstücks" knüpft daran an, dass benutzbare Gebäude nicht vorhanden sind. Dieses Nichtvorhandensein benutzbarer Gebäude kann ein Noch-nicht-Vorhandensein oder ein Nicht-mehr-Vorhandensein sein. Entscheidend für den Begriff eines unbebauten Grundstücks ist somit, dass sich auf dem Grundstück überhaup...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Entstehung und Anwendungsbereich der Vorschrift

Rz. 1 Das BewG 1934 enthielt keine Begriffsbestimmung für unbebaute Grundstücke. § 53 BewG 1934 bestimmte lediglich, dass unbebaute Grundstücke mit dem gemeinen Wert zu bewerten sind. Welche Grundstücke als unbebaut anzusehen waren, ergab sich aus den Bestimmungen der §§ 33a und 45 BewDV a.F. über die Unterscheidung zwischen den bebauten und unbebauten Grundstücken. Hiernac...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Grundstücke mit Gebäuden von untergeordneter Bedeutung

Rz. 61 Grundstücke mit Gebäuden, deren Zweckbestimmung und Wert gegenüber der Zweckbestimmung und dem Wert des Grund und Bodens von untergeordneter Bedeutung sind, gelten als unbebaut (§ 72 Abs. 2 BewG). Rz. 62 Der Begriff "Gebäude" setzt ein benutzbares Gebäude voraus. Ist ein auf dem Grundstück befindliches Bauwerk noch nicht benutzbar oder handelt es sich bei dem Bauwerk...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Grundstücke mit zerstörten oder dem Verfall preisgegebenen Gebäuden

Rz. 71 Nach dem Fortschreibungsgesetz v. 10.3.1949 und dem hierzu ergangenen Erlass v. 5.9.1949 behielten Grundstücke mit total zerstörten Gebäuden oder infolge von Kriegssachschäden nicht mehr benutzbaren Gebäuden (sog. Trümmergrundstücke) weiterhin ihre Eigenschaft als bebaute Grundstücke. Diese Sonderregelung für kriegszerstörte Grundstücke wurde durch § 72 Abs. 3 BewG a...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 8. Kleingartenland und Dauerkleingartenland

Rz. 53 Hierzu s. § 69 BewG Anm. 37–39. Rz. 54–60 Einstweilen frei.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Richtlinien:

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Allgemeine Grundsätze

Rz. 13 Ein Grundstück ist nur dann ein unbebautes Grundstück, wenn sich auf ihm keine benutzbaren, d.h. keine bezugsfertigen Gebäude befinden. Nach § 72 Abs. 1 Satz 3 BewG sind "Gebäude als bezugsfertig anzusehen, wenn den künftigen Bewohnern oder sonstigen Benutzern zugemutet werden kann, sie zu benutzen; die Abnahme durch die Bauaufsichtsbehörde ist nicht entscheidend". R...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 7. Freiflächen

Rz. 51 Als Freiflächen werden Flächen bezeichnet, die als Gartenanlagen, Spielplätze, Sportplätze, Erholungsplätze aus Gründen der Volksgesundheit oder der Volkserholung dem öffentlichen Gebrauch dienen. Eine Bewertung dieser Flächen als unbebaute Grundstücke kommt nur in Betracht, wenn sie einer Steuer unterliegen. Dies wird für die entsprechenden Flächen der öffentlichen ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Land für Verkehrszwecke

Rz. 47 Land für Verkehrszwecke ist Gelände, das Straßen, Wegen, Plätzen, öffentlichen Parkplätzen, Flugplätzen, Eisenbahnen und ähnlichen Zwecken dient oder in absehbarer Zeit diesen Zwecken dienen wird (vgl. § 9 Abs. 1 Nr. 11 BauGB). Unter Straßen, Wegen und Plätzen sind die für den allgemeinen Verkehr von Ort zu Ort bestimmten Wege und die mit diesen in unmittelbarer Verb...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Außenanlagen

Rz. 106 Der Wert unbebauter Grundstücke umfasst außer dem Wert des Grund und Bodens auch den Wert der Außenanlagen. Deshalb sind bei der Bewertung der unbebauten Grundstücke auch etwa vorhandene Außenanlagen zu erfassen. Rz. 107 Als Außenanlagen kommen beispielsweise in Betracht: Einfriedungen, Tore, Stützmauern, Wegebefestigungen. Soweit die tatsächlichen Kosten der Außena...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Arten der unbebauten Grundstücke

1. Allgemeines Rz. 33 Die Art eines unbebauten Grundstücks hat eine besondere Bedeutung für die Höhe des Wertes des Grundstücks. Ein baureifes Grundstück ist wertvoller als ein noch nicht erschlossenes unbebautes Gelände. Vor jeder Wertermittlung ist deshalb die Art (Eigenschaft) des unbebauten Grundstücks festzustellen, insbesondere, ob es sich um Rohbauland, baureifes Land...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 7. Einzelfragen

a) Einfluss einer dinglichen Belastung Rz. 112 Gewisse dingliche Beschränkungen des Grundeigentums, wie z.B. die Belastung mit einer Grunddienstbarkeit, einer Reallast, können den gemeinen Wert eines Grundstücks beeinflussen. b) Einfluss einer Überspannung mit Starkstromleitungen Rz. 113 Zu der Frage der Wertminderung eines Grundstücks infolge Überspannung mit Starkstromleitu...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Industrieland

Rz. 44 Als Industrieland sind unbebaute Flächen anzusehen, die bereits gewerblich oder betrieblich genutzt werden (z.B. als Lager- oder Arbeitsplatz) oder zur Neuanlage oder Erweiterung von Betrieben bestimmt sind und dafür vorrätig gehalten werden. In diesem Zusammenhang ist auf die Rechtsprechung des BFH zu der früheren Bestimmung des § 33 GrStDV i.d.F. v. 29.1.1952 über ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VI. Bewertung der unbebauten Grundstücke

1. Bewertungsgrundsatz: gemeiner Wert Rz. 84 Das BewG 1965 enthält im Gegensatz zum BewG 1934 keine ausdrückliche Anordnung über die Bewertung der unbebauten Grundstücke. Eine solche Vorschrift ist auch nicht erforderlich, weil sich der Bewertungsmaßstab bereits aus § 9 BewG i.V.m. § 17 Abs. 3 BewG ergibt; denn § 9 BewG über die Anwendung des gemeinen Werts als allgemeine Be...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Wertermittlung für das einzelne zu bewertende Grundstück

Rz. 93 Zur Ermittlung des gemeinen Werts für das einzelne zu bewertende Grundstück können verschiedene Methoden angewendet werden. I.d.R. erfolgt eine Wertermittlung durch unmittelbaren Vergleich mit Kaufpreisen oder auf der Grundlage von durchschnittlichen Werten, den sog. Richtwerten. a) Ermittlung des gemeinen Werts durch unmittelbaren Vergleich mit Kaufpreisen Rz. 94 Tat...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Ermittlung des gemeinen Werts auf der Grundlage von durchschnittlichen Werten (Richtwerten)

aa) Richtwerte – übliche Grundstücksverhältnisse Rz. 100 Die Ermittlung des gemeinen Werts der einzelnen Grundstücke durch unmittelbaren Vergleich mit Verkaufspreisen von anderen Grundstücken wird nur selten möglich sein, weil wirkliche Vergleichsobjekte nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen. Deshalb wird man die durchschnittlichen Werte (die sog. Richtwerte) hera...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Zeitpunkt der Bezugsfertigkeit

a) Allgemeine Grundsätze Rz. 13 Ein Grundstück ist nur dann ein unbebautes Grundstück, wenn sich auf ihm keine benutzbaren, d.h. keine bezugsfertigen Gebäude befinden. Nach § 72 Abs. 1 Satz 3 BewG sind "Gebäude als bezugsfertig anzusehen, wenn den künftigen Bewohnern oder sonstigen Benutzern zugemutet werden kann, sie zu benutzen; die Abnahme durch die Bauaufsichtsbehörde is...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Einfluss einer dinglichen Belastung

Rz. 112 Gewisse dingliche Beschränkungen des Grundeigentums, wie z.B. die Belastung mit einer Grunddienstbarkeit, einer Reallast, können den gemeinen Wert eines Grundstücks beeinflussen.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Der Begriff des unbebauten Grundstücks

1. Keine benutzbaren Gebäude vorhanden Rz. 9 Die in § 72 Abs. 1 BewG gegebene Begriffsbestimmung des "unbebauten Grundstücks" knüpft daran an, dass benutzbare Gebäude nicht vorhanden sind. Dieses Nichtvorhandensein benutzbarer Gebäude kann ein Noch-nicht-Vorhandensein oder ein Nicht-mehr-Vorhandensein sein. Entscheidend für den Begriff eines unbebauten Grundstücks ist somit,...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Baureifes Land

Rz. 43 Baureifes Land ist gegeben, wenn die Flächen nach öffentlich-rechtlichen Vorschriften und den tatsächlichen Gegebenheiten baulich nutzbar sind (§ 5 Abs. 4 ImmoWertV). Das baureife Land liegt im Allgemeinen an endgültig oder vorläufig ausgebauten Straßen und ist i.d.R. bereits in passende Bauparzellen eingeteilt. Es fallen hierunter in erster Linie Baulücken und der b...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / c) Aus der Rechtsprechung

Rz. 115 Bei der Bewertung einer Baustelle wird der gemeine Wert nach den Wertverhältnissen vom Hauptfeststellungszeitpunkt angesetzt, somit ein Verkauf im Hauptfeststellungszeitpunkt unterstellt. Die Baustelle ist nicht deshalb weniger wert, weil der Eigentümer sie nicht sofort zum üblichen Preis veräußern oder durch Bebauung nutzbar machen kann oder will. Ein Abschlag für ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Ermittlung des gemeinen Werts durch unmittelbaren Vergleich mit Kaufpreisen

Rz. 94 Tatsächliche Kaufpreise sind die beste Grundlage zur Ermittlung des gemeinen Werts. Die unmittelbare Übertragung von Kaufpreisen unbebauter Grundstücke zur Wertermittlung anderer unbebauter Grundstücke setzt voraus, dass einmal eine ausreichende Zahl von Verkaufsfällen vorliegt, deren Verkaufspreise eindeutig als im gewöhnlichen Geschäftsverkehr zustande gekommen anz...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Einfluss einer Überspannung mit Starkstromleitungen

Rz. 113 Zu der Frage der Wertminderung eines Grundstücks infolge Überspannung mit Starkstromleitungen nimmt der Erlass des FinMin. NW v. 25.2.1964 wie folgt Stellung: "Die Überspannung eines Grundstücks mit Starkstromkabeln stellt eine Änderung des tatsächlichen Zustandes des Grundstücks dar. Sie kann zu einer Wertminderung führen, die objektiv in der Lage des Grundstücks be...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / c) Die nicht wesentlichen Bauarbeiten

Rz. 27 Sind nur noch unwesentliche Bauarbeiten auszuführen, wird dadurch der Zeitpunkt der Bezugsfertigkeit nicht beeinflusst. Rz. 28 Wie Gebäude mitunter vor der eigentlichen Bezugsfertigkeit bezogen werden, so kommt es andererseits vor, dass die künftigen Bewohner den Einzug hinausschieben, obwohl nur noch geringfügige Restarbeiten auszuführen sind. In diesen Fällen ist d...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Rohbauland

Rz. 42 Nach der Legaldefinition des § 5 Abs. 3 ImmoWertVhandelt es sich bei Rohbauland um Flächen, die nach den §§ 30, 33 und 34 BauGB für eine bauliche Nutzung bestimmt sind, deren Erschließung aber noch nicht gesichert ist oder die nach Lage, Form oder Größe für eine bauliche Nutzung unzureichend gestaltet sind. Das Rohbauland ist deshalb im Allgemeinen eine Vorstufe zum ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Bauerwartungsland

Rz. 40 Bauerwartungsland sind Flächen, die nach ihrer Eigenschaft, ihrer sonstigen Beschaffenheit und ihrer Lage eine bauliche Nutzung in absehbarer Zeit tatsächlich erwarten lassen (§ 5 Abs. 2 Satz 1 ImmoWertV). Rz. 41 Beim Bauerwartungsland handelt es sich also um Flächen, die i.d.R. noch als land- und forstwirtschaftliches Vermögen anzusehen sind und nicht als Grundvermö...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Allgemeines zur Ermittlung des gemeinen Werts

Rz. 86 Bei der Ermittlung des gemeinen Werts eines unbebauten Grundstücks müssen alle tatsächlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Umstände berücksichtigt werden, die auf dem Grundstücksmarkt üblicherweise den Verkehrswert beeinflussen. In Betracht kommt hier vor allem die Art des Grundstücks, d.h. ob es sich um Rohbauland, baureifes Land, Industrieland, Land für Verkehr...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / (3) Sonstige Besonderheiten bei der Wertermittlung

Rz. 105 Abschn. 10 BewRGr führt hierzu Folgendes aus: „(1) Die Größe und der Zuschnitt eines Grundstücks sind für seine Ausnutzbarkeit wesentlich. Der Umstand, dass ein Grundstück zu klein oder zu groß ist, mindert seinen Wert gegenüber dem Wert der in der betreffenden Gegend liegenden Grundstücke mit üblicher Größe. Schmale und tiefgeschnittene Grundstücke haben meist einen ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / (1) Getrennte Wertermittlung für Vorder- und Hinterland

Rz. 103 Abschn. 8 BewRGr führt hierzu Folgendes aus: „(1) Bei der Ermittlung des Bodenwerts ist eine Grundstücksfläche nur dann in Vorderland und Hinterland aufzuteilen, wenn dies zuvor bei der Ermittlung des durchschnittlichen Werts geschehen ist. Bezieht sich der durchschnittliche Wert dagegen auf die Gesamtfläche, z.B. in der Regel hei Rohbauland, Industrieland, Verkehrsfl...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Höhlengrundstücke

Rz. 109 Zur Bewertung von Grundstücken mit Höhlen haben die Länder wie folgt Stellung genommen: Rz. 110 „Höhlen sind leere, von der Natur selbst geschaffene unterirdische Räume, die nicht als selbständige Grundstücke im Sinne des Bewertungsrechts angesehen werden können. Sie sind vielmehr nur wertbestimmter Faktor für die Bewertung des Grundstücks, auf dessen Bodenwert sich...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Inhalt der Erläuterungen

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