25.02.2015 | Krankenhaus-Controlling

Studie: Zu wenig Controlling in Krankenhäusern

Controlling kommt auch der Krankenhausreform entgegen
Bild: Haufe Online Redaktion

Controlling wird in Krankenhäusern noch zu wenig zur Optimierung von Prozessen genutzt. In Deutschland ist nach einer Studie in vielen Krankenhäusern die Kommunikation zwischen kaufmännischer und medizinischer Leitung verbesserungswürdig.

Fast die Hälfte aller Krankenhäuser stellten ihren Aufsichtsräten, Geschäftsführern und Chefärzten keine Risikoberichte über die medizinische oder kaufmännische Situation zur Verfügung. Aber gerade Aufsichtsräte müssten ein Interesse an Risikobewertungen haben, heißt es in der am 24.2.2015 vorgestellten Studie der Universität Wuppertal sowie des Deutschen Vereins für Krankenhauscontrolling (DVKC) und der Managementberatung zeb.

Controlling könnte Spezialisierung vorantreiben

Zwar habe in den vergangenen Jahren die Personalausstattung der Controllingabteilungen in den Krankenhäusern leicht zugelegt. Sie scheint im Vergleich mit anderen Branchen wie Auto- oder Elektroindustrie aber eher niedrig. Die Verfasser der Studie kommen zu dem Ergebnis, dass sich mit mehr interner Transparenz Wirtschaftlichkeit und Leistungsprofil der Häuser steigern ließen. Und mit einem besseren Controlling könnte insbesondere in kleineren Häusern eine Spezialisierung vorangetrieben werden, wie sie die geplante Krankenhausreform verlangt. Die Krankenhausreform selbst ist immer wieder Thema von Krankenkassen und Krankenhäusern.

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