Kurzbeschreibung
Muster aus: Arbeitsplatz ReFa: Der Allrounder, Bellmann/Benker/Kober/Rademacher/Schönert/Schulenburg/Späth/Waldschmidt, 5. Aufl. 2026 (Deutscher Anwaltverlag)
Muster 7.29: Wiedereinsetzungsantrag in den vorigen Stand
An das _________________________ (Prozessgericht, vor dem die Prozesshandlung versäumt wurde)
In Sachen
X _________________________ ./. Y _________________________
- Aktenzeichen -
beantragen wir namens und in Vollmacht des Antragstellers wegen der Versäumung der Berufungsfrist dem Antragsteller Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren.
Gleichzeitig legen wir gegen das Urteil des _________________________ Gerichts vom _________________________, zugestellt am _________________________,
Berufung
ein. Die gesonderte Berufungsschrift ist diesem Antrag beigefügt (s. das Textmuster unter § 7 Rdn 149).
Wir beantragen ferner,
die Vollstreckung aus dem Urt. v. _________________________ einstweilen einzustellen,
bis über den Wiedereinsetzungsantrag entschieden worden ist.
Begründung:
Die für die Einlegung der Berufung einzuhaltende Frist haben wir ohne zurechenbares Verschulden versäumt. Der Fristversäumnis liegt folgender Sachverhalt zugrunde:
(Schilderung des Sachverhaltes, aus dem sich ergibt, dass kein Organisationsverschulden gegeben ist.)
Zum Zwecke der Glaubhaftmachung fügen wir eine eidesstattliche Versicherung (meistens einer Mitarbeiterin) bei.
Es wird gebeten, über den Wiedereinsetzungsantrag vorab zu entscheiden.
Bei dieser Gelegenheit beantragen wir bereits jetzt,
die Frist zur Begründung der Berufung bis zum _________________________ zu verlängern.
Eine Begründung der Berufung ist erst sinnvoll, wenn über den Wiedereinsetzungsantrag entschieden worden ist.
Rechtsanwalt