Dr. Stephan Pauly
, Dr. Stephan Osnabrügge
Rz. 103
Der erste Vertreter der Technologie einer tragbaren Kommunikationszentrale, der eine quasi zeitgleiche Anbindung an das Computernetz des Arbeitgebers ermöglicht, war das BlackBerry. Der Hersteller hat mittlerweile die Neuproduktion eingestellt, ältere Geräte sind aber noch recht verbreitet. Der Nutzer erhält ohne Verzögerung und ohne eigene Einwahl E-Mails und andere Daten mittels der so genannten "Push-Technologie" auf sein Endgerät übertragen. Die Daten müssen nicht abgerufen werden, sondern werden automatisch auf das BlackBerry übertragen. Mittels des integrierten Telefons, der SMS-Funktion und der Organizer-Anwendungen lässt sich der gesamte Daten- und Informationsaustausch auf einem einzigen Gerät abwickeln. Der BlackBerry versprach nach seinem eigenen Anspruch somit vor allem jederzeitige Erreichbarkeit und Information des Besitzers. Das iPhone hat allerdings den Markt hinsichtlich der Anforderungen an den Nutzungsumfang revolutioniert und im Ergebnis den BlackBerry, der lange Zeit mit überlegener Sicherheitsstruktur auf der Serverebene punkten konnte, mittlerweile nahezu verdrängt.
Rz. 104
Das iPhone ist das dem BlackBerry entsprechende Produkt von Apple. Es vereint neben den Kommunikationseinrichtungen Telefon und E-Mail auch weitere Dienstprogramme in sich, wie einen integrierten iPod (Musik) und einen leistungsfähigen Internet-Browser. Daneben ist das iPhone selbstverständlich WLAN- und Bluetooth-fähig. E-Mails können entweder über einen beliebigen POP-3 oder IMAP-Account oder über Apps bekannter Anbieter, z.B. Outlook von Microsoft, abgerufen/gelesen werden oder gleich unter Nutzung des Apple eigenen Webdienstes bzw. iCloud. Dieser Webdienst funktioniert wie ein virtuelles Büro und stellt über eine Weboberfläche Kontaktdaten, Kalender und E-Mails zur V...