Fachbeiträge & Kommentare zu Sanierung

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § 559f Mieterhöhung nach Einbau oder Aufstellung einer Wärmepumpe

Rz. 1 Das GModG 2026 löst mit dem neuen § 559f BGB die bisherige Regelung des § 71o GEG 2024 ab. Der Vermieter kann beim Einbau einer Wärmepumpe nach § 42 Abs. 2 Nr. 2 GModG eine Mieterhöhung aufgrund einer Modernisierungsmaßnahme nach § 559 Abs. 1 oder § 559e Abs. 1 in voller Höhe nur verlangen, wenn er den Nachweis erbracht hat, dass die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe be... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 3 Zulässige Höhe der Kaution

Rz. 6 Die Sicherheitsleistung darf für Wohnraum grundsätzlich das Dreifache einer Monatsmiete im Zeitpunkt der Vereinbarung über die Sicherheitsleistung – spätere Mieterhöhungen oder Mietminderungen (vgl. dazu unter Rn. 8) beeinflussen die Höhe grundsätzlich nicht – nicht übersteigen. Soweit die vom Wohnungsmieter erbrachte Kaution drei Monatsmieten übersteigt, steht ihm – u... mehr

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Umsetzung einer energetisch... / 7 Nach der Sanierung

Nach Abschluss der energetischen Sanierung beginnt die entscheidende Phase der nachhaltigen Nutzung und der kontinuierlichen Überprüfung der umgesetzten Effizienzmaßnahmen. Die erzielten Verbesserungen müssen durch systematische Kontrolle, regelmäßige Wartung und gezieltes Monitoring des Energieverbrauchs langfristig gesichert werden. Nur so lassen sich Effizienzgewinne maxi... mehr

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Umsetzung einer energetisch... / 1.2 Schritt-für-Schritt-Sanierung mit Einzelmaßnahmen

Bei der Schritt-für-Schritt-Sanierung werden die energetischen Sanierungsmaßnahmen nacheinander realisiert. Der Energiebedarf und die CO2-Emissionen verringern sich dabei mit jeder einzelnen Umsetzung. Ein Vorteil dieser Vorgehensweise besteht darin, dass nicht alle Vorschläge umgesetzt werden müssen und die Reihenfolge individuell gewählt werden kann. Zudem verteilen sich d... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 2.8.2 Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Wärmebrücken

Je nachdem, wo Wärmebrücken vorhanden sind, können unterschiedliche Maßnahmen dazu beitragen, die Energieeffizienz eines Gebäudes zu erhöhen. Dämmung von Fensterlaibungen und Rollladenkästen Eine Sanierung umfasst das Dämmen der Fensterlaibungen und der Rollladenkästen. Spezielle Dämmstoffe für enge Bereiche helfen, den Wärmeverlust an diesen Stellen zu minimieren. Anwendung vo... mehr

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Umsetzung einer energetischen Sanierung – Von der Theorie zur Praxis

Zusammenfassung Überblick Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der Umsetzung energetischer Sanierungsmaßnahmen und was dabei in der Praxis zu beachten ist. Grundsätzlich sind bei jeder Sanierungsmaßnahme, die durchgeführt wird, die gesetzlichen Mindestanforderungen einzuhalten. Was für Außenbauteile gilt, definiert Anlage 7 GModG ("Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten ... mehr

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Umsetzung einer energetisch... / 1.1 Komplettsanierung in einem Zug

Komplettsanierung bedeutet, dass alle vorgeschlagenen Sanierungsmaßnahmen auf einmal durchgeführt werden. Dadurch reduzieren sich der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen des Gebäudes, sodass es sehr schnell energieeffizient werden kann. Die jährlichen Energie- und Betriebskosten sinken dadurch drastisch. Zu beachten ist, dass bei diesem Vorgehen sämtliche Investitionskos... mehr

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Umsetzung einer energetisch... / 4 Durchführung der Maßnahmen und Dokumentation

Die energetischen Sanierungsmaßnahmen sollten von qualifizierten Fachunternehmen umgesetzt werden. Sie verfügen über die Ausbildung und das nötige Fachwissen, um die entsprechenden Arbeiten ordnungsgemäß durchzuführen. So können Bauschäden vermieden und die gewünschten Energieeinsparungen tatsächlich realisiert werden. Eine professionelle und regelmäßige Baubegleitung, zum B... mehr

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Umsetzung einer energetisch... / 7.1 Monitoring und Kontrolle des Energieverbrauchs

Ein systematisches Monitoring des tatsächlichen Energieverbrauchs nach Abschluss der energetischen Sanierung ist wichtig, um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu prüfen und nachhaltige Energieeinsparungen zu erzielen. Das Monitoring wird als Kontrollinstrument eingesetzt, um festzustellen, ob die vorab prognostizierten Energieeinsparungen auch eingetreten sind. Sollte der tatsäc... mehr

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Umsetzung einer energetisch... / Zusammenfassung

Überblick Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der Umsetzung energetischer Sanierungsmaßnahmen und was dabei in der Praxis zu beachten ist. Grundsätzlich sind bei jeder Sanierungsmaßnahme, die durchgeführt wird, die gesetzlichen Mindestanforderungen einzuhalten. Was für Außenbauteile gilt, definiert Anlage 7 GModG ("Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten von Außenbautei... mehr

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Umsetzung einer energetisch... / 1 Komplettsanierung versus Einzelmaßnahmen

Die im Sanierungskonzept vorgeschlagenen energetischen Sanierungsmaßnahmen zielen darauf ab, als Endzustand einen definierten Effizienzhaus-Standard zu erreichen. Allerdings ist der Gebäudeeigentümer frei in seiner Entscheidung, zu welchem Zeitpunkt er die Vorhaben umsetzt und ob er alle Vorschläge annehmen möchte. Werden alle energetischen Sanierungsmaßnahmen, die einen Eff... mehr

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Umsetzung einer energetisch... / 6 Besonderheiten bei Sanierungsmaßnahmen in einer Wohnungseigentümergemeinschaft

Die Durchführung energetischer Sanierungsmaßnahmen in einem Mehrfamilienhaus mit mehreren Eigentümern (WEG) stellt eine besondere Herausforderung dar. Eine gute Vorbereitung und die Einbindung aller Beteiligten können dazu beitragen, Widerstände zu minimieren. 6.1 Beteiligte bei der Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen In einer WEG müssen verschiedene Akteure zusammenwirken, dami... mehr

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Umsetzung einer energetisch... / 7.2 Wartung und Instandhaltung

Energiesparmaßnahmen sind keine "Einmal-gemacht-und-fertig"-Lösungen. Um die Energieeffizienz einer Immobilie dauerhaft zu sichern, sind regelmäßige Wartung und Instandhaltung entscheidend. Mit dem GEG 2024 wurden mit den §§ 60a bis 60c erstmals Vorschriften aufgenommen, die Wartung, Instandhaltung und Optimierung von Heizungsanlagen betreffen. Diese Vorschriften wurden zwar... mehr

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Umsetzung einer energetisch... / 6.1 Beteiligte bei der Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen

In einer WEG müssen verschiedene Akteure zusammenwirken, damit eine energetische Sanierungsmaßnahme erfolgreich umgesetzt werden kann. Dadurch entsteht im Vergleich zum Vorgehen eines einzelnen Eigentümers zusätzliche Komplexität. Zu rechtlichen Ausführungen siehe auch Kap. A.14. Wohnungseigentümer Da die Maßnahmen in der Regel das Gemeinschaftseigentum betreffen, ist die Geme... mehr

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Umsetzung einer energetisch... / 2 Auswahl und Beauftragung der ausführenden Firmen

Die Auswahl der passenden Unternehmen ist der wesentliche Faktor, was den Erfolg einer energetischen Sanierung angeht. Diese Entscheidung bestimmt maßgeblich über die Qualität der Arbeiten, die Kosten und den Zeitplan des Projekts. Vergabe: Generalunternehmer oder Beauftragung im Einzelfall Bauherren können zwischen 2 Vergabemöglichkeiten wählen. Bei der ersten Option wird ein... mehr

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Umsetzung einer energetisch... / 3 Beantragung und Abwicklung der Förderung

Im Rahmen der Energieberatung wird der Gebäudeeigentümer umfassend über mögliche staatliche Förderungen für energetische Sanierungsmaßnahmen informiert. Es empfiehlt sich auch weiterhin, einen Energieberater einzubinden, der die Förderung beantragt, die Vorhaben während der Umsetzungsphase begleitet und die Nachweise darüber führt, dass die Vorschläge ordnungsgemäß umgesetzt... mehr

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Umsetzung einer energetisch... / 6.2 Beschlussfassung und Umsetzung von Maßnahmen

Energetische Sanierungsmaßnahmen betreffen in der Regel das Gemeinschaftseigentum der WEG, deshalb müssen damit verbundene Entscheidungen in der Eigentümerversammlung getroffen werden. Bis zur Reform des Wohnungseigentumsgesetzes im Jahr 2020 war eine Eigentümerversammlung nur dann beschlussfähig, wenn mehr als 50 % der Miteigentumsanteile vertreten waren. Allein daran sind ... mehr

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Umsetzung einer energetisch... / 5 Nachweis der Durchführung und Auszahlung der Förderung

Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen müssen die Arbeiten abgenommen und die Rechnungen der ausführenden Firmen bezahlt werden. Förmliche Abnahme der Bauleistungen Die Abnahme sollte gründlich vorbereitet und sorgfältig durchgeführt werden, denn mit ihr sind weitreichende Folgen verbunden. Durch sie erklärt der Bauherr, dass die Firma den gemeinsamen Vertrag erfüllt hat und d... mehr

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Umsetzung einer energetisch... / 6.3 Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen

Um Sanierungsmaßnahmen zu finanzieren, gibt es für WEGs unterschiedliche Möglichkeiten. Im einfachsten Fall kann auf die Erhaltungsrücklage, die in der Regel über viele Jahre gebildet wird, zurückgegriffen werden. Reicht diese nicht aus, kann eine Sonderumlage beschlossen werden, die die Eigentümer zusätzlich zum Hausgeld erbringen müssen. Ob die einzelnen Eigentümer ihren A... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 3.3 Lüftungskonzept

Als Nutzen einer Lüftungsanlage sind bessere Luftqualität, Abtransport der Raumfeuchte, Vermeidung von Schimmelbildung und geringere Wärmeverluste durch Wärmerückgewinnung zu nennen. Daher sollte ein schlüssiges Lüftungskonzept in jedem Fall Bestandteil des energetischen Sanierungskonzepts sein. Wird bei einer Sanierung mehr als ein Drittel der Fenster eines Gebäudes ausgeta... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 2 Verbesserung der Gebäudehülle

Durch die energetische Sanierung der Gebäudehülle (thermische Hüllfläche) lassen sich hohe Energieeinsparungen realisieren. Die vorhandenen Potenziale hängen von der Größe der Bauteilflächen und der energetischen Bauteilqualität ab, ausgedrückt durch den Wärmedurchgangskoeffizienten bzw. U-Wert des jeweiligen Bauteils. Wird bei einem bisher unsanierten Gebäude die gesamte Ge... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 2.7 Bauteile des Kellers (6)

Auch die energetische Sanierung von Bauteilen im Keller spielt eine entscheidende Rolle für die Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes. Je nachdem, ob die Kellerräume beheizt sind, müssen entweder Kellerdecke oder Kellerwände und Kellerboden gedämmt werden. Grundsätzlich ist dabei auf den Feuchteschutz zu achten. Der Keller ist oft der kühlste Teil des Hauses... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 2.4 Dach (3)

Bei Wohngebäuden wird zwischen Steildächern und Flachdächern unterschieden. Bei beiden Varianten sollte das bestehende Dach vor Durchführung von Sanierungsmaßnahmen hinsichtlich seiner Dichtheit und Tragfähigkeit geprüft und die beabsichtigte Maßnahme entsprechend ausgestaltet werden. U-Wert von Dächern Bei der Sanierung von Dächern gelten ebenfalls die im GModG vorgegebenen... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 2.4.2 Flachdach

Im Gebäudebestand existieren zwei wesentliche Konstruktionstypen von Flachdächern (siehe Abbildung 44). Warmdach Ein Warmdach besteht aus mehreren Schichten (Tragkonstruktion, Dämmung und Abdichtung), die unmittelbar aufeinanderfolgen. Die Abdichtung liegt also direkt auf der Dämmebene. Im Sanierungsfall wird die Abdichtung entfernt, dann die zusätzliche bzw. neue Dämmung eing... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 2.10 Sommerlicher Wärmeschutz

Im Sommer können sich Gebäude durch die Sonneneinstrahlung stark aufheizen. Besonders in schlecht gedämmten oder unsachgemäß sanierten Gebäuden können die Temperaturen in Wohnräumen unerträglich werden, was das Wohlbefinden der Bewohner beeinträchtigt und gesundheitliche Risiken mit sich bringen kann. Angenehme Raumtemperaturen liegen idealerweise zwischen 20 und 23 °C. Für ... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 2.2 Außenwände (1)

Die Außenwand hat in der Regel den größten prozentualen Anteil an der Gebäudehülle und kann je nach Wandaufbau, Dicke und Baualtersklasse erhebliche Energieverluste verursachen. Eine Dämmung der Außenwand ist immer dann sinnvoll, wenn ohnehin Maßnahmen wie ein Fassadenanstrich oder eine Erneuerung des Außenputzes anstehen. Denn so lassen sich die Kosten für die Dämmmaßnahme ... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 2.3.4 Rollladenkästen

Rollladenkästen, die bei älteren Bestandsgebäuden häufig in die Außenwand über dem Fenster integriert sind, bilden eine Schwachstelle in der Gebäudehülle. Sie sind in der Regel unzureichend oder gar nicht gedämmt, die Gurtöffnung stellt eine undichte Stelle in der Gebäudehülle dar. Bei einer Sanierung der Fassade oder der Fenster ist grundsätzlich zu klären, ob die bestehend... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 2.1 Grundsätze bei der Wärmedämmung von Bauteilen

Die Wärmedämmung von Außenbauteilen der Gebäudehülle spielt eine zentrale Rolle bei der energetischen Sanierung von Gebäuden. Sie hemmt den Verlust von Heizenergie durch Bauteile wie Außenwände, Dach oder Keller. Das Prinzip einer Dämmung besteht darin, die Bewegung der Luftmoleküle, die sich in den Bauteilen oder in deren Nähe befinden, zu behindern. Dadurch wird der Abtran... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 2.4.1 Steildach

Die Wärmedämmung geneigter Dächer kann oberhalb oder unterhalb der Sparren, zwischen diesen oder als Mischformen ausgeführt werden. Die Wärmedämmung ist dabei als konstruktiver Bestandteil des Dachaufbaus zu sehen. Aufsparrendämmung Eine Aufsparrendämmung ist zu empfehlen, wenn die Dachdeckung ohnehin entfernt und erneuert wird. Dabei erhält die alte Dachkonstruktion eine damp... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 2.9 Luftdichtigkeit

Die Luftdichtigkeit von Gebäuden spielt eine zentrale Rolle bei der energetischen Sanierung. Während bei Altbauten häufig über Ritzen, Fugen und unzureichende Abdichtungen ein unkontrollierter Luftaustausch geschieht, wird bei sanierten Gebäuden großer Wert auf eine luftdichte Gebäudehülle gelegt. Ist ein Gebäude undicht, entstehen erhebliche Wärmeverluste, da warme Luft unk... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 2.6 Außentüren (5)

Durch unsanierte Außentüren von Bestandsgebäuden entstehen Wärmeverluste, Undichtigkeiten können Zugerscheinungen und ein unbehagliches Raumklima mit sich bringen. U-Wert von Außentüren Bei Sanierungen müssen die neuen Außentüren einen Ud-Wert (d für engl. "door") kleiner 1,8 W/(m2·K) aufweisen. Wenn Förderungen beantragt werden sollen, ist ein Ud-Wert unter 1,3 W/(m2·K) erf... mehr

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Verwaltungsinstrumente: Bes... / 3.3.7 Grundlagenbeschluss

Insbesondere größere Maßnahmen der Erhaltung, also der Instandhaltung und Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums, erfordern ein zwei- bzw. mehrstufiges Verfahren. Zunächst bedarf es der Klärung des Umfangs der Maßnahme durch einen Sonderfachmann, des Einholens von Vergleichsangeboten und schließlich der Beschlussfassung über die Durchführung der Maßnahme. Die Wohnun... mehr

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Beschlussanfechtungsverfahren / 4.2 Klageantrag

Neben der Bezeichnung der Parteien und des Gerichts muss die Klage auch noch die bestimmte Angabe des Gegenstands und des Grunds des erhobenen Anspruchs sowie einen bestimmten Antrag enthalten. Der Klageantrag erfolgt in der Klageschrift nach der Bezeichnung der Parteien, also dem Rubrum. Obwohl der Antrag im zivilprozessualen Verfahren der Auslegung nach § 133 BGB zugänglich... mehr

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Bestandsaufnahme – Der erste Schritt zur energetischen Sanierung

Zusammenfassung Überblick Die Grundlage jeder erfolgreichen energetischen Gebäudesanierung ist eine Bestandsaufnahme. Sie umfasst die Analyse der Bausubstanz, der energetischen Eigenschaften der Bauteile, der Heizungs- und Anlagentechnik sowie möglicher Schwachstellen des Gebäudes. Eine präzise Bestandsaufnahme ermöglicht maßgeschneiderte Sanierungskonzepte und eine realistis... mehr

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Sanieren für die Zukunft – ... / 2 Was sind die Ziele der energetischen Gebäudesanierung?

In Deutschland, einem Land, das bereits dicht bebaut ist, hat die Sanierung bestehender Gebäude einen hohen Stellenwert. Die energetische Gebäudesanierung zielt darauf ab, den Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen deutlich zu senken, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren und den langfristigen Wert von Immobilien zu steigern. Dies erfo... mehr

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Sanieren für die Zukunft – ... / 1 Begriffsdefinitionen

Bei den hier vorliegenden Texten handelt es sich um einen Praxisleitfaden, der Sie auf dem Weg zu einem energieeffizienten Gebäude unterstützen und hilfreiche Informationen hierzu geben möchte. Dabei greifen wir immer wieder auf Fachbegriffe zurück, die wir als bekannt voraussetzen. Um ein gemeinsames Verständnis für diese Begriffe zu schaffen, finden Sie im Folgenden unsere... mehr

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Individueller Sanierungsfah... / Zusammenfassung

Überblick Bevor mit der energetischen Sanierung eines Gebäudes begonnen wird, ist es sinnvoll, ein energetisches Gesamtkonzept zu erarbeiten, das ausgehend vom Ist-Zustand mögliche Sanierungsmaßnahmen identifiziert, bewertet und priorisiert. Bei Wohngebäuden empfiehlt es sich, dieses Sanierungskonzept in Form eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) erstellen zu lassen.... mehr

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Sanieren für die Zukunft – ... / 4 Wo stehen wir aktuell und was gibt’s zu tun?

Trotz des wachsenden ökologischen Bewusstseins und strengerer regulatorischer Anforderungen reicht die aktuelle Sanierungsquote in Deutschland nicht aus, um die Klimaschutzziele der deutschen Bundesregierung zu erreichen. Die Quote für energetische Sanierungen im deutschen Gebäudebestand (ca. 19,5 Mio. Wohngebäude) ist im Jahr 2025 weiter abgesunken und liegt jetzt bei 0,67 %... mehr

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Sanieren für die Zukunft – ... / Zusammenfassung

Überblick In Deutschland werden Wohngebäude mit technischen Standzeiten von bis zu 100 Jahren errichtet und betrieben. Doch bereits nach 25 bis 30 Jahren ergeben sich beachtliche Instandhaltungs- und Sanierungsaufwendungen, beispielsweise an der Heizung, dem Außenputz oder den Fenstern. Eine energetische Sanierung umfasst bauliche und technische Maßnahmen an einem Gebäude, di... mehr

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Bestandsaufnahme – Der erst... / 3.4 Warmwasserbereitung

Für die Bereitstellung von Warmwasser entsteht nach der Erzeugung der Raumwärme der zweithöchste Energiebedarf in einem Wohngebäude. Deshalb rücken diese beiden Themen stets in den Fokus, wenn es um Energieeinsparungen und energetische Sanierung geht. In Bestandsgebäuden sind sowohl zentrale als auch dezentrale Anlagen zur Warmwasserbereitstellung anzutreffen. Diese Technolo... mehr

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Individueller Sanierungsfah... / 1.3 Detaillierte Kostenschätzung

Neben der Beschreibung von Ist- und Zielzustand des Gebäudes enthält der iSFP als weiteren Baustein eine detaillierte Kostenschätzung zu den Sanierungsvorschlägen. Dabei werden die Investitionskosten für die einzelnen Maßnahmen auf Basis aktueller Preise, der Art und Größe der Bauteile sowie des für die Umsetzung erforderlichen Aufwands abgeschätzt. Außerdem werden die maxim... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 8.1 Allgemeines

Rz. 59 Nach § 536 Abs. 1a bleibt eine Minderung der Tauglichkeit für die Dauer von drei Monaten außer Betracht, soweit diese aufgrund einer Maßnahme eintritt, die einer energetischen Modernisierung nach § 555b Nr. 1 BGB dient. Der "zeitlich befristete" Ausschluss der Minderung nach Abs. 1a dient der Förderung und Erleichterung der energetischen Sanierung, ohne dass der Miete... mehr

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Bestandsaufnahme – Der erst... / 2.4 Dach (3)

Das Dach stellt die obere Begrenzung des Gebäudes dar, schützt das Gebäude vor Wind und Wetter und trägt wesentlich zum Wärmeschutz bei. In vielen Fällen ist das Dach Bestandteil der thermischen Gebäudehülle, dann sollte es gut isoliert und dicht sein, um die Wärmeverluste zu reduzieren und die Heizkosten zu senken. Ungedämmte oder schlecht isolierte Dächer sind häufig die H... mehr

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Bestandsaufnahme – Der erst... / 2.3 Fenster (2)

Die Fenster eines Gebäudes haben eine wichtige Funktion: Sie lassen Tageslicht ins Gebäude und ermöglichen einen Luftaustausch zwischen Innen- und Außenbereich. Vor der energetischen Sanierung eines Gebäudes ist eine detaillierte Bestandsaufnahme der Fenster wichtig. Fenster sind ein besonders sensibler Bereich der Gebäudehülle und oft Hauptursache für Wärmeverluste. Unsanier... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 4.2.6 Lärm

Rz. 13 Hinweis Außenlärm Der Mieter einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus kann nicht erwarten, dass Geräusche von Außen überhaupt nicht mehr wahrgenommen werden; anders ist es nur bei Baumängeln (Trittschallschutz) oder vermeidbarem Lärm, für den der Mieter beweispflichtig ist (AG Berlin-Charlottenburg, Urteil v. 25.11.2004, 211 C 476/02, GE 2005, 1199). Hat der Mieter den E... mehr

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Bestandsaufnahme – Der erst... / 2.7 Bauteile des Kellers (6)

Der Keller stellt fast immer den Übergangsbereich zwischen Gebäude und Erdreich dar. Für seine energetische Bewertung ist entscheidend, ob die Kellerräume beheizt oder unbeheizt sind. Ein beheizter und ungedämmter Keller kann erhebliche Wärmeverluste verursachen. Außer der Dämmung ist bei der Bestandsaufnahme zu prüfen, ob der Keller gut gegen Feuchtigkeit abgedichtet ist. D... mehr

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Bestandsaufnahme – Der erst... / 3.2.5 Dezentrale Wärmeerzeuger

Etagenheizung In den meisten Mehrfamilienhäusern mit dezentralen Etagenheizungen befindet sich in jeder Wohneinheit eine eigene Heizung. In der Regel handelt es sich dabei um Wandthermen, die mit Erdgas betrieben und häufig auch für die Warmwasserbereitung genutzt werden. Im Vergleich zu den Standkesseln zentraler Heizungsanlagen, die sich weitgehend in Kellerräumen befinden,... mehr

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Biostoffe am Arbeitsplatz / 1.3 Betroffene Branchen, Arbeitsplätze und Tätigkeiten

Sobald beim beruflichen Umgang mit Menschen, Tieren, Pflanzen oder biologischen Produkten Biostoffe auftreten oder frei werden und Beschäftige damit in Kontakt kommen können, handelt es sich um Tätigkeiten mit Biostoffen i. S. der BioStoffV. Darunter fallen auch Tätigkeiten in Laboren, in denen mit Biostoffen in irgendeiner Weise (z. B. erzeugen, vermehren, umfüllen, lagern,... mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 11... / 6.1 Zusammentreffen mehrerer Maßnahmen und Nutzungen; Zurechnung bei Personenmehrheiten und Nutzungsberechtigten

Rz. 49 Bei mehrjährigen oder in mehrere Lose gegliederten Sanierungen folgt die steuerliche Ordnung nicht notwendig dem bauvertraglichen Gesamtprojekt. Ausgangspunkt ist der Erhaltungsaufwand, der dem jeweiligen Veranlagungszeitraum oder Wj. nach den allgemeinen Grundsätzen zuzuordnen und wirtschaftlich abgrenzbar ist. Bei Überschusseinkünften bildet daher grundsätzlich der ... mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 11... / 7.3 Zukunftsfähige Denkmalförderung

Rz. 58 Eine zukunftsfähige Auslegung und Fortentwicklung des § 11b muss Denkmalschutz, Klimaanpassung und dauerhafte Nutzbarkeit miteinander verbinden, ohne die Vorschrift zu einer allgemeinen Gebäudeförderung auszuweiten. Das Ziel der Netto-Treibhausgasneutralität bis 2045 und die unionsrechtlichen Vorgaben für den Gebäudebestand erhöhen den Sanierungsdruck. Zugleich tragen... mehr