Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / ▸ Güterfernverkehrskonzession

Rz. 450 Sie wird ertragsteuerrechtlich als geschäftswertähnliches, aber vom Geschäftswert zu sonderndes immaterielles Wirtschaftsgut angesehen, das grundsätzlich nicht abnutzbar ist. Die Konzession ist in der Steuerbilanz mit ihren Anschaffungskosten abzüglich einer etwaigen Teilwertabschreibung anzusetzen. Der Steuerbilanzansatz war auch für die Vermögensaufstellung maßgebend.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / ▸ Lizenzen

Rz. 454 Sie sind immaterielle Wirtschaftsgüter, die mit ihren Erwerbskosten abzüglich AfA und etwaiger Teilwertabschreibungen in der Steuerbilanz zu aktivieren sind. Der Steuerbilanzansatz war in die Vermögensaufstellung zu übernehmen.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Es besteht keine ...

Rz. 38 Es besteht keine verpflichtende Vorgabe, auf welche Weise der gemeine Wert eines Wirtschaftsguts durch Schätzung zu bestimmen ist. Der Steuerpflichtige hat auch keinen Anspruch darauf, dass der gemeine Wert nach einem bestimmten, ihm besonders günstigen Bewertungsverfahren festgestellt wird. Abgesehen davon erfolgt im Allgemeinen die Ermittlung des gemeinen Werts dur...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Bilanzierende Steuerpflichtige: Übersicht über die Behandlung der wichtigsten Wirtschaftsgüter in der Steuerbilanz und in der Vermögensaufstellung nach der Rechtslage v. 1.1.1993 bis 31.12.2008

Die folgende, alphabetisch ... Rz. 420 Die folgende, alphabetisch geordnete Darstellung gibt einen kurzen Überblick darüber, wie die wichtigsten Wirtschaftsgüter (Besitz- und Schuldposten) in der Steuerbilanz und in der Vermögensaufstellung angesetzt und bewertet wurden. ▸ Abgeld Rz. 421 Abgeld, Disagio und Damnum waren und sind in der Steuerbilanz des Schuldners zu aktiviere...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Die folgende, alphabetisch ...

Rz. 420 Die folgende, alphabetisch geordnete Darstellung gibt einen kurzen Überblick darüber, wie die wichtigsten Wirtschaftsgüter (Besitz- und Schuldposten) in der Steuerbilanz und in der Vermögensaufstellung angesetzt und bewertet wurden.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / ▸ Anzahlungen auf Sachanlagen (geleistete)

Rz. 426 Diese wurden mit den tatsächlich gezahlten Beträgen aus der Steuerbilanz in die Vermögensaufstellung übernommen. Soweit auf solche Anzahlungen bereits Sonderabschreibungen, etwa nach dem Fördergebietsgesetz a.F., vorgenommen worden waren, wirkte sich diese Minderung künftig in einem niedrigeren Bewertungsansatz aus.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / ▸ Software

Rz. 471 Sie bildet bilanzrechtlich grundsätzlich keine Einheit mit der EDV-Anlage (Hardware), sondern stellt ein selbständiges, i.d.R. immaterielles Wirtschaftsgut dar. Sie ist mit den Anschaffungskosten abzüglich AfA und etwaiger Teilwertabschreibungen zu bilanzieren. Die Steuerbilanzwerte waren für die Vermögensaufstellung zu übernehmen.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / ▸ Urheberrechte

Rz. 475 Es handelt sich um immaterielle Wirtschaftsgüter, die im Falle ihres entgeltlichen Erwerbs (vgl. § 5 Abs. 2 EStG) mit den Anschaffungskosten abzüglich AfA und etwaiger Teilwertabschreibungen zu bilanzieren sind. Der Steuerbilanzansatz war in die Vermögensaufstellung zu übernehmen.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / ▸ Wechselforderungen

Rz. 480 Sie sind in der Steuerbilanz mit ihren Anschaffungskosten (i.d.R. = Nennbetrag) anzusetzen. Ist der Teilwert aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung niedriger, so muss dieser angesetzt werden. Der Steuerbilanzwert war auch für die Vermögensaufstellung maßgebend.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Maßgebender Wertansatz bei Steuerpflichtigen, die keine Bilanzen aufstellen, nach der Rechtslage v. 1.1.1993 bis 31.12.2008

a) Allgemeines Rz. 491 Für die nichtbilanzierenden Freiberufler und Gewerbetreibenden beschränkte sich die Übernahme ertragsteuerlicher Bewertungsmaßstäbe auf die Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Anlagevermögens. Rz. 492 Zu diesem Kreis von Steuerpflichtigen gehören insb. diejenigen, die nach § 4 Abs. 3 EStG den Gewinn als Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsau...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / ▸ Abgeld

Rz. 421 Abgeld, Disagio und Damnum waren und sind in der Steuerbilanz des Schuldners zu aktivieren. Der Betrag war und ist über die Dauer des Zinsfestschreibungszeitraums ertragswirksam aufzulösen. Die Steuerbilanz-Ansätze waren in die Vermögensaufstellung zu übernehmen.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / ▸ Mietvorauszahlungen

Rz. 457– 458 Der Mieter hat in seiner Steuerbilanz einen aktiven, der Vermieter einen passiven Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden. Die Steuerbilanzwerte waren in die Vermögensaufstellung zu übernehmen.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / ▸ Planungskosten

Rz. 460 In der Steuerbilanz aktivierte Planungskosten für ein Gebäude, mit dessen Herstellung am Bewertungsstichtag noch nicht begonnen worden war, waren für Bewertungsstichtage ab 1.1.1993 als aktiver Ansatz in die Vermögensaufstellung zu übernehmen.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / dd) Passive Rechnungsabgrenzungsposten, passive Wertberichtigungsposten und passive Ausgleichsposten

Rz. 324 Neben den Rückstellungen und (gewissen) Verbindlichkeiten sind auf der Passivseite der Steuerbilanz – abgesehen vom Eigenkapital – auch die Rechnungsabgrenzungsposten anzusetzen (vgl. dazu oben Anm. 136 ff.). Die in der Steuerbilanz gebildeten passiven Rechnungsabgrenzungsposten waren und sind auch bei der Bewertung des Betriebsvermögens abzuziehen. Die früher nach § ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / jj) Besonderheiten bei Kapitalgesellschaften

Rz. 483 Bei Kapitalgesellschaften rechnen alle ihnen gehörenden Wirtschaftsgüter zum Betriebsvermögen. Dabei ist ohne Bedeutung, ob die Kapitalgesellschaft eine genuin gewerbliche Tätigkeit entfaltet oder nicht; denn die Kapitalgesellschaft unterhält ohne Rücksicht auf ihre tatsächliche Betätigung kraft gesetzlicher Fiktion einen Gewerbebetrieb (kraft Rechtsform). So zählen...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Literatur

Schrifttum zur alten Rechtslage: Albrecht, Die neue Bewertung des Erbbaurechts und des belasteten Grundstücks, DStR 1998, 147; Bach/Boekelschen/Maiterth, Gleichmäßige erbschaftsteuerliche Behandlung von Grund- und Betriebsvermögen, DStR 2006, 1961; Christoffel, Die betriebliche Vermögensteuer für Bilanzierende ab 1.1.1995, StWK Gr. 9 S. 1; Christoffel, Ermittlung des Betriebs...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Sachwertmethode

Rz. 58 Die Sachwertmethode ist zur Ermittlung des gemeinen Werts in all denjenigen Fällen als Schätzungsmethode anwendbar, in denen für das gleiche Wirtschaftsgut oder vergleichbare Wirtschaftsgüter kein Marktpreis besteht und die Ermittlung des gemeinen Werts nach der Ertragswertmethode nicht in Betracht kommt. In diesem Fall verbleiben die Herstellungskosten eines Wirtsch...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Umschreibung des Bodenrichtwerts – Bodenrichtwertrichtlinie

Rz. 66 Nach der Definition der Bodenrichtwertrichtlinie ist der Bodenrichtwert der durchschnittliche Lagewert des Bodens für eine Mehrheit von Grundstücken innerhalb eines abgegrenzten Gebiets (Bodenrichtwertzone), die nach ihren Grundstücksmerkmalen, insbesondere nach Art und Maß der Nutzbarkeit weitgehend übereinstimmen und für die im Wesentlichen gleiche allgemeine Wertv...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / (1) Ertragsteuerrechtliche Behandlung

Rz. 419 Erbbauzinsverpflichtungen werden ebenso wie Erbbauzinsansprüche in der Steuerbilanz nicht berücksichtigt. Der Grund dafür liegt darin, dass sich das Erbbaurechtsverhältnis ertragsteuerrechtlich als schwebendes Geschäft darstellt mit der Folge, dass grundsätzlich weder der Erbbauzinsanspruch zu aktivieren noch die Erbbauzinsverpflichtung zu passivieren sind. Infolged...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / ▸ Forderungen

Rz. 446 Forderungen sind in der Steuerbilanz grundsätzlich mit ihrem Nennwert anzusetzen. Ist der Teilwert aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung niedriger, so muss dieser angesetzt werden. Dies gilt sowohl für Forderungen, die zum Umlaufvermögen gehören (z.B. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) als auch für dem Anlagevermögen zuzurechnende Forderung...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Kapitalrücklagen

Rz. 1054 In die Kapitalrücklagen werden nach § 272 Abs. 2 HGB auch eingestellt: Beträge, die bei der Ausgabe von Anteilen einschließlich von Bezugsanteilen über den Nennbetrag, oder, falls ein Nennbetrag nicht vorhanden ist, über den rechnerischen Wert hinaus erzielt werden (sog. Agio oder Aufgeld), Beträge, die bei der Ausgabe von Schuldverschreibungen für Wandlungsrechte un...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / ▸ Geschäftswert

Rz. 448 Ein originärer Geschäftswert darf in der Steuerbilanz nicht angesetzt werden (vgl. § 5 Abs. 2 EStG). Ein derivativer, d.h. entgeltlich erworbener Geschäftswert ist in der Steuerbilanz mit seinen Anschaffungskosten abzüglich AfA und etwaigen Teilwertminderungen anzusetzen (vgl. §§ 5 Abs. 2, 6 Abs. 1 Nr. 1, 7 Abs. 1 Satz 3 EStG). Für die Vermögensaufstellung war der St...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Wertminderung aufgrund abweichender Anzahl von Vollgeschossen

Rz. 114 In Gegenden, in denen die Grundstücke üblicherweise nur mit Ein- und Zweifamilienhäusern bebaut werden, kann, wenn die Gutachterausschüsse weder eine Geschossflächenzahl noch eine Tabelle mit Umrechnungsfaktoren vorgegeben haben, das Maß der baulichen Nutzung durch die Angabe der Anzahl der Geschosse umschrieben sein. Ist das Bodenrichtwertgrundstück nur 11/2-gescho...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / ▸ Rechnungsabgrenzungsposten

Rz. 461 Die vor dem 1.1.1993 zu beachtenden Besonderheiten (vgl. Abschn. 48 VStR 1989) hatten vom 1.1.1993 an für bilanzierende Steuerpflichtige keine Bedeutung mehr. Dem Grunde und der Höhe nach galt ausschließlich das Ertragsteuerrecht, d.h. die Steuerbilanzwerte waren zu übernehmen. Nach § 5 Abs. 5 Satz 1 EStG war und ist die Rechnungsabgrenzung auf die sog. transitorisc...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Beschaffenheit des Wirtschaftsgutes

Rz. 77 Nach der nicht leicht verständlichen Definition des BFH sind unter der Beschaffenheit eines Wirtschaftsgutes die tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse zu verstehen, die dem zu bewertenden Wirtschaftsgut arteigen sind. Nach dieser weiten Begriffsdefinition kommt eine Aufteilung in Umstände betreffend die Beschaffenheit und sonstige wertbeeinflussenden Umstände ei...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / ▸ Vorratsvermögen

Rz. 478 Das Vorratsvermögen umfasst die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen, die fertigen Erzeugnisse und Waren sowie die damit zusammenhängenden Anzahlungen (vgl. § 266 Abs. 2 Buchst. B.I. HGB). In der Steuerbilanz wird das Vorratsvermögen, ausgenommen die Anzahlungen (siehe unten), mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angese...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / ▸ Geringwertige Wirtschaftsgüter

Rz. 447 § 6 Abs. 2 EStG a.F. eröffnete für bis zum 31.12.2007 angeschaffte oder hergestellte selbständig nutzungsfähige, der Abnutzung unterliegende Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens die Möglichkeit, im Jahr der Anschaffung oder Herstellung die Anschaffungs- oder Herstellungskosten in vollem Umfang als Betriebsausgaben abzuziehen, sofern diese nicht mehr 410 EUR betrugen...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / ▸ Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

Rz. 451 Vom 1.1.1993 an wurden nur noch entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter erfasst. Denn in der Steuerbilanz erfolgte und erfolgt ein Ansatz von immateriellen Wirtschaftsgütern nur dann, wenn sie entgeltlich erworben wurden oder in das Betriebsvermögen eingelegt worden sind. Ein entgeltlicher Erwerb liegt vor, wenn das Wirtschaftsgut durch ein Rechtsgeschäf...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Bekanntmachung der Bodenrichtwerte

Rz. 75 Die Bodenrichtwerte, also auch die Werte zum 1.1.1996, werden von den Gutachterausschüssen veröffentlicht. Jeder kann sie bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses einsehen oder Auskunft über die Höhe des Bodenrichtwerts verlangen (§ 196 Abs. 3 BauGB). Ggf. ist die Erteilung einer schriftlichen Auskunft mit Kosten verbunden, vor allem dann, wenn neben dem Bode...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Aufteilung in Vorder- und Hinterland

Rz. 111 Eine weitere Korrekturmöglichkeit ist für Grundstücke vorgesehen, deren Grundstückstiefe von dem lagetypischen Bodenrichtwertgrundstück abweicht. Hier ist die Grundstücksfläche in Vorder- und Hinterland aufzuteilen. Die in der Bodenrichtwertkarte angegebenen Bodenrichtwerte beziehen sich meist nur auf die vorgegebene Grundstückstiefe, die mit der Straßenfront multip...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / E. Feststellungserklärung

Rz. 133 Die Finanzverwaltung übersendet dem Steuerpflichtigen für die Bedarfsbewertung eines unbebauten Grundstücks den Erklärungsvordruck "Erklärung zur Feststellung des Grundbesitzwerts". Der Erklärungsvordruck ist so aufgebaut, dass in dem "Mantelbogen" die allgemeinen Angaben zum Bewertungsstichtag, zur Lage des Grundstücks, zum Voreigentümer und zu den Erwerbern sowie ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / ▸ Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital

Rz. 431 Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Nennkapital (Grund- oder Stammkapital) gehören bei Kapitalgesellschaften nur insoweit zum Betriebsvermögen, als sie eingefordert sind. Das gezeichnete Kapital ist in der Handelsbilanz mit dem Nennbetrag auszuweisen (§ 272 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die nicht eingeforderten ausstehenden Einlagen auf das gezeichnete Kapital sind in de...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Abweichende Geschossflächenzahl

Rz. 93 Wird im Flächennutzungsplan das allgemeine Maß der baulichen Nutzung dargestellt, genügt nach § 16 Abs. 1 BauNVO die Angabe der Geschossflächenzahl, der Baumaßzahl und der Höhe baulicher Anlagen. Im Bebauungsplan kann das Maß der baulichen Nutzung bestimmt werden durch Festsetzung der Grundflächenzahl oder der Größe der Grundflächen der baulichen Anlagen, der Geschossf...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Anteilsbewertung / 1 Das vereinfachte Ertragswertverfahren

Das vereinfachte Ertragswertverfahren wird angewendet zur Schätzung des sog. gemeinen Werts von Anteilen an Kapitalgesellschaften, soweit kein Börsenkurs oder kein Verkaufspreis innerhalb des letzten Jahres als Vergleichsmaßstab vorliegt (§ 199 ff. Bewertungsgesetz). Ausnahme: Die Anwendung des vereinfachten Ertragswertverfahrens führt offensichtlich nicht zu einem korrekten...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Steuerfreie Rücklagen (Sonderposten mit Rücklagenanteil)

Rz. 1100 Im Gegensatz zu den übrigen offenen Rücklagen stellen die steuerfreien Rücklagen nicht zur Gänze Bestandteile des Eigenkapitals dar. Sie werden zulasten des steuerpflichtigen Gewinns gebildet. Ihre Auflösung in späteren Jahren hat den umgekehrten Effekt, so dass sie partiell Steuer"rückstellungen" verkörpern. Steuerlich wurden diese Rücklagen früher – d.h. bis zum I...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Gewinnrücklagen

Rz. 1076 Zu den Eigenkapitalposten rechnen nach § 272 Abs. 3 HGB auch die Gewinnrücklagen. Hierbei handelt es sich um die Beträge, die im Geschäftsjahr oder in einem früheren Geschäftsjahr aus dem Betriebsergebnis gebildet worden sind. Dazu gehören auch die aus dem Ergebnis zu bildenden gesetzlichen oder auf Gesellschaftsvertrag oder Satzung beruhenden Rücklagen (vgl. z.B. ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Anteilsbewertung / Zusammenfassung

Begriff Wird der GmbH-Anteil übertragen, muss der Wert des GmbH-Anteils ermittelt werden. Beispiele: Kauf, Verkauf, Einziehung des Geschäftsanteils, Vererbung und Schenkung. Je nach Vorgang und Ziel können unterschiedliche Bewertungsverfahren angewandt werden. So wendet die Finanzverwaltung das sog. vereinfachte Ertragswertverfahren (früher: Stuttgarter Verfahren) zur Werter...mehr

Lexikonbeitrag aus Steuer Office Gold
Einführung / 2. Einkommensteuer

Rz. 79 Obwohl Erwerber von Todes wegen und Erwerber durch Schenkung unter Lebenden unter keine der Einkunftsarten des Einkommensteuergesetzes fallen, ist eine Doppelbelastung mit Erbschaftsteuer und Einkommensteuer grundsätzlich nicht ausgeschlossen. Rz. 80 Beispiel Ein Rechtsanwalt vererbt Honorarforderungen, die dem Erben zufließen. Die Honorarforderungen unterliegen nach §...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Versicherungspflicht (Landw... / 1.1 Mindestgröße des Unternehmens

Die Versicherungspflicht gilt für landwirtschaftliche Unternehmer, deren Unternehmen auf Bodenbewirtschaftung beruht und eine Mindestgröße erreicht. Zu diesen zählen beispielsweise Unternehmer der Land- und Forstwirtschaft einschließlich Wein- und Gartenbau, Teichwirtschaft und Fischzucht sowie Binnenfischerei, Imkerei und Wanderschäferei. Es handelt sich hierbei um sog. "Vollerw...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZErb 01/2019, Der deutsch-s... / a) Grundbuch

Es kann durchaus vorkommen, dass sich in der Schweiz belegene Immobilien im Nachlass eines deutschen Erblassers befinden, auch wenn der Erwerb von Immobilieneigentum durch Ausländer in der Schweiz grundsätzlich beschränkt ist, Art. 1 BewG. Das Grundbuch kann somit eine weitere wichtige Informationsquelle zur Ermittlung des Nachlassbestandes oder eines Pflichtteilsanspruchs s...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 30 Steuerrechtliche Angel... / b) Außergerichtliche Vertretung in einem Besteuerungsverfahren oder einem anderen Verwaltungsverfahren vor den Steuerbehörden

Rz. 19 Für die außergerichtliche Vertretung in einem Besteuerungsverfahren oder einem anderen Verwaltungsverfahren vor den Steuerbehörden außerhalb des Anwendungsbereichs des § 35 RVG erhält der Anwalt die Gebühr nach Nr. 2300 VV (z.B. in einem Verfahren auf Grundbesitz-Bedarfswertfeststellung nach dem BewG oder in Kindergeldverfahren). Rz. 20 Anzuwenden ist jetzt auch Nr. 10...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Gewerbesteuererklärung 2018 / 4.5.1 Kürzungen beim Grundbesitz (Zeile 69)

Eine Kürzung erfolgt i. H. v. 1,2 % des Einheitswerts des Grundbesitzes, der am 1.1.2017 zum Betriebsvermögen des Unternehmens gehört und nicht von der Grundsteuer befreit ist. Die Kürzung dient der Vermeidung einer Doppelbesteuerung des Grundbesitzes durch Grundsteuer und Gewerbesteuer. Die Betriebsvermögenseigenschaft wird nach einkommensteuerrechtlichen Kriterien beurteil...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Erbschaftsteuer: Gütergemei... / 1.2.1 Bereicherung durch Vereinbarung der Gütergemeinschaft

I. d. R. wird das Vermögen der Ehegatten bei Beginn des Güterstandes nicht gleich hoch sein. Wird von den Ehegatten nun der Güterstand der Gütergemeinschaft vereinbart, so hat der weniger Vermögende seine dadurch eintretende Bereicherung der Schenkungsteuer zu unterwerfen (§ 7 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG). Denn der weniger Vermögende wird auf Kosten des Ehegatten, der das höhere Verm...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Erbschaftsteuer: Übernahme ... / 10 Beschränkte Steuerpflicht

Ist ein Fall der beschränkten Steuerpflicht gegeben, dann ist die Vorschrift des § 10 Abs. 2 ErbStG nicht anwendbar. Denn bei der zu übernehmenden Steuerschuld handelt es sich nicht um Inlandsvermögen i. S. d. § 121 BewG, so dass insoweit keine beschränkte Steuerpflicht eintritt.mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Fischer/Pahlke/Wachter, Erb... / 1 Rechtsgrundlagen: Die Änderungen des ErbStRG im Überblick

Rz. 1 Der Gesetzgeber hat mit dem ErbStRG das ErbStG sowie das BewG in Teilen neu geregelt. Er hat damit dem Beschluss des BVerfG v. 7.11.2006 entsprochen, der die Anwendung des einheitlichen Steuertarifs (§ 19 Abs. 1 ErbStG a. F.) auf die sich nach § 12 ErbStG a. F. ergebenden unterschiedlichen Bemessungsgrundlagen als verfassungswidrig beanstandet und dem Gesetzgeber für ei...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kapitalgesellschaft: Liquid... / 3.3.3 Verlustabzug im Rahmen der Liquidation

Die Grundsätze für den Verlustabzug sind im Rahmen der Liquidation ebenfalls zu beachten. Ergibt sich daher ein steuerlicher Liquidationsverlust, kann dieser gem. § 10d EStG i. V. m. § 8 Abs. 1 KStG zurückgetragen werden.mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Fischer/Pahlke/Wachter, Erb... / 3 Steuerpflicht zwischenzeitlicher Nutzungen (§ 29 Abs. 2 ErbStG)

Rz. 100 § 29 Abs. 2 ErbStG stellt klar, dass eine Erstattung insoweit nicht in Betracht kommt, als dem Erwerber (Beschenkten) die Nutzungen des zugewendeten Vermögens zugestanden haben und er somit bereichert bleibt. Diese Sachbehandlung entspricht dem Grundsatz des § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG, nach dem als Schenkung jede freigebige Zuwendung gilt, soweit der Bedachte durch sie ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Fischer/Pahlke/Wachter, Erb... / 2.1.3 Rückforderungsrecht kraft vertraglicher Vereinbarung (Widerrufsvorbehalt)

Rz. 14 Zivilrechtlich kann ein jederzeitiger Widerruf der Schenkung vorbehalten werden. Praktisch bedeutsam ist das freie Widerrufsrecht vor allem bei der vorweggenommenen Erbfolge, bei der dem Schenker in besonderer Weise an einem nicht durch §§ 527, 528, 530 BGB beschränkten Widerrufsrecht gelegen sein kann. Rz. 15 Auch für das ErbStG wird die Schenkung unter Widerrufsvorbe...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Fischer/Pahlke/Wachter, Erb... / 2.2 Grundrechtliche Bindungen

Rz. 8 Spezifische verfassungsrechtliche Grenzen der Erbschaftsteuer ergeben sich zunächst aus der Erbrechtsgarantie, die insbesondere in Gestalt der Testierfreiheit und des Verwandtenerbrechts die Eigentumsgarantie ergänzt. Zwar verstößt die Erbschaftsteuer als solche nicht gegen die verfassungsrechtliche Garantie des Erbrechts. Schon in seinen Beschlüssen vom 22.6.1995 hat...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kapitalgesellschaft: Liquid... / 3.3.2 Abwicklungs-Endvermögen

Abwicklungs-Endvermögen ist das zur Verteilung kommende Vermögen, vermindert um die steuerfreien Vermögensmehrungen, z. B. Investitionszulage, offene und verdeckte Einlagen, die im Abwicklungszeitraum zugeflossen sind. Da sämtliche stillen Reserven aufzudecken und zu besteuern sind, ist für Sachwerte der gemeine Wert gem. § 9 BewG anzusetzen. Maßgeblicher Bewertungszeitpunkt...mehr