Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

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ZErb 10/2012, Das Geldvermä... / V. Formulierungsvorschlag

Ich ordne hiermit folgendes Vermächtnis an, mit dem ich meinen Erben … beschwere: … (nachfolgend Vermächtnisnehmer genannt) erhält 1. Alt. (Geldsummenvermächtnis): einen baren Geldbetrag in Höhe von … EUR (in Worten: Euro….). (Ggf. Wertsicherungsklausel). Ist der mit dem vorstehend angeordneten Vermächtnis verbundene Vermögensvorteil bei meinem Ableben nicht in meinem Kapitalv...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Rechtsgrundlagen

Rz. 13 § 140 BewG stellt die gesetzliche Grundlage für den Begriff und den Umfang des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens dar. Die ursprünglich sowohl für die Zwecke der Erbschaft- und Schenkungsteuer als auch für die Grunderwerbsteuer geltende Vorschrift ist seit dem 1.1.2009 nur noch für die Grunderwerbsteuer von Bedeutung. Rz. 14 Die Vorschrift stellt im ersten Sat...mehr

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ZErb 10/2012, Vom Erblasser... / Aus den Gründen

Die Revision ist begründet. Sie führt bereits aus verfahrensrechtlichen Gründen zur Aufhebung der Vorentscheidung. Da während des Revisionsverfahrens ein Änderungsbescheid ergangen ist, ist das Urteil des FG gegenstandslos geworden (Urteil des Bundesfinanzhofs – BFH – vom 17. Januar 2008 VI R 44/07, BFHE 220, 269, BStBl II 2011, 21). Die Sache ist zur anderweitigen Verhandlu...mehr

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ZErb 8/2012, Die Auswirkung... / 1. Klarstellung der geltenden Rechtslage

Soll die gegenwärtig zwar, wie gezeigt, geltende, aber dem Gesetz nur schwer zu entnehmende Rechtslage klargestellt werden, kann dies geschehen, indem § 13 b Abs. 2 S. 4–7 ErbStG durch folgende Sätze ersetzt werden: "[4] Der Anteil des Verwaltungsvermögens am gemeinen Wert eines Betriebs, auch dem einer Gesellschaft im Sinne des Absatzes 1 Nr. 2 oder dem einer Kapitalgesellsc...mehr

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ZErb 8/2012, Die Auswirkung... / 3. Beschränkung der spezifischen Berücksichtigung jungen Verwaltungsvermögens auf die Mutterebene

Soll einer Forderung aus dem Schrifttum gefolgt und zur Verringerung des Verwaltungsaufwands die Berücksichtigung jungen Verwaltungsvermögens über die Verwaltungsauffassung hinaus gänzlich auf die Mutterebene beschränkt werden, kann dies geschehen, indem § 13 b Abs. 2 S. 3–7 ErbStG durch folgende Sätze ersetzt werden: "[3] Kommt Satz 1 nicht zur Anwendung, gehört solches Verw...mehr

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ZErb 8/2012, Die Auswirkung... / 2. Erhebung der Verwaltungsauffassung zum Gesetz

Soll die gegenwärtige Verwaltungsauffassung bestätigt werden, kann dies geschehen, indem § 13 b Abs. 2 S. 3–7 ErbStG durch folgende Sätze ersetzt werden: "[3] Kommt Satz 1 nicht zur Anwendung, gehört solches Verwaltungsvermögen im Sinne des Satzes 2 nicht zum begünstigten Vermögen im Sinne des Absatzes 1, welches dem Wirtschaftsteil, Grundstück oder Vermögen im Sinne des Absa...mehr

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ZErb 8/2012, Vereinbarkeit ... / Aus den Gründen

Der Antrag hat weitgehend Erfolg. Das Finanzgericht kann gemäß § 69 Abs. 3 S.1 iVm § 69 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) die Vollziehung eines angefochtenen Bescheides ganz oder teilweise aussetzen, wenn ernstliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit des angefochtenen Verwaltungsaktes bestehen oder wenn die Vollziehung für den Betroffenen eine unbillige, nicht durch überwieg...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 204 Bekanntmachung

Kommentierung Rz. 1 Die Vorschrift ist mit Art. 2 Nr. 15 ErbStRG für Bewertungszeitpunkte nach dem 31.12.2008 eingeführt worden. Sie entspricht im Wesentlichen dem bisherigen § 157 BewG. Rz. 2 § 204 BewG ermächtigt das Bundesfinanzministerium, das Bewertungsgesetz und die dazu erlassenen Rechtsverordnungen in der jeweils geltenden Fassung satzweise Nummerierung einfügen. Rz....mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Entstehung der Vorschrift

Rz. 1 § 129a ist durch das Entschädigungs- und Ausgleichsleitungsgesetz vom 27.9.1994 in das Bewertungsgesetz aufgenommen worden. Er schränkt die Grundaussage des § 129 Abs. 2 ein, wonach für die Ermittlung der Einheitswerte für die Grundstücke im Beitrittsgebiet die Regelungen des BewG der DDR in der Fassung vom 18.9.1970, einzelne Vorschriften der RBewDV vom 2.2.1935 und ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Bedarfsbewertung ab 1.1.1996

Rz. 5 § 149 BewG ist mit dem Jahressteuergesetz 1997 in das Bewertungsgesetz eingefügt worden. Die Vorschrift schafft die Rechtsgrundlage für die Feststellung eines Grundbesitzwerts im Bedarfsfall und gilt für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer für Bewertungsstichtage nach dem 31.12.1995 (vgl. Anm. 20 zu § 205 BewG). Für Zwecke der Grunderwerbsteuer ist die Vorschrift er...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Nachfeststellungszeitpunkt (Abs. 2)

Rz. 90 Nachfeststellungszeitpunkt ist der Zeitpunkt, auf den der Einheitswert im Weg der Nachfeststellung festgestellt wird. Das ist wie bei der Hauptfeststellung und Fortschreibung von Einheitswerten stets der Beginn eines Kalenderjahres. Der in Betracht kommende Jahresbeginn ist in § 23 Abs. 2 BewG für die einzelnen Fälle der Nachfeststellung ausdrücklich geregelt. Hierna...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Schrifttum:

Birgel, Bewertung bebauter Grundstücke und von Grundstücken im Zustand der Bebauung, UM 2003, 106; Christoffel, Änderungen des Bewertungsgesetzes, ErbBstg 2006, 258; Christoffel, Bewertung des Grundbesitzes für Erbschaftsteuerzwecke, Schenkungsteuerzwecke und Grunderwerbsteuerzwecke, LSW Gruppe 11, 25 (5/1997); Christoffel, Die neue Grundstücksbewertung nach dem Jahressteuer...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Zuständigkeiten beim Erwerb von Betriebsvermögen

Rz. 56 Mit dem Jahressteuergesetz 2007 v. 13.12.2006 wurde die bislang für Grundbesitzerwerbe praktizierte Bedarfswertfeststellung durch entsprechende Änderung des Bewertungsgesetzes u.a. auch für den Erwerb von Betriebsvermögen sowie Anteilen an Betriebsvermögen vorgeschrieben (§ 151 Abs. 1 Nr. 2 BewG). In allen einschlägigen, nach dem 31.12.2006 verwirklichten, Erwerbsfäl...mehr

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FF 12/2011, Nießbrauch, Woh... / I. Der Ehegatte als Berechtigter

Rechte, die einem Ehegatten als Berechtigtem zustehen, stellen einen Vermögenswert dar, welcher entsprechend im Anfangs- und/oder Endvermögen des Berechtigten zu berücksichtigen ist. Dass ein Nießbrauchs- oder Wohnrecht nicht vererblich und nicht übertragbar ist, ändert nichts daran, dass es einen erheblichen wirtschaftlichen Wert darstellt und deshalb im jeweiligen Vermögen...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Bewirtschaftungskosten iS des Bewertungsgesetzes

Rz. 6 Zu den Bewirtschaftungskosten, die zur Ermittlung des Reinertrags vom Rohertrag abzuziehen sind, gehören folgende Kosten: Verwaltungskosten Betriebskosten Instandhaltungskosten Mietausfallwagnis Rz. 7 Nicht berücksichtigt werden Betriebskosten, die durch Umlagen gedeckt sind, weil diese Kosten bereits bei der Ermittlung des Rohertrags nicht erfasst worden sind (§ 186 Abs....mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Inhalt/Zweck und Entstehung der Vorschrift

Rz. 1 § 187 BewG enthält Regelungen zum Umfang der Berücksichtigung von Bewirtschaftungskosten. Die Vorschrift ist durch das Erbschaftsteuerreformgesetz v. 24.12.2008 in das Bewertungsgesetz eingefügt worden.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / c) Auswirkung der unterschiedlichen Terminologie

Rz. 54 Die wegen der unterschiedlichen Terminologie in der Immobilienwertermittlungsverordnung und dem Bewertungsgesetz erforderliche Analyse der Grundstücksmarktberichte ist nicht nur bei der Bestimmung des zutreffenden Liegenschaftszinssatzes von Bedeutung. Die Problematik kann in vergleichbarer Weise auch bei der Ermittlung der Bewirtschaftungskosten auftreten. Rz. 55–56...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Inhalt/Zweck und Entstehung der Vorschrift

Rz. 1 § 188 BewG enthält Regelungen zu den Liegenschaftszinssätzen. Die Vorschrift ist durch das Erbschaftsteuerreformgesetz v. 24.12.2008 in das Bewertungsgesetz eingefügt worden.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Kritische Würdigung

Rz. 46 Die offenbar vom Bewertungsgesetz unterstellte Annahme, dass der Gutachterausschuss über belastbare Erfahrungssätze hinsichtlich der Bewirtschaftungskosten in der Weise verfügt, dass sie den Finanzämtern zur Verfügung gestellt werden können, muss sich in der Praxis erst noch bestätigen. Es ist zu vermuten, dass in der Praxis der Finanzämter überwiegend auf die Prozen...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Auswertung der Grundstücksmarktberichte der Gutachterausschüsse

Rz. 40 Bei der ab 2009 geltenden steuerlichen Bewertung von Grundstücken wird in verstärktem Umfang auf die Veröffentlichungen der örtlichen Gutachterausschüsse abgestellt. Dies gilt auch bei der Bestimmung des Liegenschaftszinssatzes. Deshalb ist bei der steuerlichen Bewertung eine zwingende Auseinandersetzung mit den Veröffentlichungen des örtlichen Gutachterausschusses e...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Grundstücke mit ungleicher vertraglicher Nutzung

Rz. 42 Diese vorstehende Problematik kann leicht an Grundstücken verdeutlicht werden, die häufig im Innenstadtbereich errichtet worden sind und im Erdgeschoss über Ladengeschäfte und in den darüber liegenden Geschossen über Wohnungen verfügen. Rz. 43 Beispiel Im Innenstadtbereich befindet sich eine Immobilie mit einem Ladenlokal im Erdgeschoss. Das Ladenlokal wird wegen der...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Entstehung der Vorschrift

Rz. 4 § 91 BewG wurde durch das BewÄndG vom 13.8.1965 in das Bewertungsgesetz neu aufgenommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Frage der Wertermittlung für Grundstücke im Zustand der Bebauung in § 33a RBewDV geregelt (siehe Kommentierung zu § 129 Abs. 2 Satz 2) Rz. 5 Der heute nicht mehr gültige Abs. 2 sah anders als § 33a RBewDV vor, dass die im Bau befindlichen Gebäude od...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Analyse des jeweiligen Grundstücksmarktberichts erforderlich

Rz. 51 Dennoch dürfte die vorstehend genannte Lösung in der Bewertungspraxis der Finanzämter mit besonderen Schwierigkeiten verbunden sein. Einerseits muss das Finanzamt dem Steuerzahler plausibel erklären, dass die Grundstücksarten des Bewertungsgesetzes nicht mit den Begrifflichkeiten übereinstimmen, die der Gutachterausschuss bei der Unterscheidung der Grundstückstypen v...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Abweichungen bei der Definition der Grundstücksart

Rz. 41 In der Praxis haben die Gutachterausschüsse bislang ganz überwiegend keine Notwendigkeit gesehen, sich an der Terminologie des Bewertungsgesetzes zu orientieren. Dies erscheint aus der Sicht der Immobilienwertermittlungsverordnung nicht geboten. Das führt dazu, dass der Gutachterausschuss Liegenschaftszinssätze auch für solche Grundstückstypen bildet, die mit der Def...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Inhalt der Erläuterungen

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Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Keine Durchschnittssatzbesteuerung nach § 24 UStG für Umsätze aus sog. ­Pensionspferdehaltung

Leitsatz Die Umsätze eines Landwirts aus dem Einstellen, Füttern und Betreuen von Reitpferden (sog. Pensionspferdehaltung) unterliegen nicht der Durchschnittssatzbesteuerung nach § 24 UStG. Normenkette § 24 UStG 1999/2005, Art. 25 der 6. EG-RL Sachverhalt Die Klägerin unterhielt einen landwirtschaftlichen Betrieb und betreute neben 15 eigenen Pferden auch gegen Pauschalentgelt...mehr

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ZErb 11/2011, Das erbschaft... / Auf einen Blick

Durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 werden nach der Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsgesetz im Jahre 2009 noch offene, überwiegend technische Ergänzungen und Klarstellungen nachgeholt. Die beabsichtigten Änderungen sind überwiegend zu begrüßen, dienen sie so doch einer besseren Übersichtlichkeit im Feststellungsverfahren und einer größeren und voraussichtlich...mehr

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ZErb 08/2011, Bei Verzicht ... / Aus den Gründen

Die Klage ist begründet. Der angefochtene Bescheid in Gestalt der Einspruchsentscheidung ist rechtswidrig und verletzt den Kläger in seinen Rechten (§ 100 Abs. 1 Satz 1 Finanzgerichtsordnung – FGO –). Der Beklagte hat zu Unrecht einen Erwerb des Klägers aus einer Schenkung seiner Mutter angenommen. Schließen künftige gesetzliche Erben einen sogenannten Erbschaftsvertrag nach §...mehr

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ZErb 02/2009, Erbschaft-/Sc... / F. Steuerbemessung

Die Erbschaftsteuer wird vom Nettonachlass erhoben, wobei das Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz sowie das Bewertungsgesetz detaillierte Regelungen zur Ermittlung des Werts der einzelnen Nachlassgegenstände vorsehen. Dabei werden einzelne Vermögensgegenstände, wie z. B. Geld, Guthaben bei Banken, Wertpapiere oder Forderungen, mit dem Verkehrswert bewertet. Jedoch kannte da...mehr

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ZErb 07/2011, Umwandlung wä... / Aus den Gründen

1. Der Freibetrag (§ 13 a Abs. 1 ErbStG) und der verminderte Wertansatz (§ 13 a Abs. 2 ErbStG) gelten gemäß § 13 a Abs. 4 Nr. 1 ErbStG u. a. für inländisches Betriebsvermögen beim Erwerb eines Anteils an einer Gesellschaft iSd § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG). Diese Voraussetzungen erfüllt der Erwerb der KG-Beteiligungen durch den Kläger...mehr

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FF 09/2011, Bewertung einer... / 2 Aus den Gründen:

( … ) [8] Die Revision ist nicht begründet ( … ) [16] I. Ob dem Kläger nach § 1378 Abs. 1 BGB ein Zugewinnausgleichsanspruch zusteht, hängt davon ab, mit welchen Werten die noch streitigen Positionen – Steuerberaterpraxis und GmbH-Anteil – im Endvermögen der Beklagten anzusetzen sind. [17] 1. Die Revision beanstandet ohne Erfolg, dass das Berufungsgericht der Wertermittlung der...mehr

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ZErb 11/2011, Das erbschaft... / Einführung

Mit dem Steuervereinfachungsgesetz 2011 hat der Bundestag einige Maßnahmen zur Entlastung von Steuerpflichtigen und der Steuerverwaltung auf den Weg gebracht. Der vorliegende Aufsatz beschäftigt sich mit den geplanten Änderungen des Erbschaft- und Schenkungsteuergesetzes sowie des Bewertungsgesetzes. Vorbemerkungen Einigermaßen überraschend versagte der Bundesrat dem Gesetz am...mehr

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ZErb 01/2009, Gesellschafts... / I. Einleitung

Eine wesentliche Neuerung der aktuellen Reform des Erbschaftsteuerrechts besteht darin, entsprechend den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts von den bisher der Besteuerung zugrunde gelegten, speziell für steuerliche Zwecke ermittelten Wertansätzen (sog. Steuerwerten) Abschied zu nehmen. Künftig sind daher auch für die Erbschafts- und Schenkungsbesteuerung ausschließlich d...mehr

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ZErb 04/2009, Die doppelte ... / 1 Ausgangsfall und Vorlagefrage

Im Ausgangsfall der Entscheidung geht es um den Rechtsstreit zwischen der Erbin einer in Deutschland verstorbenen Person und dem Finanzamt Kaufbeuren über die Berechnung der Erbschaftsteuer auf Kapitalforderungen der Erblasserin gegen in Spanien ansässige Finanzinstitute. Streitig ist insoweit, ob die in Spanien angefallene Erbschaftsteuer auf diese Kapitalforderungen auf die...mehr

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ZErb 10/2008, Nachweis eine... / Sachverhalt

Die Kläger und Revisionsbeklagten (Kläger) sind in Erbengemeinschaft Nacherben nach dem im Jahre 1968 verstorbenen H. Vorerbin (V) war die am 26. Januar 1997 verstorbene Ehefrau des H. Zu dem auf die Kläger übergegangenen Nachlass gehörte bebauter Grundbesitz in einer Größe von 16.845 m2, den V zum Teil durch Vertrag vom 19. Dezember 1990 an einen Verein (D) für eine Dauer v...mehr

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ZErb 03/2010, Bewertung ein... / Einführung

"Omas Häuschen bleibt steuerfrei", so oder ähnlich haben wir alle im Vorfeld der Erbschaftsteuerreform der Presse entnehmen können. Das mag aus Sicht der Enkelkinder für ein normales Häuschen auch gelten. Aber was ist, wenn Oma ihr Häuschen gar nicht an die Enkelkinder verschenken oder vererben will, sondern ihr entfernt verwandte Menschen oder gar nicht verwandte Personen v...mehr

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ZErb 11/2011, Zwischenerwer... / Aus den Gründen

Die Zugangsvoraussetzung des § 69 Abs. 4 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) liegt vor; das FA hat nämlich die AdV abgelehnt. Der Antrag ist auch im Übrigen zulässig. Der Antrag ist aber unbegründet. 1. Nach § 69 Abs. 3 Satz 1 in Verbindung mit Abs. 2 Satz 2 FGO soll das Finanzgericht die Vollziehung eines angefochtenen Verwaltungsakts aussetzen, wenn ernstliche Zweifel an...mehr

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Vermögenseinsatz im Elternunterhalt

Leitsatz In dem vom OLG Düsseldorf zu entscheidenden Fall ging es um Elternunterhalt. Das unterhaltspflichtige Kind war seinerseits bereits 69 Jahre alt und Rentner. Zentrales Problem dieser Entscheidung war die Frage des Vermögenseinsatzes des Unterhaltspflichtigen und die Verrentung eines für Unterhaltszwecke einzusetzenden Kapitals. Sachverhalt Der Beklagte war der Sohn de...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Einleitung

Rz. 1 § 186 BewG enthält die Regelungen zur Ermittlung des beim Ertragswertverfahren maßgebenden Rohertrags bei einer tatsächlichen Vermietung und beim Ansatz der üblichen Miete. Die Vorschrift ist durch das Erbschaftsteuerreformgesetz vom 24.12.2008 in das Bewertungsgesetz eingefügt worden. Die Regelung entspricht weitgehend den Vorschriften zur Bestimmung der Jahresmiete ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Entstehung der Vorschrift

Rz. 1 § 133 BewG idF bis zum 1.1.1997 war durch den Einigungsvertrag vom 31.8.1990 in das Bewertungsgesetz aufgenommen worden. Rz. 2 Ziel war es, entsprechend der für die alten Bundesländer geltenden Zuschlagsregel in § 121a BewG, die Einheitswerte in den neuen Bundesländern an das Niveau von 1974 heranzuführen (s. § 121a BewG Anm. 1). Rz. 3 Die Entscheidungen des BVerfG vo...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Bewertung des Grundvermögens und der Betriebsgrundstücke iS des § 99 Abs. 1 Nr. 1 BewG sowie Festsetzung der Grundsteuermessbeträge im beigetretenen Teil Deutschlands vom 1.1.1991 bis einschließlich 31.12.1996

Rz. 14 Hierzu sind am 20.11.1990 gleichlautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ergangen. Sie lauten wie folgt: „Gleichlautender Erlaß betr. Bewertung des Grundvermögens und der Betriebsgrundstücke im Sinne des § 99 Abs. 1 Nr. 1 BewG sowie Festsetzung der Grundsteuermeßbeträge i...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Triple-Net-Vereinbarungen

Rz. 169 Bei Triple-Net-Vereinbarungen übernimmt der Mieter neben der eigentlichen Miete auch die mit dem Grundstück verbundenen Nebenkosten, zu denen insbesondere die Instandhaltungskosten einschließlich der Instandhaltung von "Dach und Fach" gehören. Derartige Vereinbarungen sind in der Praxis in erster Linie bei Geschäftsraummieten anzutreffen. Nach der Begriffsbedeutung ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Zu Absatz 3 alte Fassung

Rz. 13 Die in § 133 Abs. 3 BewG in Bezug genommene Vorschrift des Vermögensteuerreformgesetzes lautete wie folgt: „Artikel 10Schlußvorschriften § 3 Außerkrafttreten Dieses Gesetz gilt letztmals für die Vermögensteuer, die Gewerbesteuer, die Ermittlung des Nutzungswertes der selbstgenutzten Wohnung im eigenen Einfamilienhaus sowie die Grunderwerbsteuer des Kalenderjahres, das d...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Ungenutzte Grundstücke

Rz. 114 Der Gesetzgeber hat sich mit § 186 BewG dazu entschieden, auch bei ungenutzten Grundstücken die übliche Miete anzusetzen. Nach Abschn. 17 Abs. 2 Satz 5 GV-Erlass vom 5.5.2009 ist ein Grundstück ungenutzt, wenn kein Mietvertragsverhältnis vorliegt und es leersteht. Rz. 115 Damit wird klargestellt, dass ein Grundstück, das zwar vermietet ist, in tatsächlicher Hinsicht...mehr

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Impressum, Vorwort, Abkürzu... / 3 Abkürzungsverzeichnis

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XIII Gesellschafterwechsel / 7.2.2 Buchwertklausel

Rz. 584 Oft findet sich in Gesellschaftsverträgen von Erwerbsgesellschaften, die Bücher führen und bilanzieren, die Bestimmung, dass der ausscheidende Gesellschafter nur zum Buchwert abgefunden wird (Buchwertklausel). Der BGH versteht hierunter, dass die stillen Reserven und der Goodwill (entspricht dem "Firmenwert" von Handelsgesellschaften) bei der Errechnung des Abfindung...mehr

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XIII Gesellschafterwechsel / 4.2.1 Vorweggenommene Erbfolge

Rz. 486 Wenn ein Gesellschafter seinen Anteil im Wege der vorweggenommenen Erbfolge auf einen Nachfolger übertragen will, so möchte er häufig seine Rechtsstellung nicht völlig aufgeben, sondern weiterhin auf die Geschicke des Unternehmens Einfluss nehmen und dessen Erträge beziehen. Dies kann dadurch geschehen, dass er sich bei der Übertragung (Schenkung) den Nießbrauch an d...mehr

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Neue Bewertungsregeln aufgrund der Erbschaftsteuerreform 2009

ErbSt-Reform Mit dem Erbschaftsteuerreformgesetz (ErbStRG) hat der Gesetzgeber das Erbschaft-/Schenkungsteuerrecht sowie das Bewertungsgesetz reformiert. Ab 1.1.2009 ggf. rückwirkend Die Neuregelungen aufgrund des ErbStRG gelten grundsätzlich für Besteuerungs- und Bewertungszeitpunkte ab 1.1.2009. Für Erbfälle bis zum 31.12.2008 gab es eine Übergangsregelung. Hiernach konnte de...mehr

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Erbvertrag, Generationennac... / 4.5 Erbschaftsteuer

Das Betriebsvermögen umfasst alle Teile eines Gewerbebetriebs im Sinne des § 15 Abs. 1 und 2 EStG. Das sind grundsätzlich alle Wirtschaftsgüter und sonstigen aktiven Ansätze sowie Schulden und sonstigen Abzüge, die bei der steuerlichen Gewinnermittlung zum Betriebsvermögen gehören, soweit das Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz in Verbindung mit dem Bewertungsgesetz n...mehr

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Abkürzungs-/Literaturverzei... / 1 Abkürzungsverzeichnis

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