Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

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V Laufender Geschäftsbetrie... / 4 Vermögensbesteuerung

Rz. 545 Die Landesregierungen Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Baden-Württemberg haben folgende Vorstellungen zur "Wiederbelebung" der Vermögensteuer ab 2012: Die Steuer ist als Jahressteuer konzipiert, festgesetzt nach den Verhältnissen zum 1.1. jedes Jahres. Unbeschränkt vermögensteuerpflichtig sind Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt im Inl...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage zu... / 2.2 Besitzposten (Zeilen 23 bis 75)

In den Zeilen 23 bis 75 sind die Besitzposten des Betriebs aufzuführen. In der linken Spalte ist der Steuerbilanzwert und in der rechten Spalte der Wert nach dem Bewertungsgesetz aufzuführen. Wichtig Gemeiner Wert Anzugeben ist in der Spalte "nach dem BewG" der gemeine Wert. Die ausstehenden Einlagen sind in Zeile 24 einzutragen. Bei Kapitalgesellschaften gehören auch die einge...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage zu... / 2.3 Schuldposten (Zeilen 76 bis 90)

In den Zeilen 78 bis 90 sind die Schuldposten des Betriebs aufzuführen. Dabei ist der Steuerbilanzwert in der linken Spalte und der Wert nach dem Bewertungsgesetz (gemeiner Wert) in der rechten Spalte aufzuführen. In den Zeilen 77 bis 80 sind Angaben zu Rückstellungen zu machen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind in Zeile 78 einzutragen, Steuerrück...mehr

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Zweitwohnung und Zweitwohnu... / 2.3.2 Bemessung nach der Jahresrohmiete

In einzelnen Gemeinden wird unter Verweis auf § 79 Bewertungsgesetz (BewG) auch die Jahresrohmiete (z. B. Timmendorfer Strand, Pirna, Oberstdorf) bzw. Wohnfläche herangezogen. Bei der Bemessung nach der Jahresrohmiete knüpfen die Satzungen an die Jahresmiete i. S. d. § 79 Abs. 1 Bewertungsgesetz (BewG) an: Bei einer Mietwohnung ist Bemessungsgrundlage der vertraglich geschulde...mehr

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Literaturverzeichnis / Kommentare

Alternativkommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, Band 6, Erbrecht, 1990 Bamberger/Roth, Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, Band 3: §§ 1297–2385, EGBGB, 3. Aufl. 2012 Baumbach/Hopt, Handelsgesetzbuch mit GmbH & Co., Handelsklauseln, Bank- und Börsenrecht, Transportrecht (ohne Seerecht), 35. Aufl. 2012 Baumbach/Hueck, GmbH-Gesetz, 20. Aufl. 2013 Baumbach/Lauterbach/Albers/Hart...mehr

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ZErb 11/2012, Erbschaftsteu... / Aus den Gründen

Die Revision ist unbegründet und war daher zurückzuweisen (§ 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung – FGO –). Das FG hat die Rechtmäßigkeit des angefochtenen Erbschaftsteuerbescheids zutreffend bejaht. 1. Das FG hat zu Recht angenommen, dass der Erwerb des Klägers aufgrund der nach Art. 1524 Abs. 1 CC vereinbarten Anwachsungsklausel dem Grunde nach gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 1 iVm § ...mehr

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ZErb 11/2012, Erbschaftsteu... / Sachverhalt

I. Der Kläger und Revisionskläger (Kläger) und seine am ... Januar 2002 verstorbene Ehefrau (E), beide deutsche Staatsangehörige, hatten seit dem Jahr 1977 ihren gemeinsamen Wohnsitz in Frankreich. Sie hielten je zur Hälfte die Aktien der im Saarland ansässigen ... AG (AG), deren Vorstandsvorsitzender und alleiniger Geschäftsführer der Kläger war, und zudem die Anteile an de...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Vorbemerkung

Rz. 1 Die Rechtsform des "Wohnungseigentums" und des "Teileigentums" wurden durch das Gesetz über das Wohnungseigentum und das Dauerwohnrecht (Wohnungseigentumsgesetz – WEG –) v. 15.3.51 (BGBl. I, 175, ber. 209), zuletzt geändert durch das Steuerbereinigungsgesetz 1985 v. 14.12.84 (BGBl. I, 1493) neu geschaffen. Sie ermöglichen es, selbständiges Eigentum an realen Teilen ei...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 144 Zusammensetzung des land- und forstwirtschaftlichen Grundbesitzwerts

Kommentierung Rz. 1 Die Vorschrift des § 144 BewG ist durch das Jahressteuergesetz 1997 in das Bewertungsgesetz eingefügt worden. Sie entspricht inhaltlich der Regelung im § 48 BewG. Der Unterschied besteht im Wesentlichen nur darin, dass § 48 BewG von der zweigeteilten Definition eines Betriebes der Land- und Forstwirtschaft im § 34 BewG ausgeht. Der Betrieb der Land- und F...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Einheitliche Bewertung nach § 147 BewG ab 2003

Rz. 302 Das von der Finanzverwaltung für Erwerbe vor dem 1.1.2003 praktizierte Mischverfahren für die Fälle, in denen sich auf einem Grundstück sowohl Gebäude oder Gebäudeteile befinden, die nach dem Ertragswertverfahren zu bewerten sind, als auch solche, die nach § 147 BewG mit dem ertragsteuerlichen Wert anzusetzen sind, ist ab 2003 nicht mehr anzuwenden. Die Finanzverwal...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Erbschaftsteuerreformgesetz

Rz. 18 Mit der Entscheidung des BVerfG v. 7.11.2006 musste sich der Gesetzgeber von der bisherigen Grundbesitzbewertung verabschieden und neue Bewertungsmethoden einführen, die eine hinreichende Nähe zum gemeinen Wert aufweisen. Dies ist durch das Erbschaftsteuerreformgesetz im Sechsten Abschnitt des Zweiten Teils des Bewertungsgesetzes realisiert worden. Allerdings gelten ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Wortlaut der Verordnung

Rz. 10 Auf Grund des § 81 und des § 123 Abs. 1 des Bewertungsgesetzes in der Fassung vom 10. Dezember 1965 (Bundesgesetzbl. I S. 1861) verordnet die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates: § 1 In den Fällen, in denen die Einheitswerte der bebauten Grundstücke im Ertragswertverfahren zu ermitteln und die Wertverhältnisse vom 1. Januar 1964 zugrunde zu legen sind, sind ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Alternativen zur Bewertung nach § 147 BewG

Rz. 70 Eine vom Bundesfinanzministerium eingesetzte Expertenkommission, deren Aufgabe darin bestand, sich mit der Bewertung des Grundbesitzes zu befassen und Vorschläge für ein einfaches Bewertungsverfahren auszuarbeiten, hat der Bundesregierung ihren Abschlussbericht mit Datum v. 29.5.2000 zugeleitet. Danach, so die mehrheitliche Meinung der Sachverständigen, sind bebaute ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Literatur:

Behrendt/Wischott, Grunderwerbsteuerliche Bemessungsgrundlage in den Fällen des § 147 BewG bei Umwandlungen i.S. des UmwG, DStR 2009, 1512–1518; Birgel, Bedarfsbewertung: Abschaffung der sog. "Mischbewertung" von Gebäuden, UM 2004, 195–197; Brüggemann, Bewertung von Grundstücken nach § 146 BewG und § 147 BewG, ErbBstg 2008, 311–314; Christoffel, Bewertung von Betriebsgrundst...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Zweckzuwendung

Rz. 44 Maßgebend ist der Wert der Zweckzuwendung (§ 12 Abs. 1 ErbStG), der nach den allgemeinen Bestimmungen des Bewertungsgesetzes gefunden wird. Da es im Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht kein allgemeines Korrespondenzprinzip gibt, kann nicht ohne weiteres der Wert der Besteuerung zugrunde gelegt werden, der bei der Besteuerung des Beschwerten abgezogen wurde, auch wenn...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 8. Anwendungsbereich der VO

Rz. 40 Die zu § 81 BewG ergangene Durchführungsverordnung über die außergewöhnliche Grundsteuerbelastung gilt für die Grundstücke, deren Einheitswerte auf der Grundlage des Ertragswertverfahrens zu ermitteln sind. Die dort angeordnete Regelung gilt weiter für die Hauptfeststellung der Einheitswerte auf den 1.1.1964 und bei den Fortschreibungen und Nachfeststellungen von Ein...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Maßgeblichkeit der Bodenrichtwerte des Gutachterausschusses

Rz. 197 Mit dem Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz ist § 145 Abs. 3 BewG hinsichtlich der Maßgeblichkeit der Bodenrichtwerte geändert worden. Dies hat wegen der Verweisung des § 147 Abs. 2 Satz 1 BewG auf § 145 Abs. 3 BewG auch Bedeutung für das Bilanzwertverfahren. Rz. 198 § 145 Abs. 3 Satz 4 BewG ist wie folgt gefasst worden: "Wird von den Gutachterausschüssen kein Bo...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Jahressteuergesetz 1997

Rz. 1 Das Bewertungsverfahren für Sonderfälle des § 147 BewG ist durch das Jahressteuergesetz 1997 als Bemessungsgrundlage für die Erbschaft-/Schenkungsteuer und Grunderwerbsteuer eingeführt worden. Nach dem Beschluss des BVerfG v. 22.6.1995 war es ab dem 1.1.1996 nicht mehr zulässig, die bis dahin für Grundstücke maßgebenden Einheitswerte als Bemessungsgrundlage für die Er...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Die Vorschrift erneut auf dem verfassungsrechtlichen Prüfstand

Rz. 26 Die weiterhin für Zwecke der Grunderwerbsteuer geltende Bedarfsbewertung des § 147 BewG steht erneut auf dem verfassungsrechtlichen Prüfstand. Der Gesetzgeber hat den Anwendungsbereich des Sechsten Abschnitts des Zweiten Teils des Bewertungsgesetzes mit dem Erbschaftsteuerreformgesetz nicht auf die Grunderwerbsteuer ausgeweitet. Somit gelten die Mängel, die das BVerf...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Ertragsteuerlicher Wert bei Vorgängen auf gesellschaftsvertraglicher Grundlage

Rz. 250 Die ErbStR 2003 gehen davon aus, dass in den Fällen der Bedarfsbewertung nach § 147 BewG der ertragsteuerliche Wert für die Gebäude aus einer Zwischenbilanz entnommen oder – aus Vereinfachungsgründen – aus dem letzten Bilanzansatz vor dem Bewertungsstichtag abgeleitet werden kann. Damit wird deutlich, dass der ertragsteuerliche Wert der Gebäude – zumindest in den Fä...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IX. Dauerwohnrecht und Dauernutzungsrecht

Rz. 20 Ein Dauerwohnrecht ist gegeben, wenn ein Grundstück in der Weise belastet wird, daß derjenige, zu dessen Gunsten die Belastung erfolgt, berechtigt ist, unter Ausschluß des Eigentümers eine bestimmte Wohnung in einem auf dem Grundstück errichteten oder zu errichtenden Gebäude zu bewohnen oder in anderer Weise zu nutzen. Bezieht sich das Recht auf die Nutzung von nicht...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Stichtagsprinzip und nachträgliche Wertveränderungen

Rz. 8 "Stichtagsprinzip" heißt zunächst einmal, dass sich Wertveränderungen nach dem Stichtag, gleichgültig ob positive oder negative, nicht auswirken. Spätere Ereignisse, die den Wert des Vermögensanfalls erhöhen oder vermindern, können sich also erbschaftsteuerlich nicht auswirken. Rz. 9 Die Wertermittlung nach § 11 ErbStG stellt demnach eine Momentaufnahme dar und nicht d...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Feststellung des Grundbesitzwerts für einen "Badepark"

Rz. 265 Die praktische Auswirkung der Maßgeblichkeit des Bodenrichtwerts bei der Ermittlung des Bodenwerts und des ertragsteuerlichen Werts für die Gebäude sowie die Entscheidung, in welchem Umfang Bauwerke als Betriebsvorrichtung zu behandeln und daher nicht in den Grundbesitzwert einzubeziehen sind, zeigt sich in dem BFH-Urt. v. 5.12.2007. Mit diesem Urteil hat der BFH be...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Übliche Miete unter regionalen Gesichtspunkten

Rz. 116 Bei der Einheitsbewertung 1964 kommt es für die Anwendung des Sachwertverfahrens bei Geschäftsgrundstücken darauf an, dass für diese Gruppe von Geschäftsgrundstücken weder eine Jahresrohmiete ermittelt noch die übliche geschätzt werden konnte (§ 76 Abs. 3 Nr. 2 1. Alt. BewG). Rz. 117 Eine Bewertung im Ertragswertverfahren ist bei der Einheitsbewertung nur dann durch...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Aufwändig gestaltete oder ausgestattete Ein- und Zweifamilienhäuser

Rz. 185 Der Wortlaut des § 147 Abs. 1 Satz 1 BewG spricht dafür, alle bebauten Grundstücke, die nicht vermietet sind und bei denen sich auch keine übliche Miete ermitteln lässt, unter Ansatz des Boden- und Gebäudewerts zu bewerten. Demnach könnte der Grundstückswert auch bei aufwändig gestalteten oder ausgestatteten Ein- und Zweifamilienhäusern nach dieser Vorschrift ermitt...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / c) Wertverhältnisse bei der Bewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens

Rz. 83 Bei der Bewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens wird ebenfalls deutlich, dass die Wertverhältnisse des Bewertungsstichtags wegen der Typisierungen des Bewertungsgesetzes nicht exakt berücksichtigt werden. Die Anlagen 14 bis 20 zum Bewertungsgesetz mit den dort ausgewiesenen Pauschalansätzen für die verschiedenen Nutzungen gelten seit dem Bewertungsges...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Wertverhältnisse bei der Bewertung des Grundvermögens

Rz. 77 Die nach Anlage 24 zum BewG einheitlich für mehrere Bewertungsstichtage vorgeschriebenen Regelherstellungskosten bei der Bewertung von Grundstücken im Sachwertverfahren bildet eine Ausnahme vom Grundsatz der Maßgeblichkeit der Wertverhältnisse zum Bewertungsstichtag. Denn die Regelherstellungskosten gelten unabhängig vom Bewertungsstichtag für den Zeitraum, den das B...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Grundbesitzwerte ab 2009

Rz. 99 Die seit dem 1.1.2009 anzusetzenden Grundbesitzwerte nach dem Sechsten Abschnitt des Zweiten Teils des Bewertungsgesetzes sollen nach der Vorstellung des Gesetzgebers dem gemeinen Wert entsprechen. Eine Untersuchung, ob diese Annahme zutrifft, ist bislang jedoch nicht erfolgt. Rz. 100 Zurzeit wird innerhalb der Finanzverwaltung in einem anderen Zusammenhang darüber d...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Rechtsentwicklung

Rz. 1 Die Vorschrift des § 141 BewG wurde durch das Jahressteuergesetz 1997 in das Bewertungsgesetz eingefügt. Sie enthält die Regelungen zum Umfang des Betriebs der Land- und Forstwirtschaft. Der Gültigkeitsbereich erstreckt sich seit dem 1.1.1996 auf die Erbschaft- und Schenkungsteuer und ab dem 1.1.1997 auf die Grunderwerbsteuer, soweit keine bezifferte Gegenleistung zu ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / d) Funktion der Vorschrift

Rz. 25 § 157 BewG übernimmt für die neuen Bewertungsmethoden die Funktion, allgemein geltende Regelungen voranzustellen. Dies entspricht im Wesentlichen dem bereits bisher für die Bewertung des Grundbesitzes seit 1996 geltenden § 138 BewG . Rz. 26 Mit der Einführung des § 138 BewG durch das Jahressteuergesetz 1997 hatte der Gesetzgeber vor einer ähnlichen Aufgabe gestanden, ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Grundbesitzwerte beim land- und forstwirtschaftlichen Vermögen

Rz. 111 Für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft sind – wie bisher – Grundbesitzwerte zu ermitteln und förmlich festzustellen. Die Schaffung einer gesetzlichen Regelung zur Bewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens ist seit jeher eine diffizile Aufgabe. Ursächlich hierfür ist u.a. zweifellos die Vielfalt der in unterschiedlichen Sparten tätigen Betriebe der ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Bewertungsvorschriften

Rz. 123 Bei der Ermittlung der Grundbesitzwerte des Grundvermögens sind für Bewertungsstichtage nach dem 31.12.2008 die §§ 176 bis 198 BewG maßgebend. Die Bewertungsvorschriften orientieren sich grundsätzlich an der Wertermittlungsverordnung, die seit dem 1.7.2010 durch die Immobilienwertermittlungsverordnung abgelöst worden ist. Das Bewertungsgesetz ist jedoch nicht unter ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Ursprünglicher Regelungsinhalt – Bekanntmachungsvorschriften

Rz. 1 Vor der Änderung des Bewertungsgesetzes durch das Erbschaftsteuerreformgesetz (ErbStRG) enthielt § 157 BewG die Vorschriften zur Bekanntmachung, mit denen das Bundesministerium der Finanzen ermächtigt wurde, den Wortlaut des Bewertungsgesetzes und der dazu erlassenen Durchführungsverordnungen in der jeweils geltenden Fassung satzweise nummeriert mit neuem Datum und neu...mehr

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ZErb 10/2012, Schon wieder ... / 1. Erweiterung des Verwaltungsvermögensbegriffs – Neufassung von § 13 b Abs. 2 Nr. 4 ErbStG

Die wesentlichste Änderung, also diejenige mit den stärksten Auswirkungen für die Steuerpflichtigen sowie die Gestaltungspraxis, betrifft § 13 b Abs. 2 Nr. 4 ErbStG. Hier geht es um eine Ausweitung des Verwaltungsvermögensbegriffs. § 13 b Abs. 2 S. 2 ErbStG definiert gesetzlich, was als Verwaltungsvermögen zu qualifizieren ist. Nach den Vorstellungen des Bundesrates soll hie...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Bewertung im Bedarfsfall wird beibehalten

Rz. 199 Obwohl der Grund für die Bedarfsbewertung der Vereinfachungsgedanke war, der in sich schlüssig erscheint, bleibt festzuhalten, dass die Finanzverwaltung seit fast 17 Jahren eine Doppelbewertung für Zwecke der Grundsteuer einerseits und für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer beziehungsweise der Grunderwerbsteuer andererseits durchzuführen hat. Die Vorstellung, ein...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Anwendungszeitpunkt

Rz. 3 Mit § 157 BewG wird nunmehr geregelt, welche konkreten Vorschriften des Bewertungsgesetzes zur Bewertung bestimmter Vermögensgegenstände anzuwenden sind. Dabei ist ebenfalls zu entscheiden, ab wann die jeweiligen Vorschriften anzuwenden sind. Nach § 205 BewG gilt § 157 BewG erstmals für Bewertungsstichtage nach dem 31.12.2008. Rz. 4 § 205 BewG ist jedoch nicht die ein...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / c) Anlass der Neuregelung

Rz. 13 Aufgrund des Beschlusses des BVerfG vom 7.11.2006 musste der Gesetzgeber nicht nur Bewertung des Grundbesitzes neu regeln, sondern auch die Bewertung der betrieblichen Vermögen. Das BVerfG ordnete mit dem Beschluss vom 7.11.2006 an, dass bei der Bewertung aller Vermögensgegenstände als Zielgröße der gemeine Wert maßgebend sein muss. Die Bedarfsbewertung für Grundstüc...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / aa) Regelung der Öffnungsklausel für Grundbesitz

Rz. 36 § 157 enthält – anders als § 138 Abs. 4 BewG – keine Öffnungsklausel. Dennoch steht dem Steuerzahler auch bei der Grundbesitzbewertung nach dem Sechsten Abschnitt des Zweiten Teils des Bewertungsgesetzes die Möglichkeit offen, einen niedrigeren gemeinen Wert nachzuweisen. Somit ist der Steuerzahler nicht ausschließlich auf die Bewertungsvorschriften des Bewertungsges...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Maßgeblichkeit der Verhältnisse

Rz. 60 § 157 Abs. 1 BewG trifft die wichtige Entscheidung, dass bei der Feststellung von Grundbesitzwerten sowohl die Wertverhältnisse als auch die tatsächlichen Verhältnisse im Bewertungsstichtag zu Grunde zu legen sind. Damit hat der Gesetzgeber die in § 138 Abs. 1 BewG geltende Regelung übernommen und nicht (wie bei der Einheitsbewertung) zwischen der Maßgeblichkeit der ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Vier Bewertungsverfahren nebeneinander

Rz. 201 Im Ergebnis ist also festzuhalten, dass in Deutschland vier verschiedene Bewertungsverfahren gelten: Bedarfsbewertung für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer nach dem Sechsten Abschnitt des Bewertungsgesetzes mit dem gemeinen Wert Bedarfsbewertung für Zwecke der Grunderwerbsteuer nach dem Vierten Abschnitt des Bewertungsgesetzes mit einem typisierten Wert Einheitsbew...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Bewertungsstichtag

Rz. 68 Die Entscheidung, welcher Bewertungsstichtag zu Grunde zu legen ist, richtet sich nach den jeweiligen Einzelsteuergesetzen. Die Feststellungen nach dem Sechsten Abschnitt des Zweiten Teils des Bewertungsgesetzes beschränken sich auf die Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer. Zwar richtet sich die Bewertung der betrieblichen Vermögen auch bei der Ertragsteuer nach den...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Bewertungsvorschriften

Rz. 115 Bei der Ermittlung der Grundbesitzwerte des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens sind für Bewertungsstichtage nach dem 31.12.2008 die §§ 158 bis 175 BewG maßgebend. Die Vorschriften sind somit wie die Regelungen zum Grundvermögen im Sechsten Abschnitt des Zweiten Teils des Bewertungsgesetzes enthalten.mehr

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ZErb 10/2012, Praxiskomment... / Inhalt und Aufbau

Die sieben Bearbeiter, die sämtlich aus der Praxis stammen, setzen sich prägnant und mit wissenschaftlichem Tiefgang mit der Materie auseinander. Der Schwerpunkt der Bearbeitung liegt auf den besonders praxisrelevanten Normen. Ein breiter Teil der Kommentierung des ErbStG wird daher den Kernpunkten der Erbschaftsteuerreform, insbesondere den Vorschriften der §§ 13 a, 13 b Er...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / e) Bewertung für Zwecke der Grunderwerbsteuer

Rz. 44 Für Zwecke der Grunderwerbsteuer gelten die seit 1997 eingeführten und mit dem Jahressteuergesetz 2007 ab 2007 modifizierten Regelungen zur Bewertung des Grundbesitzes weiterhin. Rz. 45 Die Weitergeltung ist keineswegs unproblematisch. So holt der BFH mit Vorlagebeschluss vom 2.3.2011 die Entscheidung des BVerfG darüber ein, ob § 11 GrEStG in der im Jahre 2001 geltend...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Auskünfte, Erhebungen und Mitteilungen

Rz. 88 Nach § 157 Abs. 1 Satz 2 BewG gelten § 29 Abs. 2 und 3 BewG sinngemäß. Der Sechste Abschnitt des Zweiten Teils des Bewertungsgesetzes nimmt bezüglich der für die Bewertung erforderlichen Auskünfte, Erhebungen und Mitteilungen Bezug auf § 29 BewG . Diese Vorschrift gilt grundsätzlich für die Einheitsbewertung des Grundbesitzes. Da insoweit auf die "Vorbereitung einer H...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Ermittlung von Grundbesitzwerten

Rz. 96 Bei der Erbschaft-/Schenkungsteuer ist Grundbesitz mit dem Grundbesitzwert anzusetzen (§ 12 Abs. 3 ErbStG), der nach § 151 Abs. 1 Nr. 1 BewG festzustellen ist. Zum Grundbesitz gehören aufgrund des in § 12 Abs. 3 ErbStG enthaltenen Verweises auf § 19 BewG die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und die Grundstücke des Grundvermögens sowie für Betriebsgrundstücke i....mehr

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ZErb 10/2012, Das Geldvermä... / 3. Anordnung von Geldwertvermächtnissen

Die Fälle, in denen der Erblasser die vermachte Geldsumme nicht zahlenmäßig, sondern wertmäßig durch die Höhe des Werts eines bestimmten Gegenstands bestimmt, sind in der Praxis verhältnismäßig selten, so dass die Darstellung hier gestrafft erfolgen kann. Es ergeben sich hierbei wie bei jedem Geldvermächtnis die vorstehend erläuterten Probleme der Anpassung an wirtschaftlich...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Wertverhältnisse bei der Bewertung betrieblicher Vermögen

Rz. 81 Die Wertverhältnisse zum Bewertungsstichtag werden auch bei der Bewertung des betrieblichen Vermögens nicht exakt berücksichtigt. Vielmehr wird der Kapitalisierungszinssatz nach der Vorgabe des § 203 Abs. 2 BewG nur einmal zu Beginn des Kalenderjahres ermittelt und für alle Bewertungen des Kalenderjahrs durch Veröffentlichung des Bundesministeriums der Finanzen im Bu...mehr