Fachbeiträge & Kommentare zu Anwalt

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / II. Alphabetische Begriffe

1. Achsfehlstellungen Rz. 235 Achsfehlstellungen können zu erheblichen Dauerschäden führen, speziell nach schwereren Verletzungen wie Trümmerfrakturen. Achsfehlstellungen können aber auch nach konservativen Behandlungen durch Ruhigstellungen eintreten. Die sonstigen Achsfehlstellungen, wie sie bei Wachstumsstörungen von Kindern auftreten, sollen hier nicht diskutiert werden, ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 184 Hier sind Unfallchirurg, Physiotherapeut und/oder Orthopäde zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 187 Hier sind Unfallchirurg, Physiotherapeut und/oder Orthopäde zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 3. Olekranonfraktur

a) Grundlagen Rz. 75 Bei einer Olekranonfraktur ist ein Bruch des Olekranon gegeben. Es handelt sich hierbei um die Oberkante der Elle am Unterarm, wo die Sehne des Armstreckers ansetzt. Meistens entsteht diese Fraktur durch Gewalteinwirkungen auf das gebeugte Ellenbogengelenk. Diese Fraktur kann beim Sturz auf das Ellenbogengelenk eintreten. Nach dem Sturz tritt in der Regel...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / VII. Fuß

1. Kalkaneusfraktur a) Grundlagen Rz. 78 Es handelt sich hierbei um eine Fersenbeinfraktur. Es ist die häufigste Tarsalia-Fraktur. Die Ursache hierfür ist oftmals ein Sturz aus der Höhe oder aber im Verkehrsbereich sehr häufig, wenn die Geschädigten ihre Füße unter den Pedalen einklemmen. Rz. 79 Ferner ist eine solche Verletzung häufig Bestandteil von Mehrfachverletzungen. Beim...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 1. Hüftgelenksluxation/Hüftluxation

a) Grundlagen Rz. 114 Von einer Hüftgelenksluxation spricht man, wenn der Hüftkopf aus der Hüftpfanne ausrenkt. Das Hüftgelenk ist ein sehr stabiles Gelenk, da der sog. Femurkopf durch die knöcherne Pfanne und das kräftige Labrum acetabulare umschlossen ist. Ferner wirkt die Muskulatur noch zusätzlich stabilisierend. Es bedarf daher einer relativ großen Gewalteinwirkung, dami...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 2. Hüftkopffraktur

a) Grundlagen Rz. 117 Die Hüftkopffraktur ist oftmals auch eine Begleitverletzung bei einer Hüftluxation. Ebenso wie die Hüftgelenksluxation ist diese häufig im Straßenverkehr anzutreffen, wenn es innerhalb des Fahrzeugs zu einem Anpralltrauma des Knies an das Armaturenbrett mit fortgeleiteter kinetischer Energie kommt. Man spricht dann auch von der sog. dashboard injury. Das...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 3. Rotatorenmanschettenruptur

a) Grundlagen Rz. 186 Da die Muskeln die Schulter wie eine Manschette umhüllen, werden sie als Rotatorenmanschetten bezeichnet. Die Rotatorenmanschette ermöglicht das Bewegen des Armes und des Schulterblattes. Wenn ein teilweiser Anriss oder ein vollständiger Riss einer einzelnen Sehne oder auch mehrerer Sehnen beteiligt ist, spricht man von einer Rotatorenmanschettenruptur. ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 4. Schulterluxation

a) Grundlagen Rz. 189 Die Verrenkung des Schultergelenks (Auskugeln der Schulter) tritt sehr häufig ein. Generell kann bei sämtlichen Schulterverletzungen gesagt werden, dass diese sehr langwierig sind. Jeder Geschädigte, der schon einmal auf die Schulter gefallen ist, kann davon berichten. Das Kugelgelenk hat eine sehr kleine Gelenkpfanne. Es kommt daher am Schultergelenk vi...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 115 Hier sind Unfallchirurg und/oder Orthopäde zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 118 Hier sind Orthopäde, Unfallchirurg und/oder Physiotherapeut zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 1. Verletzung der Augenhöhle/Sehnerv

a) Grundlagen Rz. 42 Bei schweren Verletzungen, wie zum Beispiel Schädelbasisfrakturen, kann es auch zur Verletzung des Sehnervs kommen. Die Verletzung wird durch Gesichtsfeldausfälle, Sehstärkenverlust oder durch Ausfall der Pupillenreaktion sichtbar. In der Regel wird hoch dosiert Kortison verabreicht, um die Abschwellung des Sehnervs zu erreichen. Tritt keine Besserung ein...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 2. Zerebrale Sehstörung

a) Grundlagen Rz. 45 Es handelt sich hierbei um Sehstörungen, welche durch Gehirnverletzungen (z.B. Schädelhirntrauma) entstehen können. Es kommt zu Gesichtsfeldstörungen, wobei sogar das gesamte Gesichtsfeld betroffen sein kann. Es gibt spezielle Trainingsprogramme zur Verbesserung der Beschwerden. Hierbei kann es zu Doppelbildern, Farbbildstörungen, Beeinträchtigungen der L...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 190 Hier sind Orthopäde, Physiotherapeut und/oder Unfallchirurg zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 3. Schenkelhalsfraktur

a) Grundlagen Rz. 122 Von einer Schenkelhalsfraktur spricht man bei einem hüftgelenksnahen Knochenbruch des Halses vom Oberschenkelknochen. Die Unfallursache ist oftmals ein Sturz seitlich auf die Hüfte oder auf ein gestrecktes oder abgespreiztes Bein. Speziell bei älteren Menschen geschieht dies häufig auch als Fußgänger im Straßenverkehr, wenn diese stürzen. Es genügt hier ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 43 Hier sind Neurochirurg und/oder Ophthalmologe zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 46 Hier sind Neuropsychologe, Neuroophthalmologe, Ophthalmologe und/oder Orthoptist zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / XVIII. Sprunggelenk/Unterschenkel

1. Unterschenkelschaftfraktur a) Grundlagen Rz. 192 Eine Unterschenkelschaftfraktur, d.h. ein Bruch des Unterschenkels, ist medizinisch dann gegeben, wenn die Fraktur ohne Beteiligung des angrenzenden Kniegelenks und des angrenzenden Sprunggelenks erfolgt. Oftmals ist die Ursache eine direkte Gewalteinwirkung, zum Beispiel bei Verkehrsunfällen. Sehr häufig sind Geschädigte auc...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 1. Oberschenkelschaftfraktur

a) Grundlagen Rz. 162 Die Oberschenkelschaftfraktur entsteht in der Regel durch hohe Gewalteinwirkung und Blutverlust durch Einblutung in das umliegende Gewebe. Die Mehrzahl der Fälle wird operativ behandelt. Dies geschieht durch einen in den Knochen eingebrachten Nagel. Rein isolierte Oberschenkelfrakturen sind in der Regel selten. Häufig findet man diese bei Polytraumafälle...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / I. Arm

1. Oberarm a) Oberarmschaftfraktur aa) Grundlagen Rz. 23 Die Oberarmschaftfraktur heißt in den Arztberichten Humerusschaftfraktur (Humerus = Oberarm). Es handelt sich um eine Bruchverletzung im mittleren Teil des Langknochens (bei den Arm- und Beinknochen handelt es sich um sogenannte Langknochen). Nicht gemeint ist ein Bruch in Schulter- oder Ellenbogengelenksnähe. Hier sprich...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 4. Pertrochantäre Femurfraktur

a) Grundlagen Rz. 125 Die pertrochantäre Femurfraktur ist ein Fachbegriff für einen Knochenbruch des Oberschenkelknochens, wobei der Bereich zwischen großem Rollhügel und kleinem Rollhügel betroffen ist. Bei älteren Menschen kann diese Verletzung auch durch einen Sturz auf die Hüfte hervorgerufen werden, sei es, dass sie ausrutschen oder unglücklich vom Fahrrad fallen oder al...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 1. Beckenringverletzung

a) Grundlagen Rz. 52 Bei Beckenringverletzungen handelt es sich um knöcherne Verletzungen des Beckens. Man unterscheidet zwischen vorderen und hinteren Beckenringfrakturen. Generell kann gesagt werden, dass die hinteren Beckenringfrakturen deutlich komplizierter sind und erheblich mehr Dauerschäden nach sich ziehen als der Bruch des vorderen Beckenrings. Praxistipp In den Arzt...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 2. Acetabulumfraktur

a) Grundlagen Rz. 58 Bei der Acetabulumfraktur handelt es sich um eine Hüftpfannenfraktur, wobei diese als Sonderstellung im Rahmen der Beckenfraktur eingeordnet wird. Es handelt sich hierbei um eine Gelenkfraktur. Von daher kann dies auch unter die Rubrik "Hüfte" eingeordnet werden, wird jedoch dogmatisch sauber als Beckenfraktur in der Medizin bezeichnet. Auch diese Acetabu...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / a) Oberarmschaftfraktur

aa) Grundlagen Rz. 23 Die Oberarmschaftfraktur heißt in den Arztberichten Humerusschaftfraktur (Humerus = Oberarm). Es handelt sich um eine Bruchverletzung im mittleren Teil des Langknochens (bei den Arm- und Beinknochen handelt es sich um sogenannte Langknochen). Nicht gemeint ist ein Bruch in Schulter- oder Ellenbogengelenksnähe. Hier spricht man von einer Humeruskopf- bzw....mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 2. Distale Oberschenkelfraktur

a) Grundlagen Rz. 165 Eine distale Oberschenkelfraktur kann im Unfallbereich durch ein Anpralltrauma im Auto entstehen. Häufig sind weitere Verletzungen eingetreten, wie Knorpel- oder Bandschäden. Aber auch im Rahmen eines Polytraumas ist mit weiteren Verletzungen zu rechnen. Die distale Oberschenkelfraktur kann entweder mit Beteiligung des Kniegelenks oder ohne erfolgen. Erf...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / XV. Ohr: Pyramidenlängsfraktur

1. Grundlagen Rz. 168 Die Pyramidenlängsfraktur zählt zu den Schädel-Basis-Frakturen. Sie kommt im Verkehrsbereich sehr häufig bei Unfällen mit deutlich seitlich einwirkender Kraft vor. Der Arzt kann mithilfe eines Ohrmikroskops im Gehörgang das zerrissene Trommelfell sehen. Ferner werden die Gesichtsnerven überprüft und umfangreiche medizinische Untersuchungen durchgeführt, ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 59 Hier sind Unfallchirurg, Orthopäde, Physiotherapeut und/oder Neurologe zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 2. Haushaltsführungsschaden

Rz. 17 Auch der Haushaltsführungsschaden kann sich erheblich durch medizinische Komplikationen, Spätfolgen oder Risiken erhöhen. Für diese Schadenspositionen gilt das bereits oben Gesagte. Nur dann, wenn der Anwalt weiß, welche Komplikationen, Spätfolgen oder Risiken im jeweiligen Verletzungsbereich eintreten können, kann dieser sie auch gegenüber dem Haftpflichtversicherer ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / III. Bandscheibenvorfälle

Rz. 49 Ein Bandscheibenvorfall (BSV) wird von den Versicherern ganz selten als eine Unfallfolge angesehen. In der absoluten Mehrzahl der Fällte wirft der Versicherer dem Mandanten vor, dass dieser Vorfall entweder degenerativ ist oder generell psychische Ursachen hat. Nach neuen medizinischen Gesichtspunkten ist es allerdings so, dass ein traumatisch unfallbedingter BSV nich...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / I. Medizinische Fachbegriffe

Rz. 1 Es empfiehlt sich, die medizinischen (lateinischen) Fachbegriffe in den Arztberichten jeweils zu übersetzen. Hierzu hat sich das Internet als sehr hilfreich erwiesen, da sämtliche medizinischen Fachbegriffe eingegeben werden können und eine Übersetzung, oftmals in Verbindung mit einer kurzen Erklärung, greifbar ist. Rz. 2 Nachdem der Rechtsanwalt mehrere Personenschäden...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / VIII. Allgemeine Tipps zur Prüfung von medizinischen Gutachten

Rz. 222 In der Praxis ist es immer wieder zu beobachten, dass Anwälte lediglich das Fazit des Gutachters zur Kenntnis nehmen und dies zur Grundlage der weiteren Regulierung und ihrer Beurteilung machen. Dies ist zu kurz gegriffen. Es ist selbstverständlich die Pflicht des Anwalts, der Personenschäden bearbeitet, das Gutachten vollständig zu lesen und vollständig zur Kenntnis...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / III. Brüche/Frakturen

Rz. 216 Wenn der Geschädigte Brüche erlitten hat, sollte der Anwalt immer schauen, ob es sich um einen Bruch mit einer Gelenksbeteiligung handelt oder einen Bruch ohne eine Gelenksbeteiligung. Dies ist deshalb von Bedeutung, da Brüche mit Gelenksbeteiligung viel komplizierter sind und erheblich mehr Risiken in sich bergen. Insbesondere das Arthroserisiko ist beim Bruch mit G...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / c) Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 60 Bei 3 von 4 Patienten entwickelt sich im Laufe der Zeit eine schwere Coxarthrose. Bei der Coxarthrose handelt es sich um eine chronische, meist abnutzungsbedingte Erkrankung des Hüftgelenks. Damit spielt das Thema der frühzeitigen Arthrose bei der Acetabulumfraktur eine sehr, sehr große Rolle in der Regulierung dieser Ausgangsverletzung. Rz. 61 Oftmals kommt es zum vor...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / II. Rücksprache Facharzt/Arztliste

Rz. 213 Juristen, die Personengroßschäden bearbeiten, sind zwar in der Regel durch die langjährige Arbeit medizinisch ganz gut informiert. Keinesfalls ersetzt dies jedoch ein Medizinstudium oder gar eine Facharztausbildung. Von daher ist es zwingend notwendig, dass bei sämtlichen Bereichen eine Rücksprache mit dem entsprechenden Facharzt getroffen wird. Es ist zu prüfen, wel...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / c) Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 107 Die Rate der Kahnbeinpseudarthrosebildung ist ausgesprochen hoch. Dies muss bei der Abfindungserklärung und auch bei der Schmerzensgeldzahlung berücksichtigt werden, da dann eine Folgeoperation notwendig ist und dies wieder ein Eingriff ist, der mit den normalen Risiken, wie Infektionen, Nervenschädigungen und Thrombose (siehe Rdn 264 f., 298 f.) einhergeht. Wie bere...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / c) Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 196 Es kann zu Schwellungen des Beins kommen und zu Fehlstellungen. Es können Refrakturen entstehen, sowie Achsfehlstellungen (siehe Rdn 235 f.). Darüber hinaus besteht ein Kompartmentrisiko (siehe Rdn 266 f.), ein hohes Thromboserisiko (siehe Rdn 298 f.) und die Gefahr der Pseudarthrose (siehe Rdn 293). Die Prognose ist generell ungünstig. Es ist eine sehr lange Heilung...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / c) Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 205 Es kann zu Sensibilitätsstörungen kommen, zu chronischen Schwellneigungen des Knöchels, zu Instabilität und zu Fehlstellungen. Ferner können als Spätfolge Schwellneigungen mit Schmerzen entstehen und dadurch auch Bewegungsdefizite. Weiterhin kann es zu Arthrosen (siehe Rdn 244 f.) und Pseudarthrosen (siehe Rdn 293) kommen. Es können die Operationsrisiken wie Thrombos...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 166 Hier sind Orthopäde, Unfallchirurg und/oder Physiotherapeut zu kontaktieren. Der Physiotherapeut ist auch hier wichtig, da nach der Operation nur gewisse Teilbelastungen möglich sind.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 3. Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 139 Wie bereits erwähnt, ist die Mehrzahl der HWS-Distorsionen unproblematisch (90 %). Je nach Einordnung in die jeweilige Gradstufe kann es zu Instabilitäten kommen und zu chronischen Kopfschmerzen, Bewegungseinschränkungen, Schwindel, Sehstörungen und Gleichgewichtsstörungen. In Ausnahmefällen kann sogar eine Pflegebedürftigkeit eintreten.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / a) Grundlagen

Rz. 68 Nach der Verrenkung des Schultergelenks ist die Luxation des Ellenbogengelenks die am zweithäufigsten vorkommende Luxation eines großen Gelenks. Die Ursache ist häufig ein Sturz des Geschädigten, wobei der Geschädigte versucht, sein Körpergewicht abzufangen, in dem er seinen Arm ausstreckt.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 106 Es sind Ergotherapeut, Orthopäde, Physiotherapeut und Handchirurg zu kontaktieren. Da es sich um einen komplizierten Bruch handelt, ist die Rücksprache mit einem Handchirurgen notwendig.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 109 Es sind Physiotherapeut, Ergotherapeut, Orthopäde und Handchirurg zu kontaktieren. Auch hier ist ein Handchirurg wichtig, da nur dieser über die notwendigen Spezialkenntnisse verfügt, um die Probleme einzuordnen, da fast immer bei derartigen Verletzungen die Bewegung des Handgelenks dauerhaft eingeschränkt ist und dies natürlich auch gerade im Bereich des jeweiligen ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / aa) Grundlagen

Rz. 32 Der Bizepssehnenabriss (Bizepssehnenruptur) ist sowohl konservativ als auch operativ behandelbar. In häufigen Fällen muss eine Operation erfolgen, um die Kraft und Beweglichkeit im Arm wiederherzustellen. Beim Bizeps handelt es sich um einen Muskel im vorderen Bereich des Oberarms. Dieser Muskel hat unter anderem die Funktion, den Arm zu heben und zu beugen. Er ist wi...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 2. Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 175 Hier sind Orthopäde, Unfallchirurg, Neurologe, Physiotherapeut, Psychotherapeut, Ergotherapeut und/oder Orthopädietechniker zu kontaktieren. Aufgrund der Komplexität dieser Schädigung ist nur ein Zusammenwirken sämtlicher Fachleute zielführend. Gerade im Bereich der vermehrten Bedürfnisse ist gründliche Arbeit erforderlich, da Querschnittsgelähmte viele verschiedene ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / a) Grundlagen

Rz. 180 Der Schlüsselbeinbruch ist nach dem Bruch der Speiche der zweithäufigste Knochenbruch bei erwachsenen Menschen. Er entsteht oftmals durch einen direkten Sturz auf die Schulter oder durch einen Sturz auf den ausgestreckten Arm. In der Regel wird diese Verletzung nicht operiert, sondern durch einen Rucksackverband konservativ behandelt. Hierdurch wird die Schulter ruhi...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / c) Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 182 Es kann zu Bewegungseinschränkungen mit erheblichen Schmerzen kommen. Wenn operiert wird, besteht das allgemeine Operationsrisiko in Form von Thrombose, Nervenschädigungen, Infektionen und Embolie (siehe Rdn 298, 264, 299, 253). Manchmal kann es auch dazu kommen, dass der sog. Nervus ulnaris beschädigt wird. Wenn operiert und ein Implantat eingesetzt wurde, ist eine ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 144 Hier sind Orthopäde, Unfallchirurg und/oder Physiotherapeut zu kontaktieren. Der Physiotherapeut ist auch für die Nachbehandlung wichtig, da in den ersten 6 Wochen keine Vollbelastung möglich ist. Die Behandlungsdauer beträgt 12 Wochen.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / a) Grundlagen

Rz. 71 Bei der Radiusköpfchenfraktur handelt es sich um eine häufige Fraktur des Ellenbogens. So kann zum Beispiel beim Sturz auf die ausgestreckte oder gebeugte Hand eine indirekte Gewalteinwirkung auf den Ellenbogen entstehen, mit der Folge, dass eine Radiusköpfchenfraktur eintritt. Es tritt also ein Knochenbruch im Bereich des Radiusköpfchens auf. Statistisch gesehen ist ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / VI. Begleitverletzungen

Rz. 220 Ferner ist immer zu prüfen, ob neben einer Ausgangsverletzung wie einem Bruch auch Begleitverletzungen eingetreten sind. Solche Begleitverletzungen können zum Beispiel Nervenschädigungen sein. Wenn dies der Fall ist, sind auch immer entsprechende Risiken zu berücksichtigen, die wiederum neue Dauerfolgen auslösen können. Ferner ist bei den Begleitverletzungen auch imm...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / c) Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 73 Normalerweise verheilen derartige Brüche recht gut. Bei starker Deformation und je nach Ausmaß der Verletzungen kann jedoch eine Komplikation entstehen durch Instabilität und Bewegungseinschränkungen sowie Drehbehinderungen des Unterarms. Rz. 74 Darüber hinaus besteht das allgemeine Operationsrisiko wie Thrombose, Nervenschädigung und Infektion natürlich auch (siehe Rd...mehr