Klageerhebung per Email nicht zulässig
Eine beim Sozialgericht mit einfacher Email erhobene Klage ist unzulässig. Dies hat das Sozialgericht Koblenz entschieden.
Übermittlung nur durch qualifiziert signiertes Dokument möglich
Grundsätzlich muss die Klage schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle erhoben werden. Die elektronische Form der Kommunikation per E-Mail ist kein Unterfall der Schriftform. Eine elektronisch übermittelte Klage ist nur wirksam, wenn sie durch Übermittlung eines qualifiziert signierten Dokuments erfolgt, das den Anforderungen der entsprechenden Landesverordnung genügt. Dies ist bei einer einfachen E-Mail nicht der Fall. Der Klägerin konnte im konkreten Fall auch keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gewährt werden, weil sie über die Anforderungen der Klageerhebung in elektronischer Form schriftlich belehrt worden war.
(SG Koblenz, Urteil v. 18.05.2016, S 9 KR 35/15)
-
Voraussetzungen für einen gültigen Widerspruch per E-Mail
216
-
Hartz IV-Empfänger können kostenlos Personalausweis erhalten
1551
-
Anspruch auf Mietkostenübernahme während Haft
65
-
Besteht Anspruch auf ALG II trotz Immobilie im Ausland?
57
-
SGB II: Einmalzahlung einer privaten Unfallversicherung ist als Einkommen anzurechnen
35
-
Zwei Bewerbungen pro Woche sind Arbeitslosen zumutbar
31
-
Jobcenter muss für behindertengerechten Wohnraum mehr zahlen
30
-
Hartz IV-Bezug trotz Lebensversicherungsguthaben
29
-
Wann Dritte dem Jobcenter Auskunft geben müssen
28
-
Widerspruch einlegen - das ist zu beachten
28
-
BAföG: Kabinett bringt höhere Bedarfssätze 2027 auf den Weg
13.08.2026
-
Kabinett beschließt Gesetz zur Modernisierung der Arbeitsförderung
20.07.2026
-
Einnahmen aus Solaranlagen mindern Bürgergeld
09.07.2026
-
Aus Bürgergeld wird Grundsicherung - was sich ändert
01.07.2026
-
Eingliederungshilfe umfasst kein Recht auf behindertengerechtes Kfz im Eilverfahren
21.05.2026
-
Keine Eingliederungshilfe für Kinder von Diplomaten
20.05.2026
-
Anstieg der Grundsicherungsempfänger im Alter
15.04.2026
-
Sanktionen 2025 um 25 Prozent gestiegen
14.04.2026
-
Kein Rückforderungsrecht bei fehlendem Nachweis grober Fahrlässigkeit
09.04.2026
-
Keine Eingliederungshilfe für Japanreise mit hohen Mehrkosten
25.03.2026