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Lars Dormeyer, Geschäftsführer der Deutsche Wohnen Construction and Facilities GmbH

Bilderserie 08.03.2016 Smart City – das sagt die Branche
Lars Dormeyer, Geschäftsführer der Deutsche Wohnen Construction and Facilities GmbH
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Welche Chancen und Risiken verknüpfen Sie mit einer Smart City?

Der Begriff Smart City formuliert den Anspruch, Leben und Zusammenleben in der Stadt effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Für die Deutsche Wohnen als einem der größten Wohnungsunternehmen Deutschlands ist dieser Anspruch eine große Chance, unsere Kompetenzen beispielsweise in der effizienten Energieversorgung oder Quartiersentwicklung noch stärker einzubringen. Dabei gilt es, prozessbasierte Effizienzgewinne vor allem im Sinne der Mieter anzustreben und sichtbar zu machen sowie gleichzeitig auf vertrauensvolle und kompetente Partner zu bauen.

 

Wie setzt sich Ihr Unternehmen konkret damit auseinander?

In der Energieversorgung unserer Bestände arbeiten wir gemeinsam mit verschiedenen Partnern an Kraft-Wärme-Kopplungs-Systemen, nutzen Photovoltaikanlagen zur Energiegewinnung sowie weitere Möglichkeiten der effizienten Energieerzeugung und -versorgung. Aber auch das Thema Elektromobilität wird im Unternehmen diskutiert und erste konzeptionelle Ansätze geplant, beispielsweise die Bereitstellung von Aufladestationen für Mieter, die Elektro-Autos nutzen. Smart City heißt für uns aber eben auch aktive Quartiersarbeit, die intelligente Vernetzung von Partnern und Dienstleistungen im Sinne der Bewohner.

 

Die Stadt in 20 Jahren wie sieht sie aus?

Es ist zu erwarten, dass sich die Immobilienwirtschaft dem Thema Digitalisierung weiter öffnen wird und Mieter dies auch berechtigterweise von ihren Vermietern einfordern. Sicher wird Stadtentwicklung insgesamt und damit auch Wohnen stärker in technologischen Zusammenhängen gedacht. Insbesondere durch prozessuale Effizienz und Transparenz werden die Immobilienwirtschaft und die Energiewirtschaft enger miteinander verflochten sein, um nicht zuletzt auch die sehr ambitionierten Klimaschutzziele der Energiewende erreichen zu können.

 

Dieser Text ist im Fachmagazin "Immobilienwirtschaft", Ausgabe 03/2016, erschienen .