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Weiter gehört zur formellen Wirksamkeitsvoraussetzung die Angabe sämtlicher vom Mieter in der Abrechnungsperiode geleisteter Vorauszahlungen (BGH, Urteil v. 29.1.2020, VIII ZR 244/18, GE 2020, 463). Wird die getrennte Abrechnung der auf die kalten Betriebskosten einerseits und die Heiz- und Warmwasserkosten andererseits gezahlten Vorschüsse mietvertraglich vereinbart, sind sie auch in der Betriebskostenabrechnung getrennt abzurechnen (AG Berlin-Mitte, Urteil v. 14.10.2014, 14 C 496/13, GE 2015, 326). Sind Vorauszahlungen in der Heizkostenabrechnung unzutreffend mit "0,00 EUR" angegeben, betrifft das jedoch nur die inhaltliche Richtigkeit, nicht die formelle Wirksamkeit der Abrechnung (BGH, Beschluss v. 13.12.2011, VIII ZR 286/10, MietPrax-AK, § 556 BGB Nr. 85; LG Heidelberg, Urteil v. 25.02.2011, 5 S 77/10, GE 2011, 1373). Denn die Abrechnung zu hoch oder zu niedrig angesetzter Vorauszahlungen führt nicht zur Unwirksamkeit der Betriebskostenabrechnung aus formellen Gründen (BGH, Urteil v. 11.5.2016, VIII ZR 209/15, GE 2016, 854; BGH, Beschluss v. 13.12.2011, VIII ZR 286/10, a. a. O.; BGH, Urteil v. 18.5.2011, VIII ZR 240/10, GE 2011, 949; LG München I, Urteil v. 2.6.2016, 31 S 1387/16, ZMR 2016, 453; LG Bonn, Urteil v. 16.1.2014, 6 S 43/13, NZM 2014, 387).
Ist im Mietvertrag geregelt, dass der Mieter neben der Miete die im Vertrag genannten Nebenkosten zu zahlen hat, steht der Pflicht des Mieters zur Zahlung der Nebenkostenvorschüsse nicht entgegen, dass der Vermieter keine Kostenvorschüsse erhoben hat (KG, Urteil v. 27.11.2006, 12 U 182/04, GE 2007, 591).
Der Erwerber, der während des laufenden Abrechnungszeitraumes mit der Eintragung als neuer Eigentümer als neuer Vermieter in die Rechte und Pflichten aus dem fortbestehenden Mietverhältnis eintritt, muss sämtlich...