Prof. Dr. Daniela Eisele-Wijnbergen, Heike Gorges
Wenn Sie Mitarbeiterbefragungen als Projekt betrachten, wird deutlich, dass vor, während und nach der Befragung fortlaufend kommuniziert werden muss, wenn Sie das Projekt erfolgreich abschließen möchten. Je früher und umfassender die Kommunikation, desto besser die Akzeptanz aller Beteiligten. Besonders wichtig ist deshalb eine transparente Information über die Ziele und das Verfahren der Befragung bereits im Vorfeld. Bewährt hat sich, dass die erste Information von der Unternehmensleitung ausgeht. Dies am besten im Rahmen einer Veranstaltung, als Videobotschaft oder ähnliches mit persönlichem Touch und ergänzend in schriftlicher Form. In der Kommunikation werden die üblichen Wege gewählt, sei das ein Schreiben als Brief und am schwarzen Brett, per Mail, im Intranet und/oder mittels anderen im Unternehmen verwendeten Plattformen. Legen Sie in den beiden letzten Fällen entsprechende Seiten, Ordner, Teams, Kanäle oder ähnliches für die Mitarbeiterbefragung an. Dies signalisiert den Mitarbeitern, dass es sich nicht um eine Einmalaktion handelt und es der Unternehmensleitung wichtig ist, die Meinung der Mitarbeiterschaft zu erfahren und Veränderungswille da ist. Schreiben Sie alle Mitarbeiter gleichzeitig an, z. B. über Teams oder andere im Unternehmen genutzte Collaboration Tools! Die Führungskräfte Ihres Unternehmens sollten vorab informiert sein, um etwaige Fragen der Mitarbeiter beantworten zu können.
Richten Sie zudem intern eine Hotline ein, ein Ansprechpartner beim Dienstleister sollte selbstverständlich sein. Ergänzend sollte der Betriebsrat involviert sein. FAQ's helfen, die häufigsten Fragen im Vorhinein zu beantworten.
In den verschiedenen Phasen stehen unterschiedliche Inhalte und Wege der Kommunikation im Vordergrund:
Vor der Befragung
- Inhalte der Kommunikation: Zi...