Verbände, Netzwerke, Organisationen, Hochschulen und Therapieeinrichtungen verfolgen primär kein wirtschaftliches Interesse. Wie in anderen Branchen und Themengebieten auch, entstehen um eine zentrale Thematik, in diesem Fall das BGM, Interessengruppen und Netzwerke zum Informationsaustausch und Forcieren des Themas.
Seit 2011 gibt es den Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement (BBGM), der sich als Fachverband versteht und kein wirtschaftliches Interesse verfolgt. Sein inhaltlicher Zweck ist die Sicherung eines einheitlichen Verständnisses von "Betrieblichem Gesundheitsmanagement", die hierfür notwendige Qualifizierung, der Erfahrungsaustausch von fachlichen Trägern, die Sicherung einheitlicher Qualitätskriterien und die Information über das Thema im und auch außerhalb des Verbandes. Im Verband treffen sich vorrangig externe Akteure, aber auch interne suchen den Kontakt und Informationsaustausch. In Arbeitsgruppen werden für das Thema selbst, aber auch für die Akteure Handlungsempfehlungen erarbeitet. Solche finden sich auch im Deutschen Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF) und dem europäischen Netzwerk ENWHP. Auch das DNBGF bietet internen wie externen Akteuren Möglichkeiten des Informationsaustausches an.
Therapieeinrichtungen haben aufgrund ihrer grundsätzlichen Verankerung im Gesundheitswesen eine Sonderstellung. Ihr Leistungsspektrum aufgrund medizinischer Diagnosen ergibt sich primär aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen. Darüber hinaus suchen Therapieeinrichtungen und Therapeuten selbst, wie z. B. Physiotherapeuten, nach neuen Einnahmemöglichkeiten und finden diese auch im BGM. Durch Fortbildung auf dem Gebiet der Ergonomie sind sie in der Lage, Maßnahmen zur Rückengesundheit in den Unternehmen anzubieten. Psychotherapeuten, aber au...