Fachbeiträge & Kommentare zu Überschuldung

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§ 19 Insolvenzrecht / 7. Insolvenzstrafrechtliche Besonderheiten für den Schuldner

Rz. 35 In der wirtschaftlichen Krise bestehen neben der Strafandrohung bei Verletzung der Insolvenzantragspflicht in § 15a InsO für den Schuldner bzw. dessen geschäftsführenden Organe sowie für den faktischen Geschäftsführer (§ 14 StGB) weitere, typische strafrechtliche Risiken. Diese ergeben sich zunächst aus den Vorschriften über das Insolvenzstrafrecht im engeren Sinne gem...mehr

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§ 14 GmbH-Recht / d) Verschärfte Eigenhaftung in der Unternehmenskrise

Rz. 131 Für die in der Unternehmenskrise begründeten Verbindlichkeiten der GmbH bestehen weitere Haftungsgründe, insb. bei dem Verstoß gegen die Pflicht des § 15a Abs. 1 S. 1 InsO, das Insolvenzverfahren rechtzeitig zu beantragen (vgl. Rdn 112) oder nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Feststellung der Überschuldung (vgl. Rdn 113) keine Zahlungen mehr zu leisten (vgl. ...mehr

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§ 14 GmbH-Recht / III. Muster: Klage Rückzahlung eigenkapitalersetzendes Darlehen vor MoMiG

Rz. 316 Muster 14.39: Klage Rückzahlung eigenkapitalersetzendes Darlehen vor MoMiG Muster 14.39: Klage Rückzahlung eigenkapitalersetzendes Darlehen vor MoMiG Landgericht _________________________ – Kammer für Handelssachen – Klage des Julius Klack (K), handelnd als Insolvenzverwalter über das Vermögen der Taxelex GmbH, Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte _______________________...mehr

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§ 14 GmbH-Recht / c) Eigenhaftung aus culpa in contrahendo, § 311 Abs. 3 BGB

Rz. 130 Die Rspr. hat die Haftung bei schuldhafter Verletzung vorvertraglicher Schutzpflichten bejaht, z.B. Warn- und Hinweispflichten, insb. ab Eintritt von Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit, aber auch bei falschen Prospektangaben. Der Geschäftsführer muss selbst Träger solcher Pflichten sein. Das ist bei Inanspruchnahme persönlichen Vertrauens in besonderem Maße anzun...mehr

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§ 19 Insolvenzrecht / I. Typischer Sachverhalt

Rz. 55 Die Geschäftsführer der Fa. A-GmbH haben Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Nachdem das Insolvenzgericht festgestellt hat, dass der eingereichte Eigeninsolvenzantrag zulässig ist, ergeht an die als spätere Insolvenzverwalterin in Betracht kommende Rechtsanwältin R der Beschluss, dass diese innerhalb von vier Wochen ein Gutachten darüber erstellen s...mehr

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§ 19 Insolvenzrecht / 1. Muster: Gutachten des vorläufigen Insolvenzverwalters

Rz. 73 Muster 19.12: Gutachten des vorläufigen Insolvenzverwalters Muster 19.12: Gutachten des vorläufigen Insolvenzverwalters Gutachten im vorläufigen Insolvenzverfahren An das Amtsgericht Frankfurt am Main – Insolvenzgericht – In dem Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der Fa. A-GmbH, Frankfurt am Main – Az. 816 IN 999/17 – überreiche ich in Anlage ein schriftliches Sachve...mehr

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§ 19 Insolvenzrecht / aa) Haftung nach § 93 Abs. 2, Abs. 3 Nr. 6 AktG für Zahlungen in der Krise

Rz. 32 Ähnlich der oben (siehe Rdn 23) dargestellten Haftung des Geschäftsführers für Zahlungen nach dem Eintritt der Zahlungsunfähigkeit bzw. Überschuldung gem. § 64 GmbHG haften die Vorstandsmitglieder einer AG ihrer Gesellschaft gegenüber gem. §§ 92, 93 Abs. 2 und 3 Nr. 6 AktG. In einem Insolvenzverfahren wird der Anspruch von dem Insolvenzverwalter geltend gemacht, § 80 ...mehr

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§ 12 Familienrecht / kk) Anhaltspunkte für Einwendungen aus § 1381 BGB

Rz. 106 Ansatzpunkte für ein Leistungsverweigerungsrecht wegen grober Unbilligkeit (peremptorische Einrede) sind hier aus der Fallkonstellation heraus nicht ersichtlich. Die systembedingte Ungerechtigkeit, die in dem Ansatz des Anfangsvermögens auch mit 0 EUR bei Überschuldung lag, ist durch die Neufassung zum 1.9.2009 mit der Berücksichtigung überschuldeten Anfangsvermögens...mehr

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§ 14 GmbH-Recht / g) Sanierungsprivileg

Rz. 303 § 39 Abs. 4 S. 2 InsO sieht ein Sanierungsprivileg für Darlehensgeber vor, die in der Krise der GmbH Geschäftsanteile zur Überwindung der Krise erwerben: Für deren bestehende und neu gewährte Kredite führt der Erwerb nicht zur Anwendung der Regeln zum Gesellschafterdarlehen, soweit sie nach drohender oder eingetretener Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung die Betei...mehr

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§ 37 Steuerrecht / (5) Stundungszinsen, Säumniszuschläge

Rz. 64 Während des Vollstreckungsaufschubs fallen Säumniszuschläge gem. § 240 AO i.H.v. monatlich 1 % des rückständigen Steuerbetrages an, während die Stundungszinsen nur 0,5 % pro Monat ausmachen, §§ 234, 238 AO. Dabei kann auf die Zinsen ganz oder teilweise verzichtet werden, wenn ihre Erhebung nach Lage des einzelnen Falles (z.B. zinslose Verrechnungsstundung) unbillig wä...mehr

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§ 19 Insolvenzrecht / a) Zulässiger Insolvenzantrag

Rz. 45 Gem. § 13 Abs. 1 InsO kann jeder Gläubiger einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen. Ein Gläubigerantrag ist nur bei dem Eröffnungsgrund Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung zulässig, nicht hingegen wegen drohender Zahlungsunfähigkeit. Dieser ist nach § 14 Abs. 1 InsO nur dann zulässig, wenn der Gläubiger ein rechtliches Interesse an der Eröffnung d...mehr

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§ 19 Insolvenzrecht / 4. Die Eigenverwaltung

Rz. 93 Um dem Schuldner die Vermögensbefugnis trotz Beantragung eines Insolvenzverfahrens zu erhalten, bietet die InsO die Möglichkeit der Eigenverwaltung nach den §§ 270 bis 285 InsO. Das Institut Eigenverwaltung wurde im Zuge der im Jahr 1999 eingeführten Insolvenzordnung geschaffen, mit dem Ziel, im Interesse der Gläubiger Kosten zu sparen, die masseschmälernd für die Tät...mehr

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§ 14 GmbH-Recht / h) Rechtsfolgen

Rz. 287 Gem. § 31 GmbHG sind dem Auszahlungsverbot des § 30 GmbHG zuwider geleistete Zahlungen der GmbH zu erstatten. Verpflichtet ist in erster Linie der Gesellschafter (auch der ausgeschiedene) als Empfänger. Die Verpflichtung ist persönlicher Natur, sie ist nicht mit dem Geschäftsanteil verbunden, so dass bei dessen Veräußerung der Erwerber nicht haftet. Rz. 288 Der Anspru...mehr

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§ 1 Aktienrecht / 6. Organpflichten und Haftung des Vorstands

Rz. 80 Bei ihrer Geschäftsführung haben Vorstandsmitglieder die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters anzuwenden, § 93 Abs. 1 S. 1 AktG. Sie unterliegen den Berichtspflichten nach § 90 AktG gegenüber dem Aufsichtsrat, der Geheimhaltungsverpflichtung nach § 93 Abs. 1 S. 3 AktG und dem gesetzlichen Wettbewerbsverbot nach § 88 AktG. Sie sind zur Einber...mehr

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§ 19 Insolvenzrecht / aa) § 64 S. 1 GmbHG

Rz. 23 Gem. § 64 S. 1 GmbHG hat der GmbH-Geschäftsführer Zahlungen in die Insolvenzmasse zu ersetzen, die nach dem Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder der Feststellung der Überschuldung geleistet werden. Nach § 64 S. 2 GmbHG gilt dies nicht für Zahlungen, die mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns zu vereinbaren sind. Zweck des § 64 GmbHG ist die Vermögenssicherung ei...mehr

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§ 14 GmbH-Recht / k) Rechtsfolgen nach MoMiG

Rz. 310 Das MoMiG (zum zeitlichen Anwendungsbereich vgl. Rdn 298) normiert die folgenden Rechtsfolgen für Gesellschafterdarlehen: Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens (zur Rechtslage außerhalb des Verfahrens vgl. Rdn 313) werden gem. § 39 Abs. 1 Nr. 5 InsO die Forderungen auf Rückgewähr eines Gesellschafterdarlehens sowie aus Rechtshandlungen, die einem solchen Darlehen w...mehr

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§ 4 Arbeitsrecht / e) Einigungsstelle

Rz. 782 Die Einigungsstelle hat nach § 112 Abs. 5 S. 1 BetrVG bei ihrer Entscheidung über einen Sozialplan sowohl die sozialen Belange der betroffenen Arbeitnehmer zu berücksichtigen als auch auf die wirtschaftliche Vertretbarkeit ihrer Entscheidung für das Unternehmen zu achten. Im Rahmen billigen Ermessens muss sie unter Berücksichtigung der Gegebenheiten des Einzelfalls L...mehr

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§ 14 GmbH-Recht / V. Anmerkungen zum Muster

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§ 2 Allgemeine Geschäftsbed... / 4. Muster: Umfassender Eigentumsvorbehalt (Verkauf-AGB)

Rz. 225 Muster 2.32: Umfassender Eigentumsvorbehalt (Verkauf-AGB) Muster 2.32: Umfassender Eigentumsvorbehalt (Verkauf-AGB) (1) Der Liefergegenstand bleibt Eigentum des Auftragnehmers bis zur Erfüllung sämtlicher ihm gegen den Auftraggeber aus der Geschäftsverbindung zustehenden Ansprüche. (2) Dem Auftraggeber ist es gestattet, den Liefergegenstand zu verarbeiten oder umzubild...mehr

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Forderungsmanagement: Der r... / 2.4.1 Handelsregister

Bei Überschuldung (§ 19 InsO) oder drohender Zahlungsunfähigkeit (§§ 18, 17 InsO) des Schuldners kann möglicherweise schon ein Insolvenzverfahren über sein Vermögen eröffnet worden sein. Handelt es sich bei dem Schuldner um einen Kaufmann i. S. d. Handelsgesetzbuchs (Einzelkaufmann, OHG, KG, GmbH, AG), wird die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in das Handelsregister einge...mehr

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Forderungsmanagement: Der r... / 1 Was Unternehmer beim Abschluss ihrer Geschäfte mit Kunden beachten müssen

Es ist nicht allein die schlechte wirtschaftliche Lage, die Unternehmer in Liquiditätsschwierigkeiten bringen kann und im Ernstfall vor das Insolvenzgericht. Vor allem das Zahlungsverhalten privater und gewerblicher Schuldner, bedingt durch deren eigene Überschuldung, ist ein wesentlicher Grund für Liquiditätsprobleme von Unternehmern. Allerdings sind es auch die Unternehmer s...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Eigenkapital / 1 Eigenkapital bei Einzelunternehmen

Bei Einzelunternehmen beschränkt sich die Haftung nicht auf das betriebliche Vermögen, sondern umfasst das Gesamtvermögen. Es ist deshalb kein Mindestkapital erforderlich. Das Eigenkapital wird sowohl in der Steuerbilanz als auch in der Handelsbilanz aus der Buchführung entwickelt. Hierbei wird das Kapitalkonto zur besseren Übersicht über die Buchführungsvorgänge in mehrere U...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Schwarz/Pahlke, AO § 251 Vo... / 4.5.1.2 Insolvenzgründe

Rz. 35 Bei den Gründen für die Eröffnung des Verfahrens ist danach zu differenzieren, über wessen Vermögen das Verfahren eröffnet werden soll, da nicht alle Antragsgründe auch für alle Schuldner gelten. Insbesondere ist bei dem Insolvenzgrund der drohenden Zahlungsunfähigkeit nur ein Eigenantrag des Schuldners zulässig. Rz. 36 Allgemeiner, für alle Schuldner geltender Eröffnu...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Schwarz/Pahlke, AO § 251 Vo... / 4.14.4 Eigenverwaltung

Rz. 182b Durch das ESUG an Bedeutung gewonnen hat die Eigenverwaltung im Rahmen der Durchführung eines Insolvenzverfahrens. Dies bedeutet, dass der Schuldner weiterhin die Berechtigung hat, die Insolvenzmasse zu verwalten und über diese zu verfügen. Ihm wird aber ein sog. Sachwalter zur Seite gestellt. Voraussetzung ist gem. § 270b InsO insbesondere das Vorliegen einer Besch...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Schwarz/Pahlke, AO § 251 Vo... / 4.5.1.1 Insolvenzantrag

Rz. 30 Nach § 13 InsO wird das Insolvenzverfahren nur auf Antrag und bei Vorliegen eines der Insolvenzgründe eröffnet. Antragsberechtigte sind grundsätzlich neben dem Schuldner die Insolvenzgläubiger. § 13 InsO wurde durch das ESUG erheblich erweitert. Der Schuldner hat demnach in dem schriftlichen Antrag verschiedene Angaben zu machen. Diese wurden zwar auch nach der bisher...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Arbeitsverhältnisse im Inso... / 1.3 Insolvenzgründe

Bei natürlichen und juristischen Personen ist gemäß § 17 InsO die Zahlungsunfähigkeit ein Insolvenzgrund. Durch § 17 Abs. 2 Satz 1 InsO ist klargestellt, dass Zahlungsunfähigkeit vorliegt, wenn die fälligen Verbindlichkeiten durch den Schuldner nicht erfüllt werden können. Ein weiterer Eröffnungsgrund ist die drohende Zahlungsunfähigkeit gemäß § 18 InsO . Einen Insolvenzantrag...mehr

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§ 1 Die nichteheliche Leben... / a) Gesellschaftsrecht

Rz. 432 Mit seiner Rechtsprechung zur Auseinandersetzung der nichtehelichen Lebensgemeinschaft hat der BGH die bis dahin geltende Dominanz der Innengesellschaft eingeschränkt und zugleich die sonstigen Ausgleichsmechanismen denen zwischen Ehegatten außerhalb des Güterrechts angeglichen. Rz. 433 Die nichteheliche Lebensgemeinschaft als solche stellt keine BGB – Gesellschaft im...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / [Ohne Titel]

Tz. 377 Stand: EL 88 – ET: 01/2017 Nach dem Beschl des GrS des BFH v 09.06.1997 (BStBl II 1998, 307) und nach dem Urt des BFH v 15.10.1997 (BStBl II 1998, 305) führt der gesellschaftsrechtlich veranlasste Verzicht auf eine Pensionszusage – abw vom Urt des BFH v 19.05.1993 (BStBl II 1993, 804) – iHd Tw der Pensionsanwartschaft bzw des Pensionsanspruchs zu einer Einlage bei der...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 10.5.8 Entstehung eines veräußerungsgleichen Gewinns oder Verlusts nach § 17 Abs 4 S 1 EStG

Tz. 515 Stand: EL 80 – ET: 04/2014 Der Feststellung, ob und in welcher Höhe ein Verlust nach § 17 Abs 4 EStG angefallen ist, liegt eine stichtagsbezogene Gewinn- bzw Verlustermittlung eigener Art zugrunde (s Tz 235 ff, weiter s Centrale-Gutachtendienst; GmbHR 1997, 643). Ein Gewinn aus der Rückzahlung von stlichem Einlagekonto entsteht im Zeitpunkt des Zuflusses der GA (s § 11...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 6.4.6.12.2 Forderungsverzicht

Tz. 306 Stand: EL 80 – ET: 04/2014 Der I. Senat des BFH, der die stliche Beurteilung von Gesellschafterdarlehen auf der Gesellschaftsebene zu beurteilen hatte, lehnt es für die Zeit vor Inkrafttreten des MoMiG ab, ek-ersetzende Darlehen iSd §§ 32a, 32b GmbHG aF für stliche Zwecke wie Nenn-Kap zu behandeln (s Urt des BFH v 05.02.1992, BStBl II 1992, 532). SE stellen kap-ersetz...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 6.4.6.12.3.1 Rechtslage vor Inkrafttreten des MoMiG

Tz. 310 Stand: EL 80 – ET: 04/2014 Nach der ständigen Rspr des BFH kommen als nachträgliche AK iSd § 17 EStG nicht nur Aufwendungen in Betracht, die auf der Ebene der Kap-Ges als Nachschüsse oder verdeckte Einlagen zu werten sind, sondern auch Verluste aus Finanzierungsmaßnahmen des Gesellschafters, wenn diese durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst sind. Dabei sind Fina...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / Ausgewählte Literaturhinweise

Watermeyer, Aktuelle Entwicklungen zum Rangrücktritt, GmbH-StB 2004, 369; Schildknecht, Passivierungsverbote nach Rangrücktrittsvereinbarungen, DStR 2005, 181; Groh, Der qualifizierte Rangrücktritt in der Überschuldungs- und St-Bil der Kap-Ges, DB 2006, 1286; Klein, Rangrücktrittsvereinbarungen – ein Update nach der Stellungnahme des IDW, GmbHR 2006, 249; Schmidt, Rangrücktritt ...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 6.4.6.12.3.2 Rechtslage nach Inkrafttreten des MoMiG

Tz. 331 Stand: EL 91 – ET: 11/2017 Fraglich ist welche Auswirkungen das MoMiG auf die Höhe der nachträglichen AK bei Darlehensverlusten hat. Durch das zum 01.11.2008 in Kraft getretene MoMiG sind die zivilrechtlichen Regelungen des EK-Ersatzrechts grundlegend geändert worden. Die bisherigen Regelungen zum EK-Ersatzrecht im GmbHG wurden abgeschafft. Die Vorschriften wurden in d...mehr

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OLG Köln: Anfechtung einer Erbschaftsannahme wegen Irrtums bei überschuldetem Nachlass möglich

Schutz des Erben Das OLG Köln hat entschieden, dass die Annahme der Erbschaft eines überschuldeten Nachlasses angefochten werden kann, wenn falsche Vorstellungen des Erben hinsichtlich der Zusammensetzung des Nachlasses vorgelegen haben. Das Gericht hatte über die Erbfolge einer Erblasserin zu entscheiden. Da diese kein Testament verfasst hatte, waren der Ehemann und die beide...mehr

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Eigenkapital im Abschluss n... / 4.3 Eigenkapital im Überschuldungsstatus

Rz. 46 Liegt eine buchmäßige (bilanzmäßige) Überschuldung vor, so ist zu prüfen, ob die Überschuldung auch tatsächlich gegeben ist. Hierzu ist ausgehend von der Bilanz, also den Buchwerten, ein Status aufzustellen, in dem die Vermögenswerte zu Zeitwerten und die Schulden aufzunehmen sind. Hier liegt das Bewertungsproblem in dem von den Buchwerten abweichenden Ansatz der Verm...mehr

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Eigenkapital im Abschluss n... / 4.4 Rangrücktrittsvereinbarung

Rz. 47 Die Frage, ob die Forderungen aus Eigenkapital ersetzend wirkenden Gesellschafterleistungen in der Überschuldungsbilanz als Passiva zu erfassen sind, hat der BGH mit Urteil vom 8.1.2001, bejaht. Das gilt nur dann nicht, wenn für Eigenkapital ersetzende Gesellschafterdarlehen ein (qualifizierter) Rangrücktritt vorliegt; ein Forderungsverzicht ist nicht erforderlich. Der...mehr

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Eigenkapital im Abschluss n... / 4.4.1 Insolvenzrechtliche Beurteilung

Rz. 47a Für die Prüfung, ob eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinn bereits eingetreten ist, ist die Aufstellung eines gesonderten Überschuldungsstatus erforderlich. Die Fragen, unter welchen Voraussetzungen ein Ansatz einer mit einem Rangrücktritt versehenen Verbindlichkeit in dieser insolvenzrechtlichen Überschuldungsbilanz vermieden werden kann, sind nach der Ents...mehr

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Eigenkapital im Abschluss n... / 4.4.3 Steuerliche Beurteilung

Rz. 47c Offen sind die Fragen, ob eine Berücksichtigung des sonstigen freien Vermögens dazu geeignet ist, eine Passivierungspflicht in der Steuerbilanz zu begründen und ob für die wirksame Erklärung ein sog. unspezifizierter Rangrücktritt ausreicht, d. h. eine eher generalsklauselhafte Erklärung des Rangrücktritts. Gefahr droht dabei von dem Passivierungsverbot des § 5 Abs. ...mehr

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Buchführungsverstöße: Bedeu... / 2.2 Buchführungsverstoß als Insolvenzdelikt

Rz. 26 Werden Buchführungsverstöße im Rahmen einer Unternehmenskrise begangen, so kommt es für die Einordnung der Strafbarkeit maßgeblich auf den Zeitpunkt der betreffenden Handlung an. Befindet sich das Unternehmen bereits in der Krisensituation, kommt eine Strafbarkeit nach § 283 Abs. 1 Nr. 5 bzw. 6 StGB in Betracht. Dies gilt nach § 283 Abs. 2 StGB auch, wenn das Unterneh...mehr

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Buchführungsverstöße: Bedeu... / 2.2.1 Bankrott

Rz. 29 Der Straftatbestand des § 283 StGB soll den Gläubiger davor schützen, dass der Schuldner durch unterlassene bzw. mangelhafte Buchführung den Zugriff des Gläubigers auf tatsächlich vorhandenes Schuldnervermögen vereitelt, weil mangels aussagekräftiger Buchführungsunterlagen die bestehende Masse nicht vollständig festgestellt werden kann. Rz. 30 Im Einzelnen macht sich d...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / i) ABC zur Einkunftserzielungsabsicht

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. § 137 Nr. 3 BewG: Beteiligungsentwertungskonto

Rz. 87 Um eine Belastung des Staatshaushalts aus der Überschuldung ehemals volkseigener Unternehmen zu vermeiden, wurde nach dem DMBilG keine Forderung gegenüber dem Staat eingeräumt, sondern es sollte ein Ausgleich der Überschuldung innerhalb des früher volkseigenen Vermögens erfolgen, und zwar durch Saldierung von Ausgleichsforderungen mit Ausgleichsverbindlichkeiten auf ...mehr

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Blersch/Goetsch/Haas, InsO ... / 2.2.2 Keine Zuwendungen an nachrangige Gläubiger oder den Schuldner (§ 245 Abs. 1 Nr. 2 i. V. m. Abs. 2 Nr. 2)

Rn 17 Wenn der Plan in die Rechte einer Klasse von Beteiligten eingreift, kann deren Ablehnung nicht durch § 245 in eine Zustimmung verwandelt werden, wenn planmäßig vorgesehen ist, dass ein nachrangiger Gläubiger (§ 39), der Insolvenzschuldner oder eine an letzterem beteiligte Person einen wirtschaftlichen Wert erhalten soll. In das Rangverhältnis i. d. S. werden absonderun...mehr

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§ 2 Gerichtskosten und Wert... / 1. Erstellung eines Ehevertrags

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Absehen von Einhaltung des Sperrjahres bei Vermögenslosigkeit der Gesellschaft

Zusammenfassung Von der Einhaltung des Sperrjahrs kann abgesehen werden, wenn kein verteilungsfähiges Vermögen der Gesellschaft mehr vorhanden ist. Das ist der Fall, wenn der Liquidator eine umfassende Versicherung über die Vermögenslosigkeit der Gesellschaft abgibt – das Gericht darf und muss eine solche Aussage nur bei begründeten Zweifeln überprüfen. Sperrjahr soll Gläubig...mehr

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Anhang zu § 8: ABC der verd... / 5 Finanzierbarkeit der Pensionszusage

Eine Pensionszusage an einen Gesellschafter-Geschäftsführer ist auch dann gesellschaftsrechtlich, nicht betrieblich veranlasst, wenn sie für die Kapitalgesellschaft nicht finanzierbar ist. Ein ordentlicher und gewissenhafter Geschäftsleiter würde die Kapitalgesellschaft nicht mit einer Verpflichtung belasten, die sie nicht finanzieren kann. Nicht finanzierbar ist eine Pensio...mehr

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Anhang zu § 8: ABC der verd... / Tatsächliche Durchführung

Literatur: Borst, BB 1989, 38; Höfer/Kister-Kölkes, BB 1989, 1157; Baer, BB 1989, 1529; Felix, GmbHR 1990, 98; Frohnwieser, DB 1990, 1434; Felix, GmbHR 1992, 159 Ein zwischen Gesellschaft und Gesellschafter vereinbartes Geschäft ist nur dann der Besteuerung zugrunde zu legen, wenn es tatsächlich so, wie es vereinbart ist, auch durchgeführt wird. Wird das Geschäft nicht tatsäc...mehr

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Anhang zu § 8: ABC der verd... / 10 Verzicht auf die Pensionsansprüche

Ein Verzicht auf die Pensionszusage liegt vor, wenn sie ohne Abfindungszahlung aufgehoben wird. Verzichtet der Gesellschafter-Geschäftsführer auf die Ansprüche aus der Pensionszusage, hängt die steuerliche Beurteilung davon ab, ob dieser Verzicht die auf die geleisteten Dienste (past service) entfallenden Pensionsansprüche oder die auf die zukünftigen Dienste (future service...mehr

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Software für Risikoaggregat... / 5 Risikoaggregation am Beispiel des Strategie Navigators

Schnelle und "fertig interpretierte" Ergebnisse durch spezialisierte Software Der Strategie Navigator ist eine Software der FutureValue Group AG für planungsbezogene Risikoaggregation. Die Darstellung der Analyse und Ergebnisse des obigen Beispiels mit Hilfe der Strategie Navigators dient als beispielhafte Darstellung einer spezifischen Software für diese Aufgabe. Der Strateg...mehr

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Controlling und Risikoanaly... / 7 Anhang 2: Exkurs für Spezialisten – Risikogerechte Bewertung von Strategien, Projekten, Maßnahmen und Handlungsoptionen

Für jede Handlungsoption wird ein Kapitalkostensatz berechnet Grundlage der Berechnung des Wertbeitrags einer analysierten Handlungsoption ist die Veränderung des Ertragsrisikos des Unternehmens, womit Risikodiversifikationseffekte im Unternehmenskontext berücksichtigt werden. Im Gegensatz zur traditionellen "kapitalmarktorientierten" Bewertung wird bei der Bewertung von Hand...mehr