Fachbeiträge & Kommentare zu Rechtsanwalt

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / c) Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 107 Die Rate der Kahnbeinpseudarthrosebildung ist ausgesprochen hoch. Dies muss bei der Abfindungserklärung und auch bei der Schmerzensgeldzahlung berücksichtigt werden, da dann eine Folgeoperation notwendig ist und dies wieder ein Eingriff ist, der mit den normalen Risiken, wie Infektionen, Nervenschädigungen und Thrombose (siehe Rdn 264 f., 298 f.) einhergeht. Wie bere...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / c) Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 196 Es kann zu Schwellungen des Beins kommen und zu Fehlstellungen. Es können Refrakturen entstehen, sowie Achsfehlstellungen (siehe Rdn 235 f.). Darüber hinaus besteht ein Kompartmentrisiko (siehe Rdn 266 f.), ein hohes Thromboserisiko (siehe Rdn 298 f.) und die Gefahr der Pseudarthrose (siehe Rdn 293). Die Prognose ist generell ungünstig. Es ist eine sehr lange Heilung...mehr

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AGS 01/2026, Fragen und Lös... / II. Terminsgebühr

Da ein Termin zur mündlichen Verhandlung vor dem Berufungsgericht nicht stattgefunden hat, kann Rechtsanwalt B – ebenso wie übrigens Rechtsanwalt K – eine Terminsgebühr nach Nr. 3202 VV nur dann angefallen sein, wenn er an einer Besprechung zur Erledigung des Berufungsverfahrens mitgewirkt hat (s. Vorbem. 3 Abs. 3 S. 3 Nr. 2 VV). Rechtsanwalt B hat mit dem Gegenanwalt ein Te...mehr

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§ 6 Beratungshilfe, PKH und... / 3. Frist

Rz. 23 Nach § 6 Abs. 2 BerHG bleibt der Direktzugang zum Rechtsanwalt durch die nachträgliche Bewilligung von Beratungshilfe (RA ist vor der Bewilligung tätig geworden) auch nach der Reform 2014 erhalten. Der Antrag muss jedoch jetzt gem. § 6 Abs. 2 S. 2 BerHG spätestens vier Wochen nach der Beratungstätigkeit gestellt werden (in Gegensatz zu früher, wo der Antrag nicht frist...mehr

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AGS 01/2026, Fragen und Lös... / 1. Ausgangsfall

Der durch Rechtsanwalt K vertretene Kläger hat gegen das seine Zahlungsklage über 25.000,00 EUR abweisende erstinstanzliche Urteil Berufung eingelegt. Nach Erhalt der Berufungsschrift ruft der Prozessbevollmächtigte des Beklagten Rechtsanwalt B den Klägervertreter an und versucht, diesen zur Rücknahme der Berufung zu bewegen. Hierzu macht Rechtsanwalt B dem Gegenanwalt einen...mehr

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AGS 01/2026, (Konsensuale k... / I. Sachverhalt

In dem Verfahren wird den Angeklagten eine gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Mit am 10.6.2025 gefertigtem und abgesendetem gerichtlichen Schreiben informierte das AG Halle die Angeschuldigten über die beabsichtigte Pflichtverteidigerbestellung und forderte sie auf, innerhalb einer Woche mitzuteilen, ob bereits ein Rechtsanwalt beauftragt worden sei bzw. welcher Recht...mehr

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AGS 01/2026, Vertretung des... / III. Bedeutung für die Praxis

Eine etwas wirre Entscheidung des LG Leipzig, die zudem auch noch zu einem m.E. falschen Ergebnis kommt. "Wirr" deshalb, weil man nicht so Recht weiß, was das LG eigentlich will. Es wendet zwar Teil 4 Abschnitt 3 VV an, den Ausführungen könnte man aber auch entnehmen, dass an sich Teil 4 Abschnitt 1 VV zur Anwendung kommen müsste, aber dann dem Pflichtverteidiger nur eine Te...mehr

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§ 6 Beratungshilfe, PKH und... / IX. Aufhebung der Beratungshilfe

Rz. 59 Seit der Reform 2014 gibt es gem. § 6a BerHG zwei Möglichkeiten einer Aufhebung. Rz. 60 Die erste Möglichkeit ist die Aufhebung von Amts wegen durch das Gericht, wenn die Voraussetzungen für die Beratungshilfe zum Zeitpunkt der Bewilligung nicht vorgelegen haben. Die Aufhebung muss dabei innerhalb eines Jahres erfolgen (§ 6a Abs. 1 BerHG). Gem. § 8a Abs. 1 BerHG bleibt ...mehr

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AGS 01/2026, Zeitschriften aktuell

Diplom-Rechtspfleger Hagen Schneider, Kostenfestsetzung bei abweichender Kostenentscheidung (§ 150 Abs. 4 FamFG) im Verbundverfahren, JurBüro 2025, 169 Gem. § 150 Abs. 1 FamFG sind die Kosten im Scheidungsverbundverfahren grds. gegeneinander aufzuheben, wenn das Familiengericht die Kosten nicht anderweitig nach billigem Ermessen verteilt. Eine solche anderweitige Verteilung r...mehr

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§ 4 Ansprüche bei Verletzung / IV. Bedarfsermittlung

Rz. 289 Nachdem der Geschädigte gemeinsam mit seinem Rechtsanwalt die Auswahl der notwendigen Hilfsmittel zur Bewältigung und Befriedigung seiner vermehrten Bedürfnisse ausgewählt hat, stellt sich die Frage, in welchem Umfang diese beim Versicherer zu beziffern sind: einmalig oder regelmäßig oder unregelmäßig in mehrjährigen Abständen – je nachdem, wann eine erneute Anschaff...mehr

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AGS 01/2026, (Konsensuale k... / II. Vorliegen der Voraussetzungen des § 143a Abs. 2 S. 1 Nr. 1 StPO

Die sofortige Beschwerde (§ 142 Abs. 7 StPO) hatte nach Auffassung des LG Halle deshalb Erfolg, weil die Voraussetzungen des § 143a Abs. 2 S. 1 Nr. 1 StPO gelegen hätten. 1. Allgemeines Eine Umbeiordnung gem. § 143a Abs. 2 S. 1 Nr. 1 StPO sei vorzunehmen, wenn einem Beschuldigten ein anderer als der von ihm innerhalb der nach § 142 Abs. 5 S. 1 StPO bestimmten Frist bezeichnete...mehr

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§ 9 Abfindungsvergleich bei... / I. Einleitung

Rz. 131 Die überwiegende Anzahl der Angelegenheiten in der Personenschadensregulierung endet im außergerichtlichen Vergleich. Die außergerichtlichen Gebühren des Rechtsanwalts nehmen daher eine große Bedeutung ein. Die nachfolgenden Ausführungen sollen auf gebührenrechtliche Probleme hinweisen, die im Rahmen der Regulierung von Personenschäden immer wieder eine Rolle spielen...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / c) Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 205 Es kann zu Sensibilitätsstörungen kommen, zu chronischen Schwellneigungen des Knöchels, zu Instabilität und zu Fehlstellungen. Ferner können als Spätfolge Schwellneigungen mit Schmerzen entstehen und dadurch auch Bewegungsdefizite. Weiterhin kann es zu Arthrosen (siehe Rdn 244 f.) und Pseudarthrosen (siehe Rdn 293) kommen. Es können die Operationsrisiken wie Thrombos...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 166 Hier sind Orthopäde, Unfallchirurg und/oder Physiotherapeut zu kontaktieren. Der Physiotherapeut ist auch hier wichtig, da nach der Operation nur gewisse Teilbelastungen möglich sind.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 3. Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 139 Wie bereits erwähnt, ist die Mehrzahl der HWS-Distorsionen unproblematisch (90 %). Je nach Einordnung in die jeweilige Gradstufe kann es zu Instabilitäten kommen und zu chronischen Kopfschmerzen, Bewegungseinschränkungen, Schwindel, Sehstörungen und Gleichgewichtsstörungen. In Ausnahmefällen kann sogar eine Pflegebedürftigkeit eintreten.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / a) Grundlagen

Rz. 68 Nach der Verrenkung des Schultergelenks ist die Luxation des Ellenbogengelenks die am zweithäufigsten vorkommende Luxation eines großen Gelenks. Die Ursache ist häufig ein Sturz des Geschädigten, wobei der Geschädigte versucht, sein Körpergewicht abzufangen, in dem er seinen Arm ausstreckt.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 106 Es sind Ergotherapeut, Orthopäde, Physiotherapeut und Handchirurg zu kontaktieren. Da es sich um einen komplizierten Bruch handelt, ist die Rücksprache mit einem Handchirurgen notwendig.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 109 Es sind Physiotherapeut, Ergotherapeut, Orthopäde und Handchirurg zu kontaktieren. Auch hier ist ein Handchirurg wichtig, da nur dieser über die notwendigen Spezialkenntnisse verfügt, um die Probleme einzuordnen, da fast immer bei derartigen Verletzungen die Bewegung des Handgelenks dauerhaft eingeschränkt ist und dies natürlich auch gerade im Bereich des jeweiligen ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / aa) Grundlagen

Rz. 32 Der Bizepssehnenabriss (Bizepssehnenruptur) ist sowohl konservativ als auch operativ behandelbar. In häufigen Fällen muss eine Operation erfolgen, um die Kraft und Beweglichkeit im Arm wiederherzustellen. Beim Bizeps handelt es sich um einen Muskel im vorderen Bereich des Oberarms. Dieser Muskel hat unter anderem die Funktion, den Arm zu heben und zu beugen. Er ist wi...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 2. Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 175 Hier sind Orthopäde, Unfallchirurg, Neurologe, Physiotherapeut, Psychotherapeut, Ergotherapeut und/oder Orthopädietechniker zu kontaktieren. Aufgrund der Komplexität dieser Schädigung ist nur ein Zusammenwirken sämtlicher Fachleute zielführend. Gerade im Bereich der vermehrten Bedürfnisse ist gründliche Arbeit erforderlich, da Querschnittsgelähmte viele verschiedene ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / a) Grundlagen

Rz. 180 Der Schlüsselbeinbruch ist nach dem Bruch der Speiche der zweithäufigste Knochenbruch bei erwachsenen Menschen. Er entsteht oftmals durch einen direkten Sturz auf die Schulter oder durch einen Sturz auf den ausgestreckten Arm. In der Regel wird diese Verletzung nicht operiert, sondern durch einen Rucksackverband konservativ behandelt. Hierdurch wird die Schulter ruhi...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / c) Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 182 Es kann zu Bewegungseinschränkungen mit erheblichen Schmerzen kommen. Wenn operiert wird, besteht das allgemeine Operationsrisiko in Form von Thrombose, Nervenschädigungen, Infektionen und Embolie (siehe Rdn 298, 264, 299, 253). Manchmal kann es auch dazu kommen, dass der sog. Nervus ulnaris beschädigt wird. Wenn operiert und ein Implantat eingesetzt wurde, ist eine ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 144 Hier sind Orthopäde, Unfallchirurg und/oder Physiotherapeut zu kontaktieren. Der Physiotherapeut ist auch für die Nachbehandlung wichtig, da in den ersten 6 Wochen keine Vollbelastung möglich ist. Die Behandlungsdauer beträgt 12 Wochen.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / a) Grundlagen

Rz. 71 Bei der Radiusköpfchenfraktur handelt es sich um eine häufige Fraktur des Ellenbogens. So kann zum Beispiel beim Sturz auf die ausgestreckte oder gebeugte Hand eine indirekte Gewalteinwirkung auf den Ellenbogen entstehen, mit der Folge, dass eine Radiusköpfchenfraktur eintritt. Es tritt also ein Knochenbruch im Bereich des Radiusköpfchens auf. Statistisch gesehen ist ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / VI. Begleitverletzungen

Rz. 220 Ferner ist immer zu prüfen, ob neben einer Ausgangsverletzung wie einem Bruch auch Begleitverletzungen eingetreten sind. Solche Begleitverletzungen können zum Beispiel Nervenschädigungen sein. Wenn dies der Fall ist, sind auch immer entsprechende Risiken zu berücksichtigen, die wiederum neue Dauerfolgen auslösen können. Ferner ist bei den Begleitverletzungen auch imm...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / c) Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 73 Normalerweise verheilen derartige Brüche recht gut. Bei starker Deformation und je nach Ausmaß der Verletzungen kann jedoch eine Komplikation entstehen durch Instabilität und Bewegungseinschränkungen sowie Drehbehinderungen des Unterarms. Rz. 74 Darüber hinaus besteht das allgemeine Operationsrisiko wie Thrombose, Nervenschädigung und Infektion natürlich auch (siehe Rd...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / c) Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 116 Statistisch gesehen tritt in 10 % der Fälle, in denen eine Hüftgelenksluxation vorkommt, eine Hüftkopfnekrose ein. In diesen Fällen entstehen natürlich erhebliche Auswirkungen auf Beruf, Haushaltsführung und auch vermehrte Bedürfnisse, da mitunter dann eine Totalendoprothese droht. Es kann auch zur Arthrose (siehe Rdn 244 f.) kommen. Ferner ist nicht ausgeschlossen, d...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 149 Hier sind Orthopäde, Unfallchirurg und/oder Physiotherapeut zu kontaktieren. Insbesondere der Physiotherapeut ist auch hinsichtlich der Nachbehandlung extrem wichtig, da die Muskulatur des Oberschenkels optimal behandelt werden muss. Der Physiotherapeut muss speziell den inneren vorderen Oberschenkelmuskel trainieren. Darüber hinaus muss die hintere Oberschenkelmusku...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 152 Hier sind Orthopäde, Unfallchirurg und/oder Physiotherapeut zu kontaktieren. Auch hier ist der Heilungsverlauf davon abhängig, wie die Verletzung behandelt wurde und auch die Nachbehandlung stattfindet. Später sollten die Geschädigten Treppensteigen und eine Belastung des Knies vermeiden. Die Behandlung kann einschließlich Nachbehandlung bis zu einem Jahr dauern.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 155 Hier sind Orthopäde, Unfallchirurg und/oder Physiotherapeut zu kontaktieren. Auch hier ist der Physiotherapeut wichtig, da durch ausgeprägtes Muskeltraining ein Meniskusschaden und auch Schmerzen eingeengt werden können.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / a) Grundlagen

Rz. 42 Bei schweren Verletzungen, wie zum Beispiel Schädelbasisfrakturen, kann es auch zur Verletzung des Sehnervs kommen. Die Verletzung wird durch Gesichtsfeldausfälle, Sehstärkenverlust oder durch Ausfall der Pupillenreaktion sichtbar. In der Regel wird hoch dosiert Kortison verabreicht, um die Abschwellung des Sehnervs zu erreichen. Tritt keine Besserung ein, muss operie...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 85 Hier sind Physiotherapeut, Unfallchirurg und/oder Orthopäde zu kontaktieren. Sowohl bei der konservativen Behandlung als auch bei der OP ist eine Rücksprache mit dem Arzt notwendig, da individuelle Therapiekonzepte erarbeitet werden müssen. Weil hier das gesamte Gewicht des Körpers auf dem Fuß liegt, muss geprüft werden, wie weit der Fuß belastet werden kann. Es erfol...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 93 Hier sind Physiotherapeut, Unfallchirurg, Orthopäde und/oder Orthopädietechniker zu kontaktieren. Geschädigte müssen oft Einlagen tragen und orthopädische Hilfsmittel benutzen. Deshalb ist die Rücksprache mit einem Orthopädietechniker wichtig.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 96 Es sind Orthopäde, Unfallchirurg, Orthopädietechniker und Physiotherapeut zu kontaktieren. Oftmals bleiben Beeinträchtigungen und Fußfehlstellungen treten ein. Daher brauchen die Geschädigten spezielle orthopädische Schuhe, so dass eine Rücksprache mit dem Orthopädietechniker sinnvoll ist.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 2. Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 138 Es sind Orthopäde, Unfallchirurg, Neurologe und Physiotherapeut zu kontaktieren. Es kann generell gesagt werden, dass, falls Komplikationen auftreten, frühestmöglich mit Fachärzten Kontakt aufgenommen werden muss, um Chronifizierungen zu vermeiden und um entsprechenden fachlichen Rat einzuholen. Sollte es zu prozessualen Streitigkeiten kommen oder sollten Dauerschäde...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / c) Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 3. Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 170 Es kann zu Infektionen durch Blutungsstörungen kommen. Die Patienten sind logopädisch zu betreuen. Die Hörstörungen können Auswirkungen auf den Beruf und den Haushalt haben. Ferner hängt die Art der Spätschäden auch davon ab, wie das Gehirn verletzt wurde. Es können Keime und Erreger aufsteigen, was zu Gehirnhautentzündungen (Meningitis) führen kann. Speziell bei Sch...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / c) Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 110 Auch hier besteht die Gefahr der Nekrose (Absterben des Gewebes, siehe Rdn 282) sowohl des Mondbeins als auch des Kahnbeins. Darüber hinaus besteht die Gefahr einer frühzeitigen Arthrose (siehe Rdn 244 f.) im Handgelenk. In der Regel kann es zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen kommen. Eine weitere Folge kann Instabilität und die sog. Pseudarthrose (siehe Rdn 293)...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 3. Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 67 Es ist zu prüfen, ob es zu einem Pneumothorax kam. Dies ist eine Ansammlung von Luft im Lungenbereich. Das kann dann zum teilweisen oder auch vollständigen Kollaps des Lungenflügels führen. Weitere Verletzungen können auch an inneren Organen im Brustkorbraum – wie Speiseröhre oder Luftröhre – liegen.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 69 Es sind Physiotherapeut, Unfallchirurg und/oder Orthopäde zu kontaktieren. Nach der Behandlung ist die Rücksprache mit dem Physiotherapeuten wichtig, da oftmals Bewegungseinschränkungen bei den Ellenbogenluxationen eine Rolle spielen und mit dem Physiotherapeuten achsengerechte Beuge- und Streckübungen durchgeführt werden müssen. Bei der Berechnung des Haushaltsführun...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / bb) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 33 Es sollten Orthopäde, Unfallchirurg und Physiotherapeut kontaktiert werden. Insbesondere die Rücksprache mit dem Physiotherapeuten ist notwendig, da bei konservativer und operativer Behandlung eine frühzeitige und gezielte Krankengymnastik notwendig erscheint.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / V. Operation

Rz. 219 Da Verletzungen entweder konservativ oder aber operativ behandelt werden können, ist immer zu überprüfen, wenn eine Operation erfolgte, ob alles ordnungsgemäß und korrekt lief. Dies hat arzthaftungsrechtliche Auswirkungen, da sehr viele Fehler in der Klinik geschehen. Es können bei Operationen immer vermeidbare Nervenschädigungen, Thrombose, Embolie und Infektionen a...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / a) Grundlagen

Rz. 108 Diese Verletzungen entstehen am häufigsten durch ein indirektes Trauma, zum Beispiel durch einen Sturz auf die Hand. Dies kann bei Fußgängern, Fahrradfahrern oder Motorradfahrern vorkommen. Die Luxationen (Verrenkungen) betreffen meist das Mondbein (Os lunatum). Auch diese Verletzung wird oftmals übersehen. Daneben gibt es noch die sog. perilunäre Handwurzelluxation....mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / c) Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 113 In der Regel sind die Abläufe und die Prognosen recht gut. Es kann natürlich zu dauerhaften Bewegungseinschränkungen kommen, zu Fehlstellungen und posttraumatischen Bewegungseinschränkungen. Es kann auch mitunter Pseudarthrose (siehe Rdn 293) entstehen. Ferner besteht das allgemeine Operationsrisiko der Thrombose, Nervenschädigung oder Infektion (siehe Rdn 264 f., 29...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / VII. Gutachter = Operateur

Rz. 221 Ferner ist immer anhand der Arztberichte zu prüfen, ob zum Beispiel der Gutachter auch der Operateur war. Sollte dies der Fall sein, ist immer mit Vorsicht an die Sache heranzugehen, da in der Regel dann die Einteilung der Minderung der Erwerbsfähigkeit geringer ausfällt, da im Umkehrschluss eine hohe MdE bedeuten würde, dass der Operateur schlecht operiert hätte. Da...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / a) Grundlagen

Rz. 151 In der Regel versteht man hierunter die Ruptur, d.h. das Zerreißen von Bändern, die das Kniegelenk halten und auch führen. Hier ist das Seitenband oder aber das Kreuzband betroffen. Seitenbandrupturen am Kniegelenk werden heute eher konservativ behandelt und nicht operiert. Wenn operiert wird, wird Bandplastik verwendet. Manchmal kommen Meniskuseinklemmungen vor, die...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / c) Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 150 Mittelfristig treten Arthrosen (siehe Rdn 244 f.) auf. Es kann zu Bewegungseinschränkungen des Kniegelenks kommen. Ferner kann eine chronische Instabilität entstehen. Schließlich sind die üblichen Operationsrisiken wie Thrombose, Embolien, Nervenschädigungen und Infektionen zu berücksichtigen (siehe Rdn 298 f., 255, 253).mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / c) Komplikationen, Spätfolgen und Risiken

Rz. 153 Es kann zu Bewegungseinschränkungen kommen mit einer reduzierten Belastbarkeit. Hierbei ist der individuelle Beruf des Geschädigten zu berücksichtigen, auch ob dieser lange stehen muss oder Kniebelastungen unterliegt. Ferner hat dies Auswirkungen im Haushalt und es kann zu chronischen Instabilitäten und chronischen Schmerzen kommen sowie zu einer vorzeitigen Arthrose...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / a) Grundlagen

Rz. 84 Beim Talus handelt es sich um das Sprungbein. Talusfrakturen können wie die Kalkaneusfrakturen durch einen Sturz aus großer Höhe entstehen oder aber auch durch Verletzungen im Fußraum, wenn es zu Pkw-Kollisionen kommt. Oftmals geht die Fraktur auch mit einer Luxation des sog. Chopart-Gelenks einher. Die Geschädigten haben starke Schmerzen und sind erheblich eingeschrä...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / a) Grundlagen

Rz. 92 Bei Mittelfußfrakturen sind häufig mehrere Mittelfußknochen betroffen, da diese Frakturen oftmals auch durch eine Gewalteinwirkung auf den Fuß entstehen. Die Mittelfußknochen sind für das Fußgewölbe von besonderer Bedeutung. Diese Fraktur kann konservativ oder operativ behandelt werden.mehr