Fachbeiträge & Kommentare zu Rechtsanwalt

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 1. Unterschenkelschaftfraktur

a) Grundlagen Rz. 192 Eine Unterschenkelschaftfraktur, d.h. ein Bruch des Unterschenkels, ist medizinisch dann gegeben, wenn die Fraktur ohne Beteiligung des angrenzenden Kniegelenks und des angrenzenden Sprunggelenks erfolgt. Oftmals ist die Ursache eine direkte Gewalteinwirkung, zum Beispiel bei Verkehrsunfällen. Sehr häufig sind Geschädigte auch polytraumatisiert, d.h. es ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / B. Körperteile

I. Arm 1. Oberarm a) Oberarmschaftfraktur aa) Grundlagen Rz. 23 Die Oberarmschaftfraktur heißt in den Arztberichten Humerusschaftfraktur (Humerus = Oberarm). Es handelt sich um eine Bruchverletzung im mittleren Teil des Langknochens (bei den Arm- und Beinknochen handelt es sich um sogenannte Langknochen). Nicht gemeint ist ein Bruch in Schulter- oder Ellenbogengelenksnähe. Hier ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 2. Pilon-Tibiale-Fraktur

a) Grundlagen Rz. 197 Es handelt sich hierbei um eine Verletzung, bei der die tragende, in der Horizontalebene stehende, Gelenkfläche der Tibia betroffen ist. Ursächlich ist häufig ein Sturz, aber auch ein Auffahrunfall im Straßenverkehr. Aufgrund des geringen Weichteilmantels handelt es sich in ca. einem Viertel der Fälle um offene Frakturen. Generell kann gesagt werden, das...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / IV. Becken

1. Beckenringverletzung a) Grundlagen Rz. 52 Bei Beckenringverletzungen handelt es sich um knöcherne Verletzungen des Beckens. Man unterscheidet zwischen vorderen und hinteren Beckenringfrakturen. Generell kann gesagt werden, dass die hinteren Beckenringfrakturen deutlich komplizierter sind und erheblich mehr Dauerschäden nach sich ziehen als der Bruch des vorderen Beckenrings...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 195 Hier ist der Unfallchirurg und Orthopäde zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 1. Oberarm

a) Oberarmschaftfraktur aa) Grundlagen Rz. 23 Die Oberarmschaftfraktur heißt in den Arztberichten Humerusschaftfraktur (Humerus = Oberarm). Es handelt sich um eine Bruchverletzung im mittleren Teil des Langknochens (bei den Arm- und Beinknochen handelt es sich um sogenannte Langknochen). Nicht gemeint ist ein Bruch in Schulter- oder Ellenbogengelenksnähe. Hier spricht man von ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 198 Hier sind Unfallchirurg, Orthopäde und/oder Physiotherapeut zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / Literaturtipps

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 126 Hier sind Unfallchirurg, Orthopäde und/oder Physiotherapeut zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 4. Fußwurzelfraktur

a) Grundlagen Rz. 95 Fußwurzelfrakturen entstehen oftmals auch bei Einklemmungen im Pkw-Fußraum. Ferner treten sie häufig in Kombination mit einem Polytrauma auf. Es ist zu beachten, dass diese Frakturen häufig übersehen werden. b) Arztkontakt/Rücksprache Rz. 96 Es sind Orthopäde, Unfallchirurg, Orthopädietechniker und Physiotherapeut zu kontaktieren. Oftmals bleiben Beeinträch...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 3. Sprunggelenksfraktur

a) Grundlagen Rz. 203 Die Sprunggelenksfraktur wird auch Malleolarfraktur oder auch Weberfraktur A, B, C genannt. Es handelt sich hierbei um die Fraktur des Außenknöchels und/oder des Innenknöchels. Dies ist häufig begleitet von einer Fraktur der vorderen oder hinteren Tibiakante sowie einer Ruptur von Bändern. Ähnlich wie die Pilonfraktur ist auch dies eine äußerst komplizie...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / XI. HWS: Schleudertrauma

1. Grundlagen Rz. 128 Das Schleudertrauma, welches auch Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule genannt wird, ist sicherlich die umstrittenste Verletzung bei Verkehrsunfällen überhaupt. In der Medizin ist das HWS-Syndrom ein Sammelbegriff für Beschwerden, welche von der Halswirbelsäule ausgehen. Es wird auch als Zervikalsyndrom oder Halswirbelsäulensyndrom oder auch Tension...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 2. Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 100 Hier sind HNO-Facharzt, Plastischer Chirurg und/oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurg zu kontaktieren.mehr

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§ 8 Kosten und Gebühren / 3. Einigungsgebühr für mehrere Anwälte

Rz. 259 Haben die Parteien in die Kostenregelung auch die Kosten des Vergleiches einbezogen oder das Gericht eine entsprechende Kostenentscheidung getroffen, so ist bei Anfall der Einigungsgebühr sowohl bei einem Unterbevollmächtigten/Terminsvertreter als auch dem Hauptbevollmächtigten die doppelt entstandene Einigungsgebühr erstattungsfähig, soweit aus Sicht der erstattungs...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 204 Hier sind Unfallchirurg, Orthopäde und/oder Physiotherapeut zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / VIII. Gesicht: Gesichtsschädelfraktur

1. Grundlagen Rz. 98 Bei den Gesichtsschädelfrakturen ist die häufigste die Nasenbeinfraktur. Es kann aber auch zu Unterkieferfrakturen oder Mittelgesichtsfrakturen kommen. Im Straßenverkehr treten diese deutlich seltener auf. Dies hängt insbesondere damit zusammen, dass solche Verletzungen aufgrund der Anschnallpflicht und der Sicherheitssysteme im Auto nicht mehr so häufig ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / IX. Hand/Handgelenk

1. Kahnbeinfraktur a) Grundlagen Rz. 104 Der sog. Kahnbeinbruch ist die Fraktur, die am häufigsten im Bereich der Handwurzel auftritt. Gerade bei einem Sturz auf das ausgestreckte Handgelenk kann es zu einem Kahnbeinbruch kommen. Häufig tritt dies bei Motorradunfällen, Fahrradunfällen oder auch bei Fußgängern auf, wenn diese stürzen und sich abstützten wollen. Für die Funktion...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / bb) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 30 Es sollten Orthopäde, Unfallchirurg und Physiotherapeut kontaktiert werden, um etwaige individuelle Spätfolgen abzuklären.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 1. Ellenbogenluxation

a) Grundlagen Rz. 68 Nach der Verrenkung des Schultergelenks ist die Luxation des Ellenbogengelenks die am zweithäufigsten vorkommende Luxation eines großen Gelenks. Die Ursache ist häufig ein Sturz des Geschädigten, wobei der Geschädigte versucht, sein Körpergewicht abzufangen, in dem er seinen Arm ausstreckt. b) Arztkontakt/Rücksprache Rz. 69 Es sind Physiotherapeut, Unfallch...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / XII. Knie

1. Tibiakopffraktur a) Grundlagen Rz. 140 Bei der Tibiakopffraktur handelt es sich um einen Knochenbruch des Schienbeins (Tibia) im Bereich des Schienbeinkopfes. In der Regel ist eine direkte Gewalteinwirkung auf das Kniegelenk notwendig. Dies kann zum Beispiel auch bei schwereren Autounfällen passieren, sei es zum Beispiel, dass ein schwerer Anprall unter dem Armaturenbrett g...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / c) Bizepssehnenabriss

aa) Grundlagen Rz. 32 Der Bizepssehnenabriss (Bizepssehnenruptur) ist sowohl konservativ als auch operativ behandelbar. In häufigen Fällen muss eine Operation erfolgen, um die Kraft und Beweglichkeit im Arm wiederherzustellen. Beim Bizeps handelt es sich um einen Muskel im vorderen Bereich des Oberarms. Dieser Muskel hat unter anderem die Funktion, den Arm zu heben und zu beu...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 1. Schulterbeinfraktur (Klavikulafraktur)

a) Grundlagen Rz. 180 Der Schlüsselbeinbruch ist nach dem Bruch der Speiche der zweithäufigste Knochenbruch bei erwachsenen Menschen. Er entsteht oftmals durch einen direkten Sturz auf die Schulter oder durch einen Sturz auf den ausgestreckten Arm. In der Regel wird diese Verletzung nicht operiert, sondern durch einen Rucksackverband konservativ behandelt. Hierdurch wird die ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 181 Hier sind Unfallchirurg, Orthopäde und/oder Physiotherapeut zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 2. Radiusköpfchenfraktur

a) Grundlagen Rz. 71 Bei der Radiusköpfchenfraktur handelt es sich um eine häufige Fraktur des Ellenbogens. So kann zum Beispiel beim Sturz auf die ausgestreckte oder gebeugte Hand eine indirekte Gewalteinwirkung auf den Ellenbogen entstehen, mit der Folge, dass eine Radiusköpfchenfraktur eintritt. Es tritt also ein Knochenbruch im Bereich des Radiusköpfchens auf. Statistisch...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / D. Erläuterung der häufigsten Komplikationen/Spätfolgen/Risiken in der Personenschadensregulierung

I. Einleitung Rz. 231 Die nachfolgenden, alphabetisch geordneten Komplikationen, Spätfolgen und Risiken sind Schlagworte, die von Bedeutung sein können. Immer wenn eines dieser Schlagworte, wie zum Beispiel Achsfehlstellungen, Amputationen, Embolien, Kompartmentsyndrom, Osteitis, Nekrose etc., in Arztberichten zu lesen ist, müssen die Alarmglocken angehen, da dies zu Komplika...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 2. Unterarm

a) Unterarmschaftfraktur aa) Grundlagen Rz. 35 Bei der Unterarmschaftfraktur handelt es sich um den Bruch beider Unterarmknochen. Es können jedoch auch isolierte Frakturen des Radius (Speiche) oder der Ulna (Elle) erfolgen. Ferner gibt es die komplizierten Brüche, wie die sog. Monteggia-Fraktur. Dies ist eine Ulnaschaftfraktur mit gleichzeitiger Luxation des Radiuskopfes, d.h....mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 2. Schultereckgelenkssprengung

a) Grundlagen Rz. 183 Von einer Schultereckgelenkssprengung spricht man, wenn es zu einer Verrenkung des seitlichen Endes des Schlüsselbeins zum Schulterdach kommt, mit Verletzungen des Kapsel- und Bandapparates des Schultereckgelenks. Statistisch gesehen entstehen derartige Verletzungen am häufigsten durch einen Sturz auf die Schulter mit direkter Krafteinleitung auf das Sch...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 72 Hier sind Unfallchirurg und/oder Orthopäde zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 76 Hier sind Physiotherapeut, Orthopäde und/oder Unfallchirurg zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / II. Alphabetische Begriffe

1. Achsfehlstellungen Rz. 235 Achsfehlstellungen können zu erheblichen Dauerschäden führen, speziell nach schwereren Verletzungen wie Trümmerfrakturen. Achsfehlstellungen können aber auch nach konservativen Behandlungen durch Ruhigstellungen eintreten. Die sonstigen Achsfehlstellungen, wie sie bei Wachstumsstörungen von Kindern auftreten, sollen hier nicht diskutiert werden, ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 184 Hier sind Unfallchirurg, Physiotherapeut und/oder Orthopäde zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 187 Hier sind Unfallchirurg, Physiotherapeut und/oder Orthopäde zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 3. Olekranonfraktur

a) Grundlagen Rz. 75 Bei einer Olekranonfraktur ist ein Bruch des Olekranon gegeben. Es handelt sich hierbei um die Oberkante der Elle am Unterarm, wo die Sehne des Armstreckers ansetzt. Meistens entsteht diese Fraktur durch Gewalteinwirkungen auf das gebeugte Ellenbogengelenk. Diese Fraktur kann beim Sturz auf das Ellenbogengelenk eintreten. Nach dem Sturz tritt in der Regel...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / VII. Fuß

1. Kalkaneusfraktur a) Grundlagen Rz. 78 Es handelt sich hierbei um eine Fersenbeinfraktur. Es ist die häufigste Tarsalia-Fraktur. Die Ursache hierfür ist oftmals ein Sturz aus der Höhe oder aber im Verkehrsbereich sehr häufig, wenn die Geschädigten ihre Füße unter den Pedalen einklemmen. Rz. 79 Ferner ist eine solche Verletzung häufig Bestandteil von Mehrfachverletzungen. Beim...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 1. Hüftgelenksluxation/Hüftluxation

a) Grundlagen Rz. 114 Von einer Hüftgelenksluxation spricht man, wenn der Hüftkopf aus der Hüftpfanne ausrenkt. Das Hüftgelenk ist ein sehr stabiles Gelenk, da der sog. Femurkopf durch die knöcherne Pfanne und das kräftige Labrum acetabulare umschlossen ist. Ferner wirkt die Muskulatur noch zusätzlich stabilisierend. Es bedarf daher einer relativ großen Gewalteinwirkung, dami...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 2. Hüftkopffraktur

a) Grundlagen Rz. 117 Die Hüftkopffraktur ist oftmals auch eine Begleitverletzung bei einer Hüftluxation. Ebenso wie die Hüftgelenksluxation ist diese häufig im Straßenverkehr anzutreffen, wenn es innerhalb des Fahrzeugs zu einem Anpralltrauma des Knies an das Armaturenbrett mit fortgeleiteter kinetischer Energie kommt. Man spricht dann auch von der sog. dashboard injury. Das...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 3. Rotatorenmanschettenruptur

a) Grundlagen Rz. 186 Da die Muskeln die Schulter wie eine Manschette umhüllen, werden sie als Rotatorenmanschetten bezeichnet. Die Rotatorenmanschette ermöglicht das Bewegen des Armes und des Schulterblattes. Wenn ein teilweiser Anriss oder ein vollständiger Riss einer einzelnen Sehne oder auch mehrerer Sehnen beteiligt ist, spricht man von einer Rotatorenmanschettenruptur. ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 4. Schulterluxation

a) Grundlagen Rz. 189 Die Verrenkung des Schultergelenks (Auskugeln der Schulter) tritt sehr häufig ein. Generell kann bei sämtlichen Schulterverletzungen gesagt werden, dass diese sehr langwierig sind. Jeder Geschädigte, der schon einmal auf die Schulter gefallen ist, kann davon berichten. Das Kugelgelenk hat eine sehr kleine Gelenkpfanne. Es kommt daher am Schultergelenk vi...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 115 Hier sind Unfallchirurg und/oder Orthopäde zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 118 Hier sind Orthopäde, Unfallchirurg und/oder Physiotherapeut zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 1. Verletzung der Augenhöhle/Sehnerv

a) Grundlagen Rz. 42 Bei schweren Verletzungen, wie zum Beispiel Schädelbasisfrakturen, kann es auch zur Verletzung des Sehnervs kommen. Die Verletzung wird durch Gesichtsfeldausfälle, Sehstärkenverlust oder durch Ausfall der Pupillenreaktion sichtbar. In der Regel wird hoch dosiert Kortison verabreicht, um die Abschwellung des Sehnervs zu erreichen. Tritt keine Besserung ein...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 2. Zerebrale Sehstörung

a) Grundlagen Rz. 45 Es handelt sich hierbei um Sehstörungen, welche durch Gehirnverletzungen (z.B. Schädelhirntrauma) entstehen können. Es kommt zu Gesichtsfeldstörungen, wobei sogar das gesamte Gesichtsfeld betroffen sein kann. Es gibt spezielle Trainingsprogramme zur Verbesserung der Beschwerden. Hierbei kann es zu Doppelbildern, Farbbildstörungen, Beeinträchtigungen der L...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 190 Hier sind Orthopäde, Physiotherapeut und/oder Unfallchirurg zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 3. Schenkelhalsfraktur

a) Grundlagen Rz. 122 Von einer Schenkelhalsfraktur spricht man bei einem hüftgelenksnahen Knochenbruch des Halses vom Oberschenkelknochen. Die Unfallursache ist oftmals ein Sturz seitlich auf die Hüfte oder auf ein gestrecktes oder abgespreiztes Bein. Speziell bei älteren Menschen geschieht dies häufig auch als Fußgänger im Straßenverkehr, wenn diese stürzen. Es genügt hier ...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 43 Hier sind Neurochirurg und/oder Ophthalmologe zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / b) Arztkontakt/Rücksprache

Rz. 46 Hier sind Neuropsychologe, Neuroophthalmologe, Ophthalmologe und/oder Orthoptist zu kontaktieren.mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / XVIII. Sprunggelenk/Unterschenkel

1. Unterschenkelschaftfraktur a) Grundlagen Rz. 192 Eine Unterschenkelschaftfraktur, d.h. ein Bruch des Unterschenkels, ist medizinisch dann gegeben, wenn die Fraktur ohne Beteiligung des angrenzenden Kniegelenks und des angrenzenden Sprunggelenks erfolgt. Oftmals ist die Ursache eine direkte Gewalteinwirkung, zum Beispiel bei Verkehrsunfällen. Sehr häufig sind Geschädigte auc...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 1. Oberschenkelschaftfraktur

a) Grundlagen Rz. 162 Die Oberschenkelschaftfraktur entsteht in der Regel durch hohe Gewalteinwirkung und Blutverlust durch Einblutung in das umliegende Gewebe. Die Mehrzahl der Fälle wird operativ behandelt. Dies geschieht durch einen in den Knochen eingebrachten Nagel. Rein isolierte Oberschenkelfrakturen sind in der Regel selten. Häufig findet man diese bei Polytraumafälle...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / I. Arm

1. Oberarm a) Oberarmschaftfraktur aa) Grundlagen Rz. 23 Die Oberarmschaftfraktur heißt in den Arztberichten Humerusschaftfraktur (Humerus = Oberarm). Es handelt sich um eine Bruchverletzung im mittleren Teil des Langknochens (bei den Arm- und Beinknochen handelt es sich um sogenannte Langknochen). Nicht gemeint ist ein Bruch in Schulter- oder Ellenbogengelenksnähe. Hier sprich...mehr

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§ 11 Unfallmedizin für Anwälte / 4. Pertrochantäre Femurfraktur

a) Grundlagen Rz. 125 Die pertrochantäre Femurfraktur ist ein Fachbegriff für einen Knochenbruch des Oberschenkelknochens, wobei der Bereich zwischen großem Rollhügel und kleinem Rollhügel betroffen ist. Bei älteren Menschen kann diese Verletzung auch durch einen Sturz auf die Hüfte hervorgerufen werden, sei es, dass sie ausrutschen oder unglücklich vom Fahrrad fallen oder al...mehr