Fachbeiträge & Kommentare zu Lohnsteuerkarte

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§ 9 Steuerrechtliche Hinweise / 1. Grundlagen

Rz. 51 Im Verbraucherinsolvenzverfahren liegt regelmäßig keine Buchführungspflicht vor. Der Schuldner ermittelt sein zu versteuerndes Einkommen nach § 4 Abs. 3 EStG, also im Wege der Einnahme-Überschuss-Rechnung. Rz. 52 Diese Form der Einkünfteermittlung erfordert weder Vorjahreswerte noch ein besonderes Rechenwerk. Daher sind im Verhältnis zur Größe des Verfahrens wenige, ei...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Personal Office Platin
Keine Eintragungen von Einzahlungen in einen Basisrentenvertrag auf der Lohnsteuerkarte

Leitsatz 1. Das Fortsetzungsfeststellungsinteresse muss auch noch im Zeitpunkt der Entscheidung durch die Revisionsinstanz vorliegen, was vom BFH von Amts wegen zu prüfen ist. Ausnahmsweise kann die Prüfung des Feststellungsinteresses unterbleiben, wenn feststeht, dass der Feststellungsantrag aus sachlichen Gründen unbegründet ist. 2. Es ist verfassungsrechtlich nicht zu bean...mehr

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§ 5 Lexikon der Forderungsr... / b) Lohnsteuerbescheinigung

Rz. 165 Wegen der Abschaffung der Lohnsteuerkarte wurde ab 2013 (stufenweise bereits ab 2011) das elektronische Meldeverfahren ELStAM eingeführt. Der Arbeitgeber erhält die relevanten persönlichen Merkmale des Schuldners und seiner Unterhaltsberechtigten beim Bundesamt für Finanzen mittels Datenfernübertragung. ELStAM steht als Akronym für Elektronische LohnSteuerAbzugsMerkm...mehr

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§ 2 Pfändung von Arbeitsein... / 1. Gesetzliche Regelung

Rz. 103 Das Arbeitseinkommen dient dem Schuldner und seiner Familie in erster Linie zur Sicherung seines Lebensunterhalts. Ein entsprechender Mindestbetrag ist ihm daher immer zu belassen. Der Pfändungsschutz für Arbeitseinkommen kann nicht durch eine Vereinbarung umgangen werden, in der dem Arbeitgeber die Befugnis eingeräumt wird, eine monatliche Beteiligung des Arbeitnehm...mehr

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§ 3 Ehegattenunterhalt / a) Abzug von Steuern

Rz. 1398 Abziehbar von den Bruttoeinkünften sind die Einkommenssteuer/Lohnsteuer, der Solidaritätszuschlag und die etwaige Kirchensteuer, in der Höhe, in der sie im maßgeblichen Kalenderjahr entrichtet wurden, sogenanntes "In-Prinzip". Maßgeblich ist stets die tatsächliche Steuerlast. Anderes gilt lediglich bei der Durchführung einer fiktiven Berechnung, in der zu berücksicht...mehr

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§ 3 Ehegattenunterhalt / 6. Steuerliche Regelungen

Rz. 247 Es steht den Eheleuten frei, über die Wahl von Steuerklassen und/oder die Wahl der Veranlagung als Zusammenveranlagung oder getrennte Veranlagung die Höhe ihrer konkreten Einkünfte zu beeinflussen. Rz. 248 Bei der Wahl der Steuerklassen kann es z.B. bei beiderseitigem Arbeitslohn darum gehen, dass Eheleute den Lohnsteuerabzug als Vorauszahlung auf die Einkommensteuers...mehr

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Teilzeit / 4.11 Steuerrechtliche Aspekte

Bei Teilzeitkräften sind die Grenzen zur Pauschalversteuerung von Arbeitnehmern von besonderer Bedeutung. Häufig übernimmt der Arbeitgeber bei den geringfügig Beschäftigten die Versteuerung, sodass der Arbeitnehmer einen reinen Nettoverdienst erhält. Steuersätze Der Arbeitgeber kann bei Teilzeitbeschäftigten, deren Arbeitslohn bestimmte Obergrenzen nicht überschreitet, ohne Vor...mehr

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Jansen, SGB IV § 14 Arbeits... / 2.6 Bruttoentgelt bei geringfügig entlohnten Beschäftigten

Rz. 12 Im Gegensatz zu den sonst in der Sozialversicherung üblichen Bestimmungen (vgl. Abs. 2) gilt bei geringfügig entlohnten Beschäftigten (vgl. §§ 8 und 8a) mit einem monatlichen Arbeitsentgelt bis zu 450,00 EUR das gezahlte Arbeitsentgelt als Bemessungsgrundlage, wenn der Arbeitgeber die pauschalen Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung sowie die Pauschalsteuer i. ...mehr

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ZAP 15/2016, Die Menschenre... / 8. Art. 9 EMRK – Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit

Die Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit ist ein elementares Grundrecht. Der Schutzbereich umfasst: den Glauben als Beziehung des Menschen zu letztinstanzlichen Gehalten, die religiöse und weltanschauliche Überbezeugung, das Gewissen als innerer individueller Gerichtshof (Kant), Kultus im Sinne von religiösen Handlungen (vgl. www.uni-protokolle.de/Lexikon/Religionsfreihei...mehr

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ZAP 14/2016, Arbeitsgericht... / II. Urteilsverfahren

Das arbeitsgerichtliche Urteilsverfahren bildet die für den Arbeitsgerichtsprozess typische Verfahrensart, bei der aufgrund einer mündlichen Verhandlung nach den von den Parteien gestellten Anträgen und auf der Grundlage des Sachvortrags der Parteien von dem Arbeitsgericht durch Urteil entschieden wird. Ob letztlich das Verfahren tatsächlich durch ein Urteil beendet wird, is...mehr

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FF 7+8/2016, Sicherstellung... / ff) Steuerrechtliche Splittingvorteile

Steuervorteile durch Eintragung von Belastungen auf der Lohnsteuerkarte (Steuerfreibeträge) oder durch Rückzahlung zu viel gezahlter Steuern sind unterhaltspflichtiges Einkommen. Diese Vorteile und Rückzahlungen gehören den laufenden Einkünften (s.o.). Hiervon zu unterscheiden sind steuerrechtliche Vorteile aus dem sog. Realsplitting. Das Realsplitting ist die Geltendmachung ...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Personal Office Platin
Verdeckte Einlage: Gehaltsverzicht als Arbeitslohn

Leitsatz 1. Für die Frage, ob ein Gehaltsverzicht zu einem Zufluss von Arbeitslohn führt, kommt es maßgeblich darauf an, wann der Verzicht erklärt wurde. 2. Eine zum Zufluss von Arbeitslohn führende verdeckte Einlage kann nur dann gegeben sein, soweit der Steuerpflichtige nach Entstehung seines Gehaltsanspruchs aus gesellschaftsrechtlichen Gründen auf diese verzichtet, da in ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Neuregelung der Altersvorsorgeaufwendungen durch das AltEinkG verfassungsmäßig

Leitsatz § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a EStG i. V. m. § 10 Abs. 3 EStG i. d. F. des AltEinkG ist mit der Verfassung vereinbar. Normenkette § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a, § 10 Abs. 3, § 9 Abs. 1, § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa, § 39a Abs. 1 EStG, Art. 3, Art. 19 Abs. 4 GG Sachverhalt Der im Jahr 1959 geborene Beschwerdeführer ist als Steuerberater nicht selbstständig t...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 7 Versicher... / 3 Literatur und Rechtsprechung

Rz. 49 Boecken, Die Neuregelung der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse, NZA 1999 S. 393. Büchel/Grintsch/Neidert, Die Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission im Versicherungs-, Beitrags- und Melderecht der Sozialversicherung, DRV 2003 S. 105. Grahn/Schmidt, Änderungen im Sozialrecht durch die "Hartz-Gesetze", SGb 2003 S. 207. Hanau, Einzelfragen und -antworten zu de...mehr

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FF 5/2016, Immer Ärger mit ... / aa) Abhängige Tätigkeit

Bei der – in § 1605 Abs. 1 S. 2 BGB ausdrücklich erwähnten – Arbeitgeberbescheinigung begnügen sich Beteiligte und Gerichte im Regelfall mit der Vorlage der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung (früher: Lohnsteuerkarte). In vielen Fällen sind die dortigen Angaben für die Feststellung des Jahreseinkommens ausreichend, weil die Kartemehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Schwarz/Pahlke, AO Vorbemer... / 3.1.8.5 Pflichtverletzungen von Personen, derer sich ein Lohnsteuerhilfeverein bedient (§ 163 StBerG)

Rz. 95 § 163 StBerG nimmt im Hinblick auf die Tathandlung Bezug auf § 26 Abs. 2 StBerG, nach dem die Ausübung einer anderen wirtschaftlichen Tätigkeit i. V. m. der Hilfeleistung in Lohnsteuersachen untersagt ist. Verstöße hiergegen erfüllen den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit i. S. des § 163 StBerG. Der Begriff der unzulässigen wirtschaftlichen Betätigung ist weit auszul...mehr

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Prütting/Gehrlein, ZPO Komm... / 1. Inhalt der Verpflichtung

Rz. 26 Der Schuldner muss auch die über die Forderung vorhandenen Urkunden herausgeben. Die Pflicht zur Herausgabe der Urkunden über die gepfändete Forderung (AG Hünfeld DGVZ 05, 110) besteht selbständig neben der Auskunftspflicht. Funktional soll die Verpflichtung den Gläubiger in die Lage versetzen, die Aussichten einer Drittschuldnerklage überprüfen und diese ggf exakt b...mehr

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Prütting/Gehrlein, ZPO Komm... / II. Stellung des Drittschuldners

Rz. 28 Die summenmäßige Berechnung der unpfändbaren Bezüge obliegt dem Drittschuldner. Er muss, wie bei der Entgeltabrechnung, das Nettoeinkommen bestimmen und die Freibeträge für zu berücksichtigende Unterhaltsempfänger berechnen. Der Drittschuldner hat dabei die ihm bekannten Umstände zu beachten (LAG Hamm BeckRS 15, 71471). Unterlaufen ihm dann bei der Berechnung Fehler,...mehr

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Prütting/Wegen/Weinreich, B... / F. Belegvorlage.

Rz. 7 Die Belege und Unterlagen, die verlangt werden, müssen im Antrag und im Urteilstenor genau bezeichnet werden. Der Gläubiger kann Vorlage der Originale verlangen (KG FamRZ 82, 624). Es können nur solche Belege verlangt werden, die für den Unterhaltsanspruch benötigt werden. Belege sind insbes Verdienstbescheinigungen, Lohnsteuerkarte, Einkommensteuerbescheide, Bilanzen,...mehr

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Prütting/Gehrlein, ZPO Komm... / I. Pfändungsverfahren

Rz. 25 Die Pfändung erfolgt auf einen Antrag des Gläubigers, der beim örtlich zuständigen Vollstreckungsgericht zu stellen ist (§ 828 Rz 7 f). Das Pfändungsgesuch kann mit den Anträgen nach den §§ 850b, 850c IV, 850d, 850f II verbunden werden. Der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss ist durch den funktionell zuständigen Rechtspfleger zu erlassen (§ 828 Rz 3). Regelmäßig wi...mehr

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Prütting/Wegen/Weinreich, B... / V. Fiktion von Steuervorteilen.

Rz. 45 Zumutbare sicher erzielbare Steuervorteile sind wie Einkommen zu behandeln (BGH FamRZ 99, 372 und ständig; vgl auch Perleberg-Kölbel NZFam 15, 904). Steuervorteile sind fiktiv zuzurechnen, soweit aus dem Unterhaltsrechtsverhältnis eine Obliegenheit zu ihrer Geltendmachung besteht (BGH FamRZ 07, 1237; vgl auch Ziff 10.1 der Leitlinien). Dazu gehört insb die zutreffende ...mehr

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Prütting/Gehrlein, ZPO Komm... / b) Unterhaltsleistung

Rz. 14 Berücksichtigt werden dürfen nur die unterhaltsberechtigten Personen, denen der Schuldner aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung tatsächlich Unterhalt gewährt (LG Kassel JurBüro 04, 558). Unterhaltsberechtigte, denen der Schuldner keinen Unterhalt leistet, bleiben unberücksichtigt (LG Braunschweig JurBüro 13, 273). Falls keine gegenteiligen Anhaltspunkte bestehen,...mehr

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Jansen, SGB IV § 8 Geringfü... / 2.2.7 Pauschalsteuer für geringfügig entlohnte Beschäftigte

Rz. 40 Seit dem 1.4.2003 ist das Verfahren zur Erhebung der Lohnsteuer für geringfügig entlohnte Beschäftigte erheblich vereinfacht worden. Nunmehr kann der Arbeitgeber unter Verzicht auf die Vorlage einer Lohnsteuerkarte die Lohnsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuern für das Arbeitsentgelt aus geringfügigen Beschäftigungen, für die er Beiträge zur Ren...mehr

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Jansen, SGB IV § 8 Geringfü... / 2.2.8 Zusammenfassung der abzuführenden Beträge für geringfügig entlohnte Beschäftigte

Rz. 41 Der Arbeitgeber hat bei Verzicht auf die Vorlage einer Lohnsteuerkarte des Beschäftigten für die geringfügig entlohnten Beschäftigten i. d. R. Beiträge von insgesamt 33,7 % des gezahlten Arbeitsentgelts an die Minijob-Zentrale als zuständige Einzugsstelle zu entrichten. Davon sind 18,7 % (15 % + 3,7 %) als Beitrag für die gesetzliche Rentenversicherung und 13 % als Pa...mehr

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Jansen, SGB IV § 8a Geringf... / 2.4 Pauschalbeiträge für geringfügig entlohnte Beschäftigte in Privathaushalten

Rz. 6 Für die in Privathaushalten geringfügig entlohnten Beschäftigten hat der Privathaushalt seit dem 1.1.2013 zwar i. d. R. Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung zu leisten, diese sind aber, wie auch die Pauschalbeiträge bei Befreiung von der Versicherungspflicht insbesondere nach § 6 Abs. 1b SGB VI, auf 5 % beschränkt, § 168 Abs. 1 Nr. 1c SGB VI bzw. § 172 Abs. 3a SGB VI...mehr

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Jansen, SGB IV § 8 Geringfü... / 2.2.9 Zuständige Einzugsstelle für geringfügig entlohnte Beschäftigte

Rz. 42 Für alle geringfügig entlohnten Beschäftigungen ist als zuständige Einzugsstelle die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See bestimmt worden, § 28i Satz 5. Die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See zieht auch die für die geringfügig entlohnten Beschäftigten ohne Vorlage der Lohnsteuerkarte zu entrichtende einheitliche Pauschalsteuer ein. Wegen dies...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Jansen, SGB IV § 8a Geringf... / 2.6 Meldungen für geringfügig entlohnte Beschäftigte in Privathaushalten

Rz. 8 Als zuständige Einzugsstelle für geringfügig entlohnte Beschäftigungen – auch im Privathaushalt – ist die Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See bestimmt worden, § 28i Satz 5. Dieser Einzugsstelle hat der Privathaushalt die erforderlichen Meldungen zuzuleiten (vgl. Komm. zu § 8 und zu § 28a). Als vereinfachte Meldung für die im privaten H...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 42... / 4.3.3 Nachrangige Inanspruchnahme des Arbeitgebers

Rz. 72 Nach § 42d Abs. 3 S. 3 EStG kann der Arbeitgeber auch dann in Anspruch genommen werden, wenn der Arbeitnehmer zu veranlagen ist. Dies schließt jedoch nicht eine nachrangige Inanspruchnahme des Arbeitgebers und eine vorrangige Heranziehung des Arbeitnehmers aus. Beispielsweise kann wohl eine vorrangige, nicht aber nachrangige Heranziehung des Arbeitgebers unzulässig sei...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Geurts, EStG § 34... / 2.4.5 Veranlagung/Lohnsteuerermäßigung

Rz. 17 Das Baukindergeld wird im Rahmen der Veranlagung von der Steuerschuld abgezogen und kann dementsprechend auch schon bei der Festsetzung von Vorauszahlungen berücksichtigt werden. Liegen die Voraussetzungen für die Durchführung einer Veranlagung nicht vor, kann diese zum Zwecke der Berücksichtigung des Baukindergeldes beantragt werden. Im Lohnsteuerermäßigungsverfahren ...mehr

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§ 8 ABC der Forderungspfändung / b) Die Entscheidungsgründe

Rz. 996 Das Beschwerdegericht hatte es mit der bisherigen Instanzrechtsprechung abgelehnt, die Herausgabe der Lohnsteuerkarte und der Unterlagen durch die Schuldnerin anzuordnen, weil dem pfändenden Gläubiger dafür das Rechtsschutzbedürfnis fehle. Da dem Gläubiger die Ermächtigung zur Einziehung des überwiesenen Anspruchs auf Erstattung von Einkommen- und Kirchensteuern nicht...mehr

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§ 8 ABC der Forderungspfändung / Steuererstattungsansprüche

Literatur zu Steuererstattungsansprüchen App, Zur Pfändbarkeit von Einkommensteuererstattungsansprüchen, EWiR 2009, 751; App, Zur Realisierung gepfändeter und eingezogener Steuererstattungsansprüche bei Weigerung des Vollstreckungsschuldners zur Abgabe einer für die Durchführung der Veranlagung unverzichtbaren Steuererklärung, KKZ 2005, 29; Baum, Neue Weisungen zum steuerlichen...mehr

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§ 8 ABC der Forderungspfändung / V. Die Pfändung des Lohnsteuerjahresausgleichs beim Arbeitgeber

Rz. 1066 Nach § 42b EStG ist auch der Arbeitgeber berechtigt, seinen unbeschränkt einkommensteuerpflichtigen Arbeitnehmern, die während des abgelaufenen Kalenderjahres (Ausgleichsjahr) ständig in einem Dienstverhältnis gestanden haben, die für das Ausgleichsjahr einbehaltene Lohnsteuer insoweit zu erstatten, als sie die auf den Jahresarbeitslohn entfallende Jahreslohnsteuer ...mehr

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§ 7 Die Zwangsvollstreckung... / b) Herausgabepflichten

Rz. 208 Über die Pflicht zur Auskunft hinaus ist der Schuldner verpflichtet, dem Vollstreckungsgläubiger gem. § 836 Abs. 3 ZPO diejenigen Urkunden herauszugeben, die über die Forderung vorhanden und in seinem Besitze sind. Herauszugeben sind zum einen die Urkunden, deren Vorlage erforderlich ist, um den Anspruchsteller als zur Empfangnahme der Leistung berechtigt zu legitimi...mehr

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§ 8 ABC der Forderungspfändung / a) Der zugrunde liegende Sachverhalt

Rz. 995 Der Gläubiger erwirkte wegen vollstreckbarer Geldforderungen die Pfändung und Überweisung der Ansprüche der Schuldnerin auf Erstattung von Einkommen- und Kirchensteuern nebst Solidaritätszuschlag. Der Antrag des Gläubigers, die Herausgabe der Lohnsteuerkarte der Schuldnerin für den Pfändungszeitraum und im einzelnen bezeichneter steuerrechtlich erheblicher Unterlagen...mehr

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§ 8 ABC der Forderungspfändung / 1. Allgemeines

Rz. 169 Die Höhe des nach § 850c ZPO pfändbaren Einkommensteils hängt maßgeblich von der Anzahl der Unterhaltsverpflichtungen des Schuldners ab. Beachtlich sind jedoch nur solche Unterhaltspflichten, die – wie z.B. die Unterhaltspflicht zwischen Verwandten – in gerader Linie kraft Gesetzes bestehen. Vertragliche oder aus moralischen Gründen übernommene Verpflichtungen bleibe...mehr

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§ 3 Unterhalt / 4. Unterhaltsberechnung bei Realsplitting

Rz. 476 Wird das Realsplitting durchgeführt, so müssen sowohl der Steuervorteil des Schuldners als auch die von ihm auszugleichenden Nachteile des Gläubigers bei der Berechnung des Schuldnereinkommens berücksichtigt werden. Das ist im Regelfall kein großes Problem, soweit es um den Steuervorteil geht: Wenn ein Steuerfreibetrag auf der elektronischen Lohnsteuerkarte schon zum ...mehr

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§ 8 ABC der Forderungspfändung / XI. Muster: Pfändungsantrag auf Erweiterung nach § 850f Abs. 3 ZPO

Rz. 211 Muster 8.17: Pfändungsantrag auf Erweiterung nach § 850f Abs. 3 ZPO Muster 8.17: Pfändungsantrag auf Erweiterung nach § 850f Abs. 3 ZPO An das Amtsgericht – Vollstreckungsgericht – _________________________ In der Zwangsvollstreckungssache des _________________________ – Gläubiger – gegen den _________________________ – Schuldner – (Az: _________________________) Hierdurch zeige...mehr

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§ 3 Unterhalt / 3. Pflichten und Obliegenheiten des Schuldners

Rz. 474 Der Schuldner hat die Obliegenheit, das Realsplitting geltend zu machen, wenn der Gläubiger zustimmt. Soweit er sich einen Steuerfreibetrag auf der elektronischen Lohnsteuerkarte wegen des Realsplitting eintragen lassen kann, muss er das ebenfalls tun; er hat ggf. auch einen Antrag auf Herabsetzung der Einkommensteuervorauszahlungen zu stellen. Diese Verpflichtungen ...mehr

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§ 8 ABC der Forderungspfändung / 1. Einführung

Rz. 988 Zu Beginn dieser Ausführungen soll noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass der nunmehr zuständige VII. Zivilsenat des BGH aufgrund seiner Entscheidung vom 27.3.2008 an den nachfolgenden Ausführungen ausdrücklich nicht mehr festhalten wird. Sie sollen gleichwohl nachgezeichnet werden, weil sie in der Sache überzeugen und zugleich eine pragmatische und...mehr

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§ 4 Einstweiliger Rechtssch... / a) Muster: Einstweilige Unterhaltsanordnung nach §§ 49 ff., 249 FamFG

Rz. 153 Muster 4.6: Einstweilige Unterhaltsanordnung nach §§ 49 ff., 249 FamFG Muster 4.6: Einstweilige Unterhaltsanordnung nach §§ 49 ff., 249 FamFG An das Amtsgericht – Familiengericht – In dem einstweiligen Anordnungsverfahren der Hausfrau _________________________ – Antragstellerin – Verfahrensbevollmächtigte: Rechtsanwälte _________________________ gegen den Arzt _______________...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Lohnsteuerkarte

Zusammenfassung Begriff Die Gemeinden stellten Arbeitnehmern letztmals für das Kalenderjahr 2010 eine Lohnsteuerkarte aus. Die Lohnsteuerkarte wurde durch das ELStAM-Verfahren ersetzt, das grundsätzlich seit Januar 2013 gilt. Bis zur erstmaligen Teilnahme des Arbeitgebers am ELStAM-Verfahren galt die Lohnsteuerkarte 2010 fort; sog. Übergangs- und Einführungszeitraum bis Ende ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Lohnsteuerkarte / Zusammenfassung

Begriff Die Gemeinden stellten Arbeitnehmern letztmals für das Kalenderjahr 2010 eine Lohnsteuerkarte aus. Die Lohnsteuerkarte wurde durch das ELStAM-Verfahren ersetzt, das grundsätzlich seit Januar 2013 gilt. Bis zur erstmaligen Teilnahme des Arbeitgebers am ELStAM-Verfahren galt die Lohnsteuerkarte 2010 fort; sog. Übergangs- und Einführungszeitraum bis Ende 2013. Arbeitneh...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Lohnsteuerkarte / Arbeitsrecht

Durch die Umstellung auf das elektronische ELStAM-Verfahren entfallen spätestens zum 31.12.2014 die arbeitsvertraglichen Pflichten im Zusammenhang mit Aushändigung, Verwahrung und Führung der Lohnsteuerkarte. Bisher hatte der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber die Lohnsteuerkarte bei Beginn des Arbeitsverhältnisses auszuhändigen, der Arbeitgeber diese während des Arbeitsverhältnis...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Lohnsteuerkarte / Lohnsteuer

1 Abschaffung des Papierverfahrens Bis zum Umstieg auf das ELStAM-Verfahren in 2013 konnten Arbeitgeber die Lohnabrechnung nach dem "Papierverfahren" durchführen. Für die Dauer des Papierverfahrens in 2013 galten die Lohnsteuerabzugsmerkmale weiter, z. B. Steuerklasse, Zahl der Kinderfreibeträge, Religionsmerkmal oder der Faktor bei Steuerklasse IV. Die Lohnsteuerabzugsmerkma...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Lohnsteuerkarte / 2 Zuständigkeit für Lohnsteuerabzugsmerkmale

Seit 2011 ist die Finanzverwaltung für sämtliche Eintragungen auf der Lohnsteuerkarte 2010 zuständig. Dies ist i. d. R. das Wohnsitzfinanzamt des Arbeitnehmers. Lohnsteuerrechtlich relevante Meldedaten liefert die Stadt oder Gemeinde, z. B. Geburt eines Kindes, Religion, Heirat. Steuerliche Daten kommen vom Finanzamt, z. B. Freibeträge, Steuerklassenwechsel, Kinder über 18 J...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Lohnsteuerkarte / 1 Abschaffung des Papierverfahrens

Bis zum Umstieg auf das ELStAM-Verfahren in 2013 konnten Arbeitgeber die Lohnabrechnung nach dem "Papierverfahren" durchführen. Für die Dauer des Papierverfahrens in 2013 galten die Lohnsteuerabzugsmerkmale weiter, z. B. Steuerklasse, Zahl der Kinderfreibeträge, Religionsmerkmal oder der Faktor bei Steuerklasse IV. Die Lohnsteuerabzugsmerkmale ergaben sich aus der Lohnsteuerk...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Lohnsteuerkarte / 3 Aufbewahrungspflicht des Arbeitgebers

Nach dem Einstieg in das ELStAM-Verfahren muss der Arbeitgeber den Lohnsteuerabzug stets nach den individuellen elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen des jeweiligen Arbeitnehmers vornehmen. Die dem Arbeitgeber für den jeweiligen Arbeitnehmer vorliegenden Lohnsteuerabzugsmerkmale der Papierbescheinigungen dürfen nicht mehr beachtet werden. Nach dem erstmaligen Einstieg in ...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Nebentätigkeit / 12 Lohnsteuerrecht

Bei Ausübung einer Nebentätigkeit ist dem Arbeitgeber in der Regel eine weitere Lohnsteuerkarte mit Lohnsteuerklasse 6 vorzulegen, es sei denn, es kommt eine Lohnsteuerpauschalierung in Betracht. Aufwandsentschädigungen für bestimmte nebenberuflich ausgeübte Tätigkeiten bleiben bis zur Grenze von 2.400 EUR steuerfrei (sog. Übungsleiterfreibetrag).mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 39... / 8 Fragen des Rechtsbehelfsverfahrens

Rz. 42 Da die Bildung der LSt-Abzugsmerkmale gesonderte Feststellungen nach § 179 AO sind, sind sie Verwaltungsakte. Nach § 39 Abs. 1 S. 7 EStG braucht ihnen jedoch keine Rechtsbehelfsbelehrung beigefügt zu werden. Die Feststellungen sind damit trotz Fehlens der Rechtsbehelfsbelehrung rechtmäßig, die Rechtsbehelfsfrist beträgt nach § 356 Abs. 2 AO ein Jahr. Rz. 43 Gegen die B...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Jansen, SGB VI § 203 Glaubh... / 2.3 Entgelthöhe

Rz. 9 Grundsätzlich sind die nachgewiesenen Entgelte zu berücksichtigen. Hierzu gehört auch der in den Lohnsteuerkarten oder anderen Unterlagen (z. B. Lohn- und Gehaltszettel) aufgeführte steuerpflichtige Bruttoarbeitslohn. Rz. 10 Können die tatsächlich erzielten Entgelte oder Vergleichsentgelte nicht mehr festgestellt werden, sind für nachgewiesene Beitragszeiten bis 31.12.1...mehr