Fachbeiträge & Kommentare zu Konzern

Beitrag aus Merkt, Rechnungslegung nach HGB und IFRS (Schäffer-Poeschel)
Kapitel 14: Konzernabschlüs... / 2.1 § 312 HGB

Rz. 54 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 312 Wertansatz der Beteiligung und Behandlung des Unterschiedsbetrags (1) 1Eine Beteiligung an einem assoziierten Unternehmen ist in der Konzernbilanz mit dem Buchwert anzusetzen. 2Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens sowie ein darin enthaltener Geschäfts- oder Firmenwert...mehr

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Kapitel 15: Prüfung / 9.1.2.3 Aufgaben

Rz. 275 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Gem. § 324 Abs. 1 Satz 1 2. Halbsatz HGB, hat sich der alleinstehende Prüfungsausschuss insbesondere[1] mit den in § 107 Abs. 3 Satz 2 und 3 AktG beschriebenen Aufgaben zu befassen.[2] Hierzu zählen die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, die Überwachung der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des...mehr

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Kapitel 14: Konzernabschlüs... / 1.1.1.4 Rechtspolitische Diskussion und Entwicklungsperspektiven

Rz. 7 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 311 HGB wurde seit Inkrafttreten des BiRiLiG nicht modifiziert. Da der deutsche Gesetzgeber vom in Art. 59 der 4. EG-Richtlinie enthaltenen Wahlrecht keinen Gebrauch gemacht hat, kommt die Equity-Methode lediglich auf Konzernabschlussebene zur Anwendung. Im Ergebnis werden die Bewertungen der Beteiligungen zwischen Konzern- und Einzelabschlu...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 2.1.1.2 Entstehungsgeschichte

Rz. 77 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Norm wurde durch das BiRiLiG 1985 mit Wirkung vom 01.01.1990 in das HGB eingefügt und diente der Umsetzung der 7. EG-RL vom 13.06.1984 (Konzern-Bilanz-RL).[1] Zuvor folgte das deutsche Bilanzrecht dem System der Gesamtkonzernrechnungslegung, das einen Teilkonzernabschluss nur in Ausnahmefällen vorsah. Das BiRiLiG führte einerseits die gen...mehr

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Kapitel 9: Kapitalflussrech... / 2.2.2.4.1 Allgemeine Angaben

Rz. 136 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Als ergänzendes Berichtsinstrument zur externen Berichterstattung trägt die Segmentberichterstattung vor allen Dingen den Informationsbedürfnissen der Bilanzadressaten Rechnung. Hierfür muss dem Adressaten zunächst ein Einblick in die Grundlagen der Steuerung gewährt werden, um für diesen die darauf aufbauende Segmentabgrenzung besser verstä...mehr

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Kapitel 7: Aktiva und Passi... / 2.1.3.3.1 Sachlicher Geltungsbereich

Rz. 201 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Vorgaben des § 306 HGB befinden sich im 2. Unterabschnitt – Konzernabschluss und Konzernlagebericht – des HGB und sind für alle Mutterunternehmen anzuwenden, die einen Konzernabschluss nach § 290 HGB aufstellen. Die Vorgaben beziehen sich somit auf temporäre Differenzen auf Basis von Buchwertunterschieden zwischen Konzern- und Steuerbila...mehr

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Kapitel 7: Aktiva und Passi... / 2.5.3 § 306 HGB

Rz. 265 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Da die Erläuterungspflichten gem. §§ 314 Nr. 21 HGB, 314 Nr. 22 und 314 Nr. 22a HGB inhaltlich den Vorgaben der §§ 285 Nr. 29 HGB, 285 Nr. 30 und 285 Nr. 30a HGB entsprechen, wird auf Abschnitt 2.5.1 (vgl. Tz. 259 ff.) verwiesen, mit der Ergänzung, dass diese Angaben für den Konzern und nicht nur für die Kapitalgesellschaft zu machen sind. G...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 6.1.2.6 Begründungspflicht

Rz. 201 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Sofern ein Tochterunternehmen nach § 296 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen wird, ist dies im Konzernanhang zu begründen. Die Begründung muss hinreichend detailliert sein. Die bloße Nennung der Norm reicht nicht. Es muss für den Adressaten erkennbar sein, auf welches oder welche Einbeziehungswahlrechte die Nichteinbeziehung gestützt...mehr

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Kapitel 14: Konzernabschlüs... / 2.1.2.4.1 Überblick

Rz. 82 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Gem. § 312 Abs. 4 HGB ist der nach § 312 Abs. 1 HGB ermittelte Wertansatz einer Beteiligung in den Folgejahren um den Betrag der Eigenkapitalveränderungen, die den dem Mutterunternehmen gehörenden Anteilen am Kapital des assoziierten Unternehmens entsprechen, zu erhöhen oder zu vermindern. Auf die Beteiligung entfallende Gewinnausschüttungen ...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 11.1.2.3.2.3 Bewertungsmaßstäbe

Rz. 365 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Gem. § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB sind die in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, RAP und Sonderposten des Tochterunternehmens mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erstkonsolidierungszeitpunkt zu bewerten. Die Zeitwerte verkörpern i. S. d. Einzelerwerbsfiktion die fiktiven Konzernanschaffungskosten der einzelnen Bila...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 1.1.1.2.1 Regelung bis zum BilMoG 2009

Rz. 5 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Der Sache nach bestand eine Konsolidierungspflicht bereits seit der Aktienrechtsreform 1965. Nach § 329 AktG a. F. waren danach grundsätzlich Konzernunternehmen einzubeziehen, die unter der einheitlichen Leitung des Mutterunternehmens standen und deren Anteile zu mehr als der Hälfte anderen Konzernunternehmen gehörten. § 290 HGB wurde durch das...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 14.1.1.4 Rechtspolitische Diskussion und Entwicklungsperspektiven

Rz. 522 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 305 HGB wurde seit Inkrafttreten des BilRiLiG nicht modifiziert. Indem sich die Gliederung der Konzern-GuV gem. § 298 Abs. 1 HGB an den für große Kapitalgesellschaften verbindlich vorgegebenen Gliederungsvorgaben des § 275 HGB richtet, besteht ein Zusammenhang der dort geregelten Vorschriften zu § 305 HGB. Änderungen des § 275 HGB haben in...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 6.1.1.2 Entstehungsgeschichte

Rz. 163 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 296 HGB wurde durch das BiRiLiG 1985 mit Wirkung vom 01.01.1990 in das HGB eingefügt und geht im Wesentlichen auf die 7. EG-RL vom 13.06.1983 (Konzern-Bilanz-RL)[1] zurück. Die Norm wurde durch das BilMoG 2009 nicht angetastet. Da der Konsolidierungskreis nach § 290 HGB durch das BilMoG 2009 tendenziell erweitert wurde, hat die Bedeutung d...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 3.1.1.1 Überblick

Rz. 96 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Aus § 290 Abs. 1 HGB folgt, dass jedes Mutterunternehmen grundsätzlich zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet ist, auch wenn es seinerseits Tochterunternehmen eines anderen (übergeordneten) Mutterunternehmens ist (sog. Pflicht zur Teilkonzernrechnungslegung oder Tannenbaumprinzip). Zur Vermeidung einer Vielzahl von Teilkonzerna...mehr

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Kapitel 9: Kapitalflussrech... / 2.1.1.1 Überblick

Rz. 80 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Der erste Absatz von § 297 HGB bezieht sich wörtlich auf die Konzernbilanzbestandteile nach HGB. Zu den Pflichtbestandteilen gehören beim Konzernabschluss neben der Bilanz, der GuV und dem Anhang (Einzelabschlussbestandteile) insbesondere auch die Kapitalflussrechnung und der Eigenkapitalspiegel. Des Weiteren kann auf freiwilliger Basis eine ...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 5.1.1.2 Entstehungsgeschichte

Rz. 138 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Norm wurde durch das BiRiLiG 1985 mit Wirkung vom 01.01.1990 in das HGB eingefügt. Sie geht im Hinblick auf die Grundkonzeption (Weltabschlussprinzip) auf die 7. EG-RL vom 13.06.1983 (Konzern-Bilanz-RL)[1] zurück. Die zuvor im AktG enthaltene Regelung hatte den Konsolidierungskreis auf inländische Gesellschaften beschränkt. Die einklagba...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 9.1.1.2 Entstehungsgeschichte

Rz. 298 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 299 HGB wurde durch das BiRiLiG 1985 mit Wirkung vom 01.01.1990 in das HGB eingefügt. Er ging in seiner ursprünglichen Fassung im Wesentlichen auf die 7. EG-RL vom 13.06.1983 (Konzern-Bilanz-RL)[1] zurück. Ursprünglich sah Abs. 1 vor, dass der Konzernabschluss auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens oder auf den hierv...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.4.1.2.3.1.3 Eigene Anteile

Rz. 313 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Für die eigenen Anteile und Rückbeteiligungen der Tochterunternehmen sind nach DRS 22.29 wie zuvor nach DRS 7.11–.13 der Nennbetrag oder der rechnerische Wert entsprechend §§ 272 Abs. 1a, 298 Abs. 1 Satz 1 und 301 Abs. 4 HGB offen vom Posten "Gezeichnetes Kapital" abzusetzen (par value method).[1] Damit im Einklang stehen nunmehr die verbind...mehr

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Kapitel 15: Prüfung / 1.1.1.1 Überblick

Rz. 2 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Der § 316 HGB regelt die Pflicht zur jährlichen Abschlussprüfung für KapGes. Der Paragraf regelt die Abschlussprüfungspflicht von Jahresabschlüssen in Abs. 1 sowie die Abschlussprüfungspflicht von Konzernabschlüssen in Abs. 2.[1] Abs. 3 beschäftigt sich mit der Nachtragsprüfung, die immer dann zu erfolgen hat, wenn eine Änderung des Jahresabsc...mehr

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Kapitel 9: Kapitalflussrech... / 1.1 §§ 264 Abs. 1 Satz 2, 297 Abs. 1 HGB

Rz. 1 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 264 Pflicht zur Aufstellung; Befreiung (1) [. . .] 2Die gesetzlichen Vertreter einer kapitalmarktorientierten Kapitalgesellschaft, die nicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet ist, haben den Jahresabschluss um eine Kapitalflussrechnung und einen Eigenkapitalspiegel zu erweitern, die mit der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechn...mehr

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Kapitel 1: Einführung in di... / 2.6 FISG 2021 und die weitere Entwicklung

Rz. 49 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Am 01.07.2021 trat das Gesetz zur Stärkung der Finanzmarktintegrität (FISG)[1] in Kraft. Im Bundestag und im federführenden Finanzausschuss wurde dieses Gesetz kontrovers diskutiert.[2] Mit dem Gesetz sollen Schwächen im Bilanzkontroll-Verfahren ausgemerzt werden, welche im Rahmen der Insolvenz der Wirecard AG ans Licht kamen. Das Gesetz bein...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 17.1.2.2.1 Maßgeblichkeit des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens

Rz. 574 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Anwendbarkeit der Bewertungsmethoden im Konzernabschluss setzt zum einen deren zulässige Anwendung im Jahresabschluss, zum anderen deren einheitliche Ausübung im Konzernabschluss voraus (§ 308 Abs. 1 Satz 1 HGB). Den Bezugspunkt im mehrstufigen Konzern bildet das oberste – einen Konzernabschluss aufstellende – Mutterunternehmen, sodass e...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 9.1 § 299 HGB

Rz. 296 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 299 Stichtag für die Aufstellung (1) Der Konzernabschluss ist auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufzustellen. (2) 1Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluß einbezogenen Unternehmen sollen auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt werden. 2Liegt der Abschlußstichtag eines Unternehmens um mehr als ...mehr

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Kapitel 9: Kapitalflussrech... / 2.1.1.4 Rechtspolitische Diskussion und Entwicklungsperspektiven

Rz. 85 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Kapitalmarktorientierte Unternehmen sind zur Aufstellung eines IFRS/IAS-Konzernabschlusses verpflichtet, insofern beschränkt sich die Aufstellung einer Segmentberichterstattung gem. § 297 Abs. 1 HGB und nach DRS 28 auf Fälle freiwilliger Anwendung im Konzern- und Einzelabschluss. Insbesondere aufgrund der freiwilligen Anwendbarkeit scheint ei...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.3.1.2.2.3.4 Zuzahlungen der Gesellschafter gegen Vorzugsgewährung (§ 272 Abs. 2 Nr. 3 HGB)

Rz. 233 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Unter § 272 Abs. 2 Nr. 3 HGB fallen Bar- oder Sachleistung des Gesellschafters für mitgliedschaftliche Vorzugsrechte, z. B. Sonderrecht auf Geschäftsführung in der GmbH oder Gewinnvorzug (§ 11 Satz 1 AktG).[1] Vorzugsrechte sollen in der Satzung verankert sein.[2] Nicht unter § 272 Abs. 2 Nr. 3 HGB fällt der Verlustausgleich gem. § 302 AktG....mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 9.1.2.1 Stichtag des Konzernabschlusses

Rz. 302 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Der Konzernabschluss ist seit der Änderung durch das TransPuG 2002 (vgl. Tz. 297) zwingend auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufzustellen (Abs. 1). Insoweit ist der Konzernabschluss akzessorisch zum Jahresabschluss des Mutterunternehmens, sodass indirekt auch für den Konzernabschluss die für den Jahresabschluss des...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 2.1.1.1 Überblick

Rz. 76 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Aus § 290 Abs. 1 HGB folgt, dass jedes Mutterunternehmen grundsätzlich zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet ist, auch wenn es seinerseits Tochterunternehmen eines anderen (übergeordneten) Mutterunternehmens ist (sog. Pflicht zur Teilkonzernrechnungslegung oder Tannenbaumprinzip). Zur Vermeidung einer Vielzahl von Teilkonzerna...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 8.1 § 298 HGB

Rz. 257 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 298 Anzuwendende Vorschriften. Erleichterungen (1) Auf den Konzernabschluß sind, soweit seine Eigenart keine Abweichung bedingt oder in den folgenden Vorschriften nichts anderes bestimmt ist, die §§ 244 bis 256a, 264c, 265, 266, 268 Absatz 1 bis 7, die §§ 270, 271, 272 Absatz 1 bis 4, die §§ 274, 275 und 277 über den Jahresabschluß und die...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 16.1 § 307 HGB

Rz. 537 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 307 Anteile anderer Gesellschafter (1) In der Konzernbilanz ist für nicht dem Mutterunternehmen gehörende Anteile an in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ein Ausgleichsposten für die Anteile der anderen Gesellschafter in Höhe ihres Anteils am Eigenkapital unter dem Posten "nicht beherrschende Anteile" innerhalb des Eigen...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.3.1.2.2.3.1.2 Bilanzrechtliche Besonderheiten

Rz. 219 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die zutreffende Einbuchung des Kapitals entweder in der Kapitalrücklage oder in der Gewinnrücklage korrespondiert mit dem Beteiligungsausweis beim Gesellschafter. Die Gesellschaftsanteile dürfen bei ihm in der Höhe ausgewiesen werden, die sich aus seiner Einlage zuzüglich seiner Leistungen in das Kapital ergibt. Nennkapital und Kapitalrückla...mehr

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Kapitel 9: Kapitalflussrech... / 2.1.2.4.3 Überleitungsrechnung und andere Angaben

Rz. 103 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Im Zuge der Segmentberichterstattung sind die Segmentangaben auf die Konzerngesamtbeträge überzuleiten (DRS 28.39). Eine Überleitung ist für die folgenden Werte anzugeben: Segmentumsatzerlöse oder vergleichbarer Segmenterträge Segmentvermögen Segmentschulden die sonstigen wesentlichen Segmentposten. Letztere können unterschiedlicher Art sein. Die...mehr

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Kapitel 19: Straf-, Buß- un... / 3.1.2.1.6 Klarstellungen zur Erklärung zur Unternehmensführung (Satz 2 und 3)

Rz. 190 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 334 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, 3a und 4 HGB knüpfen an eine Zuwiderhandlung gegen die in den §§ 289f und 315d HGB normierten Berichtspflichten an. Die durch das FüPoG II (vgl. Tz. 168) eingefügten Sätze 2 und 3 sollen klarstellen, dass nicht nur dann eine Ordnungswidrigkeit vorliegt, wenn die nach diesen Vorschriften erforderliche (Konzern-)Erkl...mehr

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Kapitel 3: Besondere Anford... / 1.1.2.1.2.1 Kapitalflussrechnung

Rz. 15 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Kapitalflussrechnung will dem Bilanzleser einen Einblick in die Finanzlage des Unternehmens gewähren.[1] Die Bilanz vermittelt die Vermögenslage, die Gewinn- und Verlustrechnung die Ertragslage und die Kapitalflussrechnung die Liquiditätslage.[2] Durch Darstellung aller Zahlungsströme wird eine finanzwirtschaftliche Bewertung des Unterneh...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 4.1.1.2 Entstehungsgeschichte

Rz. 115 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Norm wurde durch das BiRiLiG 1985 mit Wirkung vom 01.01.1990 in das HGB eingefügt und diente der Umsetzung der 7. EG-RL vom 13.06.1984 (Konzern-Bilanz-RL).[1] Die Schwellenwerte (= Größenmerkmale) in Abs. 1 und Abs. 2 wurden in der Folgezeit mehrfach geändert, zuletzt durch Gesetz vom 11.04.2024.[2] Der durch das BilRUG neu eingefügte Ab...mehr

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Kapitel 10: Anhangangaben / 2.2.5 Erläuterung zu IFRS 12

Rz. 178 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Der Standard bündelt die Angaben des Konsolidierungspakets: Tochterunternehmen (IFRS 10) Gemeinsame Vereinbarungen (Joint Arrangements, IFRS 11). Die grundlegenden Angabenotwendigkeiten drehen sich im Wesentlichen um die einzubeziehenden Unternehmen und die damit verbundenen Methoden. Die Zielsetzung der Anhangangaben des IFRS 12 entspricht der...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 1.2.1.3.2 Sachlicher Geltungsbereich

Rz. 40 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Gemäß IFRS 10.4 hat ein Mutterunternehmen einen Konzernabschluss aufzustellen. Dies gilt größen-, rechtsform- und sitzunabhängig. Befreiungsmöglichkeiten von der Aufstellungspflicht sieht IFRS 10.4 für Mutterunternehmen unter den folgenden Bedingungen vor: Es ist als Teil-Konzern selbst Bestandteil eines anderen Mutterunternehmens und die Eige...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 6.1.1.4 Rechtspolitische Diskussion und Entwicklungsperspektiven

Rz. 166 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Norm sollte, den Bedürfnissen der Praxis entsprechend, einerseits eine übermäßige Belastung der deutschen Wirtschaft mit Rechnungslegungspflichten vermeiden und andererseits dazu verhelfen, ein möglichst genaues Bild der wirtschaftlichen Einheit Konzern zu vermitteln. Die Details waren und sind umstritten, insbesondere die Regelung des A...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.4.1.2.2 Funktion des Eigenkapitalspiegels

Rz. 310 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Funktion des Konzerneigenkapitalspiegels ist es, die Eigenkapitalstruktur und die Veränderung der Elemente des Eigenkapitals systematisch darzustellen und dadurch ein vertieftes Bild in die Vermögenslage zu vermitteln.[1] Zentrale Bedeutung hat er für die Darstellung erfolgsunwirksamer Geschäftsvorfälle, die sich weder der Bilanz noch der Ge...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 8.1.2.2 Zusammenfassung von Konzernanhang und Anhang des Mutterunternehmens

Rz. 292 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Abs. 2 Satz 1 erlaubt die Zusammenfassung des Konzernanhangs mit dem Anhang des Mutterunternehmens. Die Regelung dient der Vereinfachung und soll Wiederholungen und inhaltlich parallele Darstellungen vermeiden. Eine bestimmte Form ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Es gelten allgemeine Grundsätze, d. h., die Zusammenfassung muss dem Gebot ...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 7.1.2.1.7 Bilanzeid

Rz. 235 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Verpflichtung zur Abgabe des sog. Bilanzeids betrifft nur bestimmte kapitalmarktorientierte Unternehmen (vgl. Tz. 211). Adressat der Verpflichtung sind die Mitglieder des vertretungsberechtigten Organs, wobei die Versicherung von allen Mitgliedern abzugeben ist.[1] Die Erklärung ist zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Konzernabschlusses...mehr

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Kapitel 9: Kapitalflussrech... / 2.1.2.2 Abgrenzung der Segmente

Rz. 90 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die operativen Segmente grenzen sich als geschäftliche Aktivitäten ab, die potenzielle sowie tatsächliche externe oder intersegmentäre Umsätze oder vergleichbare Erträge generieren, für die eigenständige Finanzinformationen vorliegen und die regelmäßig von der Konzernleitung zum Zwecke der Konzernsteuerung wirtschaftlich überwacht/beurteilt w...mehr

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Kapitel 1: Einführung in di... / 2.4.1 Bilanzrecht

Rz. 29 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Mit der Bilanzrichtlinie von 2013[1] wurde der existierende Rechtsrahmen für die Rechnungslegung erneut überarbeitet. Stärker als früher orientiert sich die Kommission dabei an den Grundsätzen der Subsidiarität und der Verhältnismäßigkeit sowie an dem Prinzip einer Beschränkung auf Mindestharmonisierung.[2] Die bis dahin geltende Trennung des...mehr

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Kapitel 1: Einführung in di... / 3.2.1 HGB-Rechnungslegungsrecht

Rz. 66 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die gesetzlichen Regelungen zur kaufmännischen Rechnungslegung finden sich im Dritten Buch des HGB . Das ist konsequent, denn Rechnungslegung und Bilanzierung sind kein Spezifikum der unternehmenstragenden Gesellschaft, sondern eine allgemeine Anforderung an die Handelsbücher und – darauf aufbauend – die Rechnungslegung des Kaufmanns, sei er E...mehr

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Kapitel 14: Konzernabschlüs... / 2.1.2.8 Maßgeblicher Abschluss des Beteiligungsunternehmens (Abs. 6)

Rz. 94 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 312 Abs. 6 HGB legt sowohl in zeitlicher als auch sachlicher Hinsicht fest, welcher Jahresabschluss des assoziierten Unternehmens der Equity-Konsolidierung zugrunde zu legen ist. Während vom zeitlichen Aspekt her auf den jeweils letzten Abschluss des assoziierten Unternehmens abzustellen ist, ist vom sachlichen Aspekt her der Konzernabschlu...mehr

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Kapitel 15: Prüfung / 7.1 § 322 HGB

Rz. 200 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 322 Bestätigungsvermerk (1) 1Der Abschlussprüfer hat das Ergebnis der Prüfung schriftlich in einem Bestätigungsvermerk zum Jahresabschluss oder zum Konzernabschluss zusammenzufassen. 2Der Bestätigungsvermerk hat Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung zu beschreiben und dabei die angewandten Rechnungslegungs- und Prüfungsgrundsätze anzugebe...mehr

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Kapitel 19: Straf-, Buß- un... / 2.1.2.5.1 Regelungsgehalt

Rz. 56 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach § 331 Abs. 1 Nr. 4 HGB macht sich strafbar, wer als Mitglied des vertretungsberechtigten Organs einer KapGes oder als Mitglied des vertretungsberechtigten Organs oder als vertretungsberechtigter Gesellschafter eines ihrer Tochterunternehmen (§ 290 Abs. 1, 2 HGB) in Aufklärungen oder Nachweisen, die nach § 320 HGB einem Abschlussprüfer de...mehr

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Kapitel 13: Konzernabschlus... / 1.1.1.4 Rechtspolitische Diskussion und Entwicklungsperspektiven

Rz. 7 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Das Wahlrecht zur Anwendung der quotalen Konsolidierung wird im Schrifttum überwiegend kritisch betrachtet, da diese im Widerspruch zur Einheitstheorie steht. Bemängelt wird insbesondere, dass voll- und quotal konsolidierte Daten ohne Erkennbarkeit des Gewichts der jeweiligen Daten zusammengefasst werden, auf diese Weise eine Vermengung unters...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 13.1.2.1.2.2 Konzernanschaffungskosten

Rz. 496 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Vermögensgegenstände, die ein einbezogenes Unternehmen von einem konzernfremden Dritten erworben hat und ohne Be- oder Verarbeitung konzernintern weiterveräußert wurden, und damit aus Sicht des Konzerns als angeschafft gelten, sind zu (fortgeführten) Konzernanschaffungskosten zu bewerten.[1] Die Bestimmung der Konzernanschaffungskosten richt...mehr

Beitrag aus Merkt, Rechnungslegung nach HGB und IFRS (Schäffer-Poeschel)
Kapitel 15: Prüfung / 7.1.2.1.4.3 Eingeschränkter Bestätigungsvermerk

Rz. 225 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Sofern Einwendungen zu erheben sind, ist der Bestätigungsvermerk nach Abs. 4 Satz 1 einzuschränken oder zu versagen. Unter Einwendungen sind Beanstandungen gegen die Rechnungslegung zu verstehen, die sich im Rahmen der Prüfungsdurchführung ergeben.[1] Der Abschlussprüfer muss aufgrund seiner Treuepflicht die geprüfte Gesellschaft zunächst au...mehr