Fachbeiträge & Kommentare zu Konzern

Beitrag aus Merkt, Rechnungslegung nach HGB und IFRS (Schäffer-Poeschel)
Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.4.1 §§ 264, 297 HGB

Rz. 304 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 264 Pflicht zur Aufstellung (1) [. . .] 2Die gesetzlichen Vertreter einer kapitalmarktorientierten Kapitalgesellschaft, die nicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet ist, haben den Jahresabschluss um eine Kapitalflussrechnung und einen Eigenkapitalspiegel zu erweitern, die mit der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und d...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.3.1.2.2.3.9.5 Die Auflösung und Ausschüttung der Kapitalrücklage

Rz. 249 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Wird die Kapitalrücklage aufgelöst und als Bilanzgewinn den Anteilseignern zurückgewährt, ist die Wirkung bei diesen umstritten. Eine Ansicht will den Ertrag durch Abschreibung auf die Beteiligung neutralisieren[1]; die Gegenauffassung will auch diesen Betrag als Beteiligungsertrag vereinnahmen.[2] Sie verweist darauf, dass die Kapitalrückla...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.4.1.1.1 Überblick

Rz. 305 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Für den handelsrechtlichen Konzernabschluss schreibt § 297 HGB seit 1998, zunächst auf börsennotierte Mutterunternehmen beschränkt, einen Eigenkapitalspiegel vor. Durch das BilMoG ist diese Pflicht für nach dem 31.12.2009 beginnende Geschäftsjahre gem. § 264 Abs. 1 Satz 2 HGB auf den Jahresabschluss nicht konzernrechnungslegungspflichtiger k...mehr

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Kapitel 15: Prüfung / 2.1.2.3 Laufzeit des Prüfungsmandats (Art. 17 VO (EU) Nr. 537/2014)

Rz. 33 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach Ablauf einer Höchstlaufzeit von zehn Jahren darf gem. Art. 17 Abs. 1 VO (EU) Nr. 537/2014 bei einem EU-PIE das Prüfungsmandat nicht fortgeführt werden (externe Rotation). Innerhalb der folgenden vier Jahre nach Ablauf der Höchstlaufzeit (Cooling-off-Periode) darf weder durch den Abschlussprüfer bzw. die Prüfungsgesellschaft noch die Mitg...mehr

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Kapitel 1: Einführung in di... / 5.1 Grundlagen

Rz. 218 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Frage nach dem Zweck von Rechnungslegung und Bilanzrecht[1] ist keineswegs akademischer Natur. Vielmehr ist der Zweck zunächst bedeutsam für die Auslegung bilanzrechtlicher Vorschriften und sodann ebenfalls für die deduktive Gewinnung von GoB.[2] Allerdings spielt der Zweck nicht nur für die Rechtsanwender eine bedeutsame Rolle, sondern ...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 21.1.1.3 Geltungsbereich

Rz. 658 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Soweit es um die Kernaufgabe des DRSC geht, also die Entwicklung von Empfehlungen zur Anwendung von Grundsätzen über die Rechnungslegung (vgl. § 342q Abs. 1 Nr. 1 HGB) und die Erarbeitung von Interpretationen der internationalen Rechnungslegungsstandards i. S. v. § 315e Abs. 1 HGB (vgl. § 342q Abs. 1 Nr. 4 HGB), ist der Auftrag des privaten ...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.3.1.2.2.3.2 § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB

Rz. 220 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Gesellschaftsanteile sind grundsätzlich mindestens zum Nennwert auszugeben (§ 9 Abs. 1 AktG). Darüber hinausgehender Betrag ist das Aufgeld, auch Agio genannt (§ 36a Abs. 1 AktG).[1] Dieses ist in der Kapitalrücklage zu buchen. Das gilt ebenso im GmbH-Recht.[2] Auf Zeitpunkt und Form der Leistung kommt es nicht an; jeder mit der Anteilsausga...mehr

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Kapitel 5: Ansatz, Bewertun... / 1.2.2.2.3.3.5 Allokation des Wertminderungsaufwands und die Wertaufholung

Rz. 291 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Ein eventueller Wertminderungsaufwand ist wie folgt auf die Buchwerte der CGU zu verteilen (IAS 36.104): Primäre Reduktion des goodwill der CGU. Sekundäre Verteilung des verbleibenden Wertminderungsbetrags auf die restlichen Vermögenswerte. Die Zuteilung zu den restlichen Vermögenswerten wird zunächst durch den erzielbaren Betrag des Vermögensw...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 11.2.2.5.3 Transaktionen unter gemeinsamer Kontrolle

Rz. 450 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Bei Transaktionen unter gemeinsamer Kontrolle handelt es sich um Unternehmenszusammenschlüsse, im Zuge derer dieselben Personen vor und im Anschluss an die Transaktion wegen vertraglicher Abmachungen die Kontrolle über ein bzw. mehrere beteiligte Unternehmen ausüben. Dies steht unter der Voraussetzung, dass die Kontrolle nicht vorübergehend ...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 13.1.2.1.1 Anwendungsvoraussetzungen

Rz. 491 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach § 304 Abs. 1 HGB sind in den Konzernabschluss zu übernehmende Vermögensgegenstände, die ganz oder teilweise auf Lieferungen oder Leistungen zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, mit einem Betrag in der Konzernbilanz anzusetzen, zu dem sie angesetzt werden könnten, sofern die in den Konzernabschluss einbezoge...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 17.1.2.2.2 Einheitlichkeitsgebot bei der Bewertungsmethodenwahl

Rz. 577 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Im Jahresabschluss herrscht das Diktat der intertemporalen Stetigkeit der Bewertungsmethoden (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB). Diese Stetigkeit wird auf Ebene des Konzernabschlusses um eine Dimension erweitert, d. h., innerhalb des einheitstheoretischen Rechtsgebildes sind gleiche oder gleichartige Sachverhalte konsistent, zwischen den Tochteruntern...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 7.1.2.3.4 Stetigkeitsgrundsatz

Rz. 251 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach § 297 Abs. 3 Satz 2 HGB sind die auf den vorhergehenden Konzernabschluss angewandten Konsolidierungsmethoden beizubehalten. Zweck dieses sog. Stetigkeitsgrundsatzes ist, die Vergleichbarkeit der aufeinanderfolgenden Konzernabschlüsse sicherzustellen.[1] Dieser Grundsatz ergänzt die für den Einzelabschluss geltenden Grundsätze der Stetig...mehr

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Kapitel 15: Prüfung / 5.2.2.1.1 Stellungnahme zur Lagebeurteilung

Rz. 166 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach Abs. 1 Satz 2 ist im Bericht vorweg zu der Beurteilung der Lage der Kapitalgesellschaft oder des Konzerns durch die gesetzlichen Vertreter Stellung zu nehmen, wobei insbesondere auf die Beurteilung des Fortbestandes und der künftigen Entwicklung des Unternehmens unter Berücksichtigung des Lageberichts und bei der Prüfung des Konzernabsc...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 12.1 § 303 HGB

Rz. 459 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 303 Schuldenkonsolidierung (1) Ausleihungen und andere Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluß einbezogenen Unternehmen sowie entsprechende Rechnungsabgrenzungsposten sind wegzulassen. (2) Absatz 1 braucht nicht angewendet zu werden, wenn die wegzulassenden Beträge für die Vermittlung eines den ...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 13.1.1.3.1 Sachlicher Geltungsbereich

Rz. 485 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Vorschriften des § 304 HGB sind auf Lieferungen und Leistungen zwischen denjenigen Unternehmen anzuwenden, die in den Konzernabschluss im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen werden, also grds. zwischen dem Mutterunternehmen und seinen Tochterunternehmen (Upstream- und Downstream-Transaktionen) sowie zwischen den einzelnen Tochterunter...mehr

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Kapitel 5: Ansatz, Bewertun... / 1.2.2.2.3.5.1 Einleitung und Anwendungsbereich

Rz. 329 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Globalisierung der Unternehmenstätigkeit stellt den Bilanzersteller vor besondere Herausforderungen. Zunächst bedingt die Konzernbilanzerstellung eine Angleichung der Rechnungslegungsmethoden, so z. B. mit Hinsicht auf die IFRS als weltweit verbreitetes Rechnungslegungsnormensystem. Darüber hinaus müssen allerdings auch die Bilanzposten ...mehr

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Kapitel 14: Konzernabschlüs... / 1.2.2.3 Ausweis

Rz. 52 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach der Equity-Methode bilanzierte Anteile sowie die sich hieraus ergebenden Ergebnisse sind gem. IAS 1.54 und IAS 1.82 in der Bilanz und GuV gesondert auszuweisen. Der Bilanzausweis ist unter Finanzanlagen vorzunehmen. Der GuV-Ausweis[1] erfolgt üblicherweise innerhalb des Finanzbereichs und dabei vor oder nach dem Posten Beteiligungsergebn...mehr

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Kapitel 15: Prüfung / 3.1.1.3 Geltungsbereich

Rz. 41 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Regelungen des § 317 HGB finden Anwendung bei allen gesetzlichen Pflichtprüfungen nach § 316 HGB. Aufgrund entsprechender Verweisungen ist § 317 HGB zudem zumindest teilweise bei Prüfungen von Kreditinstituten (§ 340k HGB), Versicherungsunternehmen (§ 341k HGB), dem PublG unterliegenden Gesellschaften (§ 6 Abs. 1 PublG) und Konzernen (§ 1...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 6.1 § 296 HGB

Rz. 161 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 296 Verzicht auf die Einbeziehung (1) Ein Tochterunternehmen braucht in den Konzernabschluß nicht einbezogen zu werden, wenn erhebliche und andauernde Beschränkungen die Ausübung der Rechte des Mutterunternehmens in bezug auf das Vermögen oder die Geschäftsführung dieses Unternehmens nachhaltig beeinträchtigen, die für die Aufstellung des Ko...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 14.1.2.4 Grundsatz der Wesentlichkeit (Abs. 2)

Rz. 532 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung muss gem. § 305 Abs. 2 HGB nicht vorgenommen werden, wenn die wegzulassenden Beträge für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung sind. Diese Vorschrift hat ausschließlich klarstelle...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 11.2.1.3.1 Sachlicher Geltungsbereich

Rz. 389 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Der Anwendungsbereich des IFRS 3 erstreckt sich auf sämtliche, die Definition von Unternehmenszusammenschlüssen erfüllende Transaktionen oder Ereignisse (IFRS 3.2). Zum einen gilt IFRS 3 demnach für solche Transaktionen oder Ereignisse, durch die der Erwerber die Beherrschung über einen bzw. mehrere Geschäftsbetriebe erlangt. Zum anderen ers...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 11.1.2.6 Folgekonsolidierung

Rz. 382 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 In den §§ 301ff. HGB fehlt es an expliziten Vorschriften für die Bilanzierung der i. R.d. Erstkonsolidierung aufgedeckten stillen Reserven und stillen Lasten in den auf die Erstkonsolidierung folgenden Konzernabschlüssen, es fehlt also an diesbezügliche Vorgaben für die Folgekonsolidierung. Lediglich § 309 HGB enthält explizite Vorschriften ...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 3.1.1.3.1 Sachlicher Geltungsbereich

Rz. 98 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Norm gilt in mehrstufigen Konzernen und komplettiert § 291 HGB. Mutterunternehmen i. S. d. § 290 HGB, die einem anderen Mutterunternehmen nachgeordnet und in dessen Konzernabschluss einbezogen sind, sollen von der Konzernrechnungslegungspflicht befreit sein. Während § 291 HGB Fälle erfasst, in denen das übergeordnete (befreiende) Mutterun...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 13.1 § 304 HGB

Rz. 480 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 304 Behandlung der Zwischenergebnisse (1) In den Konzernabschluß zu übernehmende Vermögensgegenstände, die ganz oder teilweise auf Lieferungen oder Leistungen zwischen in den Konzernabschluß einbezogenen Unternehmen beruhen, sind in der Konzernbilanz mit einem Betrag anzusetzen, zu dem sie in der auf den Stichtag des Konzernabschlusses auf...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 5.1.2.1 Umfang des Konsolidierungskreises

Rz. 142 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 In den Konzernabschluss sind das Mutterunternehmen sowie alle unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen unabhängig von ihrem Sitz und ihrer Rechtsform (der zweite Punkt wurde durch das BilRUG ausdrücklich in Abs. 1 aufgenommen; in der Sache bestand diesbezüglich auch zuvor schon Konsens, vgl. Tz. 8) einzubeziehen, soweit die Einbezieh...mehr

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Kapitel 19: Straf-, Buß- un... / 3.1.1.3 Geltungsbereich

Rz. 169 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 334 StGB gilt unmittelbar für KapGes, siehe insoweit die Ausführungen zu § 331 HGB (vgl. Tz. 22 ff.). Bestimmte KapCo-Gesellschaften, namentlich GmbH & Co KG, AG & Co KG und andere Konstruktionen, werden über § 335b HGB (vgl. Tz. 28 f.) in den Anwendungsbereich einbezogen. Rz. 170 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Gem. § 334 Abs. 5 HGB ist die Vors...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 13.1.2.1.2.1 Grundsätzliches

Rz. 495 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die zu eliminierenden Zwischenergebnisse sind zu ermitteln, indem der maßgebende Einzelbilanzwert gem. HB II des betr. Vermögensgegenstandes mit dem aus Konzernsicht maßgebenden Wertansatz verglichen wird. § 304 Abs. 1 HGB umschreibt die für den Konzernabschluss maßgebenden Wertansätze als die Beträge, zu denen die Vermögensgegenstände in der J...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 1.2.1.1.2 Verhältnis des IFRS 10 zu ausgewählten anderen Standards

Rz. 36 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 IFRS 10 behandelt insbesondere Fragen zum Konsolidierungskreis (d. h. zu den einzubeziehenden Unternehmen), zum Konzernabschlussstichtag, zur Schulden- und Aufwandskonsolidierung und zur Zwischenergebnis­eliminierung. Die Regelungen zur Aufstellung eines Konzernabschlusses beschränken sich allerdings nicht ausschließlich auf IFRS 10, sondern ...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 6.2 IFRS

Rz. 204 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Im Einzelfall kann ausnahmsweise bei fehlender Wesentlichkeit oder einem unangemessenem Kosten-Nutzen-Verhältnis der Finanzinformationen auf die Einbeziehung von Tochterunternehmen verzichtet werden. Dies bedeutet, dass Tochterunternehmen dann nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden müssen, wenn sie für Vermögens-, Finanz- und Ertrag...mehr

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Kapitel 10: Anhangangaben / 4.2 IFRS

Rz. 195 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Unabhängig von ihrer Größe und Rechtsform unterliegen alle IFRS Anwender den gleichen Angabepflichten. Eine Erleichterung ergibt sich nur für Anwender der IFRS für kleine und mittelständische Unternehmen (IFRS for SME). Allerdings sprechen diese einen anderen Adressatenkreis an, da bei kapitalmarktorientierten Unternehmen oder bei kapitalmar...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.2.2.1.1.2 Entstehungsgeschichte

Rz. 128 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Für die Bilanzierung anteilsbasierter Vergütungstransaktionen existierte im System der IAS keine Regelung. IAS 19 (1998) schloss Ansatz- und Bewertungsregeln für anteilsbasierte Managementvergütungen sogar explizit aus und verlangte lediglich Anhangangaben. Die meisten Unternehmen schlossen diese Regelungslücke durch eine Anwendung der einsc...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 2.1.1.3.1 Sachlicher Geltungsbereich

Rz. 78 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Norm gilt in mehrstufigen Konzernen. Begünstigte der Befreiung von der Konzernrechnungslegungspflicht können sämtliche Mutterunternehmen i. S. d. § 290 HGB sein, die ihrerseits einem anderen Mutterunternehmen nachgeordnet und in dessen Konzernabschluss einbezogen sind. Dieses übergeordnete (befreiende) Mutterunternehmen muss seinen Sitz i...mehr

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Kapitel 14: Konzernabschlüs... / 1.1.2.4 Grundsatz der Wesentlichkeit (Abs. 2)

Rz. 23 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Regelungen in § 311 Abs. 1 HGB sowie die in § 312 HGB kodifizierten Vorschriften müssen gem. § 311 Abs. 2 HGB auf eine Beteiligung an einem assoziierten Unternehmen nicht angewandt werden, wenn die Beteiligung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzer...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 6.1.2.5.1 Auslegung der Norm

Rz. 196 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach Abs. 2 braucht ein Tochterunternehmen nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden, wenn es für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung ist. Bei der Auslegung des unbestimmten Begriffs "untergeordnete B...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 2.1.1.4 Rechtspolitische Diskussion und Entwicklungsperspektiven

Rz. 80 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Pflicht zur Aufstellung von Teilkonzernabschlüssen stand und steht im Spannungsverhältnis zwischen (i) dem als notwendig erachteten Schutz von Minderheitsgesellschaftern und Gläubigern eines Teilkonzerns und (ii) ihrer eingeschränkten Aussagefähigkeit sowie dem erhöhten Kostenaufwand.[1] Vor diesem Hintergrund sind Konzerne mit (übergeord...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 18.2 IFRS

Rz. 609 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 In den IFRS ist die Währungsumrechnung Gegenstand des IAS 21 , der dem Konzept der funktionalen Währung folgt. Die Umrechnung von in fremden Währungen aufgestellten Abschlüssen in die funktionale Währung erfolgt mit Hilfe der Zeitbezugsmethode. Die Überführung der in die funktionale Währung umgerechneten Fremdwährungsabschlüsse in die Bericht...mehr

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Kapitel 19: Straf-, Buß- un... / 2.1.2.3.1 Regelungsgehalt

Rz. 48 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach § 331 Abs. 1 Nr. 2 HGB wird bestraft, wer als Mitglied des vertretungsberechtigten Organs oder des Aufsichtsrats einer KapGes die Verhältnisse des Konzerns im Konzernabschluss, im Konzernlagebericht einschließlich der nichtfinanziellen Konzernerklärung, im gesonderten nichtfinanziellen Konzernbericht oder im Konzernzwischenabschluss für ...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 4.1.2.1.3 Nettomethode

Rz. 124 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Eine Befreiung nach der Nettomethode kommt in Betracht, wenn am Abschlussstichtag eines vom Mutterunternehmen aufzustellenden Konzernabschlusses und am vorhergehenden Abschlussstichtag mindestens zwei der drei nachstehenden Merkmale zutreffen: Die Bilanzsumme übersteigt nicht 25 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse in den zwölf Monaten vor dem Abschluss...mehr

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Kapitel 9: Kapitalflussrech... / 2.1.1.3 Geltungsbereich

Rz. 83 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Ein Unternehmen kann gem. § 297 HGB wie auch gem. § 264 Abs. 1 HGB auf freiwilliger Basis eine Segmentberichterstattung aufstellen. Eine freiwillige Aufstellung kann auch bei Unternehmen erfolgen, die nach § 11 PublG zur Konzernrechnungslegung verpflichtet sind (DRS 28.5). Stellt ein kapitalmarktorientiertes Mutterunternehmen verpflichtend na...mehr

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Kapitel 19: Straf-, Buß- un... / 2.1.2.4.1 Regelungsgehalt

Rz. 51 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach § 331 Abs. 1 Nr. 3 HGB macht sich strafbar, wer als Mitglied des vertretungsberechtigten Organs einer KapGes zum Zwecke einer Befreiung nach § 291 Abs. 1 und 2 HGB oder § 292 HGB einen ausländischen Konzernabschluss oder Konzernlagebericht offenlegt, bei dem die Verhältnisse des Konzerns unrichtig wiedergegeben oder verschleiert worden s...mehr

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Kapitel 1: Einführung in di... / 1.2 Jahresabschluss

Rz. 3 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Als Jahresabschluss bezeichnet man den rechnerischen Abschluss eines kaufmännischen Geschäftsjahres.[1] Der Jahresabschluss setzt sich aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammen (§ 242 Abs. 3 HGB). Bei Kapitalgesellschaften und bestimmten Personengesellschaften wird der Jahresabschluss (§ 242 HGB) um einen Anhang erweitert, de...mehr

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Kapitel 19: Straf-, Buß- un... / 2.1.1.1.1 Grundsätzliches

Rz. 10 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Bei § 331 Abs. 1 HGB handelt es sich um die zentrale Strafvorschrift des Rechnungslegungsrechts; sie erfasst mit den Nr. 1, 1a, 2, 3, und 4 fünf verschiedene Varianten der unrichtigen Wiedergabe, Verschleierung oder Offenlegung der Verhältnisse einer KapGes bzw. eines Konzerns. Die ehemalige Nr. 3a (Bilanzeid) als sechste Variante findet sich...mehr

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Kapitel 14: Konzernabschlüs... / 1.1 § 311 HGB

Rz. 1 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 311 Definition, Befreiung (1) 1Wird von einem in den Konzernabschluß einbezogenen Unternehmen ein maßgeblicher Einfluß auf die Geschäfts- und Finanzpolitik eines nicht einbezogenen Unternehmens, an dem das Unternehmen nach § 271 Abs. 1 beteiligt ist, ausgeübt (assoziiertes Unternehmen), so ist diese Beteiligung in der Konzernbilanz unter ein...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 13.1.1.4 Rechtspolitische Diskussion und Entwicklungsperspektiven

Rz. 490 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Durch das BiRiLiG wurde bestimmt, dass ein Verzicht auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen gem. § 304 HGB gestattet ist, wenn die Lieferung oder Leistung zu üblichen Marktbedingungen vorgenommen wurde und ein unverhältnismäßig hoher Aufwand zur Ermittlung des Wertansatzes erforderlich wäre. Nach Auffassung des Gesetzgebers stand die Mö...mehr

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Kapitel 3: Besondere Anford... / 8.1.2.4.3 HGB

Rz. 250 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Neben den IFRS sind vom IFRS-Abschlussersteller folgende handelsrechtliche Regelungen zu berücksichtigen:[1] Vorlage- und Auskunftspflichten der Tochterunternehmen gegenüber dem Mutterunternehmen gem. § 294 Abs. 3 HGB Verpflichtung zur Angabe der Firma, des Sitzes, des Registergerichts und der Nummer, unter der das Mutterunternehmen in das Han...mehr

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Kapitel 13: Konzernabschlus... / 1.1.2.2.3.3 Schuldenkonsolidierung sowie Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Rz. 19 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Ausleihungen und andere Forderungen, Rückstellungen sowie anderweitige Verpflichtungen zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Mutter- bzw. Tochterunternehmen sowie dem Gemeinschaftsunternehmen sind entsprechend dem vom Mutter- bzw. Tochterunternehmen gehaltenen Kapitalanteil am Gemeinschaftsunternehmen wegzulassen. Auch die Aufwendunge...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 8.1.2.1.1 Regelungstechnik

Rz. 263 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Abs. 1 ordnet die entsprechende Geltung bestimmter Vorschriften zum Jahresabschluss an: Allgemeine Vorschriften (§ 244; § 245 HGB) Ansatzvorschriften (§ 246–251; § 274 HGB) Bewertungsvorschriften (§§ 252–256a HGB) Gliederungsvorschriften (§ 265; § 266; § 268 Abs. 1–7; § 270; § 271; § 272 Abs. 1–4; § 275; § 277 HGB) Besondere Bestimmungen für Pers...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 12.1.2.2 Grundsatz der Wesentlichkeit (Abs. 2)

Rz. 475 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Schuldenkonsolidierung muss gem. § 303 Abs. 2 HGB nicht vorgenommen werden, wenn die wegzulassenden Beträge für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung sind. Diese Vorschrift hat ausschließlich klarstellenden Charakte...mehr

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Kapitel 9: Kapitalflussrech... / 2.2.2.4.4 Andere Angaben

Rz. 143 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Das Unternehmen hat neben der Segmentberichterstattung die Umsatzerlöse auch gegliedert nach externen Kunden pro Produkt/Dienstleistung anzugeben. Eine Angabe kann nur unterbleiben, wenn die notwendigen Informationen nicht zur Verfügung stehen oder ihre Generierung unverhältnismäßige Kosten verursachen würde (IFRS 8.32). Rz. 144 Stand: 2. A. ...mehr

Beitrag aus Merkt, Rechnungslegung nach HGB und IFRS (Schäffer-Poeschel)
Kapitel 12: Konzernabschlus... / 6.1.1.1 Überblick

Rz. 162 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Norm durchbricht den in § 294 Abs. 1 HGB formulierten Grundsatz der Vollständigkeit des Konsolidierungskreises (Weltabschlussprinzip), indem sie für die folgenden vier Fallgruppen Konsolidierungswahlrechte vorsieht: (i) wenn erhebliche und andauernde Beschränkungen die Ausübung der Rechte des Mutterunternehmens in Bezug auf das Vermögen ...mehr