Fachbeiträge & Kommentare zu Konzern

Beitrag aus Finance Office Professional
Konzerncontrolling 2030: En... / 1 Aktuelle Aufgaben des Konzerncontrollings (Teil 1)

Das Konzerncontrolling als wesentliche Unterstützungsfunktion für die Führung eines Konzerns hat einen im Zeitverlauf stabilen Katalog methodischer, überwachender und gestaltender Aufgaben zu bewältigen. Hierzu gehören vor allem die Steuerung des Konzernergebnisses, die Festlegung von Controlling-Methoden und -Richtlinien, die Koordination zwischen Geschäftsbereichen, bereic...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Umsatzsteuer: Verzicht auf ... / c) Unklarheiten bei Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers

Eine wesentliche Frage, die weder gesetzlich noch in Verwaltungsanweisungen eindeutig geregelt wurde, bezieht sich auf die Ausübung des Verzichts auf die Steuerbefreiung in Fällen der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers. Eine solche kommt insbesondere bei sonstigen B2B-Leistungen in Betracht, deren Leistungsort sich in einen anderen Mitgliedstaat verlagert[27], und...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 5 Best Practice in einem ausgezeichneten Konzern

Im Folgenden wird ein Programm der Firma Pilkington, einem der größten Hersteller von Glasprodukten für die Bau- und Fahrzeugbranche vorgestellt. Der Konzern beschäftigt weltweit 27.000 Mitarbeiter, davon rund 2.500 an mehreren Standorten in Deutschland und ca. 540 am Produktionsstandort Weiherhammer in der Oberpfalz. Pilkington wurde für das Projekt "Ganzheitliche Lösungen ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 4.10 Konzerne mit mehreren Standorten

Hat ein Konzern mehrere Standorte, ergeben sich weitere Besonderheiten. Besteht ein Großunternehmen lediglich aus einer Betriebsstätte, können i. d. R. alle Beschäftigten erreicht werden. Bestehen noch weitere Niederlassungen an anderen Orten, erfordert dies eine andere Strategie, um alle Mitarbeiter zu erreichen. Es muss untersucht werden, ob sich vergleichbare Maßnahmen fü...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 4 Besonderheiten bei der Umsetzung von BGM in Konzernen

4.1 BGM-relevante Charakteristika großer Unternehmen Neben den quantitativen und qualitativen Eigenschaften gibt es noch weitere Eigenschaften der Konzerne, die sich in Bezug auf die Einführung und Durchführung eines BGM von den KMU unterscheiden. Dazu gehören zusätzliche Strukturen, die Personalausstattung, das Ausmaß der bereits umgesetzten gesetzlichen Anforderungen und di...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 3.2.2 Merkmale der Organisationsstruktur in Konzernen

personenunabhängige an den sachlichen Gegebenheiten orientierte komplexe Organisationsstruktur umfangreiche Abteilungsbildung vorgeschriebene Informationswege geringe persönliche Bindungen formalisierte, unpersönliche Weisungs- und Kontrollbeziehungen große Koordinierungsprobleme hoher Formalisierungsgrad geringe Flexibilität[1] Durch diese Merkmale sind Großunternehmen organisatori...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 3.2.1 Eigenschaften der Unternehmensführung von Konzernen

Geschäftsführung ist i. d. R. nicht mit privatem Kapital am Unternehmen beteiligt Manager mit fundierten Unternehmensführungskenntnissen technisches Wissen in Fachabteilungen und Stäben ist verfügbar Führung durch "Management by Prinzipien" Entscheidungen, häufig Gruppenentscheidungen geringe Bedeutung von Improvisation und Intuition umfangreiche Planung hochgradige sachbezogene Ar...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 3.2.3 Eigenschaften von Konzernen im Hinblick auf das Personal

hohe Anzahl von Beschäftigten häufig hoher Anteil von angelernten Arbeitskräften Akademiker im größeren Umfang beschäftigt starke Tendenz zum ausgeprägten Spezialistentum geringe Arbeitszufriedenheit im Vergleich zu KMU gute Ausgleichsmöglichkeit bei Fehlentscheidungen und Fehlzeiten[1] Aufgrund der hohen Anzahl der Beschäftigten ist die persönliche Bindung eher gering. Zudem wirk...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 3.2 Qualitative Charakteristika von Konzernen

Über die quantitativen Abgrenzungskriterien hinaus gibt es noch weitere besondere Führungs-, Organisations- und Personalcharakteristika, die Großunternehmen kennzeichnen.[1] Während die quantitativen Definitionen sich an fixen Werten orientieren, werden die qualitativen Charakteristika nicht bei einer exakten Schwelle erreicht. Vielmehr werden diese in einem fließenden Überg...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und Konzernen

Zusammenfassung Überblick Im Jahr 2010 hat lediglich ein Drittel der kleinen und mittleren Unternehmen gesundheitsfördernde Maßnahmen für ihre Mitarbeiter angeboten, wohingegen jedes zweite Großunternehmen ein BGM einführte. Auch wenn insgesamt das Bewusstsein und die Angebote rund um das Thema BGM und Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) steigt, kann Jahre später dieser a...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 3.3 Klassifizierung von Konzernen nach Unternehmenstypen

Großunternehmen können bestimmten Unternehmenstypen zugeordnet werden, die wiederum typische Unternehmenscharakteristika aufweisen. Häufig handelt es sich bei Großunternehmen um Industriebetriebe oder kapitalmarktorientierte Betriebe. Diese Unternehmenstypen weisen weitere Besonderheiten, Herausforderungen und Ansatzpunkte für ein BGM auf. Industriebetriebe Industriebetriebe s...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 4.8 Pilotprojekte als erster Schritt zum Einstieg

Aufgrund der Komplexität der Strukturen in Konzernen einerseits und dem Umfang eines ganzheitlichen, in die Managementstruktur des Unternehmens integrierten Gesundheitsmanagements andererseits, ist es bei der Einführung oft einfacher und sinnvoller, diesen Prozess als Pilotprojekt zu gestalten. Per Definition ist ein Projekt ein einmaliger, zeitlich befristeter Prozess und e...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 4.1 BGM-relevante Charakteristika großer Unternehmen

Neben den quantitativen und qualitativen Eigenschaften gibt es noch weitere Eigenschaften der Konzerne, die sich in Bezug auf die Einführung und Durchführung eines BGM von den KMU unterscheiden. Dazu gehören zusätzliche Strukturen, die Personalausstattung, das Ausmaß der bereits umgesetzten gesetzlichen Anforderungen und die Infrastruktur: Es existiert eine Struktur, eine Art...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 4.9 Professionelles Projektmanagement als Voraussetzung

Die Ziele der Konzerne, Fehlzeiten zu senken und damit Gewinne zu optimieren, können nicht durch eine Anhäufung von Maßnahmen und Projekten erreicht werden. Soll der Wert "Gesundheit" systematisch in betriebliche Steuerungsprozesse integriert werden, eignet sich hierfür ein professionelles Projektmanagement. Die komplexen Strukturen, die zahlreichen, unterschiedlich orientie...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 4.2 Von BGF zu BGM mit dem Fokus auf eine Kosten-Nutzen-Analyse

In vielen Konzernen gibt es bereits Aktivitäten und Maßnahmen zur Verbesserung der Mitarbeitergesundheit. Dabei sind der Ausprägungsgrad und die Qualität der Maßnahmen sehr unterschiedlich. Meist handelt es sich hierbei um einzelne und unkoordinierte Angebote der BGF, ohne weiteren strategischen BGM-Ansatz. Da die Strategie der Konzerne i. d. R. auf Gewinnmaximierung und die...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 4.6 Vernetzung der beteiligten Strukturen als Erfolgsfaktor

Die Verschmelzung des Arbeitsschutzes mit dem Gesundheitsmanagement ist für die Umsetzung des BGM in der Praxis von Konzernen oft sinnvoll und es lassen sich durch die Nutzung von Synergieeffekten Ressourcen wirtschaftlicher einsetzen. Da sowohl Gesundheitsförderung als auch Arbeitsschutz Managementsysteme sind und weitgehend gleiche Ziele verfolgen, bietet es sich an, beide ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 4.11 Trennung von nationalen und internationalen Handlungsansätzen

Sind die Standorte des Unternehmens nicht auf Deutschland beschränkt, ergeben sich aufgrund der vielfältigen länderspezifischen Vorgaben und Regelungen weitere Besonderheiten für die praktische Umsetzung. Während die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, höhere Lohnkosten und ein ausgesprochen hohes Demografieproblem für die Niederlassungen in Deutschland charakteristisch sind,...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 4.3 Messfaktoren eines BGM

Welcher Nutzen steht dem (finanziellen) Aufwand gegenüber? Das ist die zentrale Frage, die es bei der Argumentation für ein BGM in Konzernen primär zur Zufriedenheit der Unternehmensführung zu beantworten gilt. Die Kosten können i. d. R. relativ einfach mit monetären Größen dargestellt werden. Beim Nutzen gestaltet sich die Sache etwas schwieriger. Um die Kosten-Nutzen-Persp...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 4.7 Komplexe Organisationsformen, Kommunikationskanäle und Entscheidungswege

Aufgrund der zahlreichen Hierarchiestufen und den komplexen Organisationsformen, wie z. B. der Matrixorganisation, die in großen Unternehmen vorherrschen, ergeben sich Besonderheiten, die zu entsprechend langen Wegen in der Kommunikation und Entscheidung führen. Ein erfolgreiches BGM erfordert das Engagement aller Mitarbeiter, Ebenen und Funktionen, insbesondere der obersten...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 4.5 Koordination des BGM

Je größer das Unternehmen, desto zahlreicher die Strukturen und Akteure – diese Aussage gilt synonym für das BGM. Die verschiedenen Ansprüche, Interessen und Ziele der einzelnen Akteure müssen auf einen Nenner gebracht werden, um letztendlich ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Zu den internen Akteuren gehören u. a. Betriebsrat, Betriebsarzt, Fachkraft für Arbeitssicherheit, ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 4.4 Mitarbeiterbindung mit und durch BGM

Laut Engagement Index 2015 einer Umfrage des Beratungsunternehmens Gallup, haben 16 % der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen bereits innerlich gekündigt und 68 % machen Dienst nach Vorschrift. Die fehlende emotionale Bindung beruht u. a. darauf, dass den Mitarbeitern nicht genug Beachtung von ihrer Führungskraft geschenkt wird, so Gallup.[1] Daraus resultieren fehlendes En...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 3 Klassifizierung großer Unternehmen

Im Jahr 2012 gab es laut Unternehmensregister in Deutschland rund 3,7 Mio. Unternehmen wovon 0,4 % oder rund 14.000 zu den großen Unternehmen zählten.[1] Umfrageergebnisse aus dem Jahr 2011 der Initiative Gesundheit & Arbeit (iga) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigten, dass ca. 38 % aller in Deutschland ansässigen Unternehmen im Zeitraum 20...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 1 Ausgangslage

Große Unternehmen verfügen häufig über mehr eigene Ressourcen und wissen daher, wo welche Instrumente erforderlich sind und was sie ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen sollten. Diese Unternehmen benötigen typischerweise Unterstützung bei der Bereitstellung von Angeboten und zur kritischen Überprüfung der definierten Strategien und Maßnahmen (Sparring). KMU dagegen brauc...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / Zusammenfassung

Überblick Im Jahr 2010 hat lediglich ein Drittel der kleinen und mittleren Unternehmen gesundheitsfördernde Maßnahmen für ihre Mitarbeiter angeboten, wohingegen jedes zweite Großunternehmen ein BGM einführte. Auch wenn insgesamt das Bewusstsein und die Angebote rund um das Thema BGM und Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) steigt, kann Jahre später dieser auf die Unterneh...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 3.1 Quantitative Klassifizierung der Unternehmensgröße

Die Europäische Union, das Statistische Bundesamt sowie das Handelsgesetzbuch ziehen zur quantitativen Klassifizierung der Unternehmen u. a. die Größen "Zahl der beschäftigten Mitarbeiter" und "Umsatz" heran. Laut dieser Definition zählen Unternehmen mit 250 Mitarbeitern oder darüber und einem Jahresumsatz von über 50 Mio. EUR zu den Großunternehmen. Abweichend davon definie...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM in Großunternehmen und ... / 2 Trends in der Arbeitswelt: Handlungsansätze für ein BGM

Neben den großen Megatrends der Arbeitswelt, wie Globalisierung der Wirtschaft, Strukturwandel hin zur Dienstleistung sowie Entstehung der Wissensgesellschaft, die entsprechende Auswirkungen auf die Tätigkeiten und damit auch auf die Belastungs- und Gesundheitssituation der Beschäftigten haben, sind auch direkt gesundheitsbezogene Trends in der Gesellschaft zu erkennen: Eine...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Grunderwerbsteuer: Ausnahme... / 4 Begünstigung bei Umstrukturierung im Konzern (§ 6a GrEStG)

Umstrukturierung Mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz vom 30.12.2009[1] ist das Grunderwerbsteuergesetz um den § 6a GrEStG ergänzt worden. Ab dem 1.1.2010 sind bestimmte konzerninterne Umstrukturierungen steuerbegünstigt. Die Finanzverwaltung hat sich zu dieser Vergünstigungsnorm umfassend geäußert.[2] Hinweis Änderung durch das Gesetz v. 12.5.2021[3] Der Anwendungsbereich de...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Grunderwerbsteuer: Ausnahme... / 4.3 Begriff "Abhängige Gesellschaft" und Vor-/Nachbehaltensfristen

Begriff der Gesellschaft Abhängige Gesellschaften können sowohl Kapital- als auch Personengesellschaften sein. Vor- und Nachbehaltensfrist und Begriff der Abhängigkeit Abhängig ist eine Gesellschaft, an deren Kapital das herrschende Unternehmen innerhalb von 5 Jahren vor dem Rechtsvorgang und 5 Jahre nach dem Rechtsvorgang unmittelbar oder mittelbar oder teils unmittelbar, teil...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Grunderwerbsteuer: Ausnahme... / 4.2 Begriff "Herrschendes Unternehmen"

Herrschendes Unternehmen "Herrschendes Unternehmen" kann jeder Rechtsträger i. S. d. GrEStG sein, der wirtschaftlich tätig ist, also wirtschaftlich tätige natürliche und juristische Personen sowie Personengesellschaften. Der Begriff richtet sich weder nach dem AktG/GmbHG noch nach § 2 UStG. Es handelt sich um einen eigenständigen Begriff des § 6a GrEStG. Hiernach definiert s...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Grunderwerbsteuer: Ausnahme... / 4.4 Verhältnis der §§ 5, 6 GrEStG zu § 6a GrEStG

Die Steuervergünstigungen der §§ 5, 6 und § 6a GrEStG bestehen gleichrangig nebeneinander. Soweit die Voraussetzungen für eine Steuervergünstigung nicht vorliegen oder später entfallen, kann eine andere Steuervergünstigung von Amts wegen gewährt werden, sofern die Voraussetzungen vorliegen.[1] Achtung § 6a GrEStG schützt nicht vor der rückwirkenden Versagung der Steuervergüns...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Grunderwerbsteuer: Ausnahme... / 4.1 Begünstigte Vorgänge

Die Regelung erfasst ausschließlich Erwerbsvorgänge aufgrund von Umwandlungen i. S. d. § 1 Abs. 1 Nr. 1-3 UmwG, also Erwerbsvorgänge aufgrund von Umwandlungen Verschmelzungen, Spaltungen (Aufspaltung, Abspaltung, Ausgliederung), Vermögensübertragungen, entsprechende Umwandlungen im Bereich der EU/EWR[1] mit grunderwerbsteuerlichem Inlandsbezug, bei Erwerbsvorgängen, die nach dem 6...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
BR-Mitbestimmung: Sozialein... / 1 Sozialeinrichtungen

Der Betriebsrat hat gemäß § 87 Abs. 1 Nr. 8 BetrVG, soweit eine gesetzliche oder tarifliche Regelung nicht besteht, ein Mitbestimmungsrecht bei Sozialeinrichtungen, deren Wirkungsbereich auf den Betrieb, das Unternehmen oder den Konzern beschränkt ist. Eine Sozialeinrichtung i. S. d. § 87 Abs. 1 Nr. 8 BetrVG erfordert ein zweckgebundenes Sondervermögen. Die einer Sozialeinri...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Sozialplan / 2.1 Ausgleich wirtschaftlicher Nachteile

Der Sozialplan dient dazu, die den Arbeitnehmern durch die Betriebsänderung entstehenden wirtschaftlichen Nachteile auszugleichen. Häufig handelt es sich um Kündigung, Lohnminderung, Arbeitserschwerungen oder längere Wege zur Arbeit. Den Betriebsparteien ist bei Aufstellung eines Sozialplans grundsätzlich ein weiter Spielraum für die Beurteilung eingeräumt, ob sie die wirtsch...mehr

Kommentar aus Personal Office Premium
Jansen, SGB IV § 28o Auskun... / 2.1 Auskunfts- und Vorlagepflichten des Beschäftigten gegenüber seinem Arbeitgeber

Rz. 6 Die Vorschrift begründet eine Auskunfts- und Vorlagepflicht in zweifacher Hinsicht. Abs 1 HS 1 verpflichtet den Beschäftigten zunächst, die zur Durchführung des Meldeverfahrens (z. B. Bekanntgabe seiner Krankenkasse) und der Beitragszahlung erforderlichen Angaben gegenüber seinem Arbeitgeber zu machen und, soweit erforderlich, Unterlagen vorzulegen (hierzu BT-Drs. 11/2...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Latente Steuern bei Persone... / 6 Besonderheiten bei der Ermittlung latenter Steuern bei deutschen Personengesellschaften im Konzern

6.1 Abgrenzung latenter Steuern Werden Personengesellschaften als Tochtergesellschaften in einen Konzernabschluss einbezogen und ist eine Kapitalgesellschaft als Konzernunternehmen übergeordnet, sind latente Steuern auf temporäre Differenzen für Zwecke der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer abzugrenzen. Es besteht die Möglichkeit, dass die Abgrenzung der latenten Steuer...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Latente Steuern bei Persone... / 6.3 Ergänzungsbilanzen

Für gewerbesteuerliche Zwecke werden Ergänzungsbilanzen bei der Abgrenzung latenter Steuern auf Ebene der Personengesellschaft berücksichtigt. Bei der Abgrenzung latenter Steuern für körperschaftsteuerliche Zwecke werden hingegen nur die Ergänzungsbilanzen einbezogen, die voll- oder teilkonsolidierten Gesellschaftern als Anteilseignern (Kapitalgesellschaft) zuzurechnen sind....mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Latente Steuern bei Persone... / 7.2 Anpassung an gesetzliche Vorgaben zur Mindestbesteuerung

Mit den Anpassungen an die gesetzlichen Vorgaben zur Mindestbesteuerung wurden auch neue Angabepflichten im Anhang geschaffen. Zur Sicherstellung von einem gewissen Maß an Transparenz und Information der Abschlussadressaten sind Angaben zu machen, inwieweit die Gesellschaft bzw. der Konzern von der Globalen Mindestbesteuerung betroffen ist.[1] Bei den Angaben ist zu untersche...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Latente Steuern bei Persone... / 6.2 Sonderbilanzen

Sonderbilanzen werden bei der Abgrenzung latenter Steuern im Einzelabschluss nicht berücksichtigt. Hingegen erfolgt der Einbezug von Sonderbilanzen bei der Abgrenzung latenter Steuern im Konzern. I. d. R. heben sich die gegenläufigen Steuerabgrenzungen bei den temporären Differenzen aus Sonderbilanzen gegenseitig auf. Die Abgrenzung latenter Steuern für die Gewerbesteuer wird...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Latente Steuern bei Persone... / 6.4 Outside Basis Differences

Bei Outside Basis Differences handelt es sich um Differenzen zwischen dem Nettovermögen laut Handelsbilanz, mit dem eine Gesellschaft in den Konzernabschluss einbezogen wird, und dem Beteiligungsbuchwert laut Steuerbilanz des Mutterunternehmens, das der Gesellschaft übergeordnet ist. Von einer Abgrenzung latenter Steuern betreffend Outside Basis Differences wird bei Beteiligu...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Latente Steuern bei Persone... / 6.1 Abgrenzung latenter Steuern

Werden Personengesellschaften als Tochtergesellschaften in einen Konzernabschluss einbezogen und ist eine Kapitalgesellschaft als Konzernunternehmen übergeordnet, sind latente Steuern auf temporäre Differenzen für Zwecke der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer abzugrenzen. Es besteht die Möglichkeit, dass die Abgrenzung der latenten Steuern bereits auf Ebene der Persone...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Latente Steuern bei Persone... / 6.5 Anpassung latente Steuern an gesetzliche Vorgaben zur Mindestbesteuerung

Ebenso wie im Einzelabschluss[1] führt die Anwendung des Mindeststeuergesetzes bzw. entsprechender ausländischer Mindeststeuergesetze zu keiner Berücksichtigung im Konzernabschluss, weder beim Ansatz noch bei der Bewertung von latenten Steuern .[2] Diese Ausnahmeregelung steht im Einklang mit den entsprechenden Änderungen in IAS 12 zu Ertragsteuern und kann u. U. bereits für ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Stenger/Loose, Bewertungsre... / II. Dritten zur Nutzung überlassene Grundstücke (Abs. 4 Satz 2 Nr. 1)

Rz. 111 [Autor/Stand] Die Regel ist: Dritten zur – entgeltlichen oder unentgeltlichen – Nutzung überlassene Grundstücke, Grundstücksteile, grundstücksgleiche Rechte und Bauten gehören grds. zum Verwaltungsvermögen, § 13b Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 ErbStG. Rz. 112 [Autor/Stand] Werden neben der Überlassung von Grundstücksteilen weitere gewerbliche Leistungen einheitlich angeboten und...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 24 D&O-Versicherung / 3. Globalisierung der Unternehmen und Betonung des "Shareholder Value"

Rz. 10 Mit der Internationalisierung steigt die Komplexität der rechtlichen Rahmenbedingungen und die Aufgabenbereiche der Unternehmensleiter wachsen. Sie haben nicht nur deutsche, sondern jetzt auch ausländische Haftungsnormen zu beachten.[65] Daher erlaube ich mir die These aufzustellen, dass die Globalisierung gerade – neben verschärften Gesetzen und neben der bereits zit...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 15 Private Berufsunfähigk... / 2. Änderung der Pflegebedürftigkeit

Rz. 345 Bei der Pflegebedürftigkeit können sowohl gesundheitliche Änderungen in positiver, als auch in negativer Hinsicht eine Rolle spielen. Liegt Berufsunfähigkeit infolge Pflegebedürftigkeit vor, so ist nach vielen Bedingungswerken eine Leistungseinstellung gerechtfertigt, wenn der Umfang der Pflegebedürftigkeit der versicherten Person unter eine bestimmte Punktzahl sinkt...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 12 Produkthaftpflichtvers... / 1. Historie der Produkthaftpflichtversicherung

Rz. 1 Risiken aus oder im Zusammenhang mit der Herstellung von Produkten sind allgegenwärtig. Wer erinnert sich nicht an das berühmte Strafverfahren vor dem Landgericht Aachen in Sachen "Contergan".[1] In einem nahezu elf Jahre dauernden Verfahren wurde schließlich – nach Anhörung zahlreicher Sachverständiger – ein Kausalzusammenhang zwischen längerer Thalidomid-Einnahme und...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Stenger/Loose, Bewertungsre... / II. Investitionsklausel für Verwaltungsvermögen

Rz. 196 [Autor/Stand] Die Investitionsklausel für Verwaltungsvermögen hat zur Folge, dass zunächst dem Verwaltungsvermögen zugerechnetes Vermögen rückwirkend zum Zeitpunkt der Entstehung der Steuer nicht mehr als Verwaltungsvermögen eingestuft werden kann, wenn folgende Voraussetzungen kumulativ vorliegen: Es muss sich um einen Erwerb von Todes wegen handeln; der Erwerber muss...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 24 D&O-Versicherung / 1. Versicherungsnehmer

Rz. 29 Wer Versicherungsnehmer ist, wird im Versicherungsschein (§ 3 VVG) festgehalten. Wenn vom Versicherungsnehmer die Rede ist in den derzeit am Markt befindlichen D&O-Policen, ist damit in aller Regel die Gesellschaft, die SE, die Aktiengesellschaft, die GmbH oder auch die eingetragene Genossenschaft und/oder die ausländische Ltd. gemeint, welche die Versicherung im eige...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Stenger/Loose, Bewertungsre... / I. Allgemeines

Rz. 229 [Autor/Stand] § 13b Abs. 9 ErbStG regelt die Verbundvermögensaufstellung: Gehören zum begünstigungsfähigen Vermögen i.S.d. § 13b Abs. 1 Nr. 2 und 3 ErbStG mittelbar oder unmittelbar gehaltene Beteiligungen an Personengesellschaften oder Anteile an Kapitalgesellschaften bzw. entsprechende Gesellschaften mit Sitz oder Geschäftsleitung im Ausland, sind für Zwecke der Er...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 24 D&O-Versicherung / I. Vorvertragliche Anzeigepflichten

Rz. 152 Die vorvertraglichen Anzeigepflichten (Ziff. B3–1 AVB-D&O) schützen den Versicherer bei der Risikobewertung, bevor er sich mit einem (D&O-)Vertrag bindet. Die Materie der D&O-Versicherung an sich, die komplexere Bewertungslage gegenüber anderen Versicherungen, die Schwierigkeiten bei der Erkennung von Lebenssachverhalten in Konzernen, aus denen Pflichtverletzungen en...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 21 Feuer-Betriebsunterbre... / 5. Schadenminderungspflicht

Rz. 107 Die gesetzliche Obliegenheit des Versicherungsnehmers zur Schadenminderung nach § 82 VVG findet sich auch in den FBUB 2010 B unter § 8 Nr. 2 a aa, cc und dd wieder. Demnach hat der Versicherungsnehmer bei Eintritt des Versicherungsfalls, für die Abwendung oder Minderung des Ertragsausfallsschadens zu sorgen, die Weisung des Versicherers einzuholen und, sofern diese f...mehr