Fachbeiträge & Kommentare zu Instandsetzung

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Niedenführ/Schmidt-Räntsch/... / I. Die Beitragspflicht der Wohnungseigentümer

Rz. 171 Ein Wohnungseigentümer kann sich der Verpflichtung, sich anteilig an den dadurch veranlassten Kosten zu beteiligen, nicht durch Berufung auf seine schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse und die zwischen Eltern und Kindern gemäß § 1618a BGB bestehende Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme entziehen. Bei einer aus Mutter und Tochter bestehenden Gemeinschaft der Wo...mehr

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Niedenführ/Schmidt-Räntsch/... / 4. Aufzug

Rz. 85 Zu den Betriebskosten zählen die Kosten des Betriebs des Personen- oder Lastenaufzugs (§ 2 Nr. 7 BetrKV). Sofern keine abweichende Regelung besteht, hat sich der Eigentümer einer Erdgeschosswohnung grundsätzlich an den Aufzugskosten zu beteiligen, auch wenn er den Aufzug nicht nutzt, und alle Eigentümer einer Mehrhausanlage haben die Wartungskosten eines Aufzugs zu tr...mehr

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Anhang zu § 10 Die Durchset... / IV. Zuständigkeit für die Abnahme

Rz. 75 Da jeder einzelne Wohnungseigentümer aufgrund des Erwerbsvertrages einen eigenen Anspruch auf mangelfreies Gemeinschaftseigentum hat (vgl. Rdn 23), ist grundsätzlich jeder Erwerber für sich zur Abnahme des Gemeinschaftseigentums zuständig. Die Belange der Wohnungseigentümer verlangen keine gemeinschaftliche Abnahme des gemeinschaftlichen Eigentums. Der Bauträger bleib...mehr

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Niedenführ/Schmidt-Räntsch/... / 9. Muster einer Einzelabrechnung

Rz. 154 Muster 28.3: Einzelabrechnung Muster 28.3: Einzelabrechnungmehr

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Niedenführ/Schmidt-Räntsch/... / II. Vereinbarte abweichende Maßstäbe

Rz. 7 Da die Regelungen des § 16 Abs. 1 und 2 abänderbar sind, können andere Verteilungsschlüssel vereinbart werden. Die Teilungserklärung oder eine nachträgliche Vereinbarung kann einen von der gesetzlichen Regelung abweichenden Verteilungsschlüssel festgelegen. Dies kann allgemein oder nur für bestimmte Arten der Nutzungen oder Lasten geschehen. Hierbei kommen auch differe...mehr

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Niedenführ/Schmidt-Räntsch/... / I. Rechts- und Parteifähigkeit der Gemeinschaft (Abs. 6 S. 1 und 2)

Rz. 81 Der zum 1.7.2007 in das Gesetz eingefügte § 10 Abs. 6 S. 1 betont nochmals die Rechtsfähigkeit der Gemeinschaft, soweit die Gemeinschaft bei der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums am Rechtsverkehr teilnimmt. Die Gemeinschaft kann gemäß § 10 Abs. 6 S. 2 im Rahmen der gesamten Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums gegenüber Dritten und Wohnungseigentümern...mehr

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Niedenführ/Schmidt-Räntsch/... / I. Fortgeltung des vereinbarten Inhalts des Erbbaurechts

Rz. 34 Das Rechtsverhältnis zwischen Grundstückseigentümer und Erbbauberechtigtem bestimmt sich grundsätzlich nach den für das Erbbaurecht geltenden Regelungen, also nach dem Erbbauvertrag, der ErbbauRG und hilfsweise nach den Regelungen über Grundstücke im BGB nach Maßgabe des § 11 Abs. 1 S. 1 ErbbauRG. § 2 ErbbauRG räumt die Möglichkeit ein, bestimmte dieses Verhältnis bet...mehr

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Niedenführ/Schmidt-Räntsch/... / II. Hausordnung (Abs. 5 Nr. 1)

Rz. 58 In der Hausordnung sind Gebrauchs- und Verwaltungsregelungen zusammengefasst, die den Schutz des Gebäudes, die Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung und die Erhaltung des Hausfriedens sichern sollen. In der Regel wird die Hausordnung durch Mehrheitsbeschluss festgelegt (§ 21 Abs. 3); besteht für den Regelungsgegenstand keine Beschlusskompetenz (z.B. Begründung ...mehr

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Niedenführ/Schmidt-Räntsch/... / II. Inhaber des Stimmrechts und Stimmkraft (Abs. 2 S. 1)

Rz. 3 Gemäß Abs. 2 S. 1 hat jeder Wohnungseigentümer eine Stimme (Kopfstimmrecht), gleich wie viele Wohnungseigentumseinheiten ihm gehören und wie viele Miteigentumsanteile mit dem Wohnungseigentumsrecht verbunden sind. In der Praxis häufiger anzutreffen ist eine Stimmkraftverteilung nach der Größe der Miteigentumsanteile (Wertprinzip) oder nach der Anzahl der einem Wohnungs...mehr

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Niedenführ/Schmidt-Räntsch/... / II. Abwägungskriterien

Rz. 163 Neben dem Verhältnis von Kostenbelastung und -verursachung auch die Gesichtspunkte der Praktikabilität und der Verlässlichkeit der Verteilung und der daraus folgenden Vorhersehbarkeit der Belastungen für die Eigentümer zu berücksichtigen. Für die Fortgeltung eines Kostenverteilungsschlüssels wird sprechen, wenn nur ein Teil der Kosten betroffen ist oder wenn langfris...mehr

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Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.10 Abschreibungen auf Sachanlagen in % des Umsatzes

Bei dieser Kennzahl ist bei der Ermittlung der eigenen Kennzahl darauf zu achten, dass ausschließlich die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen zu berücksichtigen sind. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Umlaufvermögen sind nicht enthalten. Datentabellemehr

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Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.8 Materialaufwand in % des Umsatzes

Im Materialaufwand bzw. Wareneinsatz (Handel) sind auch die Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten. Die Kennziffer zeigt den Materialanteil am Umsatz, d. h., ob ein Unternehmen als materialintensiv zu bezeichnen ist. Datentabellemehr

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Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.12 Jahresergebnis vor Gewinnsteuern in % des Umsatzes

Bei den Gewinnsteuern handelt es sich um die Steuern vom Einkommen und Ertrag, insbesondere also Körperschaftsteuer und Gewerbeertragsteuer. Der Ansatz des Jahresüberschusses vor Gewinnsteuern ist bei Unternehmensvergleichen sinnvoller, da Kapitalgesellschaften die Körperschaftsteuer als Steueraufwand behandeln, während bei...mehr

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Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.5 Kurzfristige Verbindlichkeiten in % der Bilanzsumme

Hierunter fallen insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten (im Besonderen die Kontokorrentkredite), die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, erhaltene Anzahlungen, Wechselverbindlichkeiten sowie die sonstigen Verbindlichkeiten. Datentabellemehr

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Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.3 Forderungen in % der Bilanzsumme

Die Kennziffer zeigt den Anteil der gesamten Forderungen, sowohl langfristiger wie kurzfristiger Art, der Unternehmen an der Bilanzsumme. Soweit Wertberichtigungen vorzunehmen sind, wurden diese bei den Forderungen abgesetzt. Datentabellemehr

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Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.7 Rückstellungen in % der Bilanzsumme

Die Rückstellungen umfassen auch die Sonderposten mit Rücklageanteil, soweit sie nicht anteilsmäßig im Eigenkapital (siehe Kennzahl 4) enthalten sind. Datentabellemehr

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Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.9 Personalaufwand in % des Umsatzes

Der Personalaufwand umfasst die Löhne und Gehälter sowie die gesetzlichen sozialen Abgaben und freiwillige soziale Leistungen. Die Kennziffer zeigt den Personalanteil am Umsatz, d. h., ob ein Unternehmen als personalintensiv zu bezeichnen ist. Datentabellemehr

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Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.11 Zinsaufwand in % des Umsatzes

Hierzu gehören alle Zinsen für Verbindlichkeiten, also Darlehen (auch verzinsliche Gesellschafterdarlehen), Kontokorrentkredite, Avalprovisionen und ggf. verzinsliche Lieferantenkredite. Datentabellemehr

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Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.15 Langfristiges Kapital in % des Anlagevermögens

Für eine solide Finanzierung des Anlagevermögens (Fristenkongruenz) ist die Einhaltung der 1:1-Regel (= 100 %) Voraussetzung. Anders ausgedrückt: Anlagevermögen (inkl. Finanzanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände) sollte nur durch langfristiges Kapital (Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital) finanziert werden (sog. ...mehr

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Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.13 Vorräte in % des Umsatzes

Zu den Vorräten gehören die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie die Handelswaren. Die Kennziffer zeigt, wie hoch der Anteil der Vorräte am Umsatz ist. Soweit in den Vorräten teilfertige Arbeiten (z. B. Baugewerbe) oder teilfertige Produkte enthalten sind, sind die hierfür erhaltenen Anzahlungen,...mehr

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Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.17 Liquide Mittel, kurzfristige Forderungen und Vorräte in % der kurzfristigen Verbindlichkeiten

Umsatzbedingte Liquidität (Liquidität 3. Grades bzw."Working-capital-ratio") Die verlangte Regel beträgt bei dieser Kennzahl: 2:1 (= 200 %), mindestens jedoch 1:1 (= 100 %). Datentabellemehr

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Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.2 Vorräte in % der Bilanzsumme

Zu den Vorräten gehören die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie die Handelswaren. Die Kennziffer zeigt, welcher Anteil der Bilanzsumme in den Vorräten gebunden ist. Soweit in den Vorräten teilfertige Arbeiten (z. B. Bau- und Baunebengewerbe) oder teilfertige Produkte enthalten sind, sollten...mehr

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Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.6 Langfristige Verbindlichkeiten in % der Bilanzsumme

Die langfristigen Verbindlichkeiten umfassen insbesondere die Darlehen und andere langfristige Kredite mit einer (Rest-)Laufzeit von mindestens einem Jahr. Datentabellemehr

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Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.14 Eigenmittel in % der Sachanlagen

Mit dieser Kennzahl wird ersichtlich, welcher Anteil des Sachanlagevermögens durch Eigenmittel gedeckt ist. Bei der hier ermittelten Kennzahl Eigenmittel in % der Sachanlagen (ohne die immateriellen Vermögensgegenstände [Aktivseite: A.I] und die Finanzanlagen [Aktivseite: A.III]) handelt es sich um eine Untervariante der sog. "Anlagendeckung...mehr

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Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.16 Liquide Mittel und kurzfristige Forderungen in % der kurzfristigen Verbindlichkeiten

Einzugsbedingte Liquidität (Liquidität 2. Grades) Zu den kurzfristigen Forderungen gehören auch die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten. Zum kurzfristigen Fremdkapital zählen: Kurzfristige Verbindlichkeiten (ohne Dividende) Kurzfristige Rückstellungen Dividende Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die R...mehr

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Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.1 Sachanlagen in % der Bilanzsumme

Die Sachanlagen umfassen auch immaterielle Vermögensgegenstände. Mithilfe dieser Kennziffer ist die Flexibilität des Unternehmens einschätzbar. Steigt die %-Zahl und damit der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen des Unternehmens, so steigt auch das Unternehmerrisiko und die Flexibilität des Unternehmens nimmt im gleichen Maße ab. Imm...mehr

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Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.4 Eigenmittel in % der Bilanzsumme

Die Eigenmittel umfassen neben dem ausgewiesenen Kapital alle Positionen mit Eigenkapitalcharakter (z. B. Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt), die Rücklagen, die Gewinn- und Verlustvorträge sowie die Sonderposten mit Rücklageanteil, soweit sie nicht anteilsmäßig bei den Rückstellungen (siehe Kennzahl 7) zu erfassen sind. Die Kennziffer...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 8.1 Maßnahmen der modernisierenden Instandhaltung und Instandsetzung

Von einer modernisierenden Instandsetzung ist immer dann zu sprechen, wenn vorhandene defekte, veraltete oder unzureichende Einrichtungen oder Anlagen des gemeinschaftlichen Eigentums nicht durch gleichartige, sondern durch technisch neuere, bessere und möglicherweise kostspieligere ersetzt werden. Voraussetzung ist, dass sich die Investitionen auf Grundlage einer Kosten-Nut...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 10.1 Auszahlung an die Wohnungseigentümer

Erfahrungsgemäß stehen Wohnungseigentümer einem für sie unerwarteten "Geldsegen" offen gegenüber, weshalb das Risiko einer Beschlussanfechtung als gering zu bewerten sein dürfte. Zur Vermeidung jeglicher Anfechtungsrisiken sollte die Auflösung der Rücklage durch Auszahlung an die Wohnungseigentümer als solche – also als Auszahlung – auch im Ladungsschreiben angekündigt werde...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 13 Rechtsprechungsübersicht

ALG II Ist der Arbeitsuchende als Eigentümer einer Eigentumswohnung Mitglied einer Wohnungseigentümergemeinschaft, sind auf ihn umgelegte und nicht abwendbare Kosten einer Instandhaltungsrücklage und eines Kabelanschlusses als Kosten der Unterkunft nach § 22 SGB II zu übernehmen. Anfechtungsklage Die Ablehnung der Bildung einer angemessenen Instandhaltungsrücklage entspricht ni...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 2.2 Geregelte Mehrhausanlage

Sieht die Teilungserklärung oder Gemeinschaftsordnung eine wirtschaftliche Trennung der einzelnen Gebäude vor und/oder verleiht sie den Untergemeinschaften eigene Beschlusskompetenzen, ändert auch dies zunächst nichts daran, dass eine einheitliche Instandhaltungsrücklage für sämtliche Gebäude zu bilden ist. Stets kommt es insoweit darauf an, was konkret Teilungserklärung ode...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 4.1 Verteilungsschlüssel

Die Verteilung der zur Rücklage zu leistenden Beiträge der Wohnungseigentümer erfolgt nach dem hierfür vereinbarten Kostenverteilungsschlüssel. Gemeinschaftsordnungen sehen hier regelmäßig eine der gesetzlichen Regelung in § 16 Abs. 2 WEG korrespondierende Verteilung der Beiträge nach Miteigentumsanteilen vor. Fehlen Regelungen zur Verteilung der Beiträge zur Instandhaltungs...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 9 Darstellung in der Jahresabrechnung

Zwingender Bestandteil Die Darstellung der Entwicklung der Instandhaltungsrücklage stellt einen zwingenden Bestandteil der Jahresabrechnung dar. Fehlt es an der Darstellung der Entwicklung der Instandhaltungsrücklage, dürfte die entsprechende Jahresabrechnung bereits nicht auf ihre Schlüssigkeit überprüfbar sein, weshalb der Beschluss über die Genehmigung der Jahresabrechnung...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 3.4 Bemessung der Rücklage anhand eines konkreten Instandsetzungsplans

In Bemessung der Rücklagenhöhe bietet sich stets eine konkret auf das verwaltete Objekt bezogene Instandhaltungsplanung unter Berücksichtigung der individuellen Eigenheiten der Wohnanlage, der Berücksichtigung konkreter vergangener Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen sowie unter Berücksichtigung der Höhe einer etwa bereits gebildeten Rücklage an. Ein entsprechender...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 8.3 Maßnahmen der Modernisierung des Gemeinschaftseigentums

Nicht abschließend geklärt ist, ob Maßnahmen der Modernisierung des Gemeinschaftseigentums nach § 22 Abs. 2 WEG aus der Instandhaltungsrücklage finanziert werden können. Bereits begrifflich stellt eine Modernisierung keine Instandhaltung oder Instandsetzung dar, sondern geht darüber hinaus. Zu berücksichtigen ist auch, dass der Gesetzgeber selbst eine Modernisierung als baul...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 8 Verwendung der Instandhaltungsrücklage

Grundsätzlich sind die Gelder der Instandhaltungsrücklage zweckgebunden und stehen allein der Finanzierung von Maßnahmen der Instandhaltung und Instandsetzung des Gemeinschaftseigentums zur Verfügung. Den Wohnungseigentümern ist in diesem Zusammenhang ein weites Ermessen dahingehend eingeräumt, statt eines entsprechenden Zugriffs auf die Rücklage zwecks Finanzierung auch die...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 10.4 Maßnahmen der baulichen Veränderung

Eine Teilauflösung der Instandhaltungsrücklage zur Finanzierung von Maßnahmen der baulichen Veränderung des Gemeinschaftseigentums kommt ausschließlich dann infrage, wenn sämtliche Wohnungseigentümer der Maßnahme zugestimmt haben oder anteilige Ausgleichszahlung an die nicht zustimmenden Wohnungseigentümer erfolgt. Zustimmung sämtlicher Wohnungseigentümer Die Pflicht zur Zahlung...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 1.2.1 Übernahme einer Erstverwaltung

Ist der Verwalter in der Teilungserklärung bzw. Gemeinschaftsordnung als 1. Verwalter eingesetzt oder haben die Mitglieder einer werdenden Eigentümergemeinschaft ihn ohne ausdrückliche Anordnung in der Teilungserklärung bestellt, hat er Teilungserklärung und Gemeinschaftsordnung dahingehend zu prüfen, ob Regelungen über die Bildung einer Instandhaltungsrücklage vorhanden sin...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 6 Anlage der Instandhaltungsrücklage

Da die Instandhaltungsrücklage Bestandteil des gemeinschaftlichen Verwaltungsvermögens ist, hat der Verwalter sie nach § 27 Abs. 1 Nr. 6 WEG zu verwalten. Ihn treffen insoweit Vermögensbetreuungspflichten gegenüber der Eigentümergemeinschaft. Er hat zu beachten, dass er auch die Gelder der Instandhaltungsrücklage nach § 27 Abs. 5 Satz 1 WEG zwingend getrennt von seinem Vermö...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 1.1 Grundsätze

Begriff § 21 Abs. 5 Nr. 4 WEG sieht als Regelbeispiel ordnungsmäßiger Verwaltung "die Ansammlung einer angemessenen Instandhaltungsrückstellung" vor. Auch wenn das Gesetz den Terminus der "Rückstellung" verwendet, ist hiermit keine Rückstellung im Sinne von § 249 HGB gemeint, sondern die Ansammlung einer angemessenen Geldsumme, die der wirtschaftlichen Absicherung künftig not...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 10.3 Bildung einer Liquiditätsrücklage

Insbesondere um einen temporären Zugriff im Fall von Liquiditätsengpässen auf die Instandhaltungsrücklage zu vermeiden, bietet es sich im Rahmen einer Teilauflösung der Instandhaltungsrücklage geradezu an, die dort vorhandenen überschüssigen finanziellen Mittel in eine Liquiditätsrücklage zu transferieren. Die Bildung einer Liquiditätsrücklage – auch neben einer bestehenden ...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 10 (Teil-)Auflösung der Rücklage

In der Praxis ist es keine Seltenheit, dass über Jahre hinweg Beiträge in die Rücklage geflossen sind und diese eine stattliche Höhe erreicht hat. Sind in einem derartigen Fall keine größeren Maßnahmen der Instandhaltung oder Instandsetzung absehbar, haben die Wohnungseigentümer die Kompetenz zur Beschlussfassung über eine Teilauflösung der Rücklage. Stets aber muss noch ein...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 10.2 Finanzierung einer Modernisierungsmaßnahme

Da die Wohnungseigentümer nach den Vorstellungen des Gesetzgebers grundsätzlich auch die Möglichkeit haben, eine Rücklage für Modernisierungsmaßnahmen zu bilden, kann eine Teilauflösung der Instandhaltungsrücklage selbstverständlich auch in der Weise erfolgen, dass insoweit eine Maßnahme der Modernisierung des Gemeinschaftseigentums nach § 22 Abs. 2 WEG (teil)finanziert wird...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Steuerbefreiungen / 3 Steuerbefreiungen nach § 4 UStG

Ausfuhrlieferungen, Lohnveredelungen, innergemeinschaftliche Lieferungen. Umsätze für die Seeschifffahrt : Es handelt sich (wie bei der Luftfahrt) um eine sog. Vorstufenbefreiung. Steuerfrei sind Lieferungen, Umbauten, Instandsetzungen, Wartungen, Vercharterungen und Vermietungen von Wasserfahrzeugen, die nach ihrer Bauart der Seeschifffahrt oder der Rettung Schiffbrüchiger di...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 3 Bemessung der Rücklage

In aller Regel ordnet bereits die Gemeinschaftsordnung die Bildung einer Instandhaltungsrücklage an. Der Verwalter muss dann nicht erst einen entsprechenden Beschluss herbeiführen. Allerdings obliegt die Entscheidung über die Höhe der zu bildenden Rücklage den Wohnungseigentümern durch Beschlussfassung. Eines entsprechenden Beschlusses über die Rücklagenhöhe bedarf es freili...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Instandhaltungsrücklage / Zusammenfassung

Überblick Die Bildung einer Instandhaltungsrücklage stellt nach § 21 Abs. 5 Nr. 4 WEG das Regelbeispiel einer Maßnahme ordnungsmäßiger Verwaltung dar. Ist demnach eine Instandhaltungsrücklage (noch) nicht gebildet, hat ein jeder Wohnungseigentümer Anspruch auf eine Beschlussfassung, gerichtet auf die Bildung einer Instandhaltungsrücklage. Bezüglich der Höhe der Instandhaltun...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 11 Steuerliche Bedeutung

Da die Instandhaltungsrücklage Vermögen der teilrechtsfähigen Wohnungseigentümergemeinschaft ist, steht den Wohnungseigentümern kein Anteil an ihr zu. Insoweit stellt die Instandhaltungsrücklage keinen Vermögensbestandteil des jeweiligen Wohnungseigentümers dar. Für den Fall des Erwerbs durch Zuschlag in der Zwangsversteigerung hat der BFH insoweit mittlerweile klargestellt,...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 3.3 v. Hauff'sche Formel

Ausgehend vom aktuellen Marktpreis/qm unterstellt die v. Hauff'sche Formel, dass vom Kaufpreis einer Eigentumswohnung lediglich 25 % auf das gemeinschaftliche Eigentum entfallen und dieses spätestens alle 50 Jahre instandsetzungsbedürftig ist. Praxis-Beispiel Berechnung nach v. Hauff'scher Formel Der Marktpreis beträgt 2.500 EUR je qm Wohnfläche. Bei einer 70-qm-Wohnung würde ...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 4.2 Einnahmen der Gemeinschaft

Neben den im Wirtschaftsplan festgesetzten Beiträgen, die von den Wohnungseigentümern in die Rücklage zu zahlen sind, können auch sonstige Einnahmen der Gemeinschaft der Instandhaltungsrücklage zugeführt werden. Zunächst einmal unterliegt die Frage, ob Zinsen des Rücklagenkontos in der Rücklage verbleiben sollen oder unter den Wohnungseigentümern als Einnahme ausgeschüttet w...mehr

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Instandhaltungsrücklage / 8.2 Maßnahmen der baulichen Veränderung des Gemeinschaftseigentums

Maßnahmen der baulichen Veränderung des Gemeinschaftseigentums nach § 22 Abs. 1 WEG können niemals aus der Instandhaltungsrücklage finanziert werden. Dies ist nicht lediglich darin begründet, als es sich bei Maßnahmen der baulichen Veränderung gerade nicht um Instandhaltungs- bzw. Instandsetzungsmaßnahmen handelt, sondern weil nach der Bestimmung des § 16 Abs. 6 WEG bereits ...mehr