Fachbeiträge & Kommentare zu Instandsetzung

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Kostenverteilungsänderung / 2.2.2 Instandhaltung und Instandsetzung

Grundsätzlich kann im Einzelfall auch ein Anspruch auf eine Beschlussfassung über die Änderung der Kostenverteilung nach § 16 Abs. 4 WEG bestehen. Allerdings besteht auch dieser Anspruch nicht bereits dann, wenn die gewünschte Kostenverteilungsänderung dem Gebrauchsmaßstab Rechnung trägt. Vielmehr müssen die Voraussetzungen des § 10 Abs. 2 Satz 3 WEG für die Änderung eines K...mehr

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Kostenverteilungsänderung / 8.2.4 Aufzugskosten (§ 2 Nr. 7 BetrKV)

Hinsichtlich der Aufzugskosten besteht auf Grundlage von § 16 Abs. 3 WEG lediglich eine Beschlusskompetenz zur dauerhaften Abweichung vom gesetzlichen oder vereinbarten Kostenverteilungsschlüssel hinsichtlich der Betriebskosten (also insbesondere Betriebsstrom) sowie der Wartungskosten. Keinesfalls dürfen auch die Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten dauerhaft abweiche...mehr

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Haftung des Verwalters / 8 Rechtsprechungsübersicht

Abmahnung Die Abmahnungsbefugnis gegenüber dem Verwalter steht nicht dem einzelnen Wohnungseigentümer zu. Bei dilatorischem Verhalten des Verwalters können allenfalls dem Verband – als Vertragspartner des Verwalters – Ersatzansprüche zustehen. Anspruchsverzicht Ein Beschluss der Wohnungseigentümergemeinschaft über den Verzicht auf die gerichtliche Geltendmachung von Ansprüchen ...mehr

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Kostenverteilungsänderung / 6 Vorbereitung

Nach der Bestimmung des § 23 Abs. 2 WEG ist es zur Gültigkeit eines Beschlusses erforderlich, dass der Gegenstand der Beschlussfassung bei der Einberufung bezeichnet ist. Der Inhalt der Bezeichnung ist abhängig von der Bedeutung des Beschlussgegenstands. Zwar genügt grundsätzlich die schlagwortartige Bezeichnung des Beschlussgegenstands. Je bedeutsamer der Gegenstand der Bes...mehr

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Haftung des Verwalters / 4 "Störer"-Haftung

Der Verwalter kommt auch als öffentlich-rechtlicher Störer in Betracht, zumindest als Adressat von Ordnungsverfügungen. Allerdings sind die Gerichte in jüngster Zeit entsprechend der tatsächlichen Verantwortlichkeiten zurückhaltender, was die Inanspruchnahme des Verwalters insoweit betrifft. Grundsätzlich kann der Verwalter lediglich hinsichtlich des Gemeinschaftseigentums i...mehr

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Verzug/Verzugszinsen (WEG) / 2.2 Sanierungsmaßnahmen

Eine Haftung aus Verzug kommt für den Verwalter auch dann in Betracht, wenn er verspätet Maßnahmen der Instandsetzung oder Instandhaltung des gemeinschaftlichen Eigentums einleitet. Zwar sind in erster Linie die Wohnungseigentümer für die Beseitigung von Mängeln am gemeinschaftlichen Eigentum verantwortlich, beauftragen sie jedoch den Verwalter mit der Durchführung der entsp...mehr

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Gemeinschaftsordnung richti... / 4.8.3.2 Ermächtigung zur Auftragsvergabe

Insbesondere in größeren Wohnanlagen sollte der Verwalter aus Flexibilitätsgründen nicht für jede Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahme, die den Rahmen laufender Instandhaltung und Instandsetzung überschreitet, eine Wohnungseigentümerversammlung einberufen bzw. entsprechende Beschlussfassung herbeiführen müssen. Insoweit entspricht bereits eine beschlussweise Ermächti...mehr

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Kostenverteilungsänderung / 10 Rechtsprechungsübersicht

2. Rettungsweg Es gehört (vorbehaltlich weiterer vereinbarter Nutzungsbeschränkungen) zu dem plangerechten Zustand einer Teileigentumseinheit, dass die öffentlich-rechtlichen Anforderungen an einen Aufenthaltsraum erfüllt sind. Dafür erforderliche Maßnahmen am gemeinschaftlichen Eigentum, wie die bauordnungsrechtlich vorgeschriebene Herstellung eines zweiten Rettungswegs, ent...mehr

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Haftung des Verwalters / 2.25 Vergleichsangebote, fehlende

Hat es der Verwalter unterlassen, vor der Beschlussfassung über Maßnahmen der Instandhaltung oder Instandsetzung mehrere Vergleichsangebote einzuholen, sind ihm in aller Regel die Kosten eines erfolgreichen Beschlussanfechtungsverfahrens aufzuerlegen. Etwas anderes gilt lediglich dann nicht, wenn aufgrund der Art des Gewerks mehrere Vergleichsangebote schlicht nicht einzuhol...mehr

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Kostenverteilungsänderung / 8.6 Kosten der Modernisierung

Keine Besonderheiten gegenüber der Instandhaltung und Instandsetzung bestehen bei einer Beschlussfassung über die Änderung der Kostenverteilung einer Modernisierungsmaßnahme nach § 22 Abs. 2 WEG. Auch hier muss der abweichende Verteilungsmaßstab der Gebrauchsmöglichkeit der Wohnungseigentümer entsprechen.mehr

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Kostenverteilungsänderung / 2.1 Grundsätze

Zumeist ist es nicht der Verwalter, der von sich aus auf eine Kostenverteilungsänderung hinwirkt. Die Initiative kommt vielmehr aus den Reihen der Wohnungseigentümer und zwar insbesondere in den Fällen, in denen eine praktizierte Kostenverteilung zu Nachteilen einzelner Wohnungseigentümer führt. Dies kann einerseits mit Blick auf die Betriebs- und Verwaltungskosten der Fall ...mehr

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Kostenverteilungsänderung / 5.2 Änderung nach § 16 Abs. 4 WEG

Leider ist die für die Verwalterpraxis so bedeutsame Frage, ob die Beschlussfassung, gerichtet auf eine Kostenverteilungsänderung bezüglich Maßnahmen der Instandhaltung und Instandsetzung sowie der Modernisierung des gemeinschaftlichen Eigentums, gleichzeitig mit dem Beschluss über die Maßnahme selbst gefasst werden muss, nicht eindeutig geklärt und insoweit streitig. Allerd...mehr

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Gemeinschaftsordnung richti... / 3.2.1 Gebrauch des Sondereigentums

Zwar kann durch Vereinbarung ein bestimmter Gebrauch des Sondereigentums geregelt werden. Darüber hinaus aber kann dem einzelnen Wohnungseigentümer durch Vereinbarung nicht die Gebrauchs- bzw. Nutzungsmöglichkeit seiner Sondereigentumseinheit überhaupt genommen werden. Hierzu gehört auch ein ungehinderter Zugang zur Sondereigentumseinheit. Vorsicht bei Regelungen über Betre...mehr

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Gemeinschaftsordnung richti... / 4.5 Regelungen bei Mehrhausanlagen

Besteht die Wohnanlage aus mehrere Gebäuden, kann es sich im Hinblick auf etwa unterschiedliche Ausstattungen der Häuser anbieten, dies in der Gemeinschaftsordnung im Hinblick auf die Kostenverteilung zu berücksichtigen. Zwar eröffnet die gesetzliche Öffnungsklausel des § 16 Abs. 3 WEG den Wohnungseigentümern bereits eine umfangreiche Beschlusskompetenz zur Änderung des gelt...mehr

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Kostenverteilungsänderung / 2.2.3 Interessenabwägung

Vor diesem Hintergrund ist für vergleichbare Fälle und insoweit auch für Beschlussinitiativen, die auf eine Abänderung des Verteilungsschlüssels der Betriebs- und Verwaltungskosten gerichtet sind, Folgendes zu beachten: Jeder Wohnungseigentümer erlangt bei Erwerb seines Sondereigentums auf Grundlage der Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung Kenntnis von der Kostenverteilung ...mehr

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Haftung des Verwalters / 2.5 Baumängel

Weist der Verwalter die Wohnungseigentümer nicht auf Baumängel hin bzw. unterlässt er einen Hinweis auf eine drohende Verjährung der Mängelrechte und können wegen eingetretener Verjährung keine Ansprüche mehr gegen den Bauträger geltend gemacht werden, haftet der Verwalter. Praxis-Beispiel Der mangelhafte Balkon Ein Wohnungseigentümer hatte einen Mangel an seinem Balkon gerügt...mehr

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Haftung des Verwalters / 2.8.1 Grundsätze

Eine Kardinalspflicht des Verwalters ist die Durchführung der Beschlüsse der Wohnungseigentümer. Da es sich insoweit um eine gesetzliche Pflicht des Verwalters handelt, die ihn völlig unabhängig vom Bestand eines Verwaltervertrags trifft, hat auch jeder einzelne Wohnungseigentümer einen Anspruch auf Beschlussdurchführung gegen den Verwalter, wenn dieser untätig bleibt. Will ...mehr

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Gemeinschaftsordnung richti... / 4.2.2 Instandhaltungspflicht des Sondernutzungsrechts

Werden Sondernutzungsrechte begründet, sollten dem Sondernutzungsberechtigten Instandhaltung und Instandsetzung sowie Verkehrssicherung der seinem Sondernutzungsrecht unterliegenden Bereiche des Gemeinschaftseigentums in eigener Verantwortung auferlegt werden. Zwar umfasst eine derartige Regelung automatisch auch eine entsprechende alleinige Kostentragungspflicht des sondern...mehr

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Kostenverteilungsänderung / 8.7 Kosten baulicher Veränderung

Zunächst und grundsätzlich richtet sich die Verteilung der Kosten von Maßnahmen der baulichen Veränderung des gemeinschaftlichen Eigentums nach dem gesetzlichen oder einem abweichend hiervon vereinbarten Kostenverteilungsschlüssel. Wie bei Maßnahmen der Instandhaltung und Instandsetzung sowie Modernisierungen des gemeinschaftlichen Eigentums, können die Wohnungseigentümer au...mehr

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Kostenverteilungsänderung / 2.2 Anspruch auf Kostenverteilungsänderung

Grundsätzlich verleiht die Bestimmung des § 10 Abs. 2 Satz 3 WEG einen Anspruch auf Änderung einer Vereinbarung, wenn schwerwiegende Gründe dies rechtfertigen. Das Festhalten an der bisherigen Regelung muss des Weiteren unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere hinsichtlich der Rechte und Interessen der anderen Wohnungseigentümer, unbillig erscheine...mehr

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Aufzeichnungspflichten im B... / 7 Bauabzugsteuer: Der Steuerabzug auf erhaltene Bauleistungen

Erhalten Unternehmer oder Vermieter Bauleistungen, müssen sie grundsätzlich 15 % des Rechnungsbetrags (netto plus Umsatzsteuer) als Einkommensteuer für den Bauunternehmer/Handwerker einbehalten und an das Finanzamt des Bauunternehmers/Handwerkers abführen. Bauleistungen i. S. dieses Abzugsverfahrens sind alle Leistungen, die der Herstellung, Instandsetzung, Instandhaltung, Än...mehr

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Kostenverteilungsänderung / 3.4.2 Geregelte Mehrhausanlage

Trägt die Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung dem Umstand Rechnung, dass es sich um eine Mehrhausanlage handelt und ordnet sie eine Kostentrennung zwischen den einzelnen Häusern an, muss der Verwalter prüfen, ob eine wirtschaftliche Trennung dergestalt vorliegt, dass den Wohnungseigentümern der einzelnen Häuser eigene Beschlusskompetenzen eingeräumt sind, über die Kosten ...mehr

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Gemeinschaftsordnung richti... / 4.8.3.3 Ermächtigung zur Sachverständigenbeauftragung

Insbesondere im Fall von Feuchtigkeitsschäden sollten unverzüglich Maßnahmen der Ursachenerforschung eingeleitet werden. In aller Regel wird insoweit kein Weg an einer entsprechenden Sachverständigenbegutachtung vorbeiführen. Wiederum in aller Regel zeigen sich Feuchteerscheinungen im Bereich von Sondereigentumseinheiten. Sollte Ursache für Schäden am Gemeinschaftseigentum e...mehr

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Verzug/Verzugszinsen (WEG) / Zusammenfassung

Begriff Ein Schuldner kommt immer dann in Verzug, wenn er die ihm obliegende Leistung trotz Fälligkeit nicht erbringt. Der Schuldner einer Entgeltforderung kommt spätestens in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufstellung leistet; dies gilt gegenüber einem Schuldner, der Verbraucher ist, nur, we...mehr

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Kostenverteilungsänderung / 7.2.2.1 Doppelt qualifizierte Mehrheit

Gegenüber einer Beschlussfassung auf Grundlage von § 16 Abs. 3 WEG ist zur wirksamen Beschlussfassung über eine vom gesetzlichen oder vereinbarten Kostenverteilungsschlüssel abweichende Kostenverteilung von Maßnahmen der Instandhaltung und Instandsetzung oder Modernisierung sowie baulichen Veränderungen nach § 16 Abs. 4 Satz 2 WEG eine in doppelter Hinsicht qualifizierte Meh...mehr

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Haftung des Verwalters / 6.2.2 Temporärer Wechsel der Versammlungsleitung

Bestehen die Wohnungseigentümer auf einer Beschlussfassung, rät der Verwalter nochmals von einer solchen ab. Anknüpfend an seine bereits erfolgte Aufklärung, dass ihm die Kosten eines möglichen Anfechtungsverfahrens bei Verkündung des Beschlusses auferlegt werden, teilt der Verwalter mit, dass eine Beschlussverkündung durch ihn nicht infrage kommt und schlägt insoweit einen ...mehr

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Aufzeichnungspflichten im B... / 10.7 Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers

Der Empfänger der Lieferung oder sonstigen Leistung schuldet die Umsatzsteuer: Für ab 1.1.2002 ausgeführte Werklieferungen oder sonstige Leistungen von im Ausland ansässigen Unternehmern, Lieferungen von sicherungsübereigneten Gegenständen durch den Sicherungsgeber und alle Grundstückslieferungen (bis 2003 nur Grundstückslieferungen im Rahmen von Zwangsversteigerungen) sowie für ...mehr

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Haftung des Verwalters / 2.19 Rechnungsprüfung, ungenügende

Eine unmittelbare Haftung trifft den Verwalter dann, wenn er unberechtigte Forderungen mit Gemeinschaftsgeldern ausgleicht. Häufiger Fall ist hier die ungenügende Rechnungsprüfung. Aber auch dann, wenn er Zahlungen für völlig unbrauchbare Leistungen vornimmt, kann ihn eine Schadensersatzpflicht treffen. Praxis-Beispiel Unbrauchbare Architektenleistung Im Rahmen einer größeren ...mehr

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Gemeinschaftsordnung richti... / 4.1.2 Zuordnung wesentlicher Bestandteile zum Gemeinschaftseigentum

Um späteren Auseinandersetzungen über die Zuordnung einzelner Gebäudebestandteile zum Sonder- oder Gemeinschaftseigentum von vornherein vorzubeugen, sollten die immer noch zweifelhaften Bereiche und Bestandteile des Gebäudes ausdrücklich dem Gemeinschaftseigentum zugeordnet werden. Dies ist nach der Bestimmung des § 5 Abs. 3 WEG durch Vereinbarung möglich. Besonders vorteilh...mehr

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Bauliche Veränderung: Besei... / Zusammenfassung

Begriff Werden bauliche Veränderungen eigenmächtig und ohne entsprechende Beschlussfassung durch die Eigentümergemeinschaft vorgenommen, besteht grundsätzlich ein entsprechender Beseitigungsanspruch. Verwalter müssen hier beachten, dass es sich einerseits um einen Individualanspruch der einzelnen Wohnungseigentümer aus ihrer Eigenschaft als Miteigentümer des gemeinschaftlich...mehr

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Kreditaufnahme in der WEG (... / 3 Voraussetzungen einer Beschlussfassung

Einfacher Mehrheitsbeschluss Da den Wohnungseigentümern grundsätzlich im Rahmen des § 21 Abs. 3 WEG eine Beschlusskompetenz zur Kreditaufnahme zukommt, bedarf der Beschluss selbst keines bestimmten Quorums. Es genügt ein einfacher Mehrheitsbeschluss. Im Vorfeld ggf. erfolgender Beschlussanfechtung sollten gute Gründe für eine längerfristige Kreditaufnahme sprechen, um das Ger...mehr

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Bauliche Veränderung: Besei... / 1 Grundsätze

Nach der maßgeblichen Bestimmung des § 22 Abs. 1 WEG können bauliche Veränderungen beschlossen oder verlangt werden, wenn jeder Wohnungseigentümer zustimmt, dessen Rechte durch die Maßnahmen über das in § 14 Nr. 1 bestimmte Maß hinaus beeinträchtigt werden. Ob die Ermächtigung der Wohnungseigentümer zur Vornahme baulicher Veränderungen des Gemeinschaftseigentums eine entspre...mehr

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Entlastung von Verwalter un... / 1.1 Erklärung der Entlastung durch Beschlussfassung

Die Entlastung wird durch (Mehrheits-)Beschluss der Eigentümerversammlung erklärt. Zu beachten ist dabei, dass ein Beschluss, mit dem Verwalter und/oder Verwaltungsbeiräten Entlastung erteilt wird, ordnungsmäßiger Verwaltung widerspricht, wenn gegen Verwalter oder Verwaltungsbeiräte erkennbar Ansprüche in Betracht kommen und nicht aus besonderen Gründen Anlass besteht, auf di...mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 4.1 Steuerpflichtige Werklieferungen oder sonstige Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück (§ 14 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 UStG)

Rz. 33 § 14 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 UStG verpflichtet den Unternehmer, der eine steuerpflichtige Werklieferung i. S. v. § 3 Abs. 4 S. 1 UStG oder eine steuerpflichtige sonstige Leistung im Zusammenhang mit einem Grundstück ausführt, innerhalb von sechs Monaten nach Ausführung der Leistung eine Rechnung auszustellen. Dabei kommt es nicht darauf an, wer Abnehmer der Leistung ist. Di...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kreditaufnahme in der WEG (... / 5 Ermächtigung des Verwalters

Ermächtigung zur Kreditaufnahme durch Beschluss Da der Verwalter aus eigenem Recht nicht einmal in der Lage ist, einen Überziehungskredit in Anspruch zu nehmen, ist er erst recht nicht ohne entsprechende Ermächtigung in der Lage, einen Kreditvertrag für die Gemeinschaft abzuschließen. Der Verwalter bedarf also einer ausdrücklichen Ermächtigung zur Kreditaufnahme für die Gemei...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Fischer/Pahlke/Wachter, Erb... / 6.6.4.2 Vervielfältiger

Rz. 541 Nach § 185 Abs. 3 S. 1 BewG ist der Gebäudereinertrag mit dem sich aus der Anlage 21 zum BewG ergebenden Vervielfältiger zu kapitalisieren. Die Vervielfältiger wurden aus der Anlage zu § 16 Abs. 3 WertV (vgl. nunmehr Anlage 1 zu § 20 ImmoWertV) übernommen. Maßgebend für den Vervielfältiger sind der Liegenschaftszinssatz und die Restnutzungsdauer des Gebäudes. Der Ver...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Behinderter Wohnungseigentümer / 2 Anspruch des behinderten Wohnungseigentümers auf Umbau

Jedoch wird mit jeweils unterschiedlicher Begründung davon ausgegangen, dass ein jeder Wohnungseigentümer, der wegen einer vorliegenden Behinderung auf den Umbau des gemeinschaftlichen Eigentums angewiesen ist, um seine Wohnung zu nutzen oder diese zu erreichen, einen Anspruch hat, dass die notwendigen Maßnahmen durchgeführt werden. Achtung Diskriminierungsverbot Auch ein behi...mehr

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Gemeinschaftseigentum / 7 Nichtige Beschlussfassung über Instandsetzung

Nicht selten sind in der Praxis Fälle, in denen die Wohnungseigentümer Beschlüsse gefasst haben, wonach zwingende Bestandteile des Gemeinschaftseigentums, die sich im Bereich der jeweiligen Wohnungseigentumseinheiten befinden – insbesondere Fenster – von den jeweiligen Wohnungseigentümern auf ihre Kosten instandzuhalten und instandzusetzen sind. Derartige Beschlüsse sind bek...mehr

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Sondereigentum / 4.2 Instandhaltung

Hinsichtlich der Instandhaltung gelten im Wesentlichen die gleichen Regeln wie bei Nutzung und Gebrauch. Jeder Wohnungseigentümer ist verpflichtet, die in seinem Sondereigentum stehenden Gebäudeteile so instand zu halten, dass dadurch keinem anderen Wohnungseigentümer ein Nachteil erwächst, der über das bei einem geordneten Zusammenleben unvermeidliche Maß hinausgeht. Hinwei...mehr

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Sondereigentum / Zusammenfassung

Begriff Das Sondereigentum ist gesetzlich nicht definiert. Es wird vielmehr jeweils durch die Teilungserklärung und den Aufteilungsplan für die jeweilige Wohnungseigentumsanlage eindeutig vereinbart. Was nicht entsprechend bestimmt wird, ist Gemeinschaftseigentum. Nach dem Wohnungseigentumsgesetz setzt sich das Wohnungseigentum aus dem Sondereigentum und dem Miteigentumsante...mehr

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Abnahme (WEG) / 2.1.5 Zustandsfeststellung

Speziell für das Bauvertragsrecht wurde mit der neuen Regelung in § 650g BGB die sog. Zustandsfeststellung in das Gesetz aufgenommen. Verweigert der Besteller die Abnahme unter Angabe von Mängeln, hat er auf Verlangen des Unternehmers an einer gemeinsamen Feststellung des Zustands des Werks mitzuwirken. Achtung Nur Bauverträge seit 1. Januar 2018 Die Regelung gilt allein für d...mehr

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Sondereigentum / 2 Was kann nicht Sondereigentum sein?

Die Sondereigentumsfähigkeit wird begrenzt durch die zwingende Bestimmung von Gemeinschaftseigentum und den Ausschluss in § 5 Abs. 2 WEG. Danach sind nicht sondereigentumsfähig, sondern zwingend Gemeinschaftseigentum: das Grundstück; Teile, Anlagen und Einrichtungen des Gebäudes, die nicht im Sondereigentum stehen oder Eigentum eines Dritten sind; Gebäudeteile, die für dessen B...mehr

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Abnahme (WEG) / 4.2.1.3 Beschlussfassung zur gemeinschaftlichen Abnahme

Diese Frage aber kann derzeit ebenfalls nicht eindeutig beantwortet werden. Ebenso heftig umstritten ist nämlich, ob eine gemeinschaftliche Abnahme zum Gegenstand eines (Mehrheits-)Beschlusses gemacht werden kann. Dies hängt davon ab, ob den Wohnungseigentümern die Beschlusskompetenz für eine gemeinschaftliche Abnahme zusteht. Fehlt diese Beschlusskompetenz, dann wären entsp...mehr

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Beirat / 9 Aufgaben und Pflichten der Beiräte

Nach dem Gesetz sind die Aufgaben des Verwaltungsbeirats nur in 2 Punkten bestimmt. "Der Verwaltungsbeirat unterstützt den Verwalter bei der Durchführung seiner Aufgaben". "Der Wirtschaftsplan, die Abrechnung über den Wirtschaftsplan, Rechnungslegungen und Kostenanschläge sollen – bevor über sie die Wohnungseigentümerversammlung beschließt – vom Verwaltungsbeirat geprüft und m...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 34... / 5.3.3.2 Begünstigte Auslandstätigkeiten

Rz. 164 Begünstigt wird danach die Auslandstätigkeit eines unbeschränkt stpfl. (bzw. über § 50 Abs. 7 EStG beschränkt stpfl.) Arbeitnehmers für einen inländischen Lieferanten, Hersteller, Auftragnehmer oder Inhaber ausl. Mineralaufsuchungs- oder -gewinnungsrechte im Zusammenhang mit Anlagenbau im weitesten Sinn (Planung, Errichtung, Einrichtung, Inbetriebnahme, Erweiterung, I...mehr

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Gemeinschaftseigentum / 5 Kostentragungsregeln

Um abschließend beurteilen zu können, wer für diverse Einrichtungen finanziell aufzukommen hat, müssen immer die in der Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung vorgenommenen Kostentragungsregeln beachtet werden. Hinweis Übertragung auf den Sondereigentümer Hier kann es nämlich sein, dass für begrifflich eigentlich dem Gemeinschaftseigentum zugeordnete Gebäudebestandteile die Ko...mehr

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Gemeinschaftseigentum / Zusammenfassung

Begriff Die Frage, was zum gemeinschaftlichen Eigentum gehört, ist nie generell zu beantworten. Hierzu bedarf es stets der Hinzuziehung der Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung der jeweiligen Eigentümergemeinschaft. Denn auch die gesetzliche Definition hilft bei der Bewertung des Einzelfalls nicht immer weiter. Dort heißt es: Das Grundstück sowie Teile, Anlagen und Einrich...mehr

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Beirat / Zusammenfassung

Begriff Der Verwaltungsbeirat ist in § 29 WEG nur unvollkommen geregelt. Er ist freiwilliges Verwaltungsorgan der Gemeinschaft. Er nimmt eine wichtige Funktion ein, da ihm in erheblichem Umfang das Vertrauen der Wohnungseigentümer übertragen ist. Dies ergibt sich bereits daraus, dass ein Vorschlag, der vom Beirat unterstützt wird, i. d. R. das Votum der Wohnungseigentümer ga...mehr

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Beirat / 8 Persönliche Voraussetzungen der Beiratsmitglieder

Eine besondere Qualifikation für die Beiratstätigkeit ist nach dem Gesetz nicht gefordert. Jedoch erleichtert eine entsprechende Berufsausbildung die Bewältigung dieser vielfältigen Aufgabe. Praxis-Tipp Ideal-Beirat Der "Ideal-Beirat" besteht demnach aus einem Kaufmann, einem Techniker und einem weiteren Wohnungseigentümer. Damit sind die vom Gesetzgeber vorgegebenen Bereiche P...mehr

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Sondereigentum / 4.3 Bauliche Maßnahmen

Grundsätzlich kann der Wohnungseigentümer im Bereich seiner Sondereigentumseinheit frei schalten und walten. Grenzen bilden hier aber bauliche Maßnahmen, die den optischen Gesamteindruck des Gebäudes verändern. Ein nach § 14 Nr. 1 WEG für die übrigen Wohnungseigentümer nicht hinzunehmender Nachteil liegt im Grundsatz nämlich auch vor, wenn eine bauliche Maßnahme am Sondereig...mehr