Fachbeiträge & Kommentare zu Herstellungskosten

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Vermietung und Verpachtung / 1.7 Abschreibung von Gebäuden

Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten von Gebäuden, Gebäudeteilen, die selbstständige unbewegliche Wirtschaftsgüter sind, sowie von Eigentumswohnungen können nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 7 EStG im Weg der AfA als Werbungskosten abgeschrieben werden, wenn sie der Erzielung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung dienen. Unselbstständige Gebäudeteile sind zusammen mit ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Abschreibungen auf Wohnimmo... / 6. Baukostenobergrenze

Nach § 7b Abs. 2 S. 2 EStG dürfen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten (AK/HK) in Fällen des Begünstigungszeitraums 1 den Betrag von 4.100 EUR je Quadratmeter Wohnfläche und in Fällen des Begünstigungszeitraums 2 den Betrag von 5.200 EUR je Quadratmeter Wohnfläche nicht übersteigen.[7] Beraterhinweis Bei der Herstellung von Wohnungen im Betriebsvermögen sollten daher die Wa...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Vermietung und Verpachtung / 1.1.2 Miteigentum

Bei Miteigentümern muss zunächst geprüft werden, ob diese z. B. ein Gebäude oder einen Gebäudeteil gemeinschaftlich vermieten und somit den objektiven Tatbestand der Einkunftserzielung gemeinschaftlich verwirklicht haben. Festzustellen, wer den Tatbestand der jeweiligen Einkunftsart erfüllt hat, ist vorrangig gegenüber der Frage nach der Zurechnung ggf. gemeinschaftlich erzi...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Geurts, EStG § 22... / 2.4.3.2.2 Ermittlung der Erträge

Rz. 75 Die Erträge sind auf der Grundlage der Einkünfte überschlägig zu ermitteln.[1] Hinzuzurechnen sind Absetzungen für Abnutzung, erhöhte Absetzungen und Sonderabschreibungen sowie außerordentliche Aufwendungen, z. B. größere Erhaltungsaufwendungen, die nicht jährlich üblicherweise anfallen. Diese Berechnung ist gerechtfertigt, da im Fall unentgeltlicher Rechtsnachfolge d...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Geurts, EStG § 22... / 2.6.1.3.3 Tilgungsanteil

Rz. 112 Der Berechtigte erzielt in Höhe des Rentenbarwerts (Rz. 105) einen Veräußerungspreis. Abzüglich Buchwert bzw. Anschaffungskosten ggf. Werbungskosten/Veräußerungskosten ergibt sich ein Veräußerungsgewinn, der als Veräußerungsgewinn von Privatvermögen nur im Rahmen der §§ 17, 23 EStG stpfl. ist. Rz. 112a Bei Veräußerung einer Beteiligung i. S. d. § 17 EStG entsteht der ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Geurts, EStG § 22... / 1.6 Korrespondenzprinzip

Rz. 16 Das Korrespondenzprinzip besagt, dass in den Fällen, in denen der Verpflichtete seine Leistung steuerlich abziehen kann, der Berechtigte diese Leistung versteuern muss und umgekehrt. Ein solches allgemeines Korrespondenzprinzip kennt das ESt-Recht nicht.[1] Der Vermieter muss die Mietzahlungen nach § 21 EStG versteuern, der Mieter kann sie gleichwohl nicht abziehen. K...mehr

Kommentar aus Personal Office Premium
Frotscher/Geurts, EStG § 32... / 7.3 Errechnung des besonderen Steuersatzes bei ausländischen, durch Abkommen steuerfrei gestellten Einkünften (§ 32b Abs. 1 Nr. 2–5 EStG)

Rz. 82 Auch die Ermittlung des besonderen Steuersatzes bei den Tatbeständen des § 32b Abs. 1 S. 1 Nr. 2 bis 5 EStG erfolgt grundsätzlich nach den allgemeinen Regeln (Rz. 70). § 32b Abs. 2 Nr. 2 EStG enthält darüber hinaus eine besondere Bestimmung, wenn in den steuerfreien Einkünften außerordentliche Einkünfte enthalten sind (Rz. 61). Rz. 83 einstweilen frei Rz. 84 Für die Erm...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Vorsteuerberichtigung / 2 Bagatellgrenze i. H. v. 1.000 EUR

§ 44 UStDV enthält Regelungen zur Vereinfachung bei der Berichtigung des Vorsteuerabzugs. Bei der Prüfung, ob die in § 44 UStDV aufgeführten Betragsgrenzen erreicht sind, ist jeweils auf den Gegenstand oder die bezogene sonstige Leistung abzustellen. Dies gilt auch dann, wenn mehrere Gegenstände gleicher Art und Güte geliefert wurden.[1] Nach § 44 Abs. 1 UStDV entfällt eine B...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Vorsteuerberichtigung / 7 Aufzeichnungspflichten

Nach § 22 Abs. 4 UStG hat der Unternehmer die Berechnungsgrundlagen für den Ausgleich aufzuzeichnen, der von ihm in den in Betracht kommenden Kalenderjahren vorzunehmen ist. Diese Aufzeichnungen sind erfüllt, wenn der Unternehmer die folgenden Angaben eindeutig und leicht nachprüfbar aufzeichnet: die Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. Aufwendungen für das betreffende ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Vorsteuerberichtigung / 6.1 Vorsteuern betragen nicht mehr als 2.500 EUR (Altregelung)

Wenn die Vorsteuer nach § 15 Abs. 1 UStG für das Wirtschaftsgut bzw. die nachträglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht mehr als 2.500 EUR beträgt, erfolgt die Vorsteuerberichtigung gem. § 44 Abs. 3 UStDV a. F. für alle in Betracht kommenden Kalenderjahre einheitlich bei der Berechnung der Steuer für das Kalenderjahr, in dem der maßgebliche Berichtigungszeitraum ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Segmentberichterstattung na... / 6.3 Abgrenzung der in der Segmentberichterstattung darzustellenden quantitativen Informationen

Rz. 153 IFRS 8.23 f. regelt den Umfang der über die berichtspflichtigen Segmente offenzulegenden Informationen. Gem. IFRS 8.23 Satz 1 hat der S-Konzern in jedem Falle für jedes berichtspflichtige Segment ein Ergebnis ("a measure of profit or loss for each reportable segment") anzugeben. Entsprechend dem management Approach werden weder die inhaltliche Abgrenzung des Ergebnis...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Segmentberichterstattung na... / 6.1 Datenrahmen

Rz. 151 Der S-Konzern ist ein integrierter Stahlkonzern, der sowohl Roh- und Edelstahl (R) als auch Stahlteile für den Maschinen- und Fahrzeugbau (M) und Haushaltsgeräte aus Edelstahl (H) produziert und absetzt. Die Division R, die ausschließlich im Inland tätig ist, liefert ihre Erzeugnisse in überwiegendem Umfang an die Divisionen M und H und setzt darüber hinaus den nicht...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Segmentberichterstattung na... / 5.3.1 Bilanzierungsmethoden und Bewertungsmethoden

Rz. 144 Da die Segmentbilanzierungs- und Segmentbewertungsmethoden in der Segmentberichterstattung nach IFRS 8 und DRS 28 mit den in der internen Finanzberichterstattung angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übereinstimmen müssen, können diese von den IFRS- bzw. HGB-Bilanzierungs- und -Bewertungsmethoden abweichen. Trotz der sowohl in der HGB- als auch IFRS-Rech...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Vorsteuerberichtigung / 8 Einkommensteuerliche Auswirkung der Vorsteuerberichtigung

Wird der Vorsteuerabzug nach § 15a UStG berichtigt, sind die Mehrbeträge als Betriebseinnahmen oder Einnahmen, die Minderbeträge als Betriebsausgaben oder Werbungskosten zu behandeln; die Anschaffungs- oder Herstellungskosten bleiben unberührt.[1]mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Segmentberichterstattung na... / 6.6 Ermittlung von Segmentkennzahlen über das Investitions- und Wachstumsverhalten aus den quantitativen Informationen über die extern berichtspflichtigen Segmente

Rz. 160 Aus den Segmentinformationen der externen Segmentberichterstattung lassen sich als absolute Wachstumskennzahlen die Nettoinvestitionen (vor oder nach Wertminderungen) errechnen. Durch Normierung der Segment-Investitionen zu den Segment-Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit oder zum Segmentvermögen können relative Wachstumskennzahlen abgeleitet werden. Rz. 161 (1) Nett...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Vorsteuerberichtigung / 1 Leistungsbezüge, die unter die Vorsteuerberichtigung fallen

Folgende Leistungsbezüge fallen grundsätzlich unter die Vorsteuerberichtigung: Wirtschaftsgüter, die ertragsteuerrechtlich abnutzbares oder nicht abnutzbares Anlagevermögen darstellen; Wirtschaftsgüter, die ertragsteuerrechtlich Umlaufvermögen darstellen; nachträglich in ein Wirtschaftsgut eingehende Gegenstände, wenn diese Gegenstände dabei ihre körperliche und wirtschaftliche...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Vorsteuerberichtigung / 3.3 Gewichtige Nutzungsänderung

§ 44 Abs. 2 UStDV verlangt nun grundsätzlich, dass die vorsteuerrelevante Nutzungsänderung mindestens 10 Prozentpunkte ausmacht (= gewichtige Nutzungsänderung). Dies gilt allerdings nicht, wenn der Betrag, um den der Vorsteuerabzug für dieses Kalenderjahr zu berichtigen ist, 1.000 EUR übersteigt. Dies bedeutet, dass eine Vorsteuerberichtigung auch erfolgt, wenn die vorsteuer...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Segmentberichterstattung na... / 5.2.1 Rentabilitätskennzahlen und Produktivitätskennzahlen

Rz. 132 Aus den Angaben für die operativen Segmente können – vorbehaltlich des Umfangs der berichtspflichtigen Daten[1] – grundsätzlich folgende Rentabilitätskennzahlen gebildet werden:mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Segmentberichterstattung na... / 6.5 Ermittlung von Segment-Rentabilitätskennzahlen aus den quantitativen Informationen über die extern berichtspflichtigen Segmente

Rz. 155 Im Fallbeispiel können die Segment-Umsatzrentabilität, die Segment-Vermögensrentabilität sowie bei Annahme, dass die Wertminderungsaufwendungen die einzigen wesentlichen nicht zahlungswirksamen Segmentaufwendungen/-erträge darstellen, auch die Segment-Cashflow-Umsatzverdienstrate und die Segment-Cashflow-Vermögensrentabilität ermittelt werden. Rz. 156 (1) Segment-Umsa...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Segmentberichterstattung na... / 4.3.1.2 Berichtsgrößen zur Bilanz

Rz. 86 Segmentvermögen Sofern das Segmentvermögen intern regelmäßig dem obersten Entscheidungsgremium berichtet wird, ist das Segmentvermögen im Rahmen der externen Segmentberichterstattung nach IFRS 8 anzugeben.[1] Entsprechend dem management approach wird der Umfang des Segmentvermögens in IFRS 8.26 nicht festgelegt. Vielmehr ist nach IFRS 8.26 Satz 1 in der Segmentberichte...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Vorsteuerabzug: 10 typische... / 2.10 Vorsteuerberichtigung § 15a UStG

Abschließend müssen Unternehmer beachten, dass eine Vorsteuerberichtigung zu einem späteren Zeitpunkt erforderlich werden kann. Eine Vorsteuerberichtigung nach § 15a UStG ist notwendig, wenn sich die Verhältnisse, die ursprünglich für den Vorsteuerabzug maßgeblich waren, nachträglich geändert haben. Eine solche Änderung liegt etwa vor, wenn die tatsächliche Verwendung der Le...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Leasing / 3.2.1.1 Aktivierung des Leasinggegenstands

Ist der Leasingnehmer als wirtschaftlicher Eigentümer des Leasinggegenstands anzusehen, hat er diesen mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zu bilanzieren. Als Anschaffungs- oder Herstellungskosten gelten die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Leasingge­bers, die der Berechnung der Leasingraten zugrunde gelegt worden sind, zzgl. etwaiger weiterer Anschaffungs- ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Leasing / 3.2.1.2 Verbindlichkeit gegenüber dem Leasinggeber

Der wirtschaftliche Gehalt des Vertrags ist der eines Ratenkaufs. Daher ist auf der Passivseite eine Verbindlichkeit gegenüber dem Leasinggeber in Höhe der aktivierten Anschaffungs- oder Herstellungskosten, mit Ausnahme der nicht in den Leasingraten berücksichtigten Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Leasingnehmers, zu passivieren.[1]mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Leasing / 3.1.1.1 Aktivierung des Leasinggegenstands

Grundsätzlich wird ein Leasinggegenstand beim Leasinggeber dauerhaft zur Vermietung genutzt. Ein Verkauf nach Ende der Leasingzeit wird i. d. R. als Nebeneffekt anzusehen sein. Somit ist das Wirtschaftsgut beim Leasinggeber regelmäßig als Anlagevermögen auszuweisen. Ein Wirtschaftsgut ist nicht schon deshalb dem Umlaufvermögen zuzuordnen, weil von Anfang an beabsichtigt ist, ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Leasing / 3.2.2 Behandlung beim Leasinggeber

Der Leasinggeber aktiviert eine Kaufpreisforderung an den Leasingnehmer in Höhe der den Leasingraten zugrunde gelegten Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Dieser Betrag ist grundsätzlich mit der vom Leasingnehmer ausgewiesenen Verbindlichkeit identisch. Die Leasingraten sind in einen Zins- und Kostenanteil sowie in einen Anteil Tilgung der Kaufpreisforderung aufzuteilen.mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Leasing / 1.1.1 Voll-/Teilamortisationsvertrag

Ausschlaggebend für die Einordnung der Verträge als Voll- oder Teilamortisationsvertrag ist das Kriterium, ob in der Laufzeit des Vertrags die Kosten des Leasinggebers durch die Leasingraten gedeckt sind. Bei einem Vollamortisationsvertrag entspricht die Summe der Leasingraten während der Grundmietzeit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des Wirtschaftsguts sowie sämtl...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Leasing / 1.1.3 Finanzierungsleasing

Das Finanzierungsleasing sieht demgegenüber eine längere Nutzungsüberlassung vor. Da die Vertragsdauer die Nutzungsdauer des Wirtschaftsguts nahezu vollständig oder doch zu einem wesentlichen Teil abdeckt, hat diese Leasingform eher Finanzierungscharakter. Nach dem Leasingerlass des BMF [1] liegt ein Finanzierungsleasing nur vor, wenn der Vertrag über eine bestimmte Zeit abgesc...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
GmbH-Beteiligungsverluste b... / a) Grundsatz

Gemäß § 4 Abs. 3 S. 4 EStG sind bei Steuerpflichtigen, die als Gewinn den Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben (BA) ansetzen (§ 4 Abs. 3 S. 1 EStG), die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für nicht abnutzbare WG des Anlagevermögens, für Anteile an Kapitalgesellschaften, für Wertpapiere und vergleichbare nicht verbriefte Forderungen und Rechte, für Gr...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Leasing / 3.1.2.4 Mietereinbauten

Mietereinbauten in geleasten Gebäuden, die nicht in einem einheitlichen Nutzungs- und Funktionszusammenhang mit dem Gebäude stehen, sind beim Mieter als selbstständige Wirtschaftsgüter zu aktivieren, z. B. Ladeneinbauten, Schaufensteranlagen, Gaststätteneinbauten, Schalterhallen von Kreditinstituten, ähnliche Einbauten, die einem schnellen Wandel des modischen Geschmacks unterlie...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Repräsentationsaufwendungen / 6 Pauschalierung von Sachzuwendungen

Übergibt der Unternehmer aus betrieblichem Anlass ein Geschenk, kann er die Steuer für den geldwerten Vorteil pauschal mit 30 % (zzgl. Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag) übernehmen.[1] Die Regelung betrifft nur Sachzuwendungen, die zusätzlich zur ohnehin vereinbarten Leistung oder Gegenleistung erbracht werden. Geldzuwendungen sind hiervon ausgeschlossen. Einzelheiten s...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
GmbH-Beteiligungsverluste b... / b) BFH-Rechtsprechung

BA in Höhe des aufgezeichneten Buchwertes: Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist auch in solchen Fällen, wenn der Verlust des betreffenden WG betrieblich bzw. nicht privat veranlasst ist, eine BA in Höhe des aufgezeichneten Buchwertes (§ 4 Abs. 3 S. 5 EStG) zu berücksichtigen. Rechtsentwicklung: Ursprünglich hatte der BFH bereits im Jahr 1964 entschieden, dass Steue...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 6.1 Unentgeltliche Abgabe von Gegenständen (sog. Entnahmeeigenverbrauch)

Was gehört dazu? Ein sog. Entnahmeeigenverbrauch nach § 3 Abs. 1b Nr. 1 UStG ist gegeben, wenn ein Unternehmer Gegenstände, die bisher zum Unternehmen gehörten, auf Dauer aus seinem Unternehmen für unternehmensfremde Zwecke entnimmt. Die Vorschrift ist auch anzuwenden, wenn ein Gegenstand des Unternehmens aus privatem Anlass verschenkt wird, wobei es gleichgültig ist, ob der...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 5 Aufteilung des Vorsteuerbetrags

Aufteilung wann erforderlich? Eine Aufteilung des in Rechnung gestellten Vorsteuerbetrags wird erforderlich, wenn der Unternehmer einen gelieferten (einheitlichen) Gegenstand (z. B. ein Gebäude, einen Pkw) oder eine an ihn ausgeführte sonstige Leistung sowohl zur Ausführung steuerpflichtiger als auch zur Ausführung steuerfreier, den Ausschluss vom Vorsteuerabzug bewirkender ...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 6.2 Unentgeltliche Abgabe von Dienstleistungen (sog. Leistungseigenverbrauch)

Ein sog. Leistungseigenverbrauch nach § 3 Abs. 9a UStG liegt vor, wenn ein Unternehmer im Inland eine sonstige Leistung für außerunternehmerische Zwecke erbringt. Die Vorschrift umfasst zum einen die – vorübergehende – Verwendung unternehmerischer Gegenstände, die zum vollen oder teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt haben, für unternehmensfremde Zwecke (sog. Verwendungseigen...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 3 Leistungen für das Unternehmen

2. Voraussetzung: Leistung für das Unternehmen des Empfängers Weitere Voraussetzung für den Vorsteuerabzug ist, dass an den Unternehmer eine Lieferung oder sonstige Leistung i. S. d. § 1 UStG erbracht worden ist.[1] Die jeweilige Leistung muss für das Unternehmen des den Vorsteuerabzug Beanspruchenden ausgeführt worden sein. Das heißt, der Vorumsatz muss unmittelbar oder mitt...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Leasing, Finanzierungsleasi... / 8.1.1 Aktivierung des Leasinggegenstands beim Leasingnehmer

Der Leasingnehmer hat den Leasinggegenstand mit seinen Anschaffungs- oder Herstellungskosten zu aktivieren. Nach den Leasingerlassen sind in die beim Leasingnehmer zu aktivierenden Anschaffungskosten die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Leasinggebers einzubeziehen, die der Berechnung der Leasing-Raten zugrunde gelegt worden sind.[1] Sofern dem Leasingnehmer die Ansc...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Leasing, Finanzierungsleasi... / 6 Zuordnung des wirtschaftlichen Eigentums am Leasinggegenstand bei Finanzierungsleasingverträgen

Zur Anwendung der in den Leasingerlassen geregelten Kriterien ist bei Finanzierungsleasingverträgen die Unterscheidung in Teil- und Vollamortisationsverträge notwendig. Teilamortisationsverträge unterscheiden sich von Vollamortisationsverträgen dadurch, dass die Zahlungen des Leasingnehmers an den Leasinggeber in der Grundmietzeit die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis Professional
Nutzungen des gemeinschaftl... / 3 Das Problem

Wohnungseigentümer B errichtet auf Grundlage eines Gestattungsbeschlusses aus dem Jahr 2011 anstelle eines Flachdachs einen Dachstuhl. In dem neuen Dachraum entstehen 7 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von ca. 800 m² (Herstellungskosten ca. 2.500.000 EUR). Die Wohnungen stehen im gemeinschaftlichen Eigentum. B vermietet mit Kenntnis der Verwaltung 5 der Wohnungen. Er vereinn...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Leasing, Finanzierungsleasi... / 8.1.2 Ausweis einer Verbindlichkeit für die Verpflichtungen aus dem Leasingvertrag

Die Schuld des Leasingnehmers gegenüber dem Leasinggeber ist in Höhe der Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Leasinggebers auszuweisen, die der Berechnung der Leasingraten zugrunde gelegt worden sind. Im Umkehrschluss sind alle Anschaffungs- und Herstellungskostenbestandteile, die der Leasingnehmer selbst trägt nicht in die Bemessung der Verbindlichkeit einzubeziehen. Di...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Leasing, Finanzierungsleasi... / 8.1.4 Aufspaltung der Leasingraten in einen Tilgungsanteil und einen Zinsanteil

Bevor die periodischen Leasingraten in einen Zins- und Tilgungsanteil aufgeteilt werden, sind im ersten Schritt eventuell in den Leasingraten berücksichtigte Entgelte für Service- oder Versicherungsleistungen herauszurechnen und entsprechend der Inanspruchnahme der Leistung periodengerecht zu erfassen. Diesbezüglich besteht kein Zusammenhang mit der Finanzierung des Leasingg...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Leasing, Finanzierungsleasi... / 7.2 Buchung von Sonderzahlungen

Sonderzahlungen des Leasingnehmers zu Beginn des Leasingverhältnisses sind Auszahlungen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit (Zeitraum des Leasingvertrags) nach dem Bilanzstichtag darstellen. Eine Sonderzahlung wird geleistet, um die laufenden (linearen) Leasingzahlungen während der Grundmietzeit zu reduzieren. Daher ist für geleistete Sonderzahlungen ein aktiver Rechnungsabg...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 1.2 Bemessungsgrundlage bei unentgeltlichen Wertabgaben

Bemessungsgrundlage beim Entnahmeeigenverbrauch In den Fällen der Entnahme von Gegenständen (aus einem Betriebsvermögen), z. B. eines Gebäudes, eines Betriebs-Pkw[1], bemisst sich die Umsatzsteuer nach dem aktuellen Einkaufspreis zuzüglich Nebenkosten oder mangels eines Einkaufspreises (z. B. bei eigener Herstellung) nach den aktuellen Selbstkosten.[2] Bemessungsgrundlage beim...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 3 Ausnahmen von der Steuerbefreiung

Beispiel Nach § 4 Nr. 12 Satz 2 UStG sind bestimmte Vermietungs- und Verpachtungsumsätze von der Steuerfreiheit ausgenommen. Es handelt sich hierbei um die Vermietung von Wohn- und Schlafräumen, die zur kurzfristigen Beherbergung von Fremden bereitgehalten werden, die Vermietung von Parkplätzen, die kurzfristige Vermietung auf Campingplätzen, die Vermietung von Betriebsvorrichtu...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 5.3 Nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten

10 Jahre Fallen an dem Gebäude nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten an, so gilt auch hier ein eigener 10-jähriger Berichtigungszeitraum. Der Berichtigungszeitraum beginnt zu dem Zeitpunkt, zu dem das in seiner Form geänderte Wirtschaftsgut erstmalig zur Ausführung von Umsätzen verwendet wird.mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 2 Berichtigungszeitraum

Der § 15a UStG regelt mehrere unterschiedliche Berichtigungszeiträume. Im Zusammenhang mit einem Grundstück beträgt dieser Berichtigungszeitraum 10 Jahre. Dieser Berichtigungszeitraum gilt nicht nur für den Vorsteuerabzug auf die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, sondern auch für nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten.mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 6 Berichtigungsverfahren

Durchführung der Berichtigung Durch die Berichtigung des Vorsteuerabzugs soll der Vorsteuerabzug so ausgeglichen werden, dass er den tatsächlichen Nutzungsverhältnissen im Berichtigungszeitraum entspricht. Die Berichtigung des Vorsteuerabzugs ist daher bei Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens grundsätzlich bei der Steuerfestsetzung eines jeden Kalenderjahres durchzuführen, i...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 8 Besondere Aufzeichnungspflichten zu § 15a UStG

Die Berichtigungen bzw. Berechnungsgrundlagen des § 15a UStG sind gesondert aufzuzeichnen.[1] Die Aufzeichnungen müssen ab dem Zeitpunkt geführt werden, ab dem der Vorsteuerabzug für das Objekt genommen worden ist. Hierzu ein Checkliste:mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 11.2 Folgen des Zwischenwertansatzes

Der den Buchwert übersteigende Betrag wird nach § 23 Abs. 3 UmwStG im Ergebnis wie nachträgliche Herstellungskosten/Anschaffungskosten behandelt. Erhöhte Absetzungen, Sonderabschreibungen, Bewertungsfreiheiten und Gewinn mindernde Rücklagen setzt die aufnehmende Kapitalgesellschaft nach § 23 Abs. 1 UmwStG i. V. mit § 12 Abs. 3 Satz 1 UmwStG unverändert – anteilig – fort. Die B...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Energiemanagementsystem im ... / 1.2 Energiekosten differenziert betrachten

Den einzelnen energierelevanten Vorgängen wird oft zu wenig Beachtung geschenkt. Zwar wird die Jahresenergieabrechnung in die Kalkulation miteinbezogen. Wo diese Verbräuche aber im Einzelnen entstehen, ob die Höhe dieser Verbräuche gerechtfertigt ist und wo Energieeinsparpotenziale vorhanden sind, wird dadurch i. d. R. nicht erkannt. Dies liegt zum einen an der undifferenzier...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 8.5.2 Nachweis der Deckung des Stammkapitals trotz negativen Kapitals

Wie sich das Registergericht die Überzeugung von der Angemessenheit der Sacheinlageleistungen verschafft, steht in dessen pflichtgemäßem Ermessen. D. h. die Prüfung weicht von Fall zu Fall ab. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Prüfung bei der Einbringung eines Unternehmens mit negativem Kapital strenger ausfallen wird als die Einbringung eines Unternehmens mit hohem ...mehr