Fachbeiträge & Kommentare zu Einbringung

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Körperschaftsteuererklärung... / 16.1 Vor Zeilen 66b–66f

§ 2 Abs. 4 Satz 3, 4 UmwStG soll Gestaltungen verhindern, durch die unter Ausnutzung der Rückwirkung bei Umwandlungen (§ 2 Abs. 1 UmwG) und Einbringungen (§ 20 Abs. 6 UmwStG) bei dem übernehmenden Rechtsträger ein erweiterter Verlustabzug erreicht werden kann. Wird eine Verluste ausweisende Gesellschaft auf eine ertragbringende Gesellschaft umgewandelt, gehen die Verluste de...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 17.1 Vor Zeilen 66b–66f

§ 2 Abs. 4 Satz 3, 4 UmwStG soll Gestaltungen verhindern, durch die unter Ausnutzung der Rückwirkung bei Umwandlungen (§ 2 Abs. 1 UmwG) und Einbringungen (§ 20 Abs. 6 UmwStG) bei dem übernehmenden Rechtsträger ein erweiterter Verlustabzug erreicht werden kann. Wird eine Verluste ausweisende Gesellschaft auf eine ertragbringende Gesellschaft umgewandelt, gehen die Verluste de...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 4.5 Vor Zeilen 24–25

§ 2 Abs. 4 Satz 3, 4 UmwStG soll Gestaltungen verhindern, durch die unter Ausnutzung der Rückwirkung bei Umwandlungen (§ 2 Abs. 1 UmwG) und Einbringungen (§ 20 Abs. 6 UmwStG) bei dem übernehmenden Rechtsträger ein erweiterter Verlustabzug erreicht werden kann. Wird eine Verluste ausweisende Gesellschaft auf eine ertragbringende Gesellschaft umgewandelt, gehen die Verluste de...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 10.4 Zeile 54

Ist der in Vorspalte 2 noch verbleibende Betrag der Kapitalherabsetzung positiv, d. h. war der ursprüngliche Herabsetzungsbetrag höher als die Summe aus Sonderausweis und nicht eingezahltem Dotationskapital, ist er in das steuerliche Einlagekonto einzustellen. Dies geschieht durch Zurechnung des in der Vorspalte verbliebenen positiven Betrags in Spalte 3.mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 12.3 Zeile 55c

In dieser Zeile wird in der Vorspalte der Betrag an übergegangenen Rücklagen ermittelt, der nicht aus Neurücklagen stammt.mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 13.2 Zeile 57

In Zeile 57 ist als Zwischensumme der Stand des steuerlichen Einlagekontos, der Neurücklagen und des Sonderausweises nach Verringerung des steuerlichen Einlagekontos und der Neurücklagen anzugeben. Der Sonderausweis kann sich gegenüber der Zwischensumme in Zeile 55 nicht verändert haben und beträgt weiterhin notwendig 0. Diese Zwischensumme sowie die folgenden Zeilen 58–62 si...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 4.6 Zeile 24

In dieser Zeile sind die positiven Einkünfte des oder der übertragenden Rechtsträger während des Rückwirkungszeitraums einzutragen. Zu berücksichtigen ist in Zeile 24 nur der Fall, dass der Steuerpflichtige selbst übernehmender Rechtsträger der Umwandlung oder Einbringung ist. Nicht erfasst werden die Daten von dem Steuerpflichtigen nachgeschalteten Organgesellschaften. Ist d...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 5.20 Zeile 66g

§ 2 Abs. 4 Satz 3, 4 UmwStG ist bei Eigengesellschaften und Betrieben gewerblicher Art, die Organträger sind, spartengerecht anzuwenden. Es ist also bei einer Verschmelzung oder Einbringung je Sparte festzustellen, ob die Rückwirkung den Ausgleich von Gewinnen des übertragenden Rechtsträgers mit Verlusten des übernehmenden Rechtsträgers je Sparte ermöglicht. Dies wird in den...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 3.28 Zeilen 47–48

In den Zeilen 47, 48 sind Einlagen der Gesellschafter abzuziehen, die nicht das Nennkapital, wohl aber den Bilanzgewinn erhöht haben. Soweit das Nennkapital erhöht worden ist, ist der Bilanzgewinn nicht erhöht worden, so dass keine Korrektur erforderlich ist. Zusätzlich wird unterschieden zwischen Einlagen, die bis zum Ende des Wirtschaftsjahrs geleistet worden sind (Zeile 47...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 10.3 Zeile 53

In der nächsten Stufe ist der Herabsetzungsbetrag mit ausstehenden Einlagen auf das Dotationskapital zu verrechnen. In das steuerliche Einlagekonto eingestellt werden können nur tatsächlich geleistete Einlagen des Rechtsträgers. Beträge, die der Rechtsträger (noch) nicht eingezahlt hat, müssen daher ausgeschieden werden.mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 10.5 Zeile 54a

In dieser Zeile ist eine Zwischensumme der Spalten 3–5 zu bilden. Vorspalte 2 kann keinen Betrag mehr enthalten.mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 17.5 Zeile 66e

Diese Zeile berücksichtigt den Fall, dass übernehmender Rechtsträger der Umwandlung oder Einbringung eine Organgesellschaft der steuerpflichtigen Körperschaft ist. Dann sind der Körperschaft die positiven Einkünfte der übertragenden Körperschaft über die Zurechnung des Einkommens der Organgesellschaft zuzurechnen, dürfen aber nicht mit eigenen Gewinnen ausgeglichen werden. D...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 12.2 Zeile 55b

In dieser Zeile sind die übergegangenen Rücklagen (Betrag der Zeile 55a) von den Neurücklagen abzuziehen, die vor dem steuerlichen Einlagekonto verwendet werden. Durch diesen Abzug dürfen die Neurücklagen nicht negativ werden, der Abzug ist also auf den Betrag in Zeile 55 Spalte 4 beschränkt.mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 3.5 Vor Zeilen 32–35

§ 2 Abs. 4 Satz 3, 4 UmwStG soll Gestaltungen verhindern, durch die unter Ausnutzung der Rückwirkung bei Umwandlungen (§ 2 Abs. 1 UmwG) und Einbringungen (§ 20 Abs. 6 UmwStG) bei dem übernehmenden Rechtsträger ein erweiterter Verlustabzug erreicht werden kann. Wird eine Verluste ausweisende Gesellschaft auf eine ertragbringende Gesellschaft umgewandelt, gehen die Verluste de...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 10.2 Zeile 52

In dieser Zeile wird der Betrag in der Vorspalte um den Sonderausweis verringert. Da es aufgrund der fiktiven Herabsetzung des Dotationskapitals auf 0 (Zeile 51) kein Dotationskapital gibt, kann es auch keinen Sonderausweis mehr geben. Durch den Abzug des Sonderausweises verringert sich der Betrag des (herabgesetzten) Dotationskapitals, der in Zeile 54 in das steuerliche Eige...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 12.5 Zeile 55e

In der Vorspalte ergibt sich ein noch verbleibender Betrag, der weder mit positiven Beständen der Neurücklagen noch mit denen des steuerlichen Einlagekontos verrechnet werden konnte. Wenn in Zeile 55e in der Vorspalte ein positiver Betrag enthalten ist, müssen die Beträge in den Spalten 3 und 4 i. d. R. jeweils 0 betragen. Das steuerliche Einlagekonto (Spalte 3) kann einen p...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 4.2 Zeile 27

In dieser Zeile sind die positiven Einkünfte des oder der übertragenden oder einbringenden Rechtsträger während des Rückwirkungszeitraums im Fall einer Umwandlung einzutragen. Der Betrag wird nach § 14 Abs. 5 KStG gesondert festgestellt. Zeile 27 betrifft sowohl die Organgesellschaft selbst als übernehmenden Rechtsträger der Umwandlung oder Einbringung als auch die Daten der ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Körperschaftsteuererklärung... / 4.10 Zeile 51

Der in Zeile 51 eingetragene Verlust ist noch nicht derjenige Betrag, der mit dem positiven Ergebnis 2016 verrechnet werden kann. Dieser Verlust ist vielmehr um die positiven Einkünfte der übertragenden Körperschaft zu verringern, wenn die steuerpflichtige Körperschaft im Jahr 2016 übernehmender Rechtsträger einer Umwandlung oder Einbringung war. Die positiven Einkünfte der ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Körperschaftsteuererklärung... / 12.4 Zeile 55d

Der Betrag aus Zeile 55c ist aus dem steuerlichen Einlagekonto zu finanzieren und entsprechend in Spalte 3 abzuziehen. Da das steuerliche Einlagekonto nicht negativ werden kann, ist maximal ein Betrag in Höhe des Bestands abzuziehen. Ist der Abgang aus dem steuerlichen Einlagekonto zu niedrig bescheinigt worden, ist nach § 27 Abs. 5 Satz 1 KStG nur der bescheinigte Betrag al...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Körperschaftsteuererklärung... / 3.2 Zeilen 3–5

In diese Zeilen sind die ausländischen Einkünfte einschließlich der ausländischen Steuern einzutragen. Es ist dabei zu unterscheiden, ob der Steuerpflichtige die Einkünfte direkt erzielt hat (Zeile 3) oder ob sie über eine Mitunternehmerschaft (Zeile 4) oder von einer Organgesellschaft zugerechnet worden sind (Zeile 5). Hierbei sind auch Übertragungsgewinne zu erfassen, wenn ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Körperschaftsteuererklärung... / 16.5 Zeile 66e

Diese Zeile berücksichtigt den Fall, dass übernehmender Rechtsträger der Umwandlung oder Einbringung eine Organgesellschaft der steuerpflichtigen Körperschaft ist. Dann sind der Körperschaft die positiven Einkünfte der übertragenden Körperschaft über die Zurechnung des Einkommens der Organgesellschaft zuzurechnen, dürfen aber nicht mit eigenen Gewinnen ausgeglichen werden. D...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Körperschaftsteuererklärung... / 9.4 Zeile 52

Hier sind weitere, nicht in den Zeilen 49–51 zu erfassende Einlagen zu berücksichtigen. Dies sind vor allem Einlagen, die die Einkommensermittlung des laufenden Jahres nicht berührt haben, sei es, dass sie direkt in die Kapitalrücklage eingestellt worden sind, sei es, dass sie im laufenden Wirtschaftsjahr zugeflossen, aber bereits bei der Einkommensermittlung eines früheren ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Schwarz/Pahlke, AO § 180 Ge... / 3.1.4.2 Höhe der Einkünfte

Rz. 55 Gesondert festgestellt wird die Höhe des Gesamtgewinns oder -verlustes; die Feststellung enthält daher bindende Entscheidungen über alle Vorgänge, die den Gesamtgewinn beeinflussen. Damit erfasst werden sowohl die Faktoren, die den Gesamthandsgewinn beeinflussen, als auch die Faktoren, die nur einzelne Gesellschafter betreffen (Sonderbetriebsausgaben und Sonderbetrieb...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Grundlagen

Rz. 28 [Autor/Stand] Wie bereits unter Anm. 12–19 dargestellt, geht der Gesetzgeber davon aus, dass der für die Erbschaft- und Schenkungsteuer anzusetzende Wert dem modifizierten gemeinen Wert des § 162 Abs. 1 BewG entspricht. Damit verbunden ist die Fortführung des Betriebes. Dabei ist der Gesetzgeber davon ausgegangen, dass der Betrieb in einem bestimmten zeitlichen Rahmen...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Tillmanns, Heise, u. a., Be... / 1.4.1 Form der Ausübung

Rz. 16 Was die Form der Ausübung des Mitbestimmungsrechts angeht, sind die Betriebspartner frei. Zweckmäßigerweise wird eine Betriebsvereinbarung abzuschließen sein, wenn durch die Regelung unmittelbare Rechte und Pflichten für die Belegschaft ausgelöst werden sollen. Damit macht man sich die normative Wirkung des § 77 Abs. 4 BetrVG zu eigen. Nach dieser Vorschrift gelten Be...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG Anha... / 4.1.4 Einbringung eines Teilbetriebs

Rz. 250 Als zumindest mit dem Erfordernis der sachlichen Verflechtung beim Rechtsinstitut der Betriebsaufspaltung regelmäßig unvereinbar erscheint auf den ersten Blick die Einbringung eines Teilbetriebs[1] nach § 20 UmwStG.[2] Dies folgt aus dem Umstand, dass die Einbringung eines Teilbetriebs die Einbringung sämtlicher wesentlicher Betriebsgrundlagen voraussetzt[3], während ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Umwandlungssteuerrecht / 1. Anwendungsbereich des Umwandlungssteuergesetzes

Durch die Änderungen aufgrund des SEStEG sind nach der Gesetzesbegründung die nationalen steuerlichen Vorschriften zur Umstrukturierung von Unternehmen an die jüngsten gesellschaftsrechtlichen und steuerlichen Entwicklungen und Vorgaben des europäischen Rechts angepasst und steuerliche Hemmnisse für betriebswirtschaftlich sinnvolle grenzüberschreitende Umstrukturierungen inn...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Umwandlungssteuerrecht / 3.3 Vermögensübergang von Personenunternehmen auf Kapitalgesellschaft

Der Übergang von Unternehmensteilen (Betrieb bzw. Teilbetrieb) einer Personen-, einer Partnerschaftsgesellschaft oder eines Einzelunternehmers auf eine bestehende oder neu zu gründende Kapitalgesellschaft wird – ebenso wie die Übertragung eines Mitunternehmeranteils oder Teil eines Mitunternehmeranteils – als Einbringung nach den §§ 20, 22 und 23 UmwStG behandelt. Die steuer...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG Anha... / 4.2 Beendigung der Betriebsaufspaltung

Rz. 253 Die Betriebsaufspaltung endet mit Wegfall der personellen oder der sachlichen Verflechtung.[1] Auf den Grund des Wegfalls kommt es dabei nicht an; mithin es ist ohne Bedeutung, ob der Wegfall der Tatbestandsvoraussetzung bewusst durch Handlungen herbeigeführt wird oder ob dies durch sonstige Ereignisse (häufig) ungewollt geschieht (Rz. 254).[2] Rz. 254 Personelle Entf...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG Anha... / 4.1.3.1 Echte Betriebsaufspaltung

Rz. 233 Wird im Rahmen der Begründung einer echten Betriebsaufspaltung (Rz. 16) ein bisher einheitliches Personenunternehmen dergestalt aufgeteilt, dass ein Teil der Wirtschaftsgüter auf eine Betriebskapitalgesellschaft übertragen wird, sodass mindestens eine wesentliche Betriebsgrundlage beim jetzigen Besitzunternehmen verbleibt[1], ist zwischen der Behandlung der beim Besi...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Umwandlungssteuerrecht / 2. Beziehungen zum Umwandlungsgesetz

Das UmwStG weist eine wesentliche Beziehung zum UmwG auf. Dennoch sind zum einen nicht alle im UmwG geregelten Umwandlungsvarianten auch im UmwStG geregelt. Andererseits sind auch Umstrukturierungen, die nicht im UmwG geregelt sind, Gegenstand des UmwStG. Die wichtigsten der im UmwStG geregelten Umwandlungsvarianten ergeben sich zusammenfassend aus Abb. 2:mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Umwandlungssteuerrecht / 3.4 Vermögensübergang von Personenunternehmen auf Personenunternehmen

Der Vermögensübergang von einer Personen-, Partnerschaftsgesellschaft oder einer natürlichen Person auf eine andere Personen- bzw. Partnerschaftsgesellschaft ist in § 24 UmwStG geregelt und erfasst folgende Fälle: Verschmelzung unter ausschließlicher Beteiligung von Personengesellschaften. Abspaltung einer Personen- bzw. Partnerschaftsgesellschaft auf Personen- bzw. Partnersch...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Umwandlungssteuerrecht / Zusammenfassung

Begriff Das Umwandlungsgesetz 1995 eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, die Rechtsform eines Unternehmens an veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen anzupassen. Das Umwandlungsgesetz 1995 versteht dabei den Begriff Umwandlung als Oberbegriff, unter den die Verschmelzung, die Spaltung, die Vermögensübertragung sowie der Formwechsel subsumiert werden können. Mit dem Umwandl...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, KStG § 8a ... / 4.3 Verfall des Zinsvortrags und des EBITDA-Vortrags (§ 8a Abs. 1 S. 3 KStG)

Rz. 118 Nach § 8a Abs. 1 S. 3 KStG gilt § 8c KStG für den Zinsvortrag entsprechend. Das bedeutet, dass der Zinsvortrag untergeht, wenn wegen eines schädlichen Beteiligungserwerbs auch ein Verlustvortrag untergehen würde. Ein schädlicher Beteiligungserwerb liegt vor, wenn innerhalb von 5 Jahren unmittelbar oder mittelbar mehr als 25 % oder mehr als 50 % des gezeichneten Kapit...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 8 Insolvenzplanverfahren / dd) Debt-Equity-Swap

Rz. 123 Handelt es sich bei dem Schuldner um eine Kapitalgesellschaft, ermöglicht § 225a Abs. 2 InsO Planregelungen zur Umwandlung von Fremdkapital (insb. Insolvenzforderungen der Gläubiger) in Eigenkapital, dem sog. Debt-Equity-Swap. Der Plan hat im Einzelnen zu regeln, wie ein vorgesehener Debt-Equity-Swap technisch umgesetzt wird.[240] Dies geschieht nach den allgemeinen ...mehr

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§ 4 Insolvenzgründe / f) Debt Equity Swap

Rz. 185 Unter einem Debt Equity Swap versteht man die vollständige oder teilweise Umwandlung von gegen die Gesellschaft gerichteten Forderungen, welche ggf. in der Krise erst erworben wurden, in Eigenkapital, d.h. der Gläubiger wird zum Gesellschafter. Die betreffenden Verbindlichkeiten sind anschließend nicht mehr im Überschuldungsstatus zu passivieren. Dabei kommt grds. je...mehr

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§ 7 Insolvenzanfechtung / bb) Pfandrecht zur Sicherung einer künftigen Forderung

Rz. 61 Noch nicht abschließend geklärt ist hingegen die Frage, wann die Verpfändung oder Pfändung einer Sache oder eines bereits bestehenden Rechts zur Sicherung einer künftigen Forderung vorgenommen ist. Der BGH hat im Urt. v. 14.12.2006[205] offen gelassen, ob in solchen Fällen an seiner früheren Rechtsprechung festzuhalten ist, wonach der Zeitpunkt der Bestellung des Pfan...mehr

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§ 19 Nachlassinsolvenz / 1. Fortführung eines Handelsgeschäfts durch den Erben

Rz. 83 Nach handelsrechtlichen Grundsätzen haftet der Erbe bei Fortführung des Handelsgeschäfts für die bereits vom Erblasser begründeten Geschäftsverbindlichkeiten auch mit seinem Privatvermögen (§ 27 Abs. 1 HGB). Rz. 84 Diese früheren Geschäftsverbindlichkeiten des Erblassers sind Nachlassverbindlichkeiten i.S.d. § 1967 Abs. 1 BGB. Die im Rahmen der Fortführung entstandenen...mehr

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§ 7 Insolvenzanfechtung / 1. Grundsätzliches

Rz. 95 Nach dem anfechtungsrechtlichen Grundtatbestand des § 129 Abs. 1 InsO setzt jeder Anfechtungstatbestand eine objektive Benachteiligung der Insolvenzgläubiger voraus (vgl. §§ 38, 39 InsO).[331] Dabei geht der BGH vor dem Hintergrund des Gesetzeszwecks der Insolvenzanfechtung von einem weiten Begriff der Gläubigerbenachteiligung aus.[332] Eine Gläubigerbenachteiligung i...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 13... / 9 Neugründung und Betriebsübernahme (§ 13a Abs. 1 S. 3 EStG)

Rz. 74 Bei der Neugründung eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs bestimmt sich die Zulässigkeit der Gewinnermittlung nach Durchschnittssätzen ausschließlich nach § 13a Abs. 1 S. 1 und 2 EStG. Entsprechendes gilt bei der Übernahme eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs z. B. aufgrund vorweggenommener Erbfolge oder aufgrund eines Nutzungsrechts (z. B. Pacht od...mehr

Kommentar aus Deutsches Anwalt Office Premium
Blersch/Goetsch/Haas, InsO ... / 3.1 Planwirkung gegenüber Beteiligten (Abs. 1)

Rn 6 Erlangt die gerichtliche Bestätigung eines Insolvenzplans nach § 248 Abs. 1 formelle Rechtskraft, treten gem. § 254 Abs. 1 die in seinem gestaltenden Teil festgelegten materiellen Wirkungen unmittelbar für und gegen alle Beteiligten ein. Im Plan vorgesehene Forderungserlasse führen nicht zum Erlöschen eines Teils der Forderungen. Die Forderungen bestehen als natürliche,...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Bilanzänderung und Bilanzbe... / 3.2.2.5 Aufhebbarkeit und Änderbarkeit der Steuerfestsetzung

Rz. 118 Hintergrund dieser gesetzlichen Regelung Nach § 4 Abs. 2 Satz 1 2. Halbsatz EStG ist die Berichtigung einer fehlerhaften Bilanz unzulässig, wenn die Vermögensübersicht (Bilanz) einer Steuerfestsetzung zugrunde liegt, die nicht mehr aufgehoben oder geändert werden kann. Bis zur Kodifikation dieser Regelung durch das Jahressteuergesetz 2007[1] war streitig, ob der Steue...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Keine Steuerbefreiung für eine Anteilsvereinigung aufgrund Einbringung schenkweise erhaltener Gesellschaftsanteile in eine KG

Leitsatz 1. Eine Anteilsvereinigung ist nach § 3 Nr. 2 Satz 1 GrEStG von der Grunderwerbsteuer befreit, wenn die Übertragung der Anteile an der grundbesitzenden Gesellschaft sowohl der Schenkungsteuer als auch der Grunderwerbsteuer unterliegt. Wird erst nach der Schenkung der Anteile aufgrund weite­rer Rechtsvorgänge der grunderwerbsteuerliche Tatbestand erfüllt, ist eine St...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Verrechnungspreismethoden / 5.2.6 Pools

In diesem Kapitel sollen kurz internationale Varianten des „Pools” als Untervariante der indirekten Abrechnung beschrieben werden. Allen „Pools” ist gemein, dass explizit kein Leistungsaustausch zu Grunde liegt, dass alle Beteiligten im gegenseitigen Interesse in n:n Beziehungen zu einander stehen und dass die reine Kostenbasis ohne Gewinnzuschlag verrechnet wird. Die folgend...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
zerb 2/2017, Testamentsvoll... / 7

Auf einen Blick Die Frage der Ordnungsmäßigkeit einer Verwaltungsmaßnahme des Dauertestamentsvollstreckers ist stets im Einzelfall zu beurteilen, wobei dem Testamentsvollstrecker ein angemessener, dynamisch-solider Ermessensspielraum zur Verfügung steht. Nach Abwägung der konkreten Umstände im Einzelfall kann die Einbringung von Nachlassmitteln in eine bestehende vermögens- ...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
zerb 2/2017, Testamentsvoll... / III. Vermögensverwaltende Familien-KG

Nach den vorgenannten Grundsätzen kann im Einzelfall auch die Einlage von Nachlassvermögen in eine zugunsten der Erben zu begründende Kommanditbeteiligung an einer bestehenden Familien-Kommanditgesellschaft mit Gesellschaftszweck "Vermögensverwaltung" eine zweckmäßige und ordnungsgemäße Verwaltung durch den Dauervollstrecker darstellen.[11] Eine Dauertestamentsvollstreckung ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 8.3.2 Einbringung der Organbeteiligung (Anteilstausch iSd § 21 UmwStG)

Tz. 77 Stand: EL 88 – ET: 01/2017 Die Einbringung der Organbeteiligung in eine andere Kap-Ges stellt nach Verw-Auff (s UmwSt-Erl 2011, Rn Org 16), obwohl § 14 Abs 4 S 5 UStG die Einbringung nicht erwähnt, bezogen auf die Organbeteiligung, einen veräußerungsgleichen Vorgang dar, der grds zur Auflösung eines in der St-Bil des OT gebildeten organschaftlichen Ausgleichspostens fü...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 4.2.4 Einbringung eines Teilbetriebs in eine neu gegründete Tochtergesellschaft

Tz. 33 Stand: EL 88 – ET: 01/2017 Wird mit stlicher Rückwirkung aus dem Vermögen des übertragenden Rechtsträgers ein Teilbetrieb in eine neu gegründete Tochter-Kap-Ges nach § 20 UmwStG ausgegliedert/eingebracht, kann zwischen dem übertragenden Rechtsträger und der Tochter-Kap-Ges mit Wirkung ab dem stlichen Übertragungstichtag ein Organschaftsverhältnis begründet werden, vora...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 4.4.2 Spaltung, Einbringung

Tz. 46 Stand: EL 88 – ET: 01/2017 Die OG bleibt bei der Abspaltung und bei der Einbringung (ggf Ausgliederung) von Teilen ihres Vermögens bestehen. Der GAV wird dadurch nicht berührt (s Tz 17). Die Organschaft kann unverändert weitergeführt werden (glA s Herlinghaus, FR 2004, 974, 979). Wird die OG aufgespalten, endet der GAV (s UmwSt-Erl 2011, Rn Org 23; weiter s Tz 12, dort ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 4.2.5 Einbringung der Beteiligung (Anteilstausch) an einer Tochter-Kapitalgesellschaft in eine andere Kapitalgesellschaft ("Höher hängen" oder "Tiefer hängen")

Tz. 35 Stand: EL 88 – ET: 01/2017 Stlich unproblematisch ist der Fall des "Höherhängens"einer Beteiligung (s UmwSt-Erl 2011, Rn Org 17). Beispiel: In der Ausgangssituation besteht eine Beteiligungskette M – T – E (jeweils 100%ige Beteiligungen). Durch Einbringung seitens T wird die E-Beteiligung mit stlicher Rückwirkung zum 31.12. des Vorjahrs auf die M übertragen, so dass T u...mehr