Fachbeiträge & Kommentare zu Eigenkapital

Beitrag aus Merkt, Rechnungslegung nach HGB und IFRS (Schäffer-Poeschel)
Kapitel 12: Konzernabschlus... / 16.1.2.1.2.1 Abgrenzung der Anteile "anderer Gesellschafter"

Rz. 547 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach § 307 Abs. 1 HGB ist ein Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter an einbezogenen Tochterunternehmen zu bilden. Dies umfasst ausschließlich die gesellschaftsrechtliche Beteiligung durch Dritte am Eigenkapital, während bspw. aus der 100 %igen Finanzierung eines Tochterunternehmens durch Emission von Genussrechten mit Eigenkapi...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.3.1.2.2.3.9.3 Stellungnahme zur Einordnung

Rz. 247 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Für die atypisch stille Gesellschaft und Genussrechte können die gleichen Prinzipien entwickelt werden. Die vorgeschlagenen Lösungen sind zu pauschal und daher nur im Hinblick darauf überzeugend, dass "irgendwo" im Eigenkapital verbucht werden muss. Abzulehnen ist eine Verbuchung unmittelbar nach dem gezeichneten Kapital. Die Konsequenz wäre...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 16.1.2.1.2.3 Erstkonsolidierung

Rz. 551 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach der handelsrechtlich einzig zulässigen Methode der vollständigen Neubewertung sind die Vermögensgegenstände und Schulden des Tochterunternehmens mit ihren beizulegenden Zeitwerten anzusetzen. Als maßgeblich für die Wertbemessung gilt der Tag, an dem das Unternehmen i. S. d. § 290 HGB zum Tochterunternehmen geworden ist. Im Zuge dessen k...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.1.2.3.3.1.2 Vorliegen einer Zahlungsverpflichtung (contractual obligation)

Rz. 56 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Um als Eigenkapitalinstrument klassifiziert werden zu können, darf ein Finanzinstrument gemäß IAS 32.16(a) keine vertragliche Zahlungsverpflichtung (contractual obligation) aufweisen. Durch IAS 32.16(a) stellt der Standardsetzer primär auf bedingte oder unbedingte Verpflichtungen zum Tausch von Geld oder anderweitigen finanziellen Vermögenswer...mehr

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Kapitel 3: Besondere Anford... / 4.1.2.2.1.2 Die Konsequenzen für das Bilanzrecht

Rz. 141 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Maßgeblich für die Einordnung als Eigenkapital ist, dass künftige Verluste das entsprechende Konto belasten.[1] So ist für das Kapitalkonto I immer Eigenkapitalcharakter anzunehmen, während das Darlehenskonto nie Eigenkapitalcharakter haben kann. Für die weiteren Kapitalkonten kommt es maßgeblich darauf an, ob § 169 Abs. 2 HGB gilt. Das wird...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.1.2.3.3.4.2 Modifikation bzw. Neuaushandlung der vertraglichen Basis

Rz. 67 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Eine Änderung wesentlicher vertraglicher Konditionen ist als Beendigung des vorliegenden und als gleichzeitiger Abschluss eines neuen Finanzinstruments zu interpretieren. Es kommt demnach zu einer Substitution des bisher erfassten Instruments, wodurch es zwingend zur Erfassung eines neuen Finanzinstruments kommt. Für dieses ist eine – dann er...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 18.1.2.1 Umrechnung der Bilanz (Satz 1)

Rz. 596 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach dem Wortlaut des § 308a Satz 1 HGB sind die Aktiv- und Passivposten einer auf fremde Währung lautenden Bilanz – mit Ausnahme des zum historischen Kurs in Euro umzurechnenden Eigenkapitals – zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umzurechnen. Im Einzelnen gilt für die Umrechnung von Bilanzposten der Tochter-, Gemeinschaft...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.4.1.2.2 Funktion des Eigenkapitalspiegels

Rz. 310 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Funktion des Konzerneigenkapitalspiegels ist es, die Eigenkapitalstruktur und die Veränderung der Elemente des Eigenkapitals systematisch darzustellen und dadurch ein vertieftes Bild in die Vermögenslage zu vermitteln.[1] Zentrale Bedeutung hat er für die Darstellung erfolgsunwirksamer Geschäftsvorfälle, die sich weder der Bilanz noch der Ge...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.1.2.3.3.5.5 Abhängigkeit der Zahlungsströme von der Unternehmensentwicklung

Rz. 84 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Als fünfte Bedingung für den Eigenkapitalausweis kündbarer Instrumente legt IAS 32.16A(e) fest, dass die Summe der erwarteten Cashflows (total expected cash flows) aus dem Instrument über seine Laufzeit "substanziell" (substantially) von den folgenden Größen abzuhängen hat: Den über die Laufzeit des Instruments erzielten Gewinnen oder Verluste...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.2.2.1.2.2.2.1 Transaktionen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente

Rz. 142 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die bilanzielle Erfassung der empfangenen Leistung durch Aktivierung eines Vermögenswerts bzw. durch eine direkte Aufwandsbuchung erfordert eine passivseitige Gegenbuchung. Nach IFRS 2.7 ist diese entsprechend der Rechtsposition, in die der Vergütungsempfänger versetzt wird, entweder im Eigen- oder im Fremdkapital vorzunehmen. Bei anteilsbas...mehr

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Kapitel 1: Einführung in di... / 6.5 Synopse

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 11.2.2.2.4.4 Bedingte Gegenleistungen

Rz. 411 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 In manchen Fällen machen die an einem Unternehmenszusammenschluss beteiligten Akteure den Erwerbspreis in Teilen von künftigen Ereignissen abhängig. Gängig sind bspw. Vereinbarungen zu nachträglichen Kaufpreisanpassungen in Abhängigkeit zum Börsenkurs ausgegebener Aktien oder zur Entwicklung der Ertragslage einer der beiden beteiligten Parte...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.4.2.2.3.2 Überleitungsrechnung (IAS 1.106(d) und .109)

Rz. 323 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Für jede Eigenkapitalkomponente ist nach IAS 1.106(d) deren Entwicklung im Geschäftsjahr darzustellen. Der Standard bezeichnet das als Überleitungsrechnung (reconciliation). Darzustellen sind danach für jede Eigenkapitalposition die Ursachen der Eigenkapitalveränderungen. Diese lassen sich gliedern in Transaktionen mit Anteilseignern (Kapita...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.4.2.2.2 Funktion der Eigenkapitalveränderungsrechnung

Rz. 321 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Im IFRS-Abschluss steht die Eigenkapitalveränderungsrechnung gleichrangig neben den anderen Abschlussbestandteilen. Sie bildet für die Abschlussadressaten wegen der besonderen Erfolgskonzeption der IFRS (vgl. Kapitel 4) zusammen mit der Gesamtergebnisrechnung eine notwendige Informationsquelle zur Beurteilung der Entwicklung der Vermögens-, ...mehr

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Kapitel 14: Konzernabschlüs... / 2.1.1.4 Rechtspolitische Diskussion und Entwicklungsperspektiven

Rz. 61 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Modifikationen des § 312 Abs. 1 Satz 1 HGB im Rahmen des BilMoG resultieren aus der Aufhebung der neben der Buchwertmethode bis dato gestatteten Kapitalanteilsmethode. Gerechtfertigt wird die Beschränkung auf die Buchwertmethode vor allem damit, dass sich beide Methoden nicht materiell, sondern nur im Ausweis unterscheiden und die Beschrä...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 16.1 § 307 HGB

Rz. 537 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 307 Anteile anderer Gesellschafter (1) In der Konzernbilanz ist für nicht dem Mutterunternehmen gehörende Anteile an in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ein Ausgleichsposten für die Anteile der anderen Gesellschafter in Höhe ihres Anteils am Eigenkapital unter dem Posten "nicht beherrschende Anteile" innerhalb des Eigen...mehr

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Kapitel 14: Konzernabschlüs... / 2.1.2.3.2 Anteilige Aufdeckung stiller Reserven und Lasten

Rz. 77 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die aufzudeckenden und fortzuführenden stillen Reserven und Lasten ergeben sich als Differenz zwischen dem anteiligen Buchwert am Eigenkapital des assoziierten Unternehmens und dem Anteil am beizulegenden Zeitwert des identifizierbaren Eigenkapitals. Dabei gelten für die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts die für die Vollkonsolidierung ein...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.1.2.3.3 Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital

2.1.2.3.3.1 Allgemeine Kriterien 2.1.2.3.3.1.1 Überblick Rz. 54 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Der Ausweis von Kapitalquellen eines Unternehmens ist auf eine dichotome Kapitalstruktur bzw. eine Zweiteilung der Kapitalstruktur, d. h. auf die Differenzierung zwischen Eigen- und Fremdkapital, ausgerichtet.[1] Vor diesem Hintergrund muss der Emittent eines Finanzinstruments dieses bzw....mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.4.1.2 Erläuterung

2.4.1.2.1 Gesetzliche Grundlagen Rz. 309 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die §§ 264 Abs. 1 Satz 2; 297 Abs. 1 Satz 1 HGB regeln nur die Verpflichtung, einen Eigenkapitalspiegel aufzustellen. Das HGB enthält keine Definition und keine Regelung über den Inhalt. Begriff und Inhalt können deshalb nur aus dem Zweck des Eigenkapitalspiegels bestimmt werden. Aus ihm sind die Grundsätze or...mehr

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Kapitel 3: Besondere Anford... / 4.1.2.2.4 Rücklagen (§ 264c Abs. 2 Satz 8 HGB)

Rz. 150 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Das zweite Konto ist nach dem gesetzlichen Leitbild ein Darlehenskonto und weist damit kein Eigenkapital aus.[1] Für die Einordnung eines Kapitalkontos als Rücklage kommt es nicht auf die Bezeichnung auf als Rücklagekonto, sondern vielmehr auf die Verlustteilnahme an.[2] Es kommt somit darauf an, dass gesellschaftsvertraglich § 169 Abs. 2 HG...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 1.1.2 Unterschiede der IFRS

Rz. 12 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Gem. IFRS steht bei Liabilities die wirtschaftliche Betrachtungsweise im Vordergrund, während nach HGB die rechtliche Verpflichtung einer Schuld maßgeblich ist. Eine dem handelsrechtlichen Grundsatz des Imparitäts­prinzips vergleichbare IFRS-Vorschrift existiert nicht.[1] Rz. 13 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Eine Schuld nach IFRS ist eine gegenwär...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.2.2.1.2.3.1 Festlegung des Bewertungsobjekts und des Bewertungszeitpunkts

2.2.2.1.2.3.1.1 Transaktionen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente Rz. 150 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Wird bei einer anteilsbasierten Vergütungstransaktion von einer wertmäßig ausgeglichenen Transaktion ausgegangen, kann sich die bilanzielle Bewertung der resultierenden Positionen in Bilanz und GuV prinzipiell sowohl am Wert der empfangenen Güter oder Dienstleistungen a...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.3.1.2.2.3 Kapitalrücklagen (§ 272 Abs. 2 HGB)

2.3.1.2.2.3.1 Allgemeines Rz. 216 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 266 Abs. 3 A HGB unterscheidet zwischen Kapital- und Gewinnrücklagen. Kapitalrücklagen sind von außen zugeführte Mittel; Gewinnrücklagen werden aus den Erträgen der Gesellschaft gebildet. Schwierigkeiten ergeben sich bei verdeckten Einlagen (vgl. Tz. 223). Der Grundsatz der Stetigkeit gilt nicht bei der Rücklagenbi...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.4.2.1 Einleitung

2.4.2.1.1 Überblick Rz. 316 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die geltenden IAS 1.10(c) und .106 schreiben für alle Unternehmen neben der ab 2009 obligatorischen Gesamtergebnis- eine Eigenkapitalveränderungsrechnung (statement of changes in equity for the period) als Pflichtbestandteil des (Einzel- und Konzern-)Abschlusses vor. Diese gliedert, wie der Eigenkapitalspiegel nach HGB, di...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.3 Ausweis

2.3.1 HGB 2.3.1.1 Vorbemerkung Rz. 174 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Der Ausweis des Eigenkapitals ist gem. § 266 Abs. 3a HGB auf der Passivseite vorgesehen. Die konkrete Aufgliederung dieses Passivpostens wird durch § 272 HGB näher geregelt. 2.3.1.2 § 272 HGB Rz. 175 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 272 Eigenkapital (1) 1Gezeichnetes Kapital ist mit dem Nennbetrag anzusetzen. 2Die nicht...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.3.1.2.1 Einleitung

2.3.1.2.1.1 Überblick Rz. 176 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Vorschrift ist eine Gliederungsvorschrift, die einzelne Posten der Passivgruppe des § 266 Abs. 3A HGB definiert.[1] Nicht alle Posten werden definiert, so fehlen der Gewinn- und Verlustvortrag.[2] Auch Jahresüberschuss und Jahresfehlbetrag sind nicht definiert; deren Definition ergibt sich aus den in § 275 HGB genann...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.3.1.2.2.2.3 Die Veräußerung eigener Anteile

2.3.1.2.2.2.3.1 § 272 Abs. 1b Satz 1 HGB Rz. 209 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Veräußerung wird bilanziell als Kapitalerhöhung behandelt.[1] Der Erlös ist aufzuspalten. Der Nennbetrag muss nicht mehr abgesetzt werden. War der Erlös geringer (es liegt nur bilanzrechtlich, nicht gesellschaftsrechtlich eine Kapitalerhöhung vor), ist die Differenz mit der Kapitalrücklage zu verre...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.3.1.2.2.5 § 272 Abs. 5 HGB

2.3.1.2.2.5.1 Hintergrund Rz. 278 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 272 Abs. 5 HGB wurde im Zuge des BilRUG zur Umsetzung von Art. 9 Abs. 7 lit. c) der Bilanzrichtlinie eingeführt. Eine vergleichbare Vorgängervorschrift gibt es nicht. Im RefE zum BilRUG war eine derartige Vorschrift noch nicht vorgesehen und wurde erst in den Regierungsentwurf aufgenommen.[1] Während Verbandsvertre...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.1.2 IFRS

2.1.2.1 Vorbemerkung Rz. 30 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Der ursprünglich im Jahr 1995 vom IASC herausgegebene IAS 32 wurde 2003 vom IASB überarbeitet. Dabei wurden auch die im Entwurf zu SIC D34 vorgeschlagenen Regelungen zu vom Inhaber kündbaren Instrumenten oder Rechten (vgl. Tz. 71 ff.) in den Standard integriert. Weitere Änderungen im Februar 2008 führten dazu, dass für bes...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.4.1.2.3.1 Eigenkapitalspiegel des Konzernabschlusses

2.4.1.2.3.1.1 Anwendungsleitlinien und Beispielsgliederungen in DRS 22 Rz. 311 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Für den Konzernabschluss enthält DRS 22 eine Interpretation der Grundsätze ordnungsmäßiger Konzernrechnungslegung, die Beispielsdarstellungen einer Konzernkapitalveränderungsrechnung und eines Konzerneigenkapitalspiegels umfasst.[1] DRS 22 sieht vor, dass der Konzerneigenk...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.3.1.2.2.3.1.1 Gesellschaftsrechtliche Vorgaben

Rz. 217 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Untergliederung der Kapitalrücklage und ihre Abgrenzung zur Gewinnrücklage haben nicht nur Informationsfunktion[1], sondern vielfach materiellrechtliche Auswirkungen.[2] In der AG sind gem. § 150 Abs. 4 AktG Kapitalrücklagen gem. § 272 Abs. 1 Nr. 1 bis Nr. 3 HGB darauf beschränkt, entweder einen Jahresverlust auszugleichen oder zur Kapit...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.1.2.3.4.2 Ausgewählte Anwendungsfälle

2.1.2.3.4.2.1 Wandelschuldverschreibungen Rz. 101 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Wandelschuldverschreibungen gewähren dem Gläubiger das Recht zur Wandlung der Anleihe (Fremdkapital) in Aktien (Eigenkapital). Während in einem ersten Schritt der Wert der finanziellen Schuld – d. h. der Barwert von Zins und Tilgung – ermittelt wird, ist in einem zweiten Schritt zur Ermittlung des in ...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.1 Ansatz

2.1.1 HGB Rz. 27 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Regelungen zum Ausweis des Eigenkapitals finden sich in § 272 HGB. Nach Ansatz und Bewertung muss hier nicht differenziert werden; vgl. dazu Tz. 175 ff. Rz. 28–29 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 (einstweilen frei) 2.1.2 IFRS 2.1.2.1 Vorbemerkung Rz. 30 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Der ursprünglich im Jahr 1995 vom IASC herausgegebene IAS 32 wurde...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 19.1.2.3.1 Entstehung

Rz. 629 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Der Unterschiedsbetrag ermittelt sich als Kehrseite des goodwill, als negative Differenz i. S. eines den Kaufpreises übersteigenden erworbenen Zeitwerts des Nettovermögens. Dieser ist als "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" in der Bilanz nach dem Eigenkapital auszuweisen (§ 301 Abs. 3 HGB). Nach DRS 23.92 wird bei einem passiv...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.2.2 IFRS

2.2.2.1 Anteilsbasierte Vergütung (IFRS 2) 2.2.2.1.1 Einleitung 2.2.2.1.1.1 Überblick Rz. 125 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 IFRS 2 regelt die Bilanzierung von Transaktionen, bei denen Unternehmen Güter oder Dienstleistungen erhalten und dafür eine anteilsbasierte Vergütung gewähren. Hierbei kann es sich unmittelbar um Anteile an dem Unternehmen selbst oder an einem mit ihm verbunden...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.4.2.2.3.4 Eigene Anteile

Rz. 325 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Eigene Anteile sind nach IAS 1.76 in der Bilanz oder im Anhang darzustellen.[1]mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.2.2.1.1 Einleitung

2.2.2.1.1.1 Überblick Rz. 125 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 IFRS 2 regelt die Bilanzierung von Transaktionen, bei denen Unternehmen Güter oder Dienstleistungen erhalten und dafür eine anteilsbasierte Vergütung gewähren. Hierbei kann es sich unmittelbar um Anteile an dem Unternehmen selbst oder an einem mit ihm verbundenen Unternehmen, um Bezugsrechte auf solche Anteile (insbes. in ...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.2.2.1.1.4 Rechtspolitische Diskussion und Entwicklungsperspektiven

Rz. 130 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die intensive Diskussion um die Bilanzierung anteilsbasierter Vergütungen und dabei insbesondere vergütungshalber gewährter Aktien und Aktienoptionen entzündet sich letztlich an der Frage, wo bei solchen Transaktionen die Trennlinie zwischen der Gesellschaftssphäre und der Gesellschaftersphäre verläuft. Eine extreme Position ist hierbei, das...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.3.1.2.2.3.5 Andere Zuzahlungen (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB)

Rz. 234 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Andere Zuzahlungen in das Eigenkapital sind gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB zu erfassen. Die Abgrenzung zu den anderen Kapitalrücklagen ist wichtig, weil andere Zuzahlungen nicht der Verrechnungsbeschränkung von § 150 Abs. 3, 4 AktG unterliegen. Die Abgrenzung zur Gewinnrücklage ist wichtig, weil eine innerorganschaftliche (und damit während des...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.3.1.2.2.1 Gezeichnetes Kapital (§ 272 Abs. 1 HGB)

2.3.1.2.2.1.1 Gezeichnetes Kapital Rz. 185 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Vom gezeichneten Kapital erfasst werden das Stammkapital in der GmbH (§ 42 Abs. 1 GmbHG) und das Grundkapital der AG (§ 152 Abs. 1 Satz 1 AktG).[1] Das wird durch Gesellschafter entweder bei Gründung oder zu einem späteren Zeitpunkt durch effektive Kapitalerhöhung (§ 56a GmbHG, §§ 182ff. AktG) aufgebracht. I...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.1.2.3.5 Kapitaltransaktionen und -umgliederungen

2.1.2.3.5.1 Offene und verdeckte Einlagen 2.1.2.3.5.1.1 Überblick Rz. 108 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die besondere Bedeutung der bilanziellen Abbildung von Transaktionen zwischen Gesellschaftern und der Gesellschaft resultiert aus den speziellen Interessenslagen der beteiligten Akteure, aufgrund derer sich die Transaktionen regelmäßig nicht zu marktüblichen Konditionen vollzieh...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.3.1.2.2.3.7 Sonderrücklagen, insbesondere Nachschüsse

Rz. 238 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Gesonderte Kapitalrücklagen sind auf jeden Fall die aus § 218 AktG.[1] Ebenfalls ist eine Sonderrücklage für Beträge gem. §§ 231, 232 AktG, §§ 58b Abs. 3, 58c GmbHG zu bilden.[2] Auch für Nachschüsse ist durch die Vorgabe in § 42 Abs. 2 Satz 3 GmbHG der Ausweis einer Sonderrücklage anerkannt. Rz. 239 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nachschüsse sind...mehr

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Kapitel 3: Besondere Anford... / 4.1 § 264c HGB

Rz. 124 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 264c Besondere Bestimmungen für offene Handelsgesellschaften und Kommanditgesellschaften im Sinne des § 264a (1) 1Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in der Regel als solche jeweils gesondert auszuweisen oder im Anhang anzugeben. 2Werden sie unter anderen Posten ausgewiesen, so muss diese Eigensch...mehr

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Kapitel 4: Rechnungslegungs... / 1.2.2.3.1 Begriff der Bilanz

Rz. 74 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Bilanz ist nach IFRS der Teil des Abschluss, in dem die direkt mit der Ermittlung der Vermögens- und Finanzlage verbundenen Posten, Vermögenswerte, Schulden und Eigenkapital darzustellen sind (übereinstimmend IASB CF.4.2 (2010) und IASC F.47 (1989)). Eine darüber hinausgehende eigenständige Funktion kommt der Bilanz im IFRS-Abschluss nich...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 4.1.2 IFRS

Rz. 544 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Bilanzierung von finanziellen Verbindlichkeiten wird in den Standards IFRS 9: Finanzinstrumente (Ansatz- und Bewertung), IAS 32 – Finanzinstrumente: Ausweis und IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben geregelt. Rz. 545 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Ein Unternehmen hat eine finanzielle Verbindlichkeit in dem Zeitpunkt in seiner Bilanz anzusetzen, we...mehr

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Kapitel 7: Aktiva und Passi... / 2.6 Synopse

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Kapitel 5: Ansatz, Bewertun... / 1.2.2.2.4.2 Zugangs- und Folgebewertung

Rz. 351 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 In der folgenden Tabelle erfolgen Darstellungen nicht nur für die aktiven Bilanzpositionen, sondern im Sinne einer Gesamtbetrachtung auch z. B. für passive Bilanzpositionen und latente Steuern, auf die ansonsten in anderen Kapiteln eingegangen wird.mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 16.1.2.1.2.5 Sonstige Fortschreibungen

Rz. 553 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Gewinn- oder Verlustanteil Der Anteil am Ergebnis der Tochterunternehmen, der den anderen Gesellschaftern zuzurechnen ist, ist auch bilanziell dem Anteil der anderen Gesellschafter gutzuschreiben bzw. zu belasten.[1] Rz. 554 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Zwischenergebniseliminierung Bei der Zwischenergebniseliminierung wird nach § 304 Abs. 1 HGB ni...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.3.1.2.2.1.4 Nicht eingeforderte Einlagen

2.3.1.2.2.1.4.1 Übergang vom Bruttoausweis zum Nettoausweis Rz. 189 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Bis zum BilMoG bestand ein Wahlrecht zwischen Brutto- und Nettoausweis.[1] Beim Bruttoausweis waren der Nennbetrag vollständig zu passivieren und die ausstehenden Einlagen vollständig zu aktivieren mit einem Hinweis auf die eingeforderten Einlagen. Nunmehr ist mit Blick auf internati...mehr

Beitrag aus Merkt, Rechnungslegung nach HGB und IFRS (Schäffer-Poeschel)
Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.1.2.3 Erläuterung

2.1.2.3.1 Definition des Eigenkapitals Rz. 34 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Das Rahmenkonzept definiert Eigenkapital (equity) als Residualanspruch (residual interest) an den Vermögenswerten des Unternehmens nach Abzug aller Schulden (F.4.4(c)). Damit hängt die Höhe des Eigenkapitals von Ansatz und Bewertung der Vermögenswerte und Schulden ab, die das Unternehmen in seiner Bilanz ...mehr