Fachbeiträge & Kommentare zu Dekarbonisierung

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Management in der Li... / 1 Dekarbonisierung der Lieferkette

Die Dekarbonisierung der Lieferkette stellt Unternehmen vor einer der größten operativ-strategische Herausforderungen. Während Scope-1- und Scope-2-Emissionen (direkte Emissionen und indirekte Emissionen aus zugekaufter Energie) inzwischen von vielen Unternehmen erfasst werden, entfallen durchschnittlich 70-90 % der Gesamtemissionen (Cradle-to-Gate), auf Scope 3, also indire...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Management in der Li... / 1.2 Definition von Carbon Management im Supply Chain Kontext und Bedeutung des Einkaufs

Wichtig Was ist Carbon Management? Carbon Management ist die systematische Erfassung, Analyse, Steuerung und kontinuierliche Reduktion von Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens. Im Lieferketten-Kontext bezieht sich Carbon Management primär auf die Quantifizierung und Minimierung von Scope-3-Emissionen, und zwar in e...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Management in der Li... / Zusammenfassung

Überblick Der Beitrag zeigt, warum ein Sustainable Procurement Framework einer der wichtigsten Hebel für die Dekarbonisierung der Lieferkette ist und dass reines Erfassen von Emissionsdaten nicht ausreicht, um diese Emissionen tatsächlich zu senken. Es wird ein klares und gut verständliches Bild davon vermittelt, was wirksames Carbon Management in der Lieferkette bedeutet un...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Management in der Li... / 3.3 Schritt 3: Operationalisierung der Etappenziele

Nach der Bündelung der Maßnahmen und der Ableitung einkaufsrelevanter Handlungsfelder müssen die übergeordneten Ziele in konkrete, für nicht Nachhaltigkeitsexperten nachvollziehbare und zeitlich definierte Zwischenziele übersetzt werden. Andernfalls bleiben ambitionierte Zielbilder wie "Net Zero bis 2050" abstrakt und bieten weder dem Einkauf noch den Lieferanten eine belast...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Management in der Li... / 3.5 Schritt 5: Verankerung in KPIs, Lieferantenverträgen, Datensystemen

Damit ein Sustainable Procurement Framework in der Praxis seine Wirkung entfalten kann, muss es konsequent in alle relevanten operativen Systeme, Entscheidungsprozesse und ins Tagesgeschäft integriert werden. Das Ziel ist dabei, Nachhaltigkeitsanforderungen nicht als separates Zusatzthema zu behandeln, sondern sie fest in KPIs, Verträgen und IT-Systemen zu verankern. Einer d...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Management in der Li... / 1.1 Scope 3 vorgelagerte Emissionsquellen

Der aktuelle Stand in den meisten Industriezweigen zeigt immer wieder ein klares Bild, dass der überwiegende Anteil der unternehmensbezogenen CO2-Emissionen im vorgelagerten Scope-3-Bereich entsteht. Haupttreiber sind dabei insbesondere die Gewinnung von Rohstoffen, die Herstellung von Materialien sowie die Transportaktivitäten entlang der Lieferkette. Praxis-Beispiel Scope-3...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Management in der Li... / 1.3 Erfassung versus Steuerung: Die drei Reifegradstufen des Carbon Managements

In der Praxis lässt sich der Umgang von Unternehmen mit CO2-Emissionen typischerweise in drei Reifegradstufen einteilen. In der ersten Phase liegt der Fokus vor allem auf Bewusstseinschaffen und Datenerfassung entlang der Lieferkette. Emissionsdaten werden erfasst und dokumentiert, und zwar häufig mit dem Ziel, regulatorische Anforderungen wie die CSRD, CBAM oder EU-Taxonomie...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Management in der Li... / 2.1 Warum ein Sustainable Procurement Framework notwendig ist

In vielen Unternehmen zeigt sich in der Praxis das Problem, dass Nachhaltigkeitsinitiativen häufig parallel in unterschiedlichen Bereichen entstehen und nicht ausreichend aufeinander abgestimmt sind. Dadurch entstehen teils widersprüchliche Anforderungen, welche die Umsetzung erschweren. So kann beispielsweise ein vom Nachhaltigkeitsmanagement initiiertes CO2-Reduktionsprogr...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Management in der Li... / 2.2 Was ein Sustainable Procurement Framework alles leisten kann

Ein Sustainable Procurement Framework ist ein übergreifendes Steuerungs- und Umsetzungsmodell, das Nachhaltigkeit systematisch und effizient im Einkauf verankert. Es erfüllt mehrere zentrale Funktionen, die sowohl die interne Steuerung als auch die Zusammenarbeit mit Lieferanten deutlich verbessern. Bündelung und Priorisierung von Nachhaltigkeitsanforderungen Dieses Framework ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Management in der Li... / 3.2 Schritt 2: Bündelung der Maßnahmen und Ableitung einkaufsrelevanter Handlungsfelder (Clustering)

Aufbauend auf der vollständigen Erfassung und Bewertung der bestehenden Nachhaltigkeitsinitiativen folgt im nächsten Schritt die inhaltliche Bündelung. Ziel dieser Phase ist es, die Vielzahl einzelner Programme zunächst entlang des ESG-Ordnungsrahmen zu strukturieren und dann in wenige, klar strukturierte und für den Einkauf steuerbare Handlungsfelder zu überführen. Im Kern ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Management in der Li... / 3.4 Schritt 4: Richtlinien (Policy)

Nach der thematischen Bündelung und Priorisierung der einkaufsrelevanten Handlungsfelder folgt der zentrale Umsetzungsschritt, die Entwicklung einer verbindlichen internen Richtlinie. Die sollte auch in Richtung der Lieferanten gelten. Hier ist das Ziel Nachhaltigkeit durch eine verbindliche, von der Geschäftsführung getragene Beschaffungsrichtlinie im Einkauf und Lieferante...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zum HGB / 2.83 Nachhaltigkeitsberichterstattung

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Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Facility Management: Treibe... / 2 Gesetze und Richtlinien als Hebel für nachhaltiges Facility Management

Für das nachhaltige Facility Management sind politische und regulatorische Maßnahmen weit mehr als bloße Pflichten und Hürden. Sie etablieren einen entscheidenden Rahmen und "Spielregeln" für Innovationen, verbessern die Effizienz, steigern die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und sichern den Immobilienwert. Obwohl die Implementierung dieser Vorgaben im Gebäudebetrieb zu...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Förderung privater Investit... / Hintergrund

Die deutsche Wirtschaft steht vor strukturellen Herausforderungen, die das Wachstum dämpfen können, wie beispielsweise die Dekarbonisierung, geoökonomischen Fragmentierungen und eine geringe Produktivität - auch durch eine schleppende Digitalisierung. Um den strukturell bedingten Herausforderungen entgegenzutreten und Wachstumspotentiale zu heben, bedarf es daher der Verbess...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis Professional
Heizkosten auf Rekordniveau: Wie gespart werden kann

Die Deutschen haben im Jahr 2024 zurückhaltend geheizt. Die Rechnung wird trotzdem hoch ausfallen. Grund sind Energiepreise auf Rekordniveau, die die Verbrauchskosten drastisch in die Höhe treiben – Techem sieht das als Hinweis darauf, dass individuelles Sparverhalten nicht mehr reicht. Viele Mieter in Deutschland heizen wegen der hohen Energiepreise sparsam, der Verbrauch is...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Wasserstoffbetriebene Fahrz... / Zusammenfassung

Überblick Der Kraftfahrzeugverkehr ist in Deutschland für fast 20 % des emittierten Kohlendioxids, des wichtigsten Treibhausgases, verantwortlich. Da der Schadstoffausstoß von Fahrzeugen im Rahmen der Dekarbonisierung deutlich reduziert werden muss, müssen andere Antriebssysteme als die bislang verbreiteten Verbrennungsmotoren zur Anwendung kommen. Momentan wird durch die Po...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Report aus Brüssel (USTB 20... / 3. KOM-Mitteilung für eine saubere Industrie

Die Kommission hat am 26.2.2025 die Mitteilung "Der Deal für eine saubere Industrie: Ein gemeinsamer Fahrplan für Wettbewerbsfähigkeit und Dekarbonisierung" vorgelegt (vgl. https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-6515-2025-INIT/de/pdf). Hierin kündigt die Kommission an, im Rahmen einer Initiative für eine grüne Mehrwertsteuer, die das Problem der in gebrauchten Prod...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 6 ESRS E1 – Klimawandel / 2.4.3 ESRS E1-3 – Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit den Klimakonzepten

Rz. 33 Die Angabepflicht ESRS E1-3 erfordert Angaben darüber, welche Klimaschutzmaßnahmen und welche Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel ergriffen und welche entsprechenden Ressourcen erlassen wurden, um die Konzepte, über die in ESRS E1-2 berichtet werden soll, zu implementieren (ESRS E1.26 f.). Die Angaben sollen Aufschluss geben, welche Schlüsselmaßnahmen das Untern...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 6 ESRS E1 – Klimawandel / 2.5.1 ESRS E1-4 – Ziele im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel

Rz. 36 Die Offenlegung der vom Unternehmen gesetzten klimabezogenen Ziele (ESRS E1.30) soll ein Verständnis über die Ziele vermitteln, die sich das Unternehmen zur Unterstützung seiner Konzepte zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel und zur Bewältigung seiner wesentlichen klimabedingten Auswirkungen, Risiken und Chancen gesetzt hat (ESRS E1.31). Die Offenlegung...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 3 ESRS 1 – Allgemeine Anf... / 4.3.2 Auswirkungs-Wesentlichkeit

Rz. 76 Ein Nachhaltigkeitsaspekt ist aus der ökologischen und sozialen Perspektive wesentlich, sobald im Kontext des berichtspflichtigen Unternehmens tatsächliche oder potenzielle, positive oder negative, kurz-, mittel- oder langfristige Auswirkungen auf Menschen oder Umwelt erfolgen, die als wesentlich bewertet werden (ESRS 1.43; Rz 136 f.). Die Auswirkungen müssen mit den ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 14 ESRS S3 – Betroffene G... / 2.3 Kennzahlen und Ziele: ESRS S3-5 – Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkungen, der Förderung positiver Auswirkungen und dem Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen

Rz. 62 Die Angabepflicht ESRS S3-5 konkretisiert und ergänzt die Mindestangabepflichten gem. ESRS 2 MDR-T ("Nachverfolgung der Wirksamkeit von Konzepten und Maßnahmen durch Zielvorgaben"; § 3 Rz 173 ff.). Sie zielt auf Darstellungen dazu, inwieweit das Unternehmen terminierte und ergebnisorientierte Ziele verwendet für seine Fortschritte bei der Bewältigung wesentlicher nega...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 16 ESRS G1 – Unternehmens... / 2.3.3 ESRS G1-2 – Management der Beziehungen zu Lieferanten

Rz. 26 Nach ESRS G1.12 hat ein Unternehmen Informationen über das Management seiner Beziehungen zu seinen Lieferanten und die Auswirkungen auf seine Lieferkette vorzulegen, sofern diese Informationen zuvor bei der Wesentlichkeitsanalyse als wesentlich eingestuft wurden. Diese Informationen sollen nach ESRS G1.12 externen Berichtsadressaten helfen, ein Verständnis hinsichtlic...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 6 ESRS E1 – Klimawandel / 2.3.1 ESRS E1-1 – Übergangsplan für den Klimaschutz

Rz. 12 Das berichtspflichtige Unternehmen ist zur Angabe seines Übergangsplans zum Klimaschutz (transition plan for climate change mitigation) verpflichtet. Anhang II der ESRS definiert einen Übergangsplan zum Klimaschutz als einen Aspekt der übergeordneten Unternehmensstrategie, welcher die Ziele, Maßnahmen und Ressourcen darlegt, die zur Dekarbonisierung des Unternehmens v...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Nachhaltigkeitsberichtersta... / 3.2 Auswirkungs-Wesentlichkeit

Rz. 32 Ein Nachhaltigkeitsaspekt ist aus der ökologischen und sozialen Perspektive wesentlich, sobald im Kontext des berichtspflichtigen Unternehmens tatsächliche oder potenzielle, positive oder negative, kurz-, mittel- oder langfristige Auswirkungen auf Menschen oder Umwelt erfolgen, die als wesentlich bewertet werden (ESRS 1.43).[1] Die Auswirkungen müssen mit den eigenen ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 4 ESRS 2 – Allgemeine Ang... / 2.10 ESRS 2 SBM-3 – Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell

Rz. 103 Ziel der Angabepflicht des ESRS 2 SBM-3 ist einerseits, die wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen, mit denen ein berichtspflichtiges Unternehmen konfrontiert ist, auszuführen. Andererseits ist darzustellen, auf welche Weise diese Auswirkungen, Risiken und Chancen mit Strategie und Geschäftsmodell zusammenhängen – d. h. aus diesen resultieren bzw. zu deren An...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 4 ESRS 2 – Allgemeine Ang... / 2.5 ESRS 2 GOV-3 – Einbeziehung der nachhaltigkeitsbezogenen Leistung in Anreizsysteme

Rz. 62 In Art. 19a Abs. 2 Buchst. e) der CSRD ist geregelt, dass Unternehmen auch Angaben über das Vorhandensein von Anreizsystemen für Mitglieder der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane, die mit Nachhaltigkeitsaspekten verknüpft sind, zu machen haben. Diese Berichtsvorgabe wird in den Offenlegungsanforderungen des ESRS 2 GOV-3 näher konkretisiert. Ziel dieser Offenl...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 1 Einführung in die Europ... / 5 ESRS: Set 1 im Überblick

Rz. 55 Die zwölf sektorübergreifenden ESRS umfassen zunächst zwei ESRS zu themenübergreifenden Prinzipien und Angaben, sog. "Cross-cutting Standards". Die zehn themenspezifischen ESRS lassen sich grob in Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte unterteilen (§ 3 Rz 3 ff.). Rz. 56 Abb. 1: Übersicht zu den zwölf ESRS gem. delegiertem Rechtsakt Rz. 57 Übergeordnetes Ziel der ESRS i...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 5 Vorbemerkungen zu ESRS E1 – E5

Überblick Die Kommentierung bezieht sich auf ESRS E1 bis ESRS E5 gem. der überarbeiteten Übersetzung der ESRS vom 9.8.2024. Zu den Auswirkungen der sog. "Omnibus-Initiative" sei auf § 1 Rz 16 verwiesen. Ergänzungen der Kommentierungen betreffen die EFRAG Q&A (Rz 2, 3), einen Hinweis auf die Entwurfsfassung von IG 4 zu Übergangsplänen (Rz 5), neue Studienerkenntnisse zur ESRS-...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Wasserstoffbetriebene Fahrz... / Zusammenfassung

Überblick Der Kraftfahrzeugverkehr ist in Deutschland für fast 20 % des emittierten Kohlendioxids, des wichtigsten Treibhausgases, verantwortlich. Da der Schadstoffausstoß von Fahrzeugen im Rahmen der Dekarbonisierung deutlich reduziert werden muss, müssen andere Antriebssysteme als die bislang verbreiteten Verbrennungsmotoren zur Anwendung kommen. Bei wasserstoffbetriebenen...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 2.1 Was bedeutet Dekarbonisierung – und warum ist sie so entscheidend?

Wichtig Was bedeutet Dekarbonisierung? Dekarbonisierung bezeichnet den gezielten Prozess der Reduktion von CO2-Emissionen in Wirtschaft und Gesellschaft mit dem Ziel, langfristig eine klimaneutrale Zukunft zu erreichen. Sie gilt als zentrales Element der globalen Nachhaltigkeitstransformation – und wird von zahlreichen Studien, wie etwa vom Fraunhofer-Institut für System- und...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 1 Warum ist die Dekarbonisierung der Industrie unerlässlich?

1.1 Umweltschäden durch nicht nachhaltiges Wirtschaften Die Notwendigkeit zur Dekarbonisierung in der Industrie ist dringlicher denn je. Unsere gegenwärtigen, oft noch nicht nachhaltigen Wirtschaftsweisen verursachen massive ökologische Schäden, deren Folgen weit über Umweltthemen hinausreichen – sie bedrohen unsere wirtschaftliche Stabilität, soziale Sicherheit und globale G...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 2 Grundlagen zur Dekarbonisierung

2.1 Was bedeutet Dekarbonisierung – und warum ist sie so entscheidend? Wichtig Was bedeutet Dekarbonisierung? Dekarbonisierung bezeichnet den gezielten Prozess der Reduktion von CO2-Emissionen in Wirtschaft und Gesellschaft mit dem Ziel, langfristig eine klimaneutrale Zukunft zu erreichen. Sie gilt als zentrales Element der globalen Nachhaltigkeitstransformation – und wird von...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 2.2 Der Zusammenhang zwischen Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft

Ein zukunftsorientierter Dekarbonisierungsansatz beschränkt sich nicht auf punktuelle technische Maßnahmen – vielmehr erfordert er eine ganzheitliche Betrachtung von Ressourcennutzung und Lebenszyklen. Die Kreislaufwirtschaft spielt hierbei eine zentrale Rolle: Wiederverwendung, Reparatur, Recycling und längere Produktlebenszyklen helfen, den Rohstoffverbrauch zu reduzieren ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / Zusammenfassung

Überblick Der Beitrag bietet eine umfassende Anleitung zur strategischen und operativen Dekarbonisierung von Unternehmen, mit Fokus auf Scope-1- und Scope-2-Emissionen. Er zeigt anhand eines praxisnahen Beispiels aus Industrie und Großhandel, wie Unternehmen ihre Strategien zur Dekarbonisierung konkret umsetzen können – durch klare Strategien, datenbasierte Planung und gezie...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1 und 2: Strategie und Umsetzung (inklusive Best Practice)

Zusammenfassung Überblick Der Beitrag bietet eine umfassende Anleitung zur strategischen und operativen Dekarbonisierung von Unternehmen, mit Fokus auf Scope-1- und Scope-2-Emissionen. Er zeigt anhand eines praxisnahen Beispiels aus Industrie und Großhandel, wie Unternehmen ihre Strategien zur Dekarbonisierung konkret umsetzen können – durch klare Strategien, datenbasierte Pl...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 5.3.4 Weiterer strategischer Hebel: Strom als zentrales Element der Dekarbonisierung

Neben der Mobilität ist der Energieverbrauch – insbesondere in Form von elektrischer Energie – ein zentraler Bestandteil der Scope-2-Emissionen und somit ein entscheidender Hebel innerhalb der unternehmensweiten Dekarbonisierungsstrategie. Der gezielte Umstieg auf grünen Strom bietet ein direktes und messbares Potenzial zur CO2-Reduktion und wurde daher als konzernweites Zie...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 1.1 Umweltschäden durch nicht nachhaltiges Wirtschaften

Die Notwendigkeit zur Dekarbonisierung in der Industrie ist dringlicher denn je. Unsere gegenwärtigen, oft noch nicht nachhaltigen Wirtschaftsweisen verursachen massive ökologische Schäden, deren Folgen weit über Umweltthemen hinausreichen – sie bedrohen unsere wirtschaftliche Stabilität, soziale Sicherheit und globale Gesundheitssysteme. Die drei gravierendsten Umweltschäden...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 2.3 Die drei Emissionskategorien: Scope 1, 2 und 3

Zur systematischen Erfassung und Reduktion von Treibhausgasemissionen wurde im Rahmen des Greenhouse Gas Protocols ein international anerkanntes Klassifizierungssystem entwickelt, das Emissionen in drei Scopes unterteilt. Dieses System hilft Unternehmen dabei, transparente Klimabilanzen zu erstellen, Emissionstreiber zu identifizieren und gezielte Maßnahmen zur Dekarbonisier...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 4 Die zentralen Schritte auf dem Weg zur Klimaneutralität

4.1 Vorbereitung: Die Basis für eine erfolgreiche Klimastrategie Die Vorbereitung bildet das Fundament jeder erfolgreichen Dekarbonisierungsstrategie. In diesem Schritt geht es darum, klare Strukturen und Zielsetzungen zu schaffen, auf denen alle weiteren Maßnahmen aufbauen können. Ein zentraler Bestandteil ist zunächst die Projektorganisation und Governance. Hier werden Rolle...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 3 Auf dem Weg zur Klimaneutralität: Strategische Planung und operative Umsetzung für Hersteller und Händler

3.1 Strukturiert zur Dekarbonisierungsstrategie Der Weg zur Klimaneutralität stellt produzierende und handelsorientierte Unternehmen vor komplexe Herausforderungen, bietet aber zugleich enorme Chancen. Eine erfolgreiche Dekarbonisierungsstrategie erfordert eine strukturierte Herangehensweise, die strategische Zielsetzungen mit konkreten operativen Maßnahmen verknüpft. Entsche...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 5.2.2 Analyse der Unternehmensflotte: Emissionstreiber und Dekarbonisierungspotenzial

Ein wesentlicher Bestandteil der Scope-1-Emissionen ergibt sich aus der unternehmenseigenen Fahrzeugflotte. Die aktuelle Analyse zeigt, dass das Unternehmen über eine Flotte von insgesamt rund 30.000 Fahrzeugen verfügt. Die detaillierte Aufschlüsselung verdeutlicht den hohen Handlungsbedarf im Bereich der Mobilität: Über 90 % der Fahrzeuge basieren weiterhin auf Verbrennungsm...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 5.3.3 Umsetzung über die Business Units

Ein entscheidender strategischer Schritt war das gezielte "Herunterbrechen" der Strategie auf die operativen Einheiten und Tochtergesellschaften. Dabei wurde berücksichtigt, dass nicht alle Geschäftsbereiche denselben Emissionsschwerpunkt haben: In Einheiten mit hoher Mobilitätsintensität (z. B. Außendienst, Service oder Logistik) liegt der Fokus klar auf der Dekarbonisierung...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 5.1 Klare Governance und Entscheidungsstruktur als Rückgrat

Ein zentraler Schritt war die Einrichtung einer robusten Governance-Struktur, die das Thema Dekarbonisierung dauerhaft auf Managementebene verankerte. Das Unternehmen etablierte ein interdisziplinäres Steuerungsgremium, das aus Vertretern der Geschäftsleitung, der Technik, des Einkaufs, der Logistik und des Nachhaltigkeitsteams bestand. Dieses Gremium übernahm nicht nur die ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 5.2.1 Emissionsanalyse: Schwerpunktbereiche von Scope 1 und 2

Im Rahmen der weiterführenden Analyse der Scope-1- und Scope-2-Emissionen wurde eine detaillierte Emissionsverteilung nach Energieträgern vorgenommen. Die Gesamtemissionen im betrachteten Zeitraum beliefen sich auf 318.866.000 kg CO2e (entspricht 320.282 Tonnen CO2e). Die Auswertung zeigt deutlich, dass sich die Emissionen auf mehrere zentrale Verbrauchsquellen verteilen – m...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 5.3.2 Internationale Einsparpotenziale mit Fokus auf Schlüsselregionen

Im weiteren Verlauf der Dekarbonisierungsstrategie wurde der Fokus gezielt auf die größten Hebel zur Emissionsminderung im Bereich Scope 1 und 2 gelegt. Interne Emissionsanalysen sowie standortbezogene Verbrauchsdaten belegen eindeutig, dass die Unternehmensmobilität – insbesondere Fuhrparks und Dienstreisen – zu den dominanten Quellen der Scope-1-Emissionen zählt. Damit rüc...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 4.1.2 Definition der Rahmenbedingungen und Zielsetzungen

Bevor konkrete Maßnahmen zur Dekarbonisierung entwickelt werden können, müssen zunächst die Rahmenbedingungen und Zielsetzungen klar definiert werden. Dieser Schritt ist entscheidend, um die Strategie realistisch, umsetzbar und anschlussfähig an regulatorische Anforderungen zu gestalten. Zentral ist die Frage, ob bereits eine vollständige CO2-Bilanz (Corporate Carbon Footpri...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 1.3 Politik als Hebel: Regulatorische Rahmenbedingungen

Die Dringlichkeit der Dekarbonisierung ist unbestritten – doch der Wandel hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft geschieht nicht automatisch. In der Realität erkennen viele Unternehmen die ökologischen und ökonomischen Vorteile nachhaltigen Wirtschaftens nicht sofort oder priorisieren kurzfristige Effizienzgewinne gegenüber langfristiger Resilienz. Hier kommt die Politik ins...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 5.3.6 Abschließende Betrachtung: Reduktionsmaßnahmen und verbleibende Emissionen bis 2035

Die vorliegende Strategie zur Reduktion der Scope-1- und Scope-2-Emissionen zielt darauf ab, die unternehmensweiten CO2e-Emissionen von rund 320.000 Tonnen im Jahr 2022 bis zum Jahr 2035 deutlich und nachhaltig zu senken. Die grafische Übersicht veranschautlicht dabei, wie sich diese Reduktion über die Zeit und anhand klar definierter Maßnahmenpfade vollzieht. Abb. 2: Redukti...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 1.2 Industrien mit besonders hohem Einfluss auf Ressourcenverbrauch und Umweltzerstörung

Einige Industrien stechen dabei besonders hervor, was ihren Beitrag zu Ressourcenverbrauch und Umweltzerstörung betrifft. Bergbau und Metallindustrie Der Abbau von Rohstoffen führt zu großflächiger Entwaldung, Wasserverschmutzung und Artenverlust. Allein die Stahlproduktion verursacht durchschnittlich 1,8 Tonnen CO2 pro Tonne Stahl – ein gewaltiger Fußabdruck für einen Grundba...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 4.4 Umsetzungsplan: Vom Ziel zur konkreten Maßnahmen

Ein strategisch fundierter und operativ durchdachter Umsetzungsplan ist das Rückgrat jeder erfolgreichen Dekarbonisierungsstrategie. Er überführt ambitionierte Klimaziele in konkrete, realisierbare Maßnahmen. Ausgangspunkt ist eine gezielte Analyse der größten Emissionstreiber und Energieverbraucher, gefolgt von einer klugen Priorisierung und der Entwicklung messbarer Maßnah...mehr